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Thema: Aufwandsschätzung

  1. #11
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    Hi Flash

    Wie du sicher schon recherchiert hast gibt es viele Ansätze in der Theorie (diverse Schätzverfahren: b-up/t-down/delphi..., Parametermethoden, Prozentsatzmethoden) die sich mehr oder weniger auf jegliche Art von Projektgeschäft anwenden lassen. Betreffend Paremetermethoder gibts halt für jede Branche verschiedene Parameter. In der AUT sind es halt E/As, Loops, Stromlaufplanseiten, Pflichtenheftseiten, Anzahl Visubilder, oder was auch immer. Ohne Erfahrung (von dir selbst und deinen Leuten) wirst aber halt kein valides Ergebnis bekommen. Jeder der sauber kalkuliert wird auch immer mehrere Methoden verwenden und gegeneinander vergleichen.

    Aber ich denke im Detail wird niemand seine Kalkulationsmethode in einem Forum diskutiuert. Ist dann doch etwas privates oder?

  2. #12
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    Hallo norustnotrust

    Vielen Dank für Deinen Input. Ja ich habe mich mit den verschiedenen Ansätzen bereits verfasst.

    Aber ich denke im Detail wird niemand seine Kalkulationsmethode in einem Forum diskutiuert. Ist dann doch etwas privates oder?
    Da bin ich ehrlich gesagt nicht ganz Deiner Meinung. In vielen Branchen, unsere mal ausgenommen, hat man sich die Mühe gemacht und empirisch Daten erhoben, damit Angebote von verschiedenen Firmen für den Kunden vergleichbar wurden. Ich verstehe wirklich nicht wieso das in der Automatisierungsbranche nicht längst geschehen ist.
    Wieso etwas privates? Was spricht den dagegen, wenn verschiedene Anbieter auf derselben Grundlage kalkulieren? Oder will man etwa bewusst nicht, dass Kunden vergleichen können?

  3. #13
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    Hallo Flash

    Also wenn wir im Umfeld der Technik bleiben (und von den Gebührenverordnungen für Notare etc.., die afaik eh schon alle gekipt wurden, absehen) wirst du wahrscheinlich die Baubranche meinen. Wenn ich mir ein LV in der Baubranche ansehe dann sieht das in etwa so aus:


    30m² Bodenbelag Raum 1 Material = 1200 EUR
    30m² Bodelbelag Raum 1 Verlegen =5000 EUR
    26m Randleiste Raum 1 = 300 EUR
    Anfahrts/Werzeugpauschale = 50 EUR

    Dann kann ich mir ausrechnen was der m² bzw. der m des jeweiligen Gewerkes kostet und hab einen Vergleich was der kosten darf. Denn es gilt m² Bodenbelag ist direkt proportional der Zeit die jemand daran arbeitet und damit kann ich anteilig die Kosten ausrechnen. Weiters gilt hier: Ich kann keine Vorleistung erbringen, ich kann nicht Stücke die ich schon mal wo verlegt habe wieder verlegen.

    In der Automation ist es anders. Da hab ich anteilig (Je nach meiner Vorleistung) Stunden drinnen für Codegenerator schreiben, Bibliothek anpassen etc... Außerdem habe ich vielleicht Teile von anderen Projekten die ich nur anpassen muß oder vielleicht 1:1 einsetzen kann etc... Wenn du jetzt versuchst Parameter zu extrahieren kommst du eine eine sehr größe Streuung der Werte (Aus meiner persönlichen Erfahreung bis zu 1:25) und damit sind die Werte nutzlos.

    Im Großen, wo statistische Methoden besser funktionieren, werden dann afaik nur Prozentsatzmethoden interessant. Im Anlagenbau gibt es z.B. Werte daß Automation ca. 10-20% des Gesamtauftragsumfanges sein kann(darf).

    Privat sind sie weil die darin enthaltene Information (Habe ich einen Codegenerator, habe ich ein ähnliches Projekt in der Schublade) Wettberwerbsvorteile im Projektgeschäft darstellen, die im Sinne des Marktpreises niemandem auf die Nase binden werde.

    Wenn du dich dafür interessierst dann schau dir doch mal in das Thema SNIP Codes (da gibts normierte parameterorientierte Kalkulationsverfahren für Russland und ex-Udssr Staaten) an. Ich hatte damit was zu tun und ich kann dir sagen: Klarheit für den Kunden bringt das genau NULL.
    Geändert von norustnotrust (09.08.2012 um 13:53 Uhr)

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu norustnotrust für den nützlichen Beitrag:

    Flash (10.08.2012)

  5. #14
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    Hallo Flash,

    ich befasse mich gerade im Rahmen meiner Masterarbeit mit einem ähnlichen Thema. Ziel ist die Erstellung eines Kalkulationsmodells als Basis für die Dienstleistungsvergabe.

    Ich bin auch auf der Suche nach Indikatoren und Metriken, die dabei Helfen, die Kostenschätzung/Aufwandsschätzung einer SPS-Software-Applikation zu ermöglichen.

    Anzahl der I/O und andere Schnittstellen spielen da klar eine große Rolle, aber hast du evt. einen Tipp, wie SPS-Software-Applikation Kosten-geschätzt werden können und hast du dazu Fachartikel oder Veröffentlichungen gefunden?

    MfG, Thomas

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