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Thema: Aufstiegschancen als SPS Softwareentwickler

  1. #11
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    Zitat Zitat von Casimyr Beitrag anzeigen
    Konkret würde ich gerne wissen, ob es nach 5 oder 10 Jahren Arbeit als SPS Softwareentwickler noch neues zu entdecken gibt.
    Kennst Du denn Arbeitsplätze von SPS-Softwareentwicklern?

    Es geht ja nicht um das banale Codieren abstrakter, voneinander
    unabhängiger Funktionen, sondern um das Erkennen und Verstehen
    von Prozesse, Abläufen und Zusammenhängen.

    Wenn es Dir Spaß macht, große Aufgaben in mehrere kleine zu
    zerlegen, um diese dann strukturiert und erfolgreich zu lösen,
    dann wird es Dir in einem heute überschaubaren Zeitraum nicht
    langweilig werden.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    Casimyr (30.12.2011)

  3. #12
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Kennst Du denn Arbeitsplätze von SPS-Softwareentwicklern?

    Es geht ja nicht um das banale Codieren abstrakter, voneinander
    unabhängiger Funktionen, sondern um das Erkennen und Verstehen
    von Prozesse, Abläufen und Zusammenhängen.

    Wenn es Dir Spaß macht, große Aufgaben in mehrere kleine zu
    zerlegen, um diese dann strukturiert und erfolgreich zu lösen,
    dann wird es Dir in einem heute überschaubaren Zeitraum nicht
    langweilig werden.
    um nochmal in die kerbe zu hauen ... als mechatroniker wird das schwer
    [SIGNATUR]
    Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus.
    [/SIGNATUR]

  4. #13
    Casimyr ist offline Neuer Benutzer
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    Vielen Dank für eure Antworten, besonders an Semo.

    Ich habe bereits in meiner Freizeit recht viel programmiert und während des Studiums auch C++ gelernt. Während meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit S7 SCL/CFC auseinander gesetzt. Handwerklich komme ich zumindest mit den Grundlagen zurecht, der Rest wird sich schon irgendwie ergeben

    Mir ist auch wichtig, dass es sich nicht nur auf das Programmieren beschränkt. Wie Semo schon geschrieben hat, werde ich wohl auch die Komponenten der SPS selbst und auch die angesteuerte Hardware kennenlernen. Das würde mir sehr gefallen, da es das Thema Softwareentwicklung wesentlich breiter macht.

    Im übrigen denke ich, dass ich mit Mechatronik gar nicht so verkehrt liege. Bereits während meiner Abschlussarbeit musste ich neben der Programmierung der SPS auch Messgeräte bedienen können und elektrische Schaltpläne und Berechnungen anfertigen, sowie technische Zeichnungen der Anlage erstellen. Genauso hat mir die Vorlesung Leistungselektronik/ Antriebstechnik weitergeholfen, da ich Schrittmotoren ansteuern musste. Das Wissen aus fast jeder Vorlesung konnte ich nutzen.

    Natürlich bin ich kein Speziallist, aber ich habe über viele Themen einen Überblick bekommen und kenne die Grundlagen. Gezielt eingearbeitet wird man auch als reiner Maschinenbauer oder E-Techniker erst im Unternehmen.

  5. #14
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    und die schlecht möglichste ausbildung.
    ich habe diesen studien- und ausbildungsgang nie verstanden - als könnte ein maschinenbauer nicht vernünftig mit einem elektroingenieur und/oder programmierer reden, schnittstellen bilden ...
    der versuch die eierlegende wollmilchsau auszubilden ist, in meinen augen, mit dieser ausbildung gründlichst gescheitert!
    Schön, dass du immer so positiv denkst und deine Meinung gründlich begründest.

    Tipp einfach mal in größeren Jobbörsen "Mechatroniker/in" ein und schau dir die Einsatzgebiete und Anforderungen der ausgeschriebenen Stellen genauer an und sag mir dann, wen du stattdessen einsetzen würdest. In vielen Fällen kommst du um einen Mechatroniker mit fachübergreifendem Wissen nicht herum. Vielleicht trifft das nicht auf die Stelle als SPS Softwareentwickler zu (ich bin ja hier um das herauszufinden), aber die Ausbildung grundsätzlich schlecht zu reden ist meiner Meinung nach nicht richtig.
    Geändert von Casimyr (30.12.2011 um 10:33 Uhr)

  6. #15
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    Ich kenn Schreiner die bessere Elektriker sind als manch gelernter Energieanlagenelektroniker und Energieanlagenelektroniker die bessere Techniker/Programmierer sind als diverse schulisch hochqualifizierte Fachleuchte.
    Es wird gewiss auch Mechatroniker geben die diesem gewachsen sind.

    Nach meiner Erfahrung sagt eine Berufsbezeichnung noch lang nichts über die qualifikation und Leistungsfähigkeit eines Menschens aus.

    Viel Erfolg.
    Das, was man weiß, hat doppelten Wert, wenn man zugleich das, was man nicht weiß, nicht zu wissen eingesteht.

  7. #16
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    um nochmal in die kerbe zu hauen ... als mechatroniker wird das schwer
    Sorry 4l aber zum Jahreswechsel schreibst du jetzt wirklich Quatsch
    Gerade als SPSler solltest du eigentlich wissen, dass hier der Titel und der Abschluß eigentlich nichts aussagen.
    In unserem Job sind Lernbereitschaft, Motivation und Talent gefordert.
    Und eine mechatronische Ausbildung bzw Studium ist sicher nicht die schlechteste Grundlage um darauf aufzubauen. "Fachidioten" gibt es schon zu viele1
    Als SPSler musst du heute Allrounder und Teamplayer sein.

    Gruß und Guten Rutsch
    Dieter

  8. #17
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    Im Prinzip hat doch jeder von uns - zumindest wenn er schon ein paar Jahre im Geschäft ist - auch Ahnung von Mechanik. Die kommt nicht von der Ausbildung/Studium, die hat man sich im Lauf der Zeit bei Inbetriebnahmen und Besprechungen angeeignet.

    Warum soll das umgekehrt nicht auch gehen?

    Est mehr Ahnung von Mechanik und das elektrische Grundwissen im Lauf der Zeit vertiefen.
    mfG Aventinus

  9. #18
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    Zitat Zitat von c.wehn Beitrag anzeigen
    IEs wird gewiss auch Mechatroniker geben die diesem gewachsen sind.
    Leider sind das nur die Ausnahmen, mir sind bisher wenige bis keiner begegnet.
    Ich habe immer noch ein Verständnisproblem:
    Was KANN ein Mechatroniker?
    Selbst unsere Meister, die die Knaben ausbilden, konnten bis heute nicht schlüssig erklären, was dieser Berufszweig als Mindestanforderung erfüllen muss.
    Also welches universelle Wissen wird vermittelt.

    Um auf die Frage zurück zu kommen, als Entwickler musst du sehr viel Theorie können. Die Grundlagen zu bauen, auf der Programme aufsetzen ist bestimmt nicht trivial.
    Ein Studium der Mechatronik allein ist dafür allein nicht die richtige Voraussetzung.
    Mathematik und Informatik gehören dazu


    bike

  10. #19
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Mathematik und Informatik gehören dazu
    Hallo,

    um das mal klarzustellen, Informatik gehört mit zur Mechatronikerausbildung
    und insbesondere zum Studium. (siehe Bild)

    Der Mechatroniker ist für mich so eine Art Allgemeinmediziner, der natürlich erkennen
    muss, wo ggfs. seine Grenzen sind.

    Der Beruf wird auch immer noch schlecht geredet, weil die Elektriker und Schlosser
    Angst haben, ihre Jobs könnten wegfallen. Und so manscher Personalchef hat sicher
    immer noch das Ziel, 50% seiner Instandhalter entlassen zu können.

    Es ist wie mit der deutschen Einheit, alles braucht mehr Zeit, als vorher angenommen.

    In unserer Branche werden die meisten im Laufe ihres Berufslebens Mechatroniker.

    Gruß Tommi
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    Geändert von Tommi (30.12.2011 um 11:59 Uhr)

  11. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Tommi für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (30.12.2011),PN/DP (31.12.2011)

  12. #20
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    Zum Thema Langeweile.. Wird dem Informatiker es langweilig weil es immer nur um PCs und "C++" geht? Wird es dem Konstrukteur langweilig weil er den ganzen Tag nur vor seiner CAD Zeichung sitzt?
    Nein, denn das ist ja nur das Handwerkzeug. Das spannende an dem Beruf sind ja die vielfälltigen Probleme, die gelöst werden müssen.

    Und da kommt der Punkt der dir viel wichtiger sein müsste: Was macht denn die Firma bei der ich arbeiten möchte? Und da ist für ein SPS Programmierer ein himmelweiter unterscheid ob man nur die 5 Standartmaschinen in großen Stückzahlen mit Software versorgt, oder ob man für z.B. ein Ingeneurbüro arbeitet und jeder Auftrag unterschiedlich ist.

    Außerdem solltest du dir bewust machen, dass du als IBN viel Reisen musst und jede menge Stress bekommst. Da kann es schnell sein, dass es dir über dem Kopf zusammenbricht, denn als Studierter *an dieser Stelle stand bislang "Ing."* bist du meistens für eine komplette Baustelle verantwortlich.

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