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Thema: Mit welcher Sprache??

  1. #1
    Anonymous Gast

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    Hallo zusammen
    Mal eine ganz allgemeine Frage an Leute mit Erfahrung.
    Ich bin zur Zeit selber noch in Ausbildung(Techniker), und dort gibts nur Antworten vom Grünen Tisch.
    In welcher Sprache wird überlicherweise geschrieben, AWL , FUB oder (ich komm nicht auf den Namen) aehnlich Basic.
    Ich könnte mir vorstellen das FUB bei einfachen Sachen benutzt wird, so das auch Facharbeiter warten koennen.
    AWL wenn es Zeitkritisch wird und "BASIC" wenn es komplex wird.
    Haette ich gern mal ne Meinung zu gehoert.
    Schon mal Danke!
    Zitieren Zitieren Mit welcher Sprache??  

  2. #2
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    Standard

    Die Sprachen FUP und KOP sollten Leuten mit einem bestimmten Vorwissen den Zugang zu SPS erleichtern.
    FUP bildet in etwa logische Elemente nach, wie sie in ICs der TTL und CMOS Logikfamlien verwendet werden.
    KOP bildet Schützsteuerungen nach.
    Mit "BASIC" meinst Du sicher "structured text" (strukturierter Text?, ST). Dieser Sprache bildet algorithmische Abläufe besoders gut nach. Sie ist höheren Programmiersprachen, vor allem PASCAL, ähnlich.
    AWL ist am nächsten an der Maschinensprache der CPU. Daher kann man die kürzesten Programme in AWL schreiben. Zeitverhalten ist dabei selten ausschlaggebend. Die meisten Programme, die ich gesehen habe, waren entweder in AWL oder einer Mischung von FUP und AWL geschrieben.
    Zitieren Zitieren Re: Mit welcher Sprache??  

  3. #3
    Anonymous Gast

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    Hi

    na ob FUP und KOP den Zugang zur SPS erleichtern lass ich mal so stehn.
    KOP mußte Siemens oder auch andere Hersteller machen damit Sie Ihre Steuerungen zB. in die USA verkaufen können. Dort programmiert man "nur" in KOP. Früher bei der S5 habe ich eigentlich nur in AWL meine Programme geschrieben. Das lag aber nicht daran das ich damit am nächsten an der Maschinensprache der CPU bin sonder weil man in FUP und KOP bei der S5 nicht alles machen konnte wie jetzt bei S7-Steuerungen.
    AWL war damals die Sprache womit man alles programmieren konnte.

    Heute programmiere ich in allen Sprachen.
    Es ist eigentlich egal ob FUP,KOP,AWL. Nur im Online-Status finde ich persönlich FUP oder KOP angenehmer für die Augen als AWL.

    Mit freundlichen Gruß
    Christian

  4. #4
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    Also ich bin der Meinung das AWL immer noch das Maß aller Dinge ist.
    FUP und KOP sind beim beobachten zwar sehr angenehm, dass stimmt aber in KOP und FUP ist immer noch nicht alles möglich bzw. sehr sehr sehr sehr sehr viel umständlicher . Da bleibt einem ja eigentlich nur AWL übrig.
    Man kann auch die Ansicht wechseln wenn man möchte, von FUP nach KOP oder nach AWL. Wenn man sein Programm von AWL nach KOP oder FUP umschalten möchte, muss man sich allerdings wieder an bestimmte Regeln halten, was wiederum die Flexibilität einschränkt. Die meisten Probleme beim umschalten sind von Siemens Hausgemacht, warum die sich da so anstellen weiß ich nicht. Es gab mal für S5 ein Software die war toll, man konnte sein Programm in AWL schreiben und hat gleichzeitig in KOP das Ergebnis gesehen. Das hat in 95% der Fälle geklappt, ganz ohne Bildbaustein und NOP 0.
    Die Hochsprachen, ob als Strukturierter Text oder als Graph oder HiGraph haben auch ihre Macken und sind mit überhaupt nicht so toll wie Siemens immer behauptet. Wenn man weiß was man will kann man sein Problem oft besser in AWL lösen als z.B. in Graph.
    Was ich allerdings nur jedem raten kann, wenn er in AWL schreibt ist auf jeden fall Kommentare zu schreiben. Das ist sehr wichtig wenn auch noch nach sechs Wochen oder mehr sein eigenes Programm verstehen will. In der Praxis macht das allerdings kaum jemand, weshalb mindestens 90% aller Programme von Anfang an versaut sind.

  5. #5
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    Hallo casius,

    trotz aller Macken ziehe ich bei einer Schrittkette Graph vor. Wer natürlich nur eine Linearkette mit 5 Schritten hat da isses egal. Aber haste schon mal in ne handgetippelte Schrittkette mit Alternativverzeigungen nachträglich Schritte und Absprünge eingefügt? Scheint nich so. Sonst hätteste ne andere Meinung.

    MfG
    André Räppel
    Zitieren Zitieren Graph  

  6. #6
    Anonymous Gast

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    Hi Casius

    mit der Beschriftung oder Beschreibung der Programme hast du recht.
    Das gilt aber für jede Programmiersprache.
    Das Tool Graph von Siemens ist meiner Meinung nach einer der besten Tools die es gibt.
    Klar der Standart FB frißt zwar etwas Speicher aber bei der Projektierung und bei der Fehlersuche ist Graph7 für Schrittketten einfach unschlagbar.
    Außerdem ist die Bearbeitung in Graph schneller als in AWL.
    Das liegt daran das in Graph nur der Schritt bearbeitet wird der aktuell ist und alle anderen Schritte übersprungen werden.
    Von SCL und Higraph bin ich nicht so ein großer Fan aber das liegt bestimmt daran das ich diese Sprachen nicht sehr oft einsetze und mir dort die Erfahrung fehlt.

    Mfg

    Christian Werner

    PS. Eigentlich ist es egal welche Sprache nur die Funktion ist wichtig.
    Und ob jemand 4 Anweisungen oder 5,6 Anweisungen für sein Problem braucht spielt meiner Meinung nach keine Rolle.

  7. #7
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    Ich hab ja auch geschrieben, wenn man weiß was man tut ist es schneller in AWL eine Schrittkette zu schreiben, wenn man nicht so viel Erfahrung hat sollte man in der Tat besser mit Graph arbeiten.
    Alternativschritte oder Schritte nachträglich einzufügen ist kein Problem, vorausgesetzt man arbeitet nicht immer noch mit Merkern und so einem Zeug. Die übersicht zu behalten ist auch kein Problem, vorausgesetzt man schreibt Kommentare, und die Kleinigkeit, dass immer nur ein Schritt aktiv ist, ist auch kein Problem. So und damit jetzt auch keiner meint ich würde immer nur Schrittketten mit fünf oder weniger Schritten schreiben, muss ich ebenfalls enttäuschen im Schnitt hat eine Schrittkette bei mir etwa 50 bis 100 Schritte, wobei 999 Schritte möglich sind.
    Der große Nachteil von Graph7 ist der, dass man gezwungen wird absolut zu arbeiten, da bricht Siemens mit dem eigenen guten Vorsätzen, die ich sonst an der S7 so schätze. Sicher es ist möglich Lokalvariablen selbst zu definieren, aber derart umständlich, dass man es gleich bleiben lassen kann. Außerdem kann man die Fortschaltbedingungen nur in KOP oder FUP programmieren, bei Graph5 ging das auch in AWL, warum dass abgeschafft wurde kann ich auch nicht nachvollziehen.
    Ich muss allerdings jetzt zugeben, dass ich mir Graph7 schon vor einer ganzen Weile angesehen habe und dann die Sache wegen der Nachteile verworfen habe. Es ist also durchaus möglich, dass Siemens inzwischen Verbesserungen vorgenommen hat, von denen ich nichts weiß.

  8. #8
    Anonymous Gast

    Standard

    Hallo Casius!

    Nachdem zu sicherlich bei vielen Lesern dieses Forums Interesse geweckt hast, folgende Bitte:

    Könntest Du vielleicht einmal ein oder zwei Schritte Deiner Schrittkette (in AWL) exemplarisch darstellen, mit Weiterschaltbedingungen und so. Wäre nett, wenn Du - rein allgemein natürlich - einmal ein paar Prinzipien verraten würdest....

    Vielen Dank
    Uwe
    Zitieren Zitieren Eine Bitte...  

  9. #9
    Anonymous Gast

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    Hi Casius,

    so so wenn man nicht soviel Ahnung hat sollte man mit Graph7 arbeiten.
    Das ist wirklich seit langem der größte Quatsch den ich hier gelesen habe.
    Auf eine kleine Probe von Dir hier in AWL bin ich echt gespannt.
    Ich weiß ja nicht wie lange Du schon mit der Programmierung von SPS-Steuerungen zu tun hast, aber ich mache das schon über 12 Jahre.
    Früher zu S5 Zeiten habe ich sowas wie Schrittketten auch nur in AWL gemacht und kleine Schrittkette so 20 Schritte mache ich auch heute noch in AWL.
    Aber wer nicht den Vorteil von Graph7 bei großen Ablaufsteuerungen erkennt der hat so glaube ich nicht aufgepasst oder macht sich selbst
    gerne das Leben schwer.

    netten Gruß

    Christian Werner

  10. #10
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    Hallo casius,

    da muss ich ausnahmsweise mal Christian rechtgeben Sorry, aber du scheinst keine Ahnung von Graph zu haben. Weisst du dass man seine "Automatikaktion" direkt im jeweiligen schritt zuweisen kann? ZB N "m_Greifer_1_oeffnen" und das auch in mehreren Schritten ohne dass man ne klassische Doppelzuweisung hat. Dass man per interner Flanke ohne besonderen Aufwand hochzählen kann. Dass man Interlocks programmieren kann und die Fehlersuche einfach genial wird. Bei der herkömmlichen Schrittkettenprogrammierung muss ich den Baustein öffnen und suchen wo die Kette grad steht. Bei Graph mach ich den Baustein auf, gehe in Status und sehe es gleich. Die Instandhaltung wirds dir auch danken wenn du Graph einsetzt. Aber so weit denkst du wahrscheinlich nich. Die etwa 600¤ sparst du an der falschen Stelle. Zuguterletzt noch ein Beispiel: Ich habe nen Baustein für Graph programmiert der automatisch die Info generiert ob Weiterschaltbedingungen erfüllt sind -> Endlich im Schrittbetrieb nicht mehr unkontrolliert rumdrücken sondern warten bis die Weiterschaltbereitschaft angezeigt wird.

    http://www.sps-concept.de/download/print/T_READY.pdf

    MfG
    André Räppel
    Zitieren Zitieren Graph  

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