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Thema: wirtschaftliche Verwertung?

  1. #1
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    Hallo,

    ein befreundeter Kollege (B) hat folgendes Problem:

    Firma A baut für Firma C eine Kläranlage und beauftragt Kollegen B mit der SPS-Programmierung und Inbetriebnahme,
    wobei Unterlagen und auch Programmfragmente von A bereitgestellt werden.

    Firma A schließt dazu mit B einen Vertrag, indem es untersagt ist die aus diesem Auftrag erhaltenene Kenntnisse
    ohne Zustimmung von A weiterzugeben und wirtschaftlich zu verwerten.

    Nach zwei Jahren wendet sich Endkunde C an B und bittet ihn, das SPS-Programm nach C's Vorstellungen zu erweitern
    und anzupassen. Als A davon Kenntnis erlangt, verweist er B auf den Vertrag und meint, dies wäre eine wirtschaftliche
    Verwertung der Kenntnise aus dem Auftrag von A an B und er sollte dies doch unterlassen oder Schadenersatz leisten.
    Grund vor allem: Verstoß gegen Urheberrecht und gegen wirtschaftliche Interessen von A, der natürlich selber gern die
    Kohle von C kassieren mag......

    Da A offensichtlich mehr Geld für Anwälte hat ist B jetzt etwas eingeschüchtert -
    hat jemand einen brauchbaren Tip?
    __
    Mit freundlichem Gruß Peter

    ...Wir sind Alle Zeitreisende. Die überwiegende Mehrzahl schafft allerdings täglich nur einen Tag.... (Jasper Fforde: "In einem andern Buch")
    Zitieren Zitieren wirtschaftliche Verwertung?  

  2. #2
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    ........ den alten Vertrag zwischen A und B sowie den neuen Auftrag (Vertrag) zwischen B und C einem Anwalt D geben damit der B juristisch wasserfest beraten kann ?!?

    Alternativ: B nimmt den neuen Auftrag von C nicht an ......

  3. #3
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    Hallo Peter,

    ohne jetzt Jurist zu sein würde ich sagen, dass mit :
    Zitat Zitat von PeterEF Beitrag anzeigen
    Firma A schließt dazu mit B einen Vertrag, indem es untersagt ist die aus diesem Auftrag erhaltenene Kenntnisse
    ohne Zustimmung von A weiterzugeben und wirtschaftlich zu verwerten.
    ... alles gesagt ist.

    C darf sich zwar durchaus an B wenden nur geht das nur über die Regie und Kenntnis von A. Im Klartext gibt (oder sollte geben) C den Auftrag an A und danach dann (ggf.) A den Auftrag weiter an B.

    Gruß
    Larry

  4. #4
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    Hallo,
    A kaufen!

    Gruß
    Mario

  5. #5
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    Hi,

    naja wie ich das verstehe, hat A B untersagt die Programmierung zu verwenden für weitere Projekte. Jedoch ist es ein Auftrag wo C vergibt mit den vorhanden Programm, wobei B dieses ja jetzt von C bekommt. Würde B das Programm bei einen dritten einbauen also D dann wäre es nicht ok ... jedoch finde raus das die Programmteile nur für C waren (Geistiges Eigentum von B).
    C geht ja von sich aus auf einen Lieferanten zu, deswegen lass sie in ihren Vertrag schreiben, dass das Programm von C verwendet wird, worauf C ja das recht hat da für sie geschrieben, und nicht das von B. So ist B raus aus der sache

    MfG

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Proxy für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (14.12.2011)

  7. #6
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    Hallo,
    Firma A schließt dazu mit B einen Vertrag, indem es untersagt ist die aus diesem Auftrag erhaltenene Kenntnisse
    ohne Zustimmung von A weiterzugeben und wirtschaftlich zu verwerten.
    Dieser Satz ist eindeutig, C ist nach Vertrag immer verpflichtet zumindest A zu fragen.....

    Gruß
    Mario

  8. #7
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    Zitat Zitat von mariob Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Dieser Satz ist eindeutig, C ist nach Vertrag immer verpflichtet zumindest A zu fragen.....

    Gruß
    Mario
    1. C hat keinen Vertrag
    2. der Vertrag von A und B interessiert C nicht.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  9. #8
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    Zitat Zitat von PeterEF Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Nach zwei Jahren wendet sich Endkunde C an B und bittet ihn, das SPS-Programm nach C's Vorstellungen zu erweitern
    und anzupassen. Als A davon Kenntnis erlangt, verweist er B auf den Vertrag und meint, dies wäre eine wirtschaftliche
    Verwertung der Kenntnise aus dem Auftrag von A an B und er sollte dies doch unterlassen oder Schadenersatz leisten.
    Grund vor allem: Verstoß gegen Urheberrecht und gegen wirtschaftliche Interessen von A, der natürlich selber gern die
    Kohle von C kassieren mag......
    3. wenn B für C ein Programm nach C's vorgaben macht, hat
    das erst mal mit dem alten Auftrag über A nichts zu tun

    4. B hat an den Teilen, die er gemacht hat, ohnehin das
    urheberrecht

    5. kritisch ist das vielleicht, wenn A ein ganz tolles Konzept
    entworfen hat, das B jetzt ein zweites Mal umsetzt, aber
    so scheint es nicht zu sein, die Vorgaben kommen ja von C.

    6. Falls B von A weiterhin Aufträge haben möchte, müsste
    B sich das gut überlegen (Politik)

    7. M. E. müsste A doch einiges nachweisen, was er mangels
    Einsicht nicht kann

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob solche "Schutzverträge" überhaupt
    noch vom geltenden Recht gedeckt werden, schließlich werden
    B und C in der Wahl ihrer Vertragspartner eingeschränkt.
    Geändert von Gerhard Bäurle (14.12.2011 um 17:16 Uhr)
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    PeterEF (16.12.2011)

  11. #9
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    Aus meiner Erfahrung geht das ganze schief! B hat alles, was er weiss, nur weil er mit A eine Geschäftsbeziehung hatte! Also darf er nur weitere Geschäfte für diese Anlage mit A machen.

    C ist der typische Einmal Kunde, der meint ein paar Euro sparen zu können und verärgert damit A, was ihn im Fall einer totalen Konfrontation zu einer wertlosen, da nicht mehr gewarteten Anlage verhilft.

    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall:

    Kunde C bestellt bei A eine Maschine (1Mio) mit Option auf 9 weitere. A liefert die Maschine mit meiner (B) Software Hilfe. A hat sich bei der Entwicklung verkalkuliert und hofft bei den nächsten Maschinen wenigstens etwas zu verdienen. C meint, er bekommt auf die Folgemaschinen Rabatt aber A hat schon draufgelegt und so werden sie nicht einig.

    C lässt die Maschine bei X kopieren, vergisst aber die Software Lizenz und kommt somit nicht an die Konfigurations Teile ran. Ich werde kontaktiert, aber mein RA warnt mich.

    X geht pleite, da C nicht abnimmt und zahlt.

    C geht pleite, da er seine Aufträge nicht ausführen kann. A wird von einem Konzern geschluckt, da er keine Folgeaufträge bekommern hatte, B (ich) komme so gerade auf meine Kosten, weil meine Gemeinkosten flexibel gehalten werden können ...
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu RobiHerb für den nützlichen Beitrag:

    PeterEF (16.12.2011)

  13. #10
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    Zitat Zitat von RobiHerb Beitrag anzeigen
    Aus meiner Erfahrung geht das ganze schief! B hat alles, was er weiss, nur weil er mit A eine Geschäftsbeziehung hatte! Also darf er nur weitere Geschäfte für diese Anlage mit A machen.
    Wie kommst Du zu der Aussage, dass B alles von A
    weiß? Vielleicht ist ja B der wirkliche Fachmann und
    hat mehr drauf als A. So etwas kann selbst im Innen-
    verhältnis schwer beurteilen und von außen schon
    mal gar nicht.

    Zitat Zitat von RobiHerb Beitrag anzeigen
    C ist der typische Einmal Kunde, der meint ein paar Euro sparen zu können und verärgert damit A, was ihn im Fall einer totalen Konfrontation zu einer wertlosen, da nicht mehr gewarteten Anlage verhilft.
    C kommt zu B, weil er wohl mit dem früheren Auftrag
    zufrieden. Da ist überhaupt nichts mit Einmalkunde und
    warum soll B die Anlage auch nicht künftig warten?

    Zitat Zitat von RobiHerb Beitrag anzeigen
    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall:
    Da sehe ich kein Ähnlichkeit. Dass Dir Dein RA davon
    abrät, Software zu kopieren, an der Du kein Nutzungs-
    recht hast, ist mir allerdings einleuchtend.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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