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Thema: Was fehlt mir bzw. was wollen Firmen wirklich?

  1. #1
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    Hallo Forenmitglieder,
    ich habe 2008 meinen Mechatroniktechniker gemacht und bin seit dem auf der Suche nach einem guten Job im Bereich SPS/Elektrokonstruktion.

    Seit 2005 arbeite ich mehr oder weniger regelmäßig mit Eplan, WSCAD und dem Simatic Manager S7.

    Obwohl ich meine Kenntnisse als gut und ausreichend beurteile, sehen das die Firmen und Unternehmen doch anders.

    Ich habe einiges an Literatur (Wellenreuther, Berger usw.) durchgearbeitet und die Themen sind mir durchaus nicht fremd, aber anscheint kratzen diese Bücher nur an der SPS-Oberfläche ohne in die Tiefe einzugehen. So ist jedenfalls mein Gefühl.

    Da ich im Moment leider Arbeitslos bin, möchte ich die Zeit nutzen um mich möglichst optimal auf die Arbeitswelt draußen vorzubereiten. Auch würde ich in eigeninitiative Lehrgänge besuchen, nur müssten die wirklich Hand und Fuß haben.

    Welche Lehrgänge bzw. welche Vorgehensweise könnt ihr mir vorschlagen, damit ich mich in meiner Lage optimal vorbereiten kann und so den Vorstellungen der Firmen und Unternehmen gerecht werde?

    Der Fall bei Eplan und WS-CAD ist ähnlich gelagert. Zwar kann ich beide Programme gut bedienen, nur wenn mir gesagt wird, ich soll eine Maschine elektrisch konstruieren, so ist meine Erfahrung aufgrund der Fülle an Bauteilen und verschiedenen Möglichkeiten schnell „erschöpft“

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich jederzeit Dankbar

    Gruß
    Headman
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  2. #2
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    Das was dir fehlt ist schlichtweg Erfahrung ... Und die bekommst du halt nur durch praktische Arbeit.
    Also die berühmte Katze die sich in den Schwanz beißt.

    Eine Möglichkeit ist evtl. der Einstieg über Zeitarbeit bzw. Personaldienstleister.
    Es gibt da nicht nur schwarze Schafe, sondern auch namhafte Firmen.
    Wir haben schon einige Mitarbeiter übernommen.

    Gruß
    Dieter

  3. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    bike (10.04.2013),Headman (14.04.2013)

  4. #3
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    Zitat Zitat von Headman Beitrag anzeigen
    Hallo Forenmitglieder,
    ich habe 2008 meinen Mechatroniktechniker gemacht und bin seit dem auf der Suche nach einem guten Job im Bereich SPS/Elektrokonstruktion.

    Seit 2005 arbeite ich mehr oder weniger regelmäßig mit Eplan, WSCAD und dem Simatic Manager S7.

    Obwohl ich meine Kenntnisse als gut und ausreichend beurteile, sehen das die Firmen und Unternehmen doch anders.

    Ich habe einiges an Literatur (Wellenreuther, Berger usw.) durchgearbeitet und die Themen sind mir durchaus nicht fremd, aber anscheint kratzen diese Bücher nur an der SPS-Oberfläche ohne in die Tiefe einzugehen. So ist jedenfalls mein Gefühl.

    Da ich im Moment leider Arbeitslos bin, möchte ich die Zeit nutzen um mich möglichst optimal auf die Arbeitswelt draußen vorzubereiten. Auch würde ich in eigeninitiative Lehrgänge besuchen, nur müssten die wirklich Hand und Fuß haben.

    Welche Lehrgänge bzw. welche Vorgehensweise könnt ihr mir vorschlagen, damit ich mich in meiner Lage optimal vorbereiten kann und so den Vorstellungen der Firmen und Unternehmen gerecht werde?

    Der Fall bei Eplan und WS-CAD ist ähnlich gelagert. Zwar kann ich beide Programme gut bedienen, nur wenn mir gesagt wird, ich soll eine Maschine elektrisch konstruieren, so ist meine Erfahrung aufgrund der Fülle an Bauteilen und verschiedenen Möglichkeiten schnell „erschöpft“

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich jederzeit Dankbar

    Gruß
    Headman

    Ein Programm bedienen zu können, reicht nicht.
    Das passiert mir leider immer zu oft.
    Wer fehlerfrei den Simatic Manager öffnen kann nennt sich Programmierer oder Entwickler.

    Zurück zu deiner Frage.
    Ich würde zunächst mir folgende Fragen stelleN:
    Was sind meine Interessen?
    Was macht mir Spaß?
    Kann ich den Spaß zu meinem Beruf machen?

    Wenn die Antwort ist: ich WILL PLC programmieren, dann los.
    Ob es Sinn macht Kurse zu besuchen, will und kann ich nicht beurteilen.
    Aber, ich habe hier vor kurzer Zeit einen Threat gelesen in dem es darum geht, dass eine Zeitarbeitsfirma Leute zu Programmieren ausbildet und deren Anstellung unterstützen.
    Such einmal danach und denk darüber nach.

    Auch musst du dir klar sein, dass PLC mit Reisen, und damit meine ich nicht Urlaub, verbunden ist.
    Arbeit am Wochenende und mehr als 40 Stunden pro Woche musst du akzeptieren.

    Eines kann ich dir aus Erfahrung schreiben:
    Von allem etwas ist nicht das, was dich oder deinen zukünftigen Arbeitgeber weiterbringt.


    bike

    P.S: da war wieder einer schneller
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu bike für den nützlichen Beitrag:

    Headman (14.04.2013)

  6. #4
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    Warum sehen die Firmen und Unternehmen das denn anders?
    Wirst du gar nicht erst zum Gespräch geladen?
    Läßt man dich zur Probe arbeiten?
    Abhängig davon gibt es jeweils verschiede Gründe, warum es nicht klappt.
    Es lohnt sich, das mal zu analysieren, denn oft liegt es einfach nur an einer eher schwachen Eigenpräsentation.
    Ähnlich wie bei den Stellenausschreibungen, wo ja Anforderungen gestellt werden, die kaum jemand erfüllen kann, darf man bei seinen Fähigkeiten nicht zu konservativ agieren. Nicht das du lügen sollst, das wäre völlig unsinnig, aber es kommt wirklich darauf an, wie man sich präsentiert. Also auf keinen Fall in jedem zweiten Satz sagen, dass man das zwar kennt, aber nicht so oft gemacht hat usw.
    Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass man mit einer absolut realistischen, superehrlichen Einschätzung seiner selbst, keine Chance bekommt. So ticken Personaler und viele Chefs nicht.

    Also durchaus selbstbewußt, aber nicht überheblich auftreten, das Beste, was einem passieren kann ist, dass man eine kleine Aufgabe in Step7 lösen soll. Da kann man auch sehen, ob der neue Chef realistisch ist oder Wunder erwartet, im zweiten Fall ist es vielleicht gut, nicht genommen zu werden.

    Nur Mut.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ralle für den nützlichen Beitrag:

    Headman (14.04.2013)

  8. #5
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    Das Problem einen Job zu finden haben doch viele, oder? Mein Bruder hat seinen Master in Wirtschaftsinformatik gemacht und hat auch Schwierigkeiten gehabt eine Arbeitsstelle zu finden. Das hört man doch heute von sehr vielen, dass sie nichts finden, egal ob Ausbildung oder Studium.

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Elis!! für den nützlichen Beitrag:

    Headman (17.04.2013)

  10. #6
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    Die Anforderungen sind ja oft schon in den Stellenanzeigen gegeben. Sicherlich kannst du dich auf eine Techniker oder Ing. Stelle bewerben.. aber schon alleine wegen des fehlenden Stück Papiers wirst du es schwer haben. Das du das fachlich draufhast, ist ja keine Frage, nur die Leute die deine Bewerbung beurteilen haben meistens keine Ahnung davon.

    Gerade bei SPS Programmierung und E-Konstruktion werden halt gerne Techniker eingesetzt.. wie wäre es denn, wenn du dich nochmal zwei Jahre an die Schulbank setzt? Gerade wenn das Alter (<25) und das Umfeld stimmt, ist es eine gute Alternative.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu Deltal für den nützlichen Beitrag:

    Headman (17.04.2013)

  12. #7
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    Gerade bei SPS Programmierung und E-Konstruktion werden halt gerne Techniker eingesetzt.. wie wäre es denn, wenn du dich nochmal zwei Jahre an die Schulbank setzt? Gerade wenn das Alter (<25) und das Umfeld stimmt, ist es eine gute Alternative.
    Der TE hat doch den Techniker.....

    Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand mit deinen Kenntnissen nicht genommen wird.
    Eventuell bewirbst du dich bei den falschen Firmen?
    ICh hatte auch die Wahl, nach der Ausbildung entweder ein BA-Studium zu machen oder eine Festanstellung in der Entwiklung zu bekommen. Habe mich dann für letzteres entschieden und das Studium nachgeholt.

    So hast du die Praxis (die meist den höchsten Stellenwert hat) in der Tasche.

    Bewirb dich doch auch mal bei Firmen, die KEINE Stellenausschreibungen haben. Ganz wichtig: Informiere dich besonders gut über die Firmen. Versuche Praktika als Einstieg zu finden und nimm auch hier die Bewerbung sehr ernst.

    Bei uns werden übrigens auch einige Zeitarbeiter übernommen, ich glaube auch, dass dies zunehmend die Zukunft sein wird.

    Also ein "langes Praktikum" für weniger Geld und der Möglichkeit für den Arbeitgeber, jederzeit (fast) kündigen zu können.
    Ehrlich gesagt ist mir das auch lieber, wenn ich neue Mitarbeiter erst "testen" kann bevor man eine unwissende Fachkraft ohne Praxiserfahrung einstellt.

    Grüße,

    Florian

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu KingHelmer für den nützlichen Beitrag:

    Headman (17.04.2013)

  14. #8
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    Zitat Zitat von KingHelmer Beitrag anzeigen
    Der TE hat doch den Techniker.....
    Oh.. lesen.. denken.. posten

    Puh find ich auch irgendwie komisch, wenn ich sehe was da gerade so gesucht wird aufm Arbeitsmarkt.

  15. Folgender Benutzer sagt Danke zu Deltal für den nützlichen Beitrag:

    Headman (17.04.2013)

  16. #9
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    Mich würde auch interessieren, wie weit der TE bei den Firmen kommt.

    Ich bin auch in die Personalarbeit involviert und sehe ab und zu Bewerbungen, die rein optisch - und das ist nun mal der erste Eindruck - weit neben dem liegen was man erwartet. Und da kann man schon mal die ersten Minus-Punkte holen. Ich hatte letztens eine Bewerbung per Mail, die ungefähr so los ging:
    Code:
    "Sehr geehrte Damen und Herrn!"
    
    
    Ich möchte......
    
    


    Sowas ist nicht förderlich, ebenso rosa Hintergrund auf dem Bewerbungsschreiben...
    mfG Aventinus

  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu Aventinus für den nützlichen Beitrag:

    Headman (17.04.2013)

  18. #10
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    Ich hatte mal eine gesehen, auf welcher der normalerweise lustige Satz :" Wer Fehler findet, darf diese behalten" stand.

    Bei einer Bewerbung kommt so etwas dann nicht so gut.
    Ich bin übrigens SEHR penibel, wenn es um Rechtschreibung geht....

  19. Folgender Benutzer sagt Danke zu KingHelmer für den nützlichen Beitrag:

    Headman (17.04.2013)

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