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Thema: Wahlkampfplakate im Ausland gedruckt !?

  1. #11
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    Zitat Zitat von AWD
    Das die Innenpolitik eine Katastrophe ist, daß wissen wir alle!
    Ich bitte sich mal die Wirtschaftsdaten anzuschauen wo Deutschland gerade in der Welt liegt!
    Gar nicht mal so schlecht, würde ich mal sagen. Warum ist das so? Weil Deutschland ohne Ende exportiert. "Deutsche Markenware" kommt immer gut an!
    Die Innenpolitik schafft es nicht, eine gesunde Basis gerade dem Kleinunternehmer zu schaffen und zu geährleisten über wirtschaftliche Flexibilität im Innland oder über den Unternehmer stützende Gesetze. Dies wird leider von der Politik verkannt, das gerade ein Kleinunternehmer der nur versucht seinen Betrieb am Leben zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern einen großen Beitrag für die gesamtwirtschaftsliche Lage eigentlich leistet. Da dies nicht von der Politik gewährleistet wird, gehen nunmal viele (Groß-)Unternehmen hin, und Gründen Produktionsstätten im kostengünstigen Ausland, aufgrund von joint-venture, offshore-Gesellschaften und anderen Kooperationsmöglichkeiten in Vielzahl der Fälle mit außereuropäischen Unternehmen, wo die Produktionskosten weitaus geringer sind. Da das Unternehmen meist aber seinen Hauptsitz in "old good Germany" hat, geht es hier in die Wirtschaftdaten ein! Dann heißt es "wir haben gute Exportzahlen"! Das ist der Trugschluß dabei!!!!
    Der "kleine Mann", sprich der Arbeiter, oder der Kleinunternehmer hat das Nachsehen hier!
    Das der Euro ein Eigentor war, daß wissen wir auch alle! Ich glaube die da oben, die meinen Politik machen zu können, haben das auch schon erkannt!

    Wenn WIR überleben wollen, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als mit in diese Richtung zu schippern! LEIDER!!!

    Gruß
    Bezüglich der Kleinunternehmer stimme ich dir zu: Sie sorgen für ihren Betrieb und riskieren eigenes Vermögen. Große drohen mit Schließung oder Abwanderung und schreien nach Subventionen oder verlangen Einschnitte bei den Arbeitnehmern: Holzmann, Siemens, Quelle, VW, Mercedes.

    Bezüglich der Exportzahlen möchte ich eines aufzeigen: Wir haben wachsende Überschüsse, aber die eigene Bevölkerung hat Jahr für Jahr weniger (daß ein Teil der Wertschöpfung deutscher Exporte im Ausland stattfindet, sehe ich wohl, aber das ist in anderen Industrieländern auch so). Amerika leistet sich wachsende Defizite. Bedeutet das nicht am Ende, daß wir unbezahlte Mehrarbeit zu Gunsten der Defizit-Länder leisten?

  2. #12
    Anonymous Gast

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    Hallo Zottel!

    Ein Unternehmer, der so eingeengt wird in seiner wirtschaftlichen Tätigkeit durch die vorherrschende Politik (zu viele Abgaben, hohe Steuern, usw.) – dem bleibt ja kaum was anderes übrig – „ZUM STERBEN ZU VIEL UND ZUM ÜBERLEBEN ZU WENIG“, und so nicht für gute Umsätze für sich in erster Linie und dann natürlich im globalen Betrachtet für die Gesamtwirtschaft des Landes zu schaffen, als sich Nischen zu suchen, auch wenn diese leider im Ausland liegen! Aber da es ein deutsches Unternehmen ist, gilt dennoch für seine Produkte (weil Unternehmenssitz in Deutschland, oder Design aus Deutschland etc. kommt), auch wenn sie in Billiglohnländern produziert werden, das Label „Made in Germany“. Sprich damit die Umsatzzahlen und –daten werden in Deutschland erfasst! Im Umkehrschluss haben wir hier hohe Arbeitslosenzahlen, aufgrund dieser Produktionen im Ausland, neben dem Grund der hohen Abgaben im Innland!! Der Einzug des Euros hat es nach meiner Meinung noch viel schwerer gemacht, denn vieles wurde 1zu1 umgerechnet . Da hat die Politik auch versagt, mit schärferen Gesetzen dagegen zu wirken, denn das war vorher zusehen. Durch dieses Umsetzen 1 zu 1 und „Rentenverrückheiten“ – darf ich das mal bitte nennen - der Politiker, und noch mehr Abgaben und Harz4 etc., von uns zu verlangen, hat man damit uns noch ein „blaues Auge“ verpasst, wobei man uns mit der „gesamtdeutschen“ Lösung – die Wiedervereinigung war unabänderbar (was auch richtig ist!) in der Präambel des Grundgesetzes ja nach dem Krieg festgelegt worden war - , dadurch jedoch wirtschaftlich im Vorfeld schon den linken Arm und das Rechte Bein genommen hatte, dessen (wirtschaftlichen) Schmerzen wir erst 5 Jahre später zu spüren bekommen haben und nun als nichtssehender „Krüppel“ einen Sprint locker von der Hüfte unter 10 Sekunden im 100 Meterlauf hinlegen sollen!!!!????? So die Vorstellung, nach meiner Ansicht der Politiker heute! Ich glaube, ob Arbeiter oder Unternehmer…wir sollten alle noch mal beim Wunderheiler vorstellig werden L, denn einen praktischen Arzt Namens „gute Wirtschaftspolitik“ gibt es leider derzeit nicht!

    Was die „Grossen Fische“ angeht, finde ich da steckt, nicht nur wirtschaftliches Denken und Rezession dahinter, um Subventionen zu bekommen, oder Betriebstätten zu schließen, sondern sehr viel Politik und Wirtschaftsphilosophie. Denn ein Name, DER Name VW alleine z.B. hat eine wirtschaftliche Geschichte. Die dürfen sich aufgrund dessen schon einiges heraus nehmen. Unabhängig davon, sitzen in Betriebsräten und in den Vorständen sehr viele namhafte Politiker – die ihren „Zweitjob“ ausführen! Das sagt doch schon vieles!!! Unser einer ist natürlich froh, wenn wir einen haben und „Diäten“ vielleicht kräftig in unserem Einkaufskorb im Supermarkt!

    Die amerikanische Wirtschaft hat nach dem 11 Sep. nicht nur mit dem Terrorismus zu kämpfen - was sie eh schon Millionen gekostet hat, sondern die psychologische Schädigung in ihren eigenen Köpfen, DOCH „verletzbar“ zu sein und so nicht mehr umdenken zu können, um so wiederum frei wirtschaften zu können! Immer wieder ereilen das Land ja leider auch Katastrophen! Mal mit einer Metapher ausgedrückt: Das Wiederhochkommen eines Boxers nach einem KO-Schlag z.B. in der 8 Runde eines Boxkampfes ist weit aus schwieriger, als in der ersten, auch wenn der Boxer Muhammad Ali, Mike Tyson oder Lennox Lewis heißt!

    Gruß

  3. #13
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    Sorry, der "Gast" Beitrag war von mir!

    War wohl wieder ausgeloggt

    Gruß

  4. #14
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    Hallo AWD,
    mit der Konkurrenz aufstrebender Billiglohnländer haben alle "etablierten" Industrieländer zu kämpfen.
    In Deutschland kommt erschwerend hinzu:
    - Die Lasten der Wiedervereinigung an sich.
    - Das diese Lasten einseitig auf den "Faktor Arbeit" umgelegt wurden.
    - Das Generationenproblem an sich (mehr Rentner, die Rente beziehen, eine ältere Bevölkerung ist öfter krank).
    - Das Problem, daß die Rentenversicherung umlagefinanziert ist ("Generationenvertrag")

    Was ist nach deiner Meinung die richtige Wirtschaftspolitik, um diese Probleme anzugehen?

    Was ich in meinem vorigen Beitrag meinte, war. daß die Amerikaner halt mit aller Ruhe die Produkte der "Billiglohnländer" konsumieren und sich nicht um ihre Handelsbilanz scheren. Warum können die das? Warum können wir das nicht auch?
    Die können das, weil die Produzenten-Länder die eingenommenen Dollars horten, anstatt sie auszugeben, In dem Moment, wo sie das versuchen würden, würden die Waren knapp und der Dollar an Wert verlieren. Damit würden aber die Dollarbestände dieser Länder auch weniger wert. In dieser Lage kann Amerika einfach die Produkte mit frisch gedruckten Dollars bezahlen.
    Und hier liegt ein Vorteil des Euro: Die Lieferanten bekommen die Alternative, sich lieber in Euro bezahlen zu lassen, als noch mehr überbewertete Dollar einzulagern. Sobald sie darauf kommen, bekommt Europa eine ähnliche Machtstellung. Fragt sich, ob die politische Willensbildung in der Lage wäre, sie zu nutzen.
    [/b]

  5. #15
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    @AWD

    Kann dir da wieder nur beipflichten.

    Aber: Hauptproblem ist die Dummheit und Ignoranz unserer klugen Politiker. Viele Länder Europas (Skandinavien, Niederlande) hatten vor 10 Jahren auch solche Probleme und konnten sie lösen. Dazu bedarf es eine klugen, ausgewogenen Politik. Mann sollte vielleicht mal von dem "Wir machen alles besser"-Trip runterkommen und sich ansehen was andere getan haben.

    Außerdem: Skandinavische Länder waren klug genug von der ehemaligen DDR die (durchaus vorhandenen) positiven Dinge unter die Lupe zu nehmen und für sich zu verwenden. Die PISA-Studie hat wohl eindeutig bewiesen, daß unser Bildungssystem SCHROTT ist, aber
    unsere Politiker senken eher ihre Diäten, als Fehler zu korrigieren, geschweige denn diese überhaupt zuzugeben. (Siehe den erreichten (nein, nicht erreichten) Stand bei den Verhandlungen der Bund-Länder-Kommission)

    Immerhin, die SPD kann sich inzwischen sogar eine MwSt-erhöhung vorstellen , ach ne!!!
    Gruß
    Ralle

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    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  6. #16
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    Hallo Zottel!

    Ja genau, bin voll Deiner Ansicht! Das was Du aufzählst sind die Faktoren!
    Tja da fragst Du mich was!

    Ich denke, dass zuviel von der Politik geregelt wird. Klar bei der jetzigen Situation, versucht man Lösungen zu finden und irgendwie gegenzusteuern. Ich finde, dass macht es nur schlimmer!!! Um es mal mit John Maynard Keyn zu sagen, der ja die freie Marktwirtschaft propagiert hat Anfang 1930 : Klar mit Gesetzen sollen für die Wirtschaft Rahmenbedingungen geschaffen werden. Aber sonst hat die Politik darin nichts zu suchen! Sie schafft keinen „Freiraum“ im Innland, tatsächlich wirtschaftlich tätig sein zu können! Die wirtschaft denke ich mir heilt sich grds immer selber, weil sie einen eigenes Regelwerk hat. Greift man zu sehr da ein, klappt das natürlich nicht!
    Ein Beispiel: Eine Person die ein Unternehmen gründen soll in Deutschland… was auf den für Kosten kommen, wie viel Bürokratie er meistern muß. Nehmen wir Malta oder die Türkei, wo eine GmbH bereits mit ungefähr 3000,- € Stammkapital gegründet werden kann. Und hier??? Ohne 25.000,- € kann man nur davon träumen! Die Kreditvergabe ist weit aus niedriger und einfacher als hier, usw., uws.!!! All solche kleinen Dinge halt, erschweren in Deutschland wirtschaftlich tätig sein zu können.

    Richtig, daß finde ich auch. Wenn Dollars frisch gedruckt werden, dann ist noch mehr Geld im Umlauf, und damit sinkt der Wert des Dollers! Was ja momentan ist! Der Euro liegt besser! Wer ein bisschen die Börse verfolgt weiß, daß es besser ist, in Euro abzurechnen!
    Also in der Geldpolitik ist Europa volle Nasenlänge voraus!
    Die politische Willensbildung, hat ja nach der Wahl gezeigt, wie es um sie bestellt ist!!! Europa oder die EG, wird, und das muß man sich immer bewusst sein, von Deutschland und Frankreich gehalten! Welcher Meinung die sind, daß ist wichtig, nicht die anderen Länder der EU!

    Gruß

  7. #17
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    Hallo Ralle!

    Ja es ist eigentlich zum "weinen", was hier so abläuft!

    Die skandinawischen Ländern halten sich schön aus allem raus! Das ist das Beste was man machen kann! Dann bekommt man auch nicht die "Dummheiten" anderer Länder mitgeliefert!

    Ich kann Dir auch nur zustimmen!

    Gruß

  8. #18
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    Zitat Zitat von AWD
    Die politische Willensbildung, hat ja nach der Wahl gezeigt, wie es um sie bestellt ist!!! Europa oder die EG, wird, und das muß man sich immer bewusst sein, von Deutschland und Frankreich gehalten!
    Ich meinte eher, daß die Vielzahl der beteiligten Länder und die Art, wie Beschlüsse gefaßt werden, es Europa schwer machen zu agieren. Deutschland und Frankreich könnten sich da wohl einigen; die Franzosen wären, glaube ich, sofort dabei, etwas mehr Inflation zuzulassen, zumal wenn ein Teil des entwerteten Geldes im Ausland "eingelagert" und damit unschädlich gemacht würde.

  9. #19
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    Hi Zottel!

    Dann muß aber das EU-Recht geändert werden! Und dazu bedarf es der Stimmen aller Mitgliedsländer! Und das wird wohl nicht funktionieren, um mehr Inflation zuzulassen! Deutschland ist ja schon mehrmals vom EU-Rat gemaht worden, den Schuldenberg abzubauen!

    Ach es ist ein einfacher Teufelskreis!

    Gruß

  10. #20
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    Zitat Zitat von AWD
    Um es mal mit John Maynard Keyn zu sagen, der ja die freie Marktwirtschaft propagiert hat Anfang 1930
    War es nicht eher Adam Smith, der meinte, daß der Markt alles besser alleine regelt? Und in unserer Zeit Hayek? Ferner David Ricardo, der lehrte daß die Dinge zum beiderseitigen Vorteil am besten dort produziert werden, wo es am billigsten geht?
    Keynes bringe ich eher damit in Verbindung, daß der Staat durch vermehrte Ausgaben, auch auf Kredit, konjunkturellen Abwärtstrends entgegensteuern soll. (und in der Hochkonjunktur den Kredit zurückzahlen!!)
    Zitat Zitat von AWD
    Ein Beispiel: Eine Person die ein Unternehmen gründen soll in Deutschland… was auf den für Kosten kommen, wie viel Bürokratie er meistern muß. Nehmen wir Malta oder die Türkei, wo eine GmbH bereits mit ungefähr 3000,- € Stammkapital gegründet werden kann. Und hier??? Ohne 25.000,- kann man nur davon träumen!
    Bei der Bürokratie hast du 100% Recht. Aber wieviel Monatslöhne sind 3000,- in der Türkei, wieviel 25000,- in Deutschland?
    Zitat Zitat von AWD
    Die Kreditvergabe ist weit aus niedriger und einfacher als hier, usw., uws.!!! All solche kleinen Dinge halt, erschweren in Deutschland wirtschaftlich tätig sein zu können.
    Kreditvergabe ist Privatsache. Natürlich hat der Leitzins einen Einfluß, aber er ist ja schon historisch niedrig. Da müßte man fragen, warum eine deutsche Bank höhere Hürden aufbaut als eine türkische. Keine Ahnung.

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