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Thema: Aufhebungsvertrag

  1. #11
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    Hi,

    hat das Arbeitszeugnis bei euch noch einen so hohen Stellenwert? Bei meinem letzten Stellenwechsel wurde das gar nicht verlangt und kam auch nie zur Sprache, ich meine da stehen ja eh immer die gleichen Floskeln drin...

    Hast du eventuell noch Überstunden auf einem Zeitkonto, ich konnte mir aussuchen ob abfeiern oder auszahlen ...

    Gruß wee

  2. #12
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    @wee,

    aber bei der nächsten Stellensuche wird man das Zeugnis mit anheften. Dann sind diese (gleichen) Floskeln meist wichtig.
    Oder besser gesagt, evtl. die Wörter welche evtl. vor den Floskeln fehlen (könnten) ...
    Ein Zeugnis gibt dem/der Personaler schon Vorab eine Info über die/Deine Person bzw. der Arbeitsleistung ohne Dich gesehen oder gesprochen zu haben!
    Ebenfalls gab mir ein/die Zeugnis(se) auch immer die Möglichkeit z.B. Daten der Bewerber auf Plausibilität hin zu prüfen.

    Bzgl. Überstunden, Ansprüche an Sonderzahlungen usw. ist dies ja das Problem bei Auflösungsverträgen.
    Normalerweise wird ja eine Summe bezahlt durch welche die Ansprüche gegenüebr der Firma abgegolten werden!
    Dies schliesst z.B. Ansprüche auf Zeitkonten usw. per se mit ein, oder es wird versucht die Kosten gering für den AG zu halten.
    Daher ist es immer Ratsam die Formulierung daraufhin zu prüfen.
    Geändert von Boxy (30.08.2012 um 02:46 Uhr)

  3. #13
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    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Hallo.

    In meiner jetzigen Firma habe ich eine recht hohe Kündigungsfrist.
    Du nicht, aber der AG.
    Der muss sich an die Kündigungsfristen halten, die je nach Betriebszugehörigkeit immer höher werden.

    Aber du selbst kannst innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfrist auf eigenen Wunsch gehen, wann immer du willst.

    Zur Erläuterung: Die Kündigungsfristen sind Kündigungsschutzfristen und daher einseitig.
    Geändert von SoftMachine (30.08.2012 um 02:46 Uhr) Grund: Erläuterung
    kind regards
    SoftMachine

  4. #14
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    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen

    Aber du selbst kannst innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfrist auf eigenen Wunsch gehen, wann immer du willst.

    Zur Erläuterung: Die Kündigungsfristen sind Kündigungsschutzfristen und daher einseitig.
    -"Das Arbeitsverhältnis kann nach Ablauf der Probezeit mit einer Frist von 6 Monaten zum Monatsende
    ordentlich gekündigt werden."

    -"Sofern bei länger dauerndem Arbeitsverhältnis kraft Gesetzes für den Arbeitgeber verlängerte
    Kündigungsfristen Anwendung finden (vgl. § 622 II BGB), so gelten diese auch für den Arbeitnehmer."

    Wären z.B. eine Vertragliche Vereinbarung ...
    Geändert von Boxy (30.08.2012 um 03:00 Uhr)

  5. #15
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    Zitat Zitat von Boxy Beitrag anzeigen
    (vgl. § 622 II BGB)
    (1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
    (2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen....

    Wie gesagt, da steht eindeutig "bei Kündigung durch den AG", das gilt aber nicht anders herum

    Gruss
    Geändert von SoftMachine (30.08.2012 um 03:52 Uhr)
    kind regards
    SoftMachine

  6. #16
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    @SoftMachine
    In meinem Vertrag steht auch eine andere Kündigungsfrist. Und da ich den Vertrag unterzeichnet habe, wird diese wohl auch gültig sein.

    Gruß
    Dieter

  7. #17
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    Die Gesetzlichen KÜ Fristen innerherhalb des KSchG sind die Mindestfristen, darunter geht gar nichts (daher Kündigungsschutzgesetz)!

    Andere, längere (für den AN bessere) Fristen können per Einzelvertrag bzw. per TV vereinbart werden.
    Diese verlängerte Fristen fallen dadurch unter das Privatrecht (auch Zivilrecht genannt) und sind somit Einzelvertraglich geregelt worden (durch die Unterschrift beider Seiten).

    Siehe auch das Posting von Rainer Hönle!

    Hier einmal ein Auszug

    Der Arbeitsvertrag kann längere Kündigungsfristen als die gesetzlichen Kündigungsfristen vorsehen. Arbeitsvertragliche Regelungen können aber nicht wirksam zum Nachteil des Arbeitnehmers die gesetzlichen Fristen abkürzen. Eine Verkürzung der gesetzlichen Kündigungsfristen ist nur für bis zu drei Monaten beschäftigte Aushilfen und in Kleinbetrieben mit regelmäßig nicht mehr als 20 Arbeitnehmern möglich. Hier gilt eine Mindestkündigungsfrist von vier Wochen (vgl. § 622 Abs. 5 Satz 1 BGB). Grundsätzlich ist die arbeitsvertragliche Verlängerung der Kündigungsfrist möglich, soweit die Frist des Arbeitnehmers nicht länger ist als die des Arbeitgebers.
    Deshalb ist ein Prüfung bzgl. der Frist in solch einem Fall anzuraten.
    Evtl. ist der Passus nicht haltbar (z.B. unzumutbare lange Frist, o.ä.) und daher ansich angreifbar bzw. nicht haltbar.


    Ganz Frech, wäre sein Kündigung auf einen 4 Wöchigen Termin zu datieren und abzuwarten wie der AG reagiert

    (dies stellt aber keine Rechts-Beratung dar ...)
    Geändert von Boxy (30.08.2012 um 14:50 Uhr)

  8. #18
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    Zitat Zitat von Boxy Beitrag anzeigen
    Ganz Frech, wäre sein Kündigung auf einen 4 Wöchigen Termin zu datieren und abzuwarten wie der AG reagiert

    (dies stellt aber keine Rechts-Beratung dar ...)
    Frech schon, aber ungültig. Da müsste dann der Passus "Vorsorglich kündige ich gleichzeitig zum nächst möglichen Termin" dazu. Denn da die Kündigung (wahrscheinlich) ungültig ist braucht der AG nichts zu tun.
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  9. #19
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    Stimmt schon, sollte der AG aber die verkürzte KÜ Frist akzeptiert, wäre der TE raus ...
    Und genau da liegt ja wieder das ganze Problem ...

    Daher wie immer geschrieben, ist ein Gespräch unverzichtbar und den Passus der KÜ Frist zu prüfen!


    Die Kündigung ansich wäre nicht ungültig, sondern würde auf die nächst wirksame Frist gültigkeit erlangen (mal so ausgedrückt).
    Aber wie Du schreibst, sicherer wäre jedenfalls Deine Anmerkung mit zu integrieren!

  10. #20
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    Moin,

    das, was wirklich zählt, ist das letzte Zeugnis. Und was zählt, ist, wie nötig Dich der neue AG braucht. Wenn der nicht das Gefühl haben muss, dass Du ihn von heut auf morgen verlassen könntest, so wie Du es mit dem alten AG nun machen könntest, wenn der Neue für alle Schäden aufkommen wollte. Und gegen Verkehrsunfall hat der alte wahrscheinlich auch keine Versicherung

    Red mit dem, der Dir das Angebot macht, nicht mit dem, den Du nun verlassen musst. Das Zeugnis, das Dir der alte ausstellt, hat mit der Chance, die Du beim neuen haben kannst, nichts zu tun.

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