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Thema: Probleme mit Stromkreis WICHTIG!!!

  1. #21
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    Moin,

    Und die VDE 1000-10 muss auch unbedingt beachtet werden.
    Dort steht nämlich u.a. geschrieben wer eine VEFK (Verantwortliche Elektrofachkraft) ist und das man dieses sein muss, um ins Installateursverzeichniss eingetragen werden zu können.
    Damit man offiziell am Netz der EVUs rumfingern darf.
    Gruß von der Ostsee

    Nordischerjung
    _____________________

    Wenn man seinem Paßbild ähnlich zu sehen beginnt, sollte man schleunigst Urlaub machen. (Vico Torriani, schw. Entertainer)

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage. (Joe E. Lewis)

  2. #22
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    Zitat Zitat von KM1990 Beitrag anzeigen
    Nach der Fehlerbehebung stellten sich für mich aber noch einige Fragen wie:
    -Ist es zulässig alte Installationen so wieder in Betreib zu nehmen, da ich ja eine Veränderung vorgenommen habe (hat der Bestandsschutz nach dem "Flicken" immer noch Bestand?
    - Wird so eine Fehlerbehebung als Änderung der elektrischen Anlage angesehen? (Bestandsschutz)
    - Diese Fragen stelle ich mir, da der Stromkreis ja nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht, und ich dann ja ggf. Haften werde!!!
    Punkt 1: Den Begriff "Bestandschutz" kennt die VDE nicht. Eine Anlage gilt dann als normgerecht und "sicher", wenn sie den Normen entspricht, die zum Zeitpunkt ihrer Errichtung gültig waren UND es keine neuere Norm gibt, die explizit eine Änderung notwendig macht. Die Schutzmaßnahme "klassische Nullung" an sich bedingt nicht den Austausch der Elektoinstallation - sie war zum Zeitpunkt der Anlagenerrichtung (ich gehe mal davon aus, daß das deutlich mehr als 40 Jahre zurückliegt!) Stand der Technik.
    Aber: Jeder Elektrofachkraft sollte bewußt sein, welche Gefahren von der klassischen Nullung ausgehen - wie schon angesprochen: Eine einzige lose oder gebrochene Klemmverbindung in einer Abzweigdose kann zur Folge haben, daß die Gehäuse aller Geräte, die nach der Klemmstelle angeschlossen sind, unter Spannung stehen können. Von daher sollte man sich genau überlegen, ob eine solche Installation noch tragbar ist. Fakt ist auch, daß derjenige, der zuletzt an der Anlage gearbeitet hat, der erste Ansprechpartner für den Staatsanwalt ist, sollte es zu einem (Personen)schaden kommen.
    Nächstes Problem: Du hast jetzt eine Anlage mit klassischer Nullung über eine neue, 3adrige Zuleitung eingespeist - das ist auf jeden Fall falsch. Einmal aufgetrennt, dürfen N und PE nicht "wiedervereinigt" werden - oder, normativ ausgedrückt: An ein TN-S Netz darf kein TN-C Netz angeschlossen werden.
    Die Verantwortung für das Weiterbetreiben der Anlage mußt auf jeden Fall Du übernehmen, da Du ja nun schon Änderungen vorgenommen hast.
    An Deiner Stelle würde ich mir mindestens ein Installationsmeßgerät besorgen und mal die ganze Hütte messen - insbesondere Schleifenwiderstände und Iso-Widerstände.

    Gruß Holger
    Geändert von knabi (30.01.2013 um 13:40 Uhr)

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu knabi für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (30.01.2013)

  4. #23
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    hallo,
    danke für deine Hilfe Holger,
    habe die NYM-Leitung 3x1,5 natürlich nur wieder mit L & N angeklemmt.
    Kann man denn erwarten, wenn eine solche Installation in einem Haus (klassische Nullung) Probleme macht, dass das ganze Haus neu verkabelt wird?
    Es wurde nämlich gerade renoviert (Tapeten und Fußboden Neu).

    Da ich ja lediglich die Installation in Stand gesetzt habe, ist die Frage, wie im Falle eines Problems geurteilt wird.
    Ist es nicht wahrscheinlich, dass der Richter oder Staatsanwalt das nicht realistisch sieht und merkt, dass eine neue Verkabelung des Hauses nicht im Verhältnis steht und im zweifelsfall für den angeklagten urteilt?

    DANKE!

    MfG

  5. #24
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    Zitat Zitat von KM1990 Beitrag anzeigen
    habe die NYM-Leitung 3x1,5 natürlich nur wieder mit L & N angeklemmt.
    Richtig wäre, L und PE(N) anzuklemmen - also braun (bzw. schwarz) und grün/gelb, da es einen N-Leiter im TN-C Netz nicht gibt.

    Zitat Zitat von KM1990 Beitrag anzeigen
    Da ich ja lediglich die Installation in Stand gesetzt habe, ist die Frage, wie im Falle eines Problems geurteilt wird.
    Ist es nicht wahrscheinlich, dass der Richter oder Staatsanwalt das nicht realistisch sieht und merkt, dass eine neue Verkabelung des Hauses nicht im Verhältnis steht und im zweifelsfall für den angeklagten urteilt?
    Diese Frage kann und wird Dir in diesem Forum keiner beantworten. Im Schadensfall (und ganz besonders, wenn es zu einem Personenschaden gekommen ist!) spielt es keine Rolle, wie hoch der Aufwand für eine akzeptable Lösung gewesen wäre. An Deiner Stelle würde ich , wie bereits oben beschrieben, mindestens die Messungen durchführen und Deinen Bekannten eindringlich vor den Gefahren warnen - neue Tapete hin oder her.

    Gruß

    Holger

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu knabi für den nützlichen Beitrag:

    ducati (30.01.2013)

  7. #25
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    Da ich ja lediglich die Installation in Stand gesetzt habe, ist die Frage, wie im Falle eines Problems geurteilt wird.
    Ist es nicht wahrscheinlich, dass der Richter oder Staatsanwalt das nicht realistisch sieht und merkt, dass eine neue Verkabelung des Hauses nicht im Verhältnis steht und im zweifelsfall für den angeklagten urteilt?
    Wie schon gesagt, es wird immer nach einem Schuldigen gesucht. Gäbe es nun ein Problem, und es ist nachweislich die Schuld desjenigen, der installiert hat, wird der letzte der daran gearbeitet hat, zur Rechenschaft gezogen. Da wird dann nach Protokollen gefragt, nach der Ausrüstung (die auch der Grund dafür ist, dass Privatpersonen nicht rumwerkeln dürfen. Man geht davon aus, dass sich ein Privatmann kein Messgerät für 4000€ oder mehr leisten kann, um die Messungen nach z.B. VDE 701-702 durchzuführen), nach Verdrahtungsplänen, usw.

    Du musst dir immer denken, dass wirklich alles unternommen wird, einen Schuldigen zu finden. Da kann ein kleiner Fehler schon bedeuten, dass du dran bist.

    Ich persönlich habe beim Einzug einen Blick in die (halb offenen) Verteilerdosen geworfen und mich hat fast der Schlag getroffen.

    Klar, so wie diese verdrahtet und in die Dose gepresst wurden, ist es sicherlich nicht normgerecht und bestimmt auch (brand-) gefährlich, aber würde ich hier Hand anlegen und sei es nur, um die Verteilerdose mit neuen Klemmen schöner/besser zu verdrahten, kann ich nacher schon der Depp sein, falls etwas passiert.

    Das ist so eine extrem verzwickte Gesetzes- und Normenlage, dass man hier keine eindeutige Aussage treffen kann, was wann und eventuell wem passiert. Die einzige Aussage, die ich machen kann ist : SEI VORSICHTIG!

    Grüße,

    Florian

  8. #26
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    Bestimmt muss ich es Büsen mich wieder zu einen solchen Thema zu Äußern.

    Das wird schon funktionieren und keiner verletzt werden was du da gemacht hast.
    paar Milliarden Asiaten leben ja auch noch J
    Jedoch:
    Bei einem 3x1,5 musst du natürlich den PE zum Potentialausgleich führen.
    Woher weißt du denn das ein 3x1,5 mm^2 das richtige Kabel hierfür ist?
    Die folgenden Punkte hast du normalerweise als Firma zu berücksichtigen.
    Kabel – , Spannungsfall- und Leistungsberechnung, sowie Kuzschlusströme
    Gegebenenfalls neuen Hausanschluss (AuS erforderlich) und Zählerplatz
    Pläne und Kennzeichnung
    Potentialausgleich
    Anschließende 701 Messungen
    In 98 von 100 Fällen funktioniert alles auch ohne.
    Nur in 1 von 100 Fällen funktioniert es halt nicht.
    Und in 1 (übertrieben) von 100 Fällen stirbt dann einer dran oder die Hütte brennt ab:
    Dann bist du so richtig dran. Dann kannst di zusammen mit deinem Auftraggeber eine schöne Gemeinschaftszelle im Gefängnis bestellen.

    Ob du es darfst oder nicht lässt sich ohnehin hier viel Diskutieren.
    Ich nehme an Du machst es ohnehin und weißt ja auch ohnehin das du es nicht machen darfst.
    Wird einem ja auch in der Ausbildung beigebracht was man später so alles machen darf und was nicht.
    ___________________________________________





    Sende eine SMS mit dem Stichwort "Feuer" an die 112 und innerhalb von 10 Minuten steht ein roter Partybus mit derbem Sound vor deiner Tür.


    AGB: Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten. Bitte meine in eile gefertigten, selten anfallenden Vertipsler zu entschuldigen.

  9. #27
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    Zitat Zitat von maxi Beitrag anzeigen
    Bestimmt muss ich es Büsen mich wieder zu einen solchen Thema zu Äußern.

    Das wird schon funktionieren und keiner verletzt werden was du da gemacht hast.
    paar Milliarden Asiaten leben ja auch noch J
    Für so eine Quatsch solltest du dich gleich auf den weg nach Canossa machen.

  10. #28
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    Zitat Zitat von KM1990 Beitrag anzeigen
    ...
    Da ich ja lediglich die Installation in Stand gesetzt habe, ist die Frage, wie im Falle eines Problems geurteilt wird.
    Ist es nicht wahrscheinlich, dass der Richter oder Staatsanwalt das nicht realistisch sieht und merkt, dass eine neue Verkabelung des Hauses nicht im Verhältnis steht und im zweifelsfall für den angeklagten urteilt?
    ...
    Keine Bange , Richter + Staatsanwalt rufen einen
    Sachverständigen, und der sieht das realistisch.

    Und - eine neue Verkabelung des Hauses steht nicht
    im Verhältnis zu was, etwa zu einem Menschenleben??

    Und Du willst eine Elektrofachkraft sein? - Lass' das
    arme Papier durch den Reißwolf.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  11. #29
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    Kleine Zwischenfrage. Dürfte man in demfall in DE nichtmal eine Deckenleuchte montieren wenn man nicht in DE angemeldete Elektrofachkraft ist?

    Weil ich das meiner Omi jetzt schon diverse male Gemacht habe, in der Verteilung ist ja alles noch über FI abgesichert.

    mfG René

  12. #30
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    René du bist doch Schweizer, da gelten andere Regeln

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