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Thema: Effizienzpumpe - Wiemachndiedndas?

  1. #1
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    Hallo,
    aufgrund meines aktuellen Solarprojektes und der Pumpenregelei dazu habe ich ein wenig über die Funktionsweise der neumodischen Effizienzpumpen gegrübelt. Wie das scheint regeln die Dinger den Druck und wenn irgendwo ein Ventil aufgeht, entsteht eine Strömung, damit verrichtet die Pumpe Arbeit, welche sich dann in einer erhöhten Leistungsaufnahme repräsentiert.
    Soweitsogut, ich nahm weiter an, das der Druck über einen in der Pumpe verbauten Sensor gemessen und die Leistung (Drehzahl/Drehmoment?) dementsprechend gestellt (Pulsweite/Frequenz?).
    Zerlegte Pumpen hatten aber keinen solchen Sensor. Auch die Arbeitsweise der PWM läßt eine solche Betriebsart Messung mit Rückführung schwerlich zu.
    Die Lösung ist wahrscheinlich eine einfache Drehzahlregelung, über die definierte Drehzahl stellt sich dann einfach der Druck ein, fertig. Kann das jemand bestätigen?

    Gruß
    Mario
    Zitieren Zitieren Effizienzpumpe - Wiemachndiedndas?  

  2. #2
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    Hi,

    soweit ich weis wird die Drehzahl anhand der Pumpenkennlinie geregelt als Signal dient die Stellgröße des Regelventils (Rückführung).
    Bei interesse kann ich Dir den Beschrieb dazu von KSB schicken.

    Gruss Daniel
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  3. #3
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    Die Frage von Mario interessiert mich jetzt auch.
    Zitat Zitat von dalbi Beitrag anzeigen
    soweit ich weis wird die Drehzahl anhand der Pumpenkennlinie geregelt als Signal dient die Stellgröße des Regelventils (Rückführung).
    Also ich kenne diese Pumpen auch und die funktionieren auch ohne Rückführung eines Regelventils.
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
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  4. #4
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    Hi,

    vielleicht reden wir auch von dem falschen.
    Ich meinte das hier http://www.pius-info.de/files/know-how-schrift_boa-systronic.pdf

    http://www.ksb.com/ksb/ImageReader/K...&property=file

    Gruss Daniel


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  5. #5
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    Danke fürs Interesse,
    ich meinte die Spielzeugpumpen in der heimischen Heizung, z.B.:
    http://www.heizfaktor.de/heizung/umw...ulaenge-180-mm
    Ganz gleich welcher Hersteller, es ist wahrscheinlich überall ähnlich gehandhabt. Wie die Sollwerteinstellung funktioniert ist fast gleich, zumeist fest an der Pumpe, es gibt wohl auch mit 0-10V, habe ich aber noch nie in der Hand gehabt. Es geht mir also um die pumpeninterne "Regelung".

    Gruß
    Mario

  6. #6
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    Zitat Zitat von mariob Beitrag anzeigen
    ...Die Lösung ist wahrscheinlich eine einfache Drehzahlregelung, über die definierte Drehzahl stellt sich dann einfach der Druck ein, fertig. Kann das jemand bestätigen?...
    Ich würde auch sagen das funktioniert rein über die Drehzahl der Pumpe.

    Gruss Daniel
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  7. #7
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    eine konstantdruckregelung oder gar (weil ksb gefallen ist welche ja nur wilo in blau-grauem gewand sind) eine delta-p-t-Regelung kann man nicht rein über drehzahl herstellen, wie soll die regelstrecke aussehen? open-loop? sofern wir von elektronisch-geregelten pumpen reden, haben diese im falle wilo thermische messungen (zwei an der zahl nach meinem wissen) und eine differenzdruckmessung, dies in kombination mit pumpenkennlinie und stromaufnahme läßt nahezu jede erdenkliche regler-konfiguration zu. werde dies aber nochmals bei wilo gegenprüfen, da mich dies nun auch genauer interessiert.

  8. #8
    mariob ist offline Erfahrener Benutzer
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    Naja,
    @Rupp, ich denke für Heizungsanwendung muß das System nicht bis aufs mbar genau sein, insofern ist das für mich schon mit der Drehzahl plausibel. Vielleicht noch ein wenig Korrekturkurve über der Leistungsaufnahme, aber wie schon geschrieben alles Stocherei im Nebel und wie gesagt Wilo ist nicht der Nabel der Welt.....

    Gruß
    Mario

  9. #9
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    Also das von Rupp hört sich für mich sehr plausibel an ...
    Konstante Drehzahl ist das was Heizungspumpen seit 50 Jahren machen oder noch länger, das wäre weder neu noch energieeffizient.

    Abgesehen davon machen das mit Sicherheit alle ähnlich, WILO, Grundfos um mal die 2 wichtigsten zu nennen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. #10
    mariob ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo,
    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Konstante Drehzahl ist das was Heizungspumpen seit 50 Jahren machen oder noch länger
    naja, so einfach ist es nun auch wieder nicht, die einfachen Pumpen werden in der Leistung gedrosselt, nicht über das Drehfeld, vielmehr über den Schlupf durch Umschalten der Wicklungen. Somit stellt sich über dem Druck ein Volumenstrom ein, der dann eine Arbeit vom Motor verlangt, die aber elektrisch begrenzt wird. Durch diese Begrenzung steigt der Schlupf, und Druck/Volumenstrom brechen ein bis ein Gleichgewicht zwischen zugeführter und entnommener Leistung vorhanden ist.
    Und das ist meine Annahme, die Pumpe durch die geregelte Frequenz "hart" am Drehfeld betrieben, also mit möglichst geringem Schlupf. Dadurch bleibt der Druck weitestgehend konstant (Strömungsverluste außen vor). Die entstehende Strömung repräsentiert sich in der Leistungsaufnahme.

    Gruß
    Mario

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