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Thema: Weitreichende Folgen für den Anbau von Genpflanzen

  1. #1
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    Hallo Ihr,

    wie geht es Euch, wenn Ihr diese Meldung seht?

    Sieben Jahre Rechtsstreit – um festzustellen dass Gentechnik Risikobehaftet ist -
    da rollen sich mir die Fußnägel auf und reißen Löcher in die Strümpfe!

    Inzwischen ist doch von der Gesellschaft anerkannt, dass das „Restrisiko“ bei der Atomkraft keine bloße Statistik ist, sondern eine ganz reale Gefahr darstellt. Sogar die Politik die ansonsten Lobbyismus pflegt kommt zu Einsicht, dass man dem Volk nicht alles als harmlos und unvermeidlich verkaufen kann.

    Bei der Gentechnik sieht es da anscheinend noch anders aus. Weil das Thema auch schon oft durchgekaut wurde und die allgemeine Öffentlichkeit der Diskussion müde wurde, fällt sie in Vergessenheit, genauso wie die Atomkraft vor Fukushima...

    OK, in Deutschland werden bestimmte „Sicherheits-Vorkehrungen“ getroffen, wie zum Beispiel der Abstand zwischen den Feldern:

    http://www.tagesschau.de/inland/genpflanzen102.html
    Zwischen einem Gentechnik- und einem Nicht-Gentechnik-Feld müssen mindestens 150 Meter Abstand liegen. Wird auf dem benachbarten Feld ökologisch angebaut, müssen 300 Meter Abstand eingehalten werden.
    Hat den Gesetzgebern mal jemand erklärt, wie das mit den „Bienchen und den Blümchen“ funktioniert?!?

    Was geschieht bei einer Vermischung der Pflanzen?
    Landwirte, die genmanipulierte Pflanzen anbauen, haften in vollem Umfang für Schäden. Sollte die konventionelle Ernte eines Landwirtes mit mehr als 0,9 Prozent gentechnisch veränderten Organismen verunreinigt sein, kann er Schadensersatz verlangen.
    Soll jetzt ein Landwirt, der in der Nähe eines Gentechnik- Feldes anbaut, das Erbgut seiner Pflanzen untersuchen um in Fall der Fälle den Genbauern zu verklagen?
    Was ist der Unterschied, wenn zum Beispiel nur 0,8 % verändert sind?
    Wie bitteschön soll der Genbauer für den „Schaden“ aufkommen? Die fremden Gen-Segmente aus der Ernte und dem Saatgut herausschneiden?

    Entweder war für den Gesetzesentwurf anstatt einer ernsthaften Fachkommission ein Satiriker am Werk, und dieses Schriftstück wurde ahnungslos durchgewunken, oder wir müssen uns ernsthafte Sogen machen, dass wir auch in einer Bannen-Republik leben...

    LG Cassandra
    Zitieren Zitieren Weitreichende Folgen für den Anbau von Genpflanzen  

  2. #2
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    Die Banannen reifen demnächst aus Gentechnisch veränderten Mais,
    auch in kalten Nordeuropa. Wir bekommen unseren kleinen blauen Planeten
    schon kaputt. Nur weil Merkel und Co Gott spielen will.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Leitmayr (11.09.2011)

  4. #3
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    Ich denke, dass Gerichtsurteil war ein "Unfall". Da waren wohl
    die zuständigen Richter ausnahmsweise mal zu "unabhängig".
    Oder haben die bekannten Firmen das Bonusgeld einfach nur
    zu falschen Zeit an die falsche Kontonummer überwiesen.

    Frank
    Grüße Frank

  5. #4
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  6. #5
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    Hallo Cassandra,

    ich dachte das Zeug sei in Deutschland inzwischen nicht nur geächtet sondern verboten. Wenn man hier auf Wikipedia liest, hört sich das nach einem schönen Zickzack-Kurs an. Ob es nun verboten ist, oder doch nicht ist für mich nicht ersichtlich.

    Das Problem ist ja nicht nur der Genmais, sondern jede Art von gentechnisch verändertem Leben. Einmal ausgebracht, hat man keinerlei Kontrolle über die Verbreitung. Im Vergleich dazu, ist die Atomkraft regelrecht berechenbar...

    Ein Grund, warum die öffentliche Diskussion nicht nicht mehr ganz so heiß geführt wird, ist vermutlich die Resignation. Die Büchse der Pandora ist längst geöffnet!

    Gruß
    Chräshe

  7. #6
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    Cassandra
    [Sie gilt als eine tragische Figur, die das Unheil immer voraussah, aber bei ihrer Umgebung kein Gehör fand.]



    So gesehen ist es völlig klar, dass ausgerechnet Cassandra diesen Artikel geschrieben hat. Weiter so ....

    Gruß

    Frank



    Grüße Frank

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