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Umfrageergebnis anzeigen: Haltet ihr diese Geschichte für wahr?

Teilnehmer
51. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja

    49 96,08%
  • nein

    2 3,92%
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Ergebnis 21 bis 30 von 60

Thema: Ein Mechatroniker auf Inbetriebname

  1. #21
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    Zitat Zitat von M-Ott Beitrag anzeigen
    einer wollte sogar unter Vollast einen 125 A Trenner ziehen, ich konnte ihn gerade so vom Gegenteil überzeugen
    Das sollte kein Problem sein, wenn das ein SicherungsLASTtrennschalter ist und der Schaltende die notwendige Umsicht walten läßt (Stichwort: PSA, zügig schalten...)

  2. #22
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    Zitat Zitat von M-Ott Beitrag anzeigen
    Leute, ich habe schon soviel Idioten als Elektriker gesehen, einer wollte sogar unter Vollast einen 125 A Trenner ziehen, ich konnte ihn gerade so vom Gegenteil überzeugen.
    MUßTE ich auch mal machen - Leistungsschalter an der Maschine wurde "eingespart" Trafo abschalten war nicht möglich und Gefahr im Verzug - Will ich nicht nochmal machen Trotz Helm / Schild und Handschuhen usw war die Angst groß und der Schaden hinterher am Trenner auch

  3. #23
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    Zitat Zitat von M-Ott Beitrag anzeigen
    So ein Unsinn! Dumme bzw. schlecht ausgebildete Leute gibt's in JEDEM Beruf!
    Ich habe so etwas auch schon bei einem Elektriker erlebt: Stern-Dreieck-Schaltung mit eingelegten Brücken.
    Ich habe nie das Gegenteil behauptet. Aber leider musste ich für mich persönlich feststellen, dass viele (Nicht ALLE!)
    Mechatroniker weder das Mecha noch das tronik in ihrer Berufsbezeichnung verdient haben. Das mag nicht nur an den Menschen liegen, sondern meiner Meinung nach an dem verfehlten Ziel dieses Berufsbildes. Eine Eierlegende Wollmilchsau in einem Mechatroniker zu sehen, finde ich für zu viel verlangt, denn das kann niemand bieten (es gibt zwar den Spruch: ein schlechter Elektriker ist immernoch ein guter Schlosser. Aber auch hier kann ich einfach nicht zustimmen.

    Ich möchte Mechatroniker jetzt nicht darauf reduzieren, dass sie einfach (elektrisch) nichts drauf haben. Ihr Aufgabengebiet ist einfach viel zu breit gefächert, um all diese Themen tiefgründig verstehen zu können.

    Ich hoffe diese Formulierung erweitert meine doch sehr salopp daher geschriebenen Satz etwas angemessener!

    Grüße

    Marcel

  4. #24
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    Das Problem an den Mechatronikern ist auf jeden Fall ihre Ausbildung. Gerade wenn er etwa 30 ist, dann gehörte er eventuell zu den ersten Generationen. Damals war vieles nicht gut ausgearbeitet (Ausbildungsrahmenplan, Abschlussprüfungen oder Absprache Lehrbetrieb<>Schule). Wenn du dann noch schlechte Ausbilder hattest und nur eine billige Arbeitskraft warst hattest du verloren. Ich weiß noch das die in der Schule direkt mit SPS-Programmierung angefangen sind.. nix mit Ohmsches Gesetz oder Sicherheitsregeln..

    Und wenn du dann rund 15 Jahre mit Schweißgerät und Schlagschrauber unterwegs war, biste fast wieder bei 0 angekommen.

    Dazu kommt wohl noch ein ganz gewaltiger Gehirnfurz, den wohl schon jeder ein paar mal hatte

    Trozdem sollte man nicht an elektrischen Anlagen arbeiten wenn man dermaßen eingerostet oder ahnungslos ist!

  5. #25
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    Zitat Zitat von Matze001 Beitrag anzeigen
    ...Ich möchte Mechatroniker jetzt nicht darauf reduzieren, dass sie einfach (elektrisch) nichts drauf haben. Ihr Aufgabengebiet ist einfach viel zu breit gefächert, um all diese Themen tiefgründig verstehen zu können ...
    Der normale Mechatroniker wird ja auch eigentlich nicht in der Projektierung sondern für Umbauten und Reparaturen vor Ort beim Kunden eingesetzt. Ich muss sagen, dass man gewisse Grundlagen schon draufhaben sollte! Aber es liegt auch in der Verantwortung der Firmen, nur gut ausgebildetes Personal da rauszuschicken. Viele Chefs verlangen leider, bzw. gehen davon aus, dass man weiss, was man tut. Egal, ob es der armen Sau, die da losgejagt, wird jemals gezeigt wurde...

    Wenn man Glück hat, landet man irgendwann in einer Firma, in der man sich in eine Richtung spezialisieren kann. Aber das könnte schon schwierig werden, wenn man z.B. in der Instandhaltung arbeitet. Und es gibt sicherlich viele Mechatroniker, die sich irgendwann ärgern, nicht sofort einen der richtigen "Voll"-Berufe gelernt haben. Wenn vorher gewusst hätte, wie einfach man sich das Drehen und Fräsen (ich rede nicht von komplizierten Teilen und CNC-Arbeiten!!!) aneignen kann, hätte ich auch gleich den Weg des Elektronikers gehen können.

    Also: Wenn ihr wollt, dass die Leute gute Arbeit machen, dann bildet die Leute auch vernünftig aus!!! Und wenn ihr merkt, dass das mit dem Einen oder Anderen keinen Sinn macht, dann legt ihm nahe, dass er Platz macht, für jemanden der will!

    Gruß,

    dia
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  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu diabolo150973 für den nützlichen Beitrag:

    190B (16.10.2012)

  7. #26
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    Ich muß jetzt mal was zur Ehrenrettung der Mechatroniker beitragen:

    Das Berufsbild ist ja vergleichsweise neu.
    Es hat ein paar Jahre gedauert bis die Ausbildungsinhalte zu den Anforderungen der Industrie passten.
    Mittlerweile sind mir / uns Mechatroniker lieber als Elektroniker. Deren Ausbildung ist zu abgehoben und eigentlich schon fast als eine Art Vorstudium zu sehen.

    Gruß
    Dieter

  8. #27
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Mittlerweile sind mir / uns Mechatroniker lieber als Elektroniker. Deren Ausbildung ist zu abgehoben und eigentlich schon fast als eine Art Vorstudium zu sehen.
    Genau da liegt ja der Hacken in unseren ganzen Bildungssytem, es wird versucht immer Lehrinhalte
    in die jeweilige Ausbildung reinzupacken, in der Schule und im Ausbildungsbetrieb. Die Azubis werden
    dann ab den mittleren Industriebetrieben auf die Prüfung getrimmt, das sie eigentlich nicht mehr durch-
    fallen können. Das erreichte Ausbildungszeugnis sagt dann nichts mehr aus, das Ziel wurde ja Andressiert.

    Vielleicht sollte man da in wenig zurückrudern und zwischen Techniker, Meister ein Zwischenschritt schaffen
    und mit einer zusätzlichen 1 Jähigen Weiterausbildung eine Art Obergeselle schaffen.

  9. #28
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    Zitat Zitat von Aventinus Beitrag anzeigen
    @Perfektionist

    Wir reden hier aber nicht von Flüchigkeitsfehlern. Der Kollege hat die Schaltung einfach nicht verstanden.
    da hab ich auch schon Schaden angerichtet. Ich hab mich an einen Aufzug rangetraut, wo mein Chef anschliessend retten musste, was ich nicht verstand. Aber da nur Wäsche im Förderkorb war, ist auch das glimpflich abgegangen. Danach wusste ich, was ich entweder nachzulernen hatte oder die Finger von lass.

    wer keine Fehler macht, werfe den ersten Stein. Wer keine Fehler machen will, der höre auf, zu arbeiten. Wer sich aus Angst, Fehler zu machen, an garnichts rantraut, ist von vorne herein ein Versager.

  10. #29
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    Wer arbeitet, der macht Fehler.
    Das steht für mich außer Frage. Man kann vielleicht noch sagen, dass ein "guter" Facharbeiter wohl seltener Fehler macht.

    Das war hier auch aus meiner Sicht aber gar nicht das topic. Der "Kollege" konnte über einen längeren Zeitraum noch einmal darüber nachdenken, was da schiefgegangen ist. Wenn dann so eine Aussage kommt... uiuiui!!!

    Ich gehöre auch zu der Fraktion, die den Beruf des Mechatronikers so wertet, dass man hier nichts Halbes und nichts Ganzes geschaffen hat.
    Es gibt ganz sicher in jedem Ausbildungsberuf unterschiedlich gute Azubis. Die Wahrscheinlichkeit, dass grundlegende Basics auf der Strecke bleiben, ist aber doch ungemein höher. Sei es, dass ein größeres Tätigkeitsfeld abgedeckt wird - sei es, dass jeder seiner Neigung entsprechend einen der Bereiche stärker abdecken wird.

    Ein Mechatroniker kann durchaus beide Bereiche gut abdecken, braucht aber auch deutlich mehr Berufserfahrung, bis er so weit ist. Ein fertig ausgelernter Elektriker/Schlosser muss sicherlich auch zunächst etwas Berufserfahrung sammeln, wird aber im Schnitt deutlich eher so weit sein, dass er den Titel "Facharbeiter" zu Recht tragen darf.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  11. #30
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    Der Mechatroniker ist, wie Dia schon gesagt hat, ein Beruf, der in die Instandhaltung gehört. Vieles, was der Industrieelektroniker lernt, ist für diesen Bereich (mittlerweile) völlig unnötig (wobei ich die Ausbildungsinhalte des Industrieelektronikers nicht kenne). Es ist interessant, wie hier alle glauben, die Ausbildung zum Mechatroniker zu kennen, wo sie kaum einer mitgemacht hat. Die Ausbildung besteht zu 2/3 aus Elektrik und zu 1/3 aus Mechanik. Dass man auch in 2 Jahren alles lernen kann, was man als Elektriker für eine Instandhaltung benötigt, steht ja wohl außer Frage. KEIN Instandhalter muss Widerstandsnetzwerke oder Schwingkreise berechnen, deshalb muss es der Mechatroniker auch nicht lernen, genausowenig wie er jemals das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm brauchen wird, und es deswegen auch nicht lernt. Wahrscheinlich haben keine drei Leute hier im Forum im letzten halben irgendwas davon beruflich gebraucht. Zu sagen, die Ausbildung zum Mechatroniker sei Unsinn und könne keine kompetenten Leute hervorbringen, ist Schwachsinn. Es kommt wohl vielmehr auf die individuelle Ausbildung und natürlich auch auf den jeweiligen Auszubildenden an.
    Die Basics bleiben auf der Strecke? Was sind denn diese Basics? Muss man den heutzutage noch mit NOR Bausteinen ein SR-FLip-Flop bauen können oder Widerstandsnetzwerke berechnen? Ich weiß - im Gegensatz zu den Leuten hier, die sich ein Urteil erlauben ohne die Mechatronikerausbildung wirklich zu kennen - dass die Basics sehr wohl ausreichend gelehrt werden. Gespart wird nur an den Details, an denen, die man als Instandhalter sowieso niemals braucht. Die Schaltung eines Asynchronmotors wird ausreichend gelehrt.

    Meine Erfahrung hat ein ganz anderes Problem mit dem Mechatroniker gezeigt: Die meisten Firmen wissen ihn nicht einzuordnen. Durch die strikte Trennung von Elektrikern und Mechanikern in den meisten Instandhaltungen kommt bei den meisten Mechatronikern irgendwann die jeweils andere Seite zu kurz.
    Gruß
    Michael

  12. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu M-Ott für den nützlichen Beitrag:

    Da_Basco (17.10.2012),diabolo150973 (17.10.2012),TimoB (17.10.2012),Z3rschm3tt3rl1ng (17.10.2012)

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