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Thema: Insolvenz

  1. #1
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    Hallo Jungens

    Stelle hier mal eine Frage rein die mich momentan arg beschäftigt.
    Werde versuchen sie zu beschreiben.
    Habe vor zwei Jahren in einer Kantebearbeitungsmaschine eine neue Streckensteuerung eingebaut. S5 95U mit OP 17. Diverse Koppelrelais und jede Menge Verdrahtungsaufwand. Anlage in Betrieb genommen, ok es zog sich etwas hin, weil die Zykluszeiten und Reaktionszeiten doch etwas unterschiedlich waren. Habe es aber dann letztendlich zum laufen bekommen. Schreibe Rechnung laut Angebot... Wat macht der Dussel Insolvenz..... Angebotssumme 7000Euro. Habe seit dem keine müde Mark sprich Cent von Ihm erhalten. Noch kein Eprom drinne. War ja klar einige male vorstellig bei der guten Firma. Das letzte was er mir zeigte... Zog den Finger unter die Nase durch.

    Darf ich die Batterie ziehen darf ich das OP urlöschen....

    Darf mich dabei einer sehen???

    Wie würdet Ihr damit umgehen????

    Sonnige Grüße
    Wilhelm
    Zitieren Zitieren Insolvenz  

  2. #2
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    Hallo Wilhelm!

    Sehr interessante Frage!!!
    Hatte ich mir selbst auch schon oft gestellt.
    Da bin ich jetzt auch mal über antworten gespannt!

    Gruß
    Timo

  3. #3
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    Mir persönlich würde beim batteriewechsel(service für den kunden) halt eine urlöschanforderung entgleiten.
    wie ich aber unsere rechtsprechung kenne, ist das nunmal die anlage deines kunden und da hast du eigentlich nichts mehr dran zu suchen, egal ob er dafür schon bezahlt hat oder nicht. das ist wieder ein typischer fall für einen jahrelangen rechtstreit
    aber vielleicht kennt sich jemand da besser aus

  4. #4
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    Moin!
    Steht in euren AGB´s nicht, dass die gelieferten Geräte bis zur vollständigen Bezahlung euer Eigentum bleiben?!?

    Daraus würde doch folgen, dass man sich sein Eigentum nach einer angemessenen Wartezeit und entsprechenden Mahnverfahren wiederholnen darf, oder sehe ich das falsch?

    Ich würde mal die gute Frau "AWD" auf dieses Topic aufmerksam machen... Sie hat doch mal, nach eigenen Angaben, Jura studiert... oder wie war das?!?

    *AWDankuk*
    .Punkt!

  5. #5
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    Man darf vieles. Man darf sich nur nicht erwischen lassen. Es ist verboten, die Anlage still zu legen. Es ist auch verboten, die Anlage nur für einen Bedingten Zeitraum laufen zu lassen.

    Das s5 Programm kann er natürlich schon lange kopiert haben. Beim OP tun sich die Laien schon etwas schwerer.

    Das OP urlöschen könnte natürlich fast jedem mal ausversehen passieren.


    pt
    Gegen Schwachsinn, Schwachköpfe und armselige Trittbrettfahrer kann man nicht argumentieren.

    Gott sieht alles, auch Signaturen in Geheimschrift,,... aber er petzt nicht.

  6. #6
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    Im Prinzip kann das schon in den AGBs stehen. Aber im Falle einer Insolvenz hat meines Wissens nach der Insolvenzverwalter die Finger auf allem. An ihm liegt auch die Festlegung der Quote etc. Ein "Abholen" der gelieferten und noch nicht bezahlten Ware/Anlagen ist glaube ich nicht zulässig. Inwieweit bei einem provozierten Anlagenstillstand darüber hinaus noch Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden können, ist auch noch offen. Dadurch wird der insolventen Firma unter Umständen ja die Möglichkeit genommen, Geld zu verdienen und die Ansprüche (in erster Linie natürlich Finanzamt und Banken, da die es am Nötigsten haben) zu befriedigen.
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  7. #7
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    Du darfst Sie nicht löschen, abbauen oder sonst was machen.
    Das ist leider unserer Gesetz.
    Wenn der Betreiber Dich an die Anlage läßt dann würde ich es machen und das Programm etwas ändern das die CPU über Timer ein paar Tage später in "Stop" geht.
    Die Schnittstelle über Passwort schützen. usw.

    Über die 7000 € kannst Du schonmal einen Storno schreiben damit Du Dir die Vorsteuer von unserem Finanzamt zurückholen kannst.
    Dem Verwalter aber nicht über den Storno informieren falls da eine gute
    Quote kommt bekommst Du ja noch ein paar Euro und kannst dann eine korrigierte Rechnung schreiben.

    Aber aus meiner Erfahrung sage ich Dir das Du keinen Cent sehen wirst oder es für eine Tüte Pommes bei MC Donald reichen wird.

    Gruß

  8. #8
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    Zitat Zitat von e4sy
    Moin!
    Steht in euren AGB´s nicht, dass die gelieferten Geräte bis zur vollständigen Bezahlung euer Eigentum bleiben?!?

    Daraus würde doch folgen, dass man sich sein Eigentum nach einer angemessenen Wartezeit und entsprechenden Mahnverfahren wiederholnen darf, oder sehe ich das falsch?
    Ich vermute, daß würde helfen, wenn er einen einzelnen Gegenstand geliefert hätte, den er auch wieder abholen kann. Das Problem wird sein, daß er eine vorhandene Anlage ergänzt und verändert hat. Seine Leistung macht nur einen geringen Teil des Wertes aus.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Der Nörgler
    Über die 7000 € kannst Du schonmal einen Storno schreiben damit Du Dir die Vorsteuer von unserem Finanzamt zurückholen kannst.
    Leider ist hier unser Finanzamt nicht so großzügig. Rein rechtlich darf der Betrag erst ausgebucht werden, wenn endgültig festgestellt wurde, dass nichts mehr zu holen ist (so einen Fall hatten wir leider auch). Im Klartext bedeutete dies, dass die zuviel abgeführte Mehrwertsteuer nach über zwei Jahren geltend gemacht werden konnte. Und das macht, neben dem eigentlichen Ausfall, wirklich keinen Spaß
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

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  10. #10
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    Hallo,

    schlechtes Thema.

    Ohne den Insolvenzverwalter geht erst mal nichts.

    An die Anlage werden Sie wohl nicht gelassen
    und falls doch, dürfen Sie absichtlich nichts
    manipulieren, aber manchmal macht man
    ja versehentlich ...

    Die Fachleute unterscheiden zwischen 1. Absonderung
    (Ihre Sache wurde verbaut und ist nun Teil einer neuen
    Sache) und 2. Aussonderung (Ihre Sache steht noch
    im Lager).

    Bei 2. (trifft hier nicht zu) fällt die Ware nicht zur
    Insolvenzmasse und muss zurückgegeben werden.
    Voraussetztung: Eigentumsvorbehalt wurde wirksam
    vereinbart.

    Bei 1. wird man anteilig Eigentümer der neuen Sache,
    wenn ein erweiterter Eigentumsvorbehalt wirksam
    vereinbart wurde. Da man hier aber letztrangig bedient
    wird, schaut man in der Regel ins Leere.

    Eventuell ist noch ein Unterschied, ob Sie die Leistung
    innerhalb einer Werk- oder Kaufvertrages erbracht haben.

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle

    Edit: alte Rechtscheibfehler durch neue ersetzt
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

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