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Umfrageergebnis anzeigen: Haltet ihr diese Geschichte für wahr?

Teilnehmer
51. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja

    49 96,08%
  • nein

    2 3,92%
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Ergebnis 41 bis 50 von 60

Thema: Ein Mechatroniker auf Inbetriebname

  1. #41
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    Ich bin auch der Meinung, dass es sowas in jedem Beruf gibt. Da fällt mir noch folgende Anekdote ein.

    ACHTUNG OFFTOPIC:
    Nach meiner Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondent hat man uns gefragt, wie wir die Ausbildung und Lerninhalte so fanden. Ein Klassenkamerad von mir äußerte dann allen Ernstes "Ja, die war schon gut, aber das ist nicht mein Ding. Ist mir viel zu fremdsprachenlastig." Ihr könnt euch vorstellen, wie ihn die ganze Klasse ausgelacht hat.
    Viele Grüße

    Sven Rothenpieler


    Es gibt 3 Arten von Menschen - die, die zählen können und die, die es nicht können!


  2. #42
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    .
    Mechatroniker:

    Die Tätigkeit im Überblick
    Mechatroniker/innen bauen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten, montieren sie zu komplexen Systemen, installieren Steuerungssoftware und halten die Systeme instand.
    Mechatroniker/innen sind vor allem im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automatisierungstechnik tätig, z.B. bei Firmen, die industrielle Prozesssteuerungseinrichtungen produzieren. Auch in Betrieben des Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbaus sowie in der Informations- und Kommunikations- oder der Medizintechnik können sie arbeiten.

    Das ist HIER so definiert.



    Und das findet man DORT:

    Ursprünglich wurde der Beruf für den Maschinen- und Anlagenbau konzipiert. Deshalb sind in dem Beruf Ausbildungsinhalte für den ganzheitlichen Erstellungsprozess von Maschinen und Anlagen vorgesehen:
    • Vormontage der Komponenten,
    • Manuelles und maschinelles Spanen, Trennen und Umformen,
    • Aufstellen und Montage der Maschinen und Anlagen beim Kunden,
    • Programmieren mechatronischer Systeme,
    • Installieren und Testen von Hard-und Softwarekomponenten,
    • Aufbauen und Prüfen von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen,
    • Verlegen der Versorgungsleitungen,
    • Inbetriebnahme, einschließlich der Funktions- und Sicherheitsprüfungen.
    Weitere Ausbildungsinhalte sind Wartung und Instandhaltung. Damit ist der Beruf auch interessant für alle Betriebe, die mittels mechatronischer Systeme produzieren oder mittels mechatronischer Systeme transportieren.
    Der Ausbildungsberuf Mechatroniker/Mechatronikerin ist ein Querschnittsberuf, der in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen ausgebildet und eingesetzt werden kann.
    kind regards
    SoftMachine

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu SoftMachine für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (17.10.2012)

  4. #43
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Zu den Maschinen, wir sind ein Maschinenhändler und haben ein großes Gebrauchtmaschinenwerk, wo Rücknahmen landen. Die Maschinen erstrecken sich in der Regel von 1960 - 2012. da kannst du alles finden.

    Diese Dahlander Schaltung wird noch heute üblicherweise eingesetzt, sie ist für die Anwendungen die ich meine Ideal.
    in den Bereichen, in denen ich arbeite, gibts außer FU, Servo und SPS fast nichts anderes mehr. Das einzige, was ich erlebt habe, waren gerade noch Gatterschaltungen - aber zu einer Zeit, als das auch schon anachronistisch war und sich beim Hersteller bereits in Überarbeitung befand. Dann ist mir noch zwischendurch einmal ein Z80-Board begegnet, da war ein 555 defekt.

    Zustand heute: wer was über Relais, Gatter oder Dahlander lernt, kann doch mit 90% Sicherheit annehmen, dass er dieses Wissen zum Arschabwischen benutzen kann (zumindest dort, wo ich heute zuhause bin). Dafür gibt es alternde Kollegen genug, die das noch wissen, wie es geht. Wenn das mal ausnahmsweise gefragt ist.

    Wie ein Drehstromasynchronmotor zu schalten ist, hab ich gelernt, als ich wusste, dass es wichtig ist, dies zu wissen. Und trotzdem hab ich es noch nie mit einem Sanftanlauf zu tun gehabt, maximal mit einem Stern-Dreieck. Und jeder Menge FU und F/U-Eckpunkt 87Hz. aber Learning by Doing bzw. die Kenntnisse und Fertigkeiten von Chef/Kollegen übernommen.

  5. #44
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    .
    Hallo Andreas,
    ich denke, Grundlagen-Wissen zum "Arschabwischen" gibt es eigentlich nicht, es ist einfach Vorraussetzung für alle weiteren Dinge.
    Sonst wären die heutigen Technologien ja gar nicht erst entstanden, oder ?

    Und dann stehst du auf einer IBN, dein FU ist defekt, kein Ersatzteil in Sicht, und du musst deinen Motor "sanft" anlaufen lassen, aber weisst nicht wie ?

    Nur meine Meinung.

    Gruss

    P.S. Aber das du noch den Z80 kennst, Respekt !
    kind regards
    SoftMachine

  6. #45
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    PS: ich vergaß, zu erwähnen, dass inzwischen sogar unsere Hufschmiede in der Lage sind, den jeweiligen Versuchsumrichter entweder in Stern oder Dreieck anzuschliessen. Wenn man es in der Praxis dann braucht, lernt man es eben. Und wer es verstehen will, was er gelernt hat, beschäftigt sich damit. Dass dabei falsche Schlüsse rauskommen, schockiert zwar, zeugt aber doch von dem Interesse, es doch tiefergehend verstehen zu wollen. Warum sich also nicht die Zeit nehmen, den neugierigen über seine Denkfehler aufzuklären?

  7. #46
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    Perfekter, es gibt ein bisschen mehr als deine Maschinenhalle. Wie du vielleicht mitbekommen hast
    arbeite ich in der Holzbearbeitung, da gibt es für Kreissägen in der heutigen Zeit Frequenzumformer
    aber auch die einfache Sterndreieckschaltung. Das gleiche gilt für Dahlandermotore für eine Fräse.
    Die Nockenschalter die diese Anwendung bewältigen sind immer noch up to Date, im Gegenteil warum
    für einfache Anwendungen immer alles kompliziert machen.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (17.10.2012)

  9. #47
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    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,
    ich denke, Grundlagen-Wissen zum "Arschabwischen" gibt es eigentlich nicht, es ist einfach Vorraussetzung für alle weiteren Dinge.
    Sonst wären die heutigen Technologien ja gar nicht erst entstanden, oder ?
    Ich sag mal so: jemand kann KOP/FUP programmieren, ohne sich dabei im klaren zu sein, dass da im Hintergrund AWL abläuft. In meiner Formelsammlung (aus Zeiten der Handquetsche) war noch das Wissen vermittelt worden, wie man AWL formuliert, sodass es in KOP/FUP darstellbar ist.

    Davon ab, dass ich KOP/FUP/AWL für beerdigendswerte Sprachen halte, ist es doch so, dass wir in Sachen SPS (S7-Classic) in Zeiten verfangen sind, als noch Absolutadressen eine Rolle spielten. Aber ich will das als Programmierer doch alles garnicht wissen. Ich kann zwar dafür ein Interesse haben, was da hinter dem Vorhang abläuft, muss es sogar haben, wenn mich das Entwicklungssystem suboptimal unterstützt (ich sag nur DB-Neugenerierung mit Datenerhalt oder DB-Adressverschiebungen, dass anschliessend die Visu ins Klo greift), aber wenn ich diesen (unnötigen) Background nicht benötige, so hab ich genau den Zustand, dass ich auf ein Basiswissen verzichten kann und nur noch Anwender bin.

  10. #48
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Perfekter, es gibt ein bisschen mehr als deine Maschinenhalle. Wie du vielleicht mitbekommen hast
    arbeite ich in der Holzbearbeitung, da gibt es für Kreissägen in der heutigen Zeit Frequenzumformer
    aber auch die einfache Sterndreieckschaltung. Das gleiche gilt für Dahlandermotore für eine Fräse.
    Die Nockenschalter die diese Anwendung bewältigen sind immer noch up to Date, im Gegenteil warum
    für einfache Anwendungen immer alles kompliziert machen.
    Da ich bei meinem Bruder auch mal Holzwurm war (Zimmereigeschäft) finde ich das ja recht nett, dass wir da eine gewisse Seelenverwandschaft miteinander haben.

    Stimmt, die Kreissäge schalteten wir zunächst in Stern, danach mit Gefühl von Hand in Dreieck. Ob bei der Fräse im Hintergrund eine Dahlanderschaltung stand? keine Ahnung...

    Eine Abricht-Schleifmaschine hatten wir noch. deren Relaisschaltung verstand mein Bruder (nur Hobbysteuerungstechniker). ich nicht!

    Der Abrichthobel jedenfalls, das war auch von Hand Stern-Dreieck.

    Mein Bruder hat eine Drechselbank privat. Die hat er mit einem FU ausgestattet. Nicht nur Hufschmiede, sogar Holzwürmer sind in der Lage, einen Drehstromasynchronmotor anzuschließen. Wenngleich das ganze Ding nicht nach VDE geprüft und abgenommen ist.

  11. #49
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    Mein Kollege, Elektromeister, hat es auch schon geschafft bei einer ganzen Reihe Motoren welche in Stern/Dreieck geschaltet werden, trotzdem Brücken im Klemmbrett einzubauen. Gottseidank hat er irgendwann an sich gezweifelt und uns gefragt... Dann war er erstmal beschäftigt


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  12. #50
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    Zitat Zitat von Perfektionist Beitrag anzeigen
    Zustand heute: wer was über Relais, Gatter oder Dahlander lernt, kann doch mit 90% Sicherheit annehmen, dass er dieses Wissen zum Arschabwischen benutzen kann (zumindest dort, wo ich heute zuhause bin). Dafür gibt es alternde Kollegen genug, die das noch wissen, wie es geht. Wenn das mal ausnahmsweise gefragt ist.
    Tja da siehste mal wie bedauernswert klein und eingeschränkt deine Welt ist.
    Es gibt tatsächlich eine Elektrik jenseits von SPS- , FU und Servo.

    Also verabschiede dich von deiner egozentrischen Sichtweise und schau mal über den Tellerrand

    Gruß
    Dieter

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (17.10.2012)

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