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Thema: Lärm bei der Inbetriebnahme

  1. #31
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    Zitat Zitat von malibu Beitrag anzeigen
    Gruß aus Kasachstan
    Malibu

    Und warum hat dich dein Chef nach Kasachstan geschickt und nicht ins sonnige Malibu?

    Diesmal ohne Gruß
    Dieter

  2. #32
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    Wenn ich in einer solchen Umgebung öfters arbeiten müsste, würde ich es nur mit entsprechender Ausrüstung machen. Ansonsten können sich gerne die "harten Säue" ihre Ohren und Gesundheit kaputtmachen, dafür gibts dann vom Chef auch nachher einen Keks...

    Kann mir schon vorstellen dass ein alleine ein Signalcheck ohne anständige Kommunikationsmöglichkeit so viel länger dauert, dass sich eine entsprechende Ausrüstung bezahlt machen könnte.

    Von Sennheiser gibt es z.B. Headsets mit aktiver Schallunterdrückung:
    http://www.sennheiser.com/sennheiser...e-noise_504212

    So ein Headset kostet dann aber auch mal an die 1000 Euro.
    Ob das funktioniert hängt aber auch vom Schall selber ab, denn die aktiven Systeme arbeiten eher für tiefere Frequenzen. Ich würde einfach mal eine Anfrage an Sennheiser stellen, ob die ein System für so einen Einsatzbereich haben (evtl. Tonaufnahme zuschicken).

  3. #33
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    Immer locker durch die Hose atmen...

    Gehörschutz hin oder her. Jeder der schon mal neben einer Schmiedepresse oder sonst einer Maschine gearbeitet hat die ordentlich rumpelt, dürfte wohl wissen, dass nicht nur die Kommunikation das Problem ist. Ein hochkonzentriertes Arbeiten ist unter solchen Bedingungen nur begrenzt möglich.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  4. #34
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Thomas_v2.1
    Ansonsten können sich gerne die "harten Säue" ihre Ohren und Gesundheit kaputtmachen
    Ich lasse mir auch nicht meine Gesundheit durch solche Arbeiten kaputt machen. Wie schon einige Kollegen angedeutet haben, gibt es entsprechende Arbeitsschutzmittel oder auch die Möglichkeit, einiges im Sinne von "remote" irgendwo in einem ruhigen Raum über WLAN oder andere technische Möglichkeiten abzuwickeln. Man muß natürlich nach solchen Möglichkeiten zumeist leider selber suchen und das organisieren.
    Und ich muß zugeben, manchmal muß man selber die Initiative ergreifen, um solche unzumutbaren Bedingungen abzustellen. Ich habe mit meinen Beiträgen nicht darauf reflektiert, das der unter solchen Umständen leidende IBS-Mensch ein Weichei ist. Das ist er nur, wenn er sich nicht dagegen wehrt. Und einige hier im Forum haben das sogar verstanden, aber nicht alle.

    Um dann letztendlich mal auf den eigentlichen Ursprung für diese Diskussion und meine Beiträge zurück zu kommen :

    Zitat Zitat von Hand
    Ich geh morgen zum Kunden uns sag ihm er stellt entweder seine Maschine ab, oder ich stell mich ab.
    Und nun ? Betriebsarzt und Betriebsrat informiert und mit Dringlichkeit zur Besichtigung der Baustelle eingeladen ? Und nicht vergessen, lass unbedingt Deinem Cheffe eine Kopie der Einladungen zukommen, sonst ist er sauer (ist er danach sowieso ). Wenn Du also Arbeitnehmer bist, wäre das der richtige Weg, jedenfalls wenn man genug Ar..h in der Hose hat.

    @Hand : Ich hoffe, das Du uns dann berichtest, wie das von Dir geplante Ultimatum vom Cheffe und vom Kunden aufgenommen wurde und über die Reaktionen darauf. Das Thema und der Umgang mit diesem Problem ist an sich sehr interessant und zu schade, um durch Beiträge von Trittbrettfahrern aus Kasachstan in den SV zu landen.

    Gruß vom

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Mach was oder beschwere Dich nicht ...  

  5. #35
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    tja, mein lieber QM, was machst Du, wenn die Meinungen darüber, was Dein Chef/Kunde für zumutbar hält und was Du selbst für zumutbar hälst auseinander gehen?

    Hand hat hier das Forum dazu befragt, wie andere damit umgehen. Und nun fühlt er sich als Heulsuse - zumindest haben ihm das verschiedene Beiträge hier so nahe gelegt.

    Gut - auf den Standpunkt: "entweder die Maschine oder ich" kann man sich stellen. Und man kann dies als heulen sehen. Man kann denjenigen als Weichei betiteln. Man riskiert mit so einem Standpunkt auf jeden Fall seinen Job.

    Fazit: ausprobieren ob ein vernünftiges Arbeiten für denjenigen, der es tun soll, unter den gegebenen Bedingungen möglich ist. Und wenn nicht: Abbruch und reden.
    Zitieren Zitieren Heulsuse ...  

  6. #36
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    Zitat Zitat von Hand Beitrag anzeigen
    Ich geh morgen zum Kunden uns sag ihm er stellt entweder seine Maschine ab, oder ich stell mich ab.
    Irgendwie habe ich den Eindruck, das er weder mit seinen Chef noch mit
    seinen Kunden das Gespräch gesucht hat, um eine Lösung zu finden.
    Es sieht eher danach aus, das er nach einer Rechtfertigung sucht, wenn er
    die Brocken einfach hinschmeißt. Ich bin auch in einer Branche beschäftig, wo
    es unzumutbar laut ist, eine IBN bei lauten Umfeld, ist Schwerstarbeit.
    Aber ich versuche mich den Lärm zu endziehen, heute sind die technischen
    Möglichkeiten etwas anders, wir haben zb die Mickie Mäuse, womit man sich
    über Funk untereinander verständigen kann, der externe Lärm wird raus-
    gefiltert. Wenn das nicht hilft und es wirklich so laut ist, ist das schon
    längst erforderliche Klärende Gespräch zu suchen um die Arbeiten für alle
    Beteiligte zum guten Ergebnis zu bringen.
    Geändert von rostiger Nagel (29.10.2011 um 13:21 Uhr)

  7. #37
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    Reden

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Hand bereits viel diskutiert hat, aber nicht verstanden wurde. Das liegt vermutlich daran, weil es dafür zu viel laut ist...

  8. #38
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Es sieht eher danach aus, das er nach einer Rechtfertigung sucht, wenn er die Brocken einfach hinschmeißt.
    oder es fehlt am Mut, den Konflikt anzugehen.

    Die Geschichte erinnert mich irgendwie an meine sehr ungeliebten Schulungsaktionen. d.h., nicht ich agiere, sondern der Kunde will geschult werden. Also kommt eine Abordnung Leute, die an der bereits aufgestellten Maschine während Produktion noch gerne etwas erfahren möchte.

    Da wünsche ich mir schon seit langem sowas, wie ein Motorrad-Headset. Manchmal sehe ich Leute durch das Werk laufen, die mit sowas funktechnischem geführt werden. Sollte ich mal ansprechen, ob ich diese Einrichtung mal für meine Schulungen ausleihen darf.

    Neulich hab ich für Schulungszwecke ein OP7 nach OP77 konvertiert, um das für die Schulung beschissen platzierte Gerät neben dem Schaltschrank als Runtime auf meinem Lappie präsentieren zu können. An einem ruhigen Eck, was nicht ganz so direkt neben der Maschine war ...

  9. #39
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    Reden

    Hallo,

    Zitat Zitat von Perfektionist
    Also kommt eine Abordnung Leute, die an der bereits aufgestellten Maschine während Produktion noch gerne etwas erfahren möchte.
    Wobei mir dann schon mal vom Endkunden unter dem einzuweisenden Bedienpersonal und Instandhaltern auch Kaufleute untergejubelt wurden

    Das hat wahrscheinlich am kostenlosen Kaffe und dem Gebäck gelegen. Ich hatte so etwas wie einen inneren Reichsparteitag, nachdem ich das erkannt hatte und mich dann besonders intensiv um diese Personen gekümmert habe.

    Und auch die echten Bediener und Instandhalter hatten Ihren Spass dabei

    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Ich muss darüber auch nach Jahren noch grinsen ..  

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Question_mark für den nützlichen Beitrag:

    magus111 (02.02.2012),Perfektionist (02.11.2011)

  11. #40
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    Hi,

    also ich kenne das auch nur zu gut.

    Konzentrationsprobleme auf IBN oder Störungssuche beim Kunden.

    Bin öfters in der Stahl- und Steinindustrie tätig. Wie schon oft geschrieben... Wer schon mal an einem "so" lauten Ort war kennt die Problematik.

    Ich habe einen Kunden der aus einem unterirdischen Tunnel Steinmaterial aufs Band gerüttelt bekommt.
    Dieses Material wird dann in eine überdimensional große Waschtrommel geworfen in der die Gesteinsbrocken dann im freien Fall unter Beaufschlagung von Wasserdruck gereinigt werden.
    Dann geht es weiter über weitere Rüttelsiebe etc. wo die zu großen Steine dann durch fallen und weiter gebrochen werden.

    Nach der Umrüstung von S5 zu S7 zur IBN haben wir die Laptops angemacht und die Anlage hochgefahren..... Die Anlage hat dann unsere Laptops wieder runtergefahren....
    Die Festplatten konnten dem Schalldruck nicht Stand halten und haben schlapp gemacht! Das war eine knifflige IBN Situation..

    Immer dran denken:
    Es gibt immer eine Lösung,
    die Situation ist irgendwann vorbei,
    die Kraft die ihr darin investiert euch über sowas zu ärgern lieber in die Lösungsfindung einbringen.

    Gruß
    Das, was man weiß, hat doppelten Wert, wenn man zugleich das, was man nicht weiß, nicht zu wissen eingesteht.

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