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Thema: Fahrtenbuch richtig führen

  1. #11
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    Das von mir verwendete System kostet rund 800,- bis 900,- EUR netto zzgl. Einbau. Selbstverständlich kann der AG das von der Steuer absetzen (wenn er es bezahlt). Wenn die laufenden Kosten dann geringer sind als die 1 %, dann hat der AG auch etwas davon, denn auf die 1 % muss der AG die MwSt. entrichten die dann ja geringer ausfällt. Man hat übrigens jedes Jahr erneut die Wahl, ob man das Fahrtenbuch oder die 1 % wählt. Das Maximum ist somit auf die 1 % gedeckelt. Ach ja, das Gerät kann bei Autowechsel natürlich mitgenommen werden. Es fallen dann nur noch die Aus- und Einbaukosten an.
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu Rainer Hönle für den nützlichen Beitrag:

    hucki (05.02.2013)

  3. #12
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Das wichtigste was ich zu einem Fahrtenbuch zu sagen haben:

    VERGISS EIN ZETTELBUCH

    kauft dir so etwas:

    http://www.systemics.de/de/produkte/...-personal.html

    im ersten Moment wirst du sagen "da kann ich ja garnicht mehr kreativ sein"

    Ja, aber wenn du mehr als einmal eine Tankquittung unpassend zur später erfundenen Fahrt beim FA eingereicht hast wird rückwirkend alles auf 1% gesetzt.
    Ich kenne so einen Fall, der hat demjenigen dann 40 T€ gekostet ... also kein Spass!

    btw. ich habe Travelcontrol seit mehr als zehn Jahren!

    Bei Fragen einfach fragen.

    Frank
    40 T€? Wie das denn? Ich fahre so 50T km/Jahr und der Unterschied zwischen FB und 1% macht vielleicht 1,5-2 T€. Also wenn das FA nicht will, werde ich daran nicht sterben, denke ich.
    Gruß
    Ralle

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  4. #13
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    40 T€? Wie das denn? Ich fahre so 50T km/Jahr und der Unterschied zwischen FB und 1% macht vielleicht 1,5-2 T€. Also wenn das FA nicht will, werde ich daran nicht sterben, denke ich.
    Hallo Ralle,
    also ich fahre nur einen Skoda und keinen Benz oder BMW, und habe ca 350€ Steuern pro Monat gezahlt. Durch das Fahrtenbuch spare ich also ca 3600€ - 700€ für Werbungskosten.
    Da die Absetzbarkeit im nachhinein privat eingeklagt werden müßte blieben 3600,00€ * der zulässigen Jahre . Dies sind mindestens 3 könnten also auch mehr sein.
    Bei einem teuren Auto, entsprechendem Einkommen und Anzahl der Jahre sind 40.000€ nicht unrealistisch.
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  5. #14
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    Wenn Du 350,- EUR pro Monat an Steuern zahlst, dann bedeutet dies bei einem angenommenen Spitzensteuersatz von ca. 50 % (inkl. Soli und Kirchensteuer), dass Dein Skoda einen Bruttolistenpreis von 70.000 EUR hat. Hast also ganz schön was in Dein Wägelchen reingesteckt .
    Rainer Hönle
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  6. #15
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    Auch mit Fahrtenbuch habe ich ja immer noch Privatfahrten. Ich habe mir das mal von meinem Steuerberater vergleichen lassen, da kamen damals 1200,-€ Unterschied oder so heraus. Je nachdem,wieviel man privat/geschäftlich fährt, ist das mehr oder weniger. Zeige mit mal einer den, der ein Fahrtenbuch vollkommen korrekt führt (siehe oben den Hinweis mit den Tankquittungen). Im Fahrtenbuch muß man ja im übrigen nicht die privaten Fahrten konkret belegen, sondern nur die Kilometer als Privat kennzeichnen geht ja das FA nichts an, wohin ich privat unterwegs bin). Klar, wenn ich in Hamburg arbeite, kann ich wohl kaum in München tanken und zwei Stunden später wieder in Hamburg eine Dienstfahrt schreiben. Aber aus meiner Erfahrung heraus, haben die Herren und Damen vom FA bisher jeden dran bekommen, den sie mit dem PKW eine auswischen wollten. Insofern geht man mit einem FB immer ein Risiko ein.
    Gruß
    Ralle

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  7. #16
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    Zitat Zitat von Rainer Hönle Beitrag anzeigen
    Wenn Du 350,- EUR pro Monat an Steuern zahlst, dann bedeutet dies bei einem angenommenen Spitzensteuersatz von ca. 50 % (inkl. Soli und Kirchensteuer), dass Dein Skoda einen Bruttolistenpreis von 70.000 EUR hat. Hast also ganz schön was in Dein Wägelchen reingesteckt .
    Bisher war mein Firmensitz ja in Köln, daher mußte ich ca 900,00€ im Monat versteuern (1%Neupreis+ Entfernungskilometer*0,03%)
    macht dann 38% Grenzsteuersatz, der Regelsteuersatz liegt dann natürlich deutlich drunter.

    40000,00€ Neupreis
    400,00€ 1%
    480,00€ 0,03% *40 Entfernungskilometer
    --------------------
    880,00€ / Monate
    10560,00€ Jahr zu versteuernder Geldwerter Vorteil

    Steuer bei nur 50k€ im Jahr 10.484,59 €
    Steuer bei 50k€ +Auto 15.107,60 €
    Differenz 4623,00€ und bei nur 50k€ Gehalt, und da liege ich deutlich drüber.
    Abzuziehen wären dann die Werbungskosten, die hätte man aber auch mit einem privaten Wagen
    Geändert von jabba (06.02.2013 um 13:36 Uhr) Grund: Berechnung angefügt
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    Siddhartha Gautama

  8. #17
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    Aber aus meiner Erfahrung heraus, haben die Herren und Damen vom FA bisher jeden dran bekommen, den sie mit dem PKW eine auswischen wollten. Insofern geht man mit einem FB immer ein Risiko ein.
    Das Finanzamt will da keinem eine auswischen ....

    nein, nein

    Wenn man die Summen sieht die da zusammenkommen, bei mir mit 3-4k€ im Jahr und sagen wir mal nur drei Jahre Nachzahlung sind das 9-12k€ die der Finanzbeamter schnell mal eben erwirtschaftet.
    Um eine solche Summe bei z.B. Essensquitungen oder GWG's und so weiter zu erzielen benötigt er wesentlich mehr aufwand.
    Die Trefferquote ist bei den Fahrtenbücher hoch, und leider geben die Gerichte dem FA all zu oft Recht.

    Alleine deshalb hardere ich ja auch noch mit dem Fahrtenbuch, durch die Betriebsverlegung geht es dann maximal nur noch um 100€ im Monat, da liegt bei mir schon die Grenze ob sich die Arbeit lohnt, desweiteren wäre eine Nachzahlung von "nur" 3600€ kein Breinbruch.

    So muß halt jeder für sich eine saubere Lösung finden.
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    Siddhartha Gautama

  9. #18
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    480,00€ 0,03% *40 Entfernungskilometer

    Kannst du mir das erklären, ich habe schon immer per FB abgerechnet, muß man Privatfahrten nochmals zu den 1% versteuern?
    Ich habe mir nur mal den Unterschied für mich persönlich ausrechnen lassen, bei anderen Wegen, wäre das dann natürlich wieder anders.
    Gruß
    Ralle

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  10. #19
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    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte müssen zusätzlich mit 0,03 % des BLP pro Entfernungskilometer versteuert werden oder bei Führung eines Fahrtenbuches entsprechend ihrem Anteil. Diese Fahrten gelten quasi als Privatfahrten, allerdings kann man die einfache Entfernungspauschale (Entfernung * 0,30 EUR * Anzahl Tage) wieder von der Steuer absetzen. Wohl dem, der sein Büro im Haus hat.
    Privatfahrten sind entweder anteilig zu versteuern oder mit dem 1 % abgegolten.
    Rainer Hönle
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    Ralle (07.02.2013)

  12. #20
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    480,00€ 0,03% *40 Entfernungskilometer

    Kannst du mir das erklären, ich habe schon immer per FB abgerechnet, muß man Privatfahrten nochmals zu den 1% versteuern?
    Ich habe mir nur mal den Unterschied für mich persönlich ausrechnen lassen, bei anderen Wegen, wäre das dann natürlich wieder anders.
    Das ist nur die Berechnung nach 1% Regelung!

    Bei Fahrtenbuch werden ja alle Kosten des Autos übers Jahr zusammengerechnet und anteilig der geschäftlichen und privaten km aufgeteilt.

    Fahrtenbuch ist immer zu empfehlen wenn man wenige km im jahr Privat fährt, oder das Auto z.B. bereits abgeschrieben ist, also bei alten Autos die wenig im Unterhalt Kosten aber neu sehr teuer waren.
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