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Thema: Zu viele Projekte auf einmal

  1. #1
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    Hallo!
    Ich muss hier im Stammtisch mal mir etwas von der Seele schreiben, was mich schon seit Wochen betrifft und habe auch keinen Bock mehr auf die Situation, so wie es jetzt ist.
    Also: Meiner meinung nach hat unsere Firma viel zu viel aufträge, die gleichzeitig fertig werden müssen. Es ist schon fast tagtäglich so, dass ich an drei Projekten gleichzeitig arbeite und mit MINDESTENS drei Personen ständig telefoniere. Nicht, dass ihr denkt ich bin eine faule Sau: drei Projekte am Tag wären ja kein Thema für mich, wenn die nicht alle gleichzeitig fertig sein müssten. Das ist bereits so schlimm, dass ich teilweise schon meine Pausen ausfallen lasse (habe schon von Morgens bis Abends durchgearbeitet). Schlimmer ist es bloß noch, wenn man nicht mal mehr auf Toilette kommt, weil irgend ein Depp schon wieder Anruft. Manchmal verlaufen Anrufe auch so, wenn ich bereits Telefoniere irgendjemand auf dem Telefon vom Kollegen anruft und der mich auch zusätzlich belästigt, weil das natürlich dringend wäre.
    Und was diese Woche noch dazu gekommen ist, ein Kollege ist krank geworden. Dadurch habe ich natürlich noch eine Baustelle am Hals - natürlich super wichtig, wie alles andere auch. An einem Tag habe ich in einer Stunde mit vier Personen nacheinander Telefoniert, meine Arbeit habe ich auch noch machen müssen (macht sich ja nicht von allein, wenn ich Telefoniere). Da sagt doch mein Abteilungsleiter zu mir, als er bemerkt dass ich genervt bin, "Du bist doch nur zu 50% ausgelastet". Also meiner Meinung nach sind das zu viele Aufträge auf einmal. Und der Kollege, der Krank geworden ist, wird bestimmt auch wegen der Arbeit Krank sein (er ist das zweite mal innerhalb von einem Monat Krank). Der hat ja nie richtig ruhe, wir rufen ihn bei Problemen sogar in seiner Krankheit an! Mein Abteilungsleiter kann mir halt auch nur beschränkt weiterhelfen, und dann haben wir noch einen vierten Kollegen, der kann halt auch nicht richtig Helfen, der macht das ganze gerade mal ein Jahr länger als ich.
    Ist das ganze nicht Krank? Was meint ihr dazu? Kann man hier von Auslastung reden oder bin ich da einfach nur ein Weichei? Wann würdet ihr von Auslastung reden?
    Zitieren Zitieren Zu viele Projekte auf einmal  

  2. #2
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    Willkommen in der Automatisierungsbranche, was du da beschreibst kennen wir wahrscheinlich alle.
    Da es dir anscheinend zuviel wird solltest du mal Ernsthaft mit deinen Vorgesetzten reden, solche
    Aussagen wie 50% ausgelastet sind nicht hilfreich. Bei einer ständigen Überlastung leidet die
    Qualität der Arbeit und zum Schluss wirst du nur Krank. Auf jeden fall gibt es die Auszeichnung
    'Held der Arbeit' nich mehr, also mach mal einfach Feierabend.

  3. #3
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    Tja.... da Du nicht mal die Rückendeckung von deinem Chef hast und das mit den vielen Projekten ein Dauerzustand ist gibt es da wohl nur eine Alternative ...... such Dir was Neues.....
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  4. #4
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    Willkomen im Club.


    bike
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    --Martin Fowler

  5. #5
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    Ich denke, das kennen alle aus der Automationszene.

    Meine Frage ist nur. Warum musst Du so viel telefonieren ?

    - Machst Du Support, weil Deine Anlagen, die Du programmiert hast nicht laufen ? Liegt es an der Qualität der Programmierung ? Vielleicht auch als Folge des Zeitmangels. Wenn das der Fall ist, dann bewegst Du Dich auf einer Abwärtsspirale.

    - Oder machst Du Abklärungen für Deine neuen Projekte ? Eigentlich sollten Definitionen, was Du wie programmieren solltest auch schriftlich vom Kunden kommen. Wenn nicht, dann bitte darum.Ich weiss, dass das nicht bei jedem Kunden möglich ist.

    Ich meine das nicht in bösem Sinne, sondern Du solltest vielleicht auch mal Deine Arbeitsweise hinterfragen. Wenn Du nichts ändern kannst und auch ein Gespräch mit Deinem Chef nichts bewirkt, dann lass Dir mal ein Zwischenzeugnis geben. Das lässt Chefs hellhörig werden.

    Und wenn gar nichts hilft... Automationsingenieure werden zur Zeit überall gesucht ....
    SPS: Step 5 und 7
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    PLS: PCS7, DeltaV

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu falke69 für den nützlichen Beitrag:

    190B (16.03.2013)

  7. #6
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    Ich glaube, das die Zeit in der wir leben immer schnelllebiger und stressiger wird. Die Belastung für den einzelnen wird immer mehr. Wenn man einen "normalen 08/15" Job hat, dann ändert sich nicht so viel, aber wenn man Verantwortung oder keinen 08/15 Job hat, dann wir es stressig. Neben dem normalen Tagesgeschäft habe ich z.Zt. auch 2 größere Projekte, die nebenbei laufen, sowie mehrere kleinere Baustellen im Betrieb. Das wichtigste für mich ist das setzten von Prioritäten und eine gute Zeitorganisation.

    Wenn man noch jung ist, ist das für die meisten kein Problem, aber Rente mit 67 und diesem Stress.. das wird bei vielen in Zukunft schief gehen. Die ganze Problematik bezieht sich aber nicht nur auf die Automatisierungsbranche oder Elektobranche, sondern auf die gesamt Wirtschaft.

    @visu90: Das mit dem telefonieren kenne ich. Man ist ständig erreichbar und es bimmelt unentwegt.. manchmal muss man sein Telefon einfach leise machen und so ist man dann halt für 2 Stunden mal nicht für externe Erreichbar.. In dieser Zeit kriegt man viel geschafft und der Kunde wird überleben..

    Gruß
    MeisterLampe81
    So viel Technik und nur Probleme!!

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu MeisterLampe81 für den nützlichen Beitrag:

    ducati (17.03.2013),falke69 (16.03.2013)

  9. #7
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    Also wenn man sich das so durchliest, dann hört sich das echt hart an. Da ich auch kurz vor dem Punkt stehe vom "normalen" elektrobereich in den "automatisierungsbereich" zu wechseln, stelle ich mir die Frage ob das bei jedem von euch so stressig abläuft oder ob das jetzt ein eher extremes Beispiel ist. Ich bin mir auch im klaren darüber das der Job keiner ist in dem man den ganzen Tag rumsitzt und auf Feierabend wartet.

    MfG Stnzman
    N wie Ente!

  10. #8
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    Zitat Zitat von Stanzman Beitrag anzeigen
    Also wenn man sich das so durchliest, dann hört sich das echt hart an. Da ich auch kurz vor dem Punkt stehe vom "normalen" elektrobereich in den "automatisierungsbereich" zu wechseln, stelle ich mir die Frage ob das bei jedem von euch so stressig abläuft oder ob das jetzt ein eher extremes Beispiel ist. Ich bin mir auch im klaren darüber das der Job keiner ist in dem man den ganzen Tag rumsitzt und auf Feierabend wartet.

    MfG Stnzman

    Nein... es ist auf jeden Fall nicht bei jedem so.... es gibt mal Phasen da ist es ähnlich aber dann gibt es auch wieder ruhige Phasen.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  11. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Lipperlandstern für den nützlichen Beitrag:

    ducati (17.03.2013),Stanzman (17.03.2013)

  12. #9
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    Aus den bisherigen Antworten geht auch das hervor, was ich dazu sagen würde. Im Maschinenbau ist Termindruck keine Seltenheit. Da geht man auch schon mal an die Belastungsgrenze oder auch noch etwas weiter. Ich bin jetzt keiner der "alten Hasen" und hatte auch noch nicht viele Stationen. Ich glaube aber, dass so eine Situation nahezu jeder im Maschinenbau schon erlebt hat. Möglicherweise hat die Unternehmensgröße und dessen Struktur aber einen Einfluss darauf, ob man häufiger solchen Situationen ausgesetzt ist.
    Wichtig ist halt, dass man das nicht pausenlos macht. Ich habe auch schon mal 3 Monate am Stück richtig Kniegas geben müssen. Aber danach kam dann auch wieder eine Pause um den Akku aufzuladen. Und wenn Du Dir dieses Pause nicht gönnen kannst, wird der Körper seine Pause irgendwann einfordern. Ein guter Chef hat das im Auge, spricht auch mit dem Mitarbeiter mal über seine Belastungsgrenzen und wo man gerade steht.
    Man sollte also einplanen, dass es Tage gibt, an denen man lieber einen anderen Job hätte. Stellt sich ein Dauerzustand ein, MUSS man überlegen ob man sich verändern kann...
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tigerente1974 für den nützlichen Beitrag:

    ducati (17.03.2013)

  14. #10
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    @visu
    Du kannst dir bis zu einem gewissen Grad selber helfen, indem du deinen Tag besser organisierst.
    Es gibt genügend Ratgeber zum Thema Zeitmanagement.

    Ganz simpel z.B.: Keine Telefonate vor 9Uhr und nach 15.30Uhr.
    Es weiß doch keiner der dich anruft, ob du schon bzw, noch im Haus bist.

    Emails nur zu festen Zeiten bearbeiten. Lieber eine Stunde lang Email bearbeiten als den Arbeitsfluß wegen einer einzelnen Email unterbrechen.

    Was mir bei vielen Aufgaben gleichzeitig hilft, ist das Abstecken von klaren, überschaubaren Tageszielen.
    Bei grossen Projekten mach ich mir eine Gliederung mit freemind. Das hilft mir persönlich sehr gut den Überblick zu behalten.

    Es sind eigentlich ganz simple Dinge, aber ich war selber überrascht, wieviel Zeit man mehr hat.
    Man muß einfach eine gewisse Disziplin entwickeln und auch NEIN und Morgen sagen lernen.
    Franz Josef Strauß sagte mal : "Everybodies darling is everbodies Depp".

    Schönen Sonntag

    Gruß
    Dieter

  15. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    ducati (17.03.2013)

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