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Thema: Hat jemand Erfahrung mit DYNAUDIO HI-FI Lautsprechern

  1. #21
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    sag mal paul, was genau möchtest du mit dem Lautsprechersystem eigentlich machen?
    Mich würde interessieren: Welche Zuspieler planst du, wie sieht dein Raum aus?
    gruss Markus

  2. #22
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    ...Und so manchmal wär ich froh, wenn ich nur ne Billig-Anlage im Wohnzimmer hätte.
    Unglaublich was so manche "Tonmeister" heute abliefern...
    Genau deshalb habe ich ja diesen Thread aufgemacht.
    Gute Boxen bringen den Murcks der "Tonmeister" gnadenlos zu Tage.
    Tut man sich selbst einen Gefallen, wenn manche Aufnahmen dich umhauen,
    aber andere (bisher als gut befundene) plötzlich Sch...e klingen.

  3. #23
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    Hier meine Favorit unter den Lautsprechern, die Gehäuse bekommt man
    im Baumarkt oder beim Dorfklempner.

    ImageUploadedByTapatalk1367787655.229640.jpg



    der passenden Verstärker dazu sieht so aus

    ImageUploadedByTapatalk1367787761.052809.jpg
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #24
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    Schaut euch mal Orbit an. Ansonsten Neubert, Hecko, Klipsch usw. Auf den Verstärker kommt es meiner Meinung nicht so an. Hätte noch ein Teufel system abzugeben
    Diese Signatur hat zur Zeit keinen Bock

  5. #25
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    Zitat Zitat von mnuesser Beitrag anzeigen
    sag mal paul, was genau möchtest du mit dem Lautsprechersystem eigentlich machen?
    Mich würde interessieren: Welche Zuspieler planst du, wie sieht dein Raum aus?
    Die Zuspieler habe ich schon.
    CD Player ist ein Denon DCD980

    Der Verstärker ist ein LUXMAN L-430 Baujahr 1982,
    Ein echter Klassiker.
    Kein Vergleich zu den "Chinakrachern" von heute.


    Was ich mit den Lautsprechern machen will?
    Naja, guten Sound. Bruce Springsteen, U2, Roger Chapman, The Doors, etc.
    Nix Hip Hop, Techno, Hüttengaudi.

  6. #26
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    Hallo,
    also mal prinzipiell, wenn ich lese
    Der Verstärker ist ein LUXMAN L-430 Baujahr 1982,
    Ein echter Klassiker.
    Kein Vergleich zu den "Chinakrachern" von heute.
    rollen sich mir die Fußnägel auf. Was bitteschön ist ein Klassiker? Transistoren auf Pappleiterplatten hatten wir auch in der Zone. Sorry, bei allem Respekt. Zur Sache:
    Prinzipiell ist das Zusammenspiel Endstufe mit Schallwandler samt Einbau entscheidend für das Endergebnis. Endstufen haben einen ausgangsseitigen Innenwiderstand, der das Ausschwingverhalten der Wandler bestimmt. So kann auch eine billige Endstufe an einer geeigneten Wandlerkombination durchaus gut klingen, umgekehrt gibt es viel teures was überhaupt nicht funktioniert.
    Manches ist auch Billigkram, der ebenfalls teuer vertickt wird, ich hatte da mal so eine Acrylkonstruktion eines Edelherstellers mit einem exorbitanten Preis verständnislos bestaunt. Leiterplatten bestückt, dann wahrscheinlich 14 Tage in der Firma als Fußabtreter benutzt, das ganze mit weißer Farbe übergossen und dann ins Gehäuse - unglaublich. Wenns schie macht.
    Naja, im Prinzip der spätere Hörraum ist entscheidend, für meine Begriffe ist der Blindtest entscheidend, der Hörer sieht hier nicht was da spielt, viele Hersteller scheuen deswegen sowas. Wenn dann nur so. Testen der Kombination Endstufe - Wandler, es gibt da hörbare Unterschiede.
    Zuguterletzt, bei mir werkeln kaum gestopfte BG20 Nail, eigentlich wollte ich die mal nochmal als Birkensperrholzboxen bauen, dieselben ölen, so sind aber die Spanplattendinger mit Autolack geblieben, sie funktionieren ja. Angedrückt mit Eigenbauendstufen mit dem OPA541, ein Veteran unter den OPVs, die Chassis in der Nail als 8 Ohm. Da ist wahrscheinlich auch das 1,5er sehr weit überdimensioniert.
    Die Endstufe hat bereits symmetrische Eingänge, denn da geht es mit 19" Technik weiter, alles Ohringer (Behringer), DCX2496, hier wird alles hingebogen das es klanglich paßt, das Ding ist ein Lautsprechermanagmentsystem, davor ein Ultrabass EX1200? für alte analoge Aufnahmen genial, bei digitalen Konserven eine Katasrophe, und im Eingang irgendsoein Ultramix Rackmixer zur Pegelanpassung. Ein HA4700 Kopfhörerverstärker noch dazu, einer der wenigen die auch 8 Ohm Lasten treiben können. Quellen sind eigentlich nur Soundkarten von Rechnern, auch hier, billig muß nicht schlecht sein.
    Eine MP3 Sammlung ist mit 128k codiert für die Tonne. Da bin ich voll beim Helmut mit dem Hörgerät.
    Alles in allen sage ich mal um die 700 Euro aktive Elektronik, wenn die Endstufen dazugekauft werden sollten. Eine moderne würde ich eh nicht nehmen, es gibt schöne alte Teile, sauschwer aber ohne Lüfter, und meist dadurch Schnäppchen. Das ist der Hauptgrund gegen die Chinkracher, ansonsten denke ich das für den normalen Betrieb so ein Ding schon reichen würde. Das ganze hat nicht den höchsten WAF, es ist aber ordentlich verarbeitete Technik, die sehr lange zuverlässig ihren Dienst verrichten wird. Für Leute, die Wert auf eine Fernbedienung legen isses nix.
    Ich habe hier nur ein einfaches Stereodreieck, insofern ist die DCX auf den ersten Blick völlig unterfordert, aber die kaskadierbaren dynamischen und statischen EQs, die Laufzeitkorrekturen und die Ausbaumöglichkeiten bringen es einfach.
    Mein persönlicher Geheimtip an Endstufen ist eigentlich die Vermone Regent 1000s das s ist wichtig, das sind Transistorcirclotrons, sehr anfällig, aber wenn die gehen ein sehr warmer Klang an der passenden Box mit fürchterlich Dampf für zuhause. Wenn mir da mal noch zwei auch kaputte über den Weg laufen sind die mir.
    Wie schon gesagt, ein individuelles Konzept kriegt man nur durch Trial und Error zusammen, es ist als erstes der Hörgeschmack der festlegt was paßt.

    Edit:
    Meine Konfiguration ist keinesfalls als "Must have" zu verstehen, sie soll vielmehr aufzeigen das man z.B. auch mit Studio und PA Komponenten deutlich preisgünstiger bleiben kann als mit diesem Vodoo Kram. Technisch mindestens gleichwertig ist es allemal.

    Gruß
    Mario
    Geändert von mariob (06.05.2013 um 22:48 Uhr)

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu mariob für den nützlichen Beitrag:

    PN/DP (07.05.2013)

  8. #27
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    Hallo Mario
    Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast so einen langen Beitrag zu schreiben.
    Allerdings verstehe ich so ganz was Du mir eigentlich sagen willst.

    Ich zitiere mal ein paar Sachen:
    ....Transistoren auf Pappleiterplatten hatten wir auch in der Zone.
    Das glaube ich gerne, Ihr hattet ja sogar Autos aus Pappe.
    Der Luxman hat aber keine Leiterplatten aus Pappe.
    Wenn man sich die Innerei ansieht, kann er (optisch) sicher nicht
    mit einem Accuphase von damals mithalten, der war aber auch doppelt so teuer.

    Vom Sound her kann ich aber nur sagen: das Teil klingt wirklich Super.
    Hast Du ihn schon mal gehört?
    Denke eher nicht.

    .....der das Ausschwingverhalten der Wandler bestimmt
    wenn jemand schon von Wandlern spricht, die am besten noch an einer Kette hängen, wird es für mich suspekt.

    ....Eigenbauendstufen mit dem OPA541....
    ....DCX2496, hier wird alles hingebogen das es klanglich paßt,

    Ist bewundernswert, dass Du das drauf hast (ERNSTHAFT) hilft mir aber nichts.
    Ich will mir keine Endstufen, und auch keine "Wandler" bauen

    ....deutlich preisgünstiger bleiben kann als mit diesem Voodoo Kram.
    Voodoo Kram ist für mich: Boxenkabel 120,- €/m, Geräte zur Entmagnetisierung von CDs,
    Laufrichtungsoptimierte Cinch-Kabel etc.
    Ich habe nach einer objektiven Meinung bzgl. eines Herstellers von hochwertigen Lautsprechern gefragt.


    Sorry, das ist jetzt gemein, aber ich kann es mir nicht verkneifen:
    .....Mein persönlicher Geheimtip an Endstufen ist eigentlich die Vermone Regent 1000s
    als mein Luxman gebaut wurde hättet Ihr Zonies euch für einen SONY 08/15 oder Kenwood XYZ
    die Beine ausgerissen und die Köpfe eingeschlagen.
    Geändert von Paul (07.05.2013 um 01:20 Uhr)

  9. #28
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    Hallo,
    als mein Luxman gebaut wurde hättet Ihr Zonies euch für einen SONY 08/15 oder Kenwood XYZ
    die Beine ausgerissen und die Köpfe eingeschlagen.
    ,
    kann ich ab, haben wir auch, ich nicht, mal so als Preis, ein vernünftiges Akai Tapedeck, ich müßte jetzt mal wühlen was für eines, zwischen 12 bis 14k OM (Ostmark), was die Vermonas kamen kann ich nichtmal sagen, billig waren die aber auch nicht.
    Edit, fiel mir vorhin nicht der Hersteller ein, 400er Gauß, ich dächte das waren sogar 18 Zöller Baßtreiber, sehr schöne nebenbei, kaputt um die 4000 OM, instandgesetzt locker das doppelte.
    Im übrigen sollst Du das Zeug auch nicht selbst bauen, wie ich schon schrob, man kann sowas auch gebraucht oder neu zusammenkaufen, das war auch meine obige Preisangabe dazu, die vorhandene Endstufe kann man auch in das geplante System integrieren wenns paßt. Diese Deine brauche ich nicht zu hören, entscheidend ist Dein persönliches Empfinden, nicht das meine.
    Von mir dazu nur der Hinweis, auch mal eine andere Box dran oder eine andere Endstufe an die vorhandenen, das Ergebnis kann manchmal frappierend besser oder schlechter sein. Treiber sind Lautsprecher, manche sehen auch nicht so aus wie welche, sind also als reine Teilkomponente zu betrachten und somit eben Treiber. Nochmaledit, die Wandler sind dann zumindest für mich das Gesamtsystem Treiber - Gehäuse, die Kette ist nicht von mir. Beschäftige Dich etwas mit der Thematik mit der Physik als Grundlage, so schwer ist es nicht.
    Vodoo geht bei mir dann los, wenn ein unterdimensioniertes Netzteil auf eine vielleicht sogar sonst ganz gute Elektronik trifft, dasselbe im Gerät mit Klingeldraht vertüdelt und zu einem Schweinepreis verkloppt. Und das geht bereits bei "normaler" Heimelektronik los. Leider.

    Gruß
    Mario
    Geändert von mariob (07.05.2013 um 12:28 Uhr)

  10. #29
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    Hallo Mario

    .... Beschäftige Dich etwas mit der Thematik mit der Physik als Grundlage, so schwer ist es nicht.
    Die Gesetzte der Physik lassen sich nicht überlisten, mit anderen Worten
    Von Nichts kommt Nichts.
    Wenn sich was rühren soll, muss die (Bass) Membran einen kräftigen Antrieb haben
    und der Auslenkung was entgegenhalten können (stabiles, schweres Gehäuse).
    Natürlich muss der Verstärker die Leistung für den Antrieb auch liefern können.
    Geringes Eigengewicht der Membran ist vorteilhaft.
    Weiches Material (Pappe) --> weicher Bass, hartes Material --> knackiger Bass.

    Grosse Membranfläche ist empfehlenswert, senkt aber den WAF dramatisch, das selbe gilt für die Gehäuse Abmessungen.

    Generell sind geschlossene Boxen unkritischer als Bassreflexboxen,
    was Konstruktionsschwächen des Gehäuses und die Aufstellung betrifft.
    (Wandabstand etc.).

    Hochtontreiber heißen so, weil sie dich ganz schnell aus dem Zimmer treiben können wenn sie nichts taugen.

    Das reicht mir eigentlich, in Sachen Physik, zu dem Thema.
    OK es gibt auch noch die Freqeuenzweiche, " Das unbekannte Wesen"
    Aber das ist ein anderes Kapitel.

    Voodoo geht bei mir dann los, wenn ....
    Bei mir geht Voodoo dann los wenn sich die Klangbewertung nur im Kopf abspielt.
    Wie gesagt, unglaublich was da für Spinner unterwegs sind.
    Im Vergleich zu denen werden im Esoterik Forum noch handfeste Fakten diskutiert.
    Dazu sind im HIFI Forum halt auch noch viele selbstverliebte Angeber unterwegs.
    In dem Sinn, wie wenn ein Maybach Fahrer einem Rolls Royce Fahrer erklärt, dass er eine Proleten Karre hat.

    Voodoo kann auch sein, dass es gut klingt, weil auf einer drittklassigen Brüllkiste BOSE draufsteht.


    Mir ist natürlich klar, das Optimale wäre 4 Wochen Probehören, zuhause mit verschiedenen Geräten
    Geht aber leider nicht.
    Dank "Blöd Markt" und "Geiz ist geil Markt" sind Fachhändler in unserer Region praktisch ausgestorben.
    Außerdem kommt in der Preislage ohnehin nur was gebrauchtes in Frage.

    Es ist ja auch nicht so, dass man von meinem momentanen Sound Ohrenkrebs bekommt.
    97% würden wahrscheinlich sagen: Was hast du daran auszusetzen?
    Mir juckt es nur in den Fingern mir nach vielen Jahren mal was neues zu kaufen
    (und wenn dann schon was ordentliches).
    Bevor es wegen Altersschwerhörigkeit, sowieso für die Katz ist,

    Die Kinder sind, mehr oder weniger, aus dem Haus und die alten Hobbys gewinnen wieder mehr Stellenwert.

    Falls Dich meine jetzigen Boxen interessieren schreibe ich gern noch was dazu, will bloß nicht langweilen.
    Geändert von Paul (07.05.2013 um 22:37 Uhr)

  11. #30
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    Hmm,
    Das reicht mir eigentlich, in Sachen Physik, zu dem Thema.
    , im groben ok, es gibt aber ein paar wenige Regeln. Ganz so einfach ist es mit der Schallwandlung nicht, Pappe als Membranwerkstoff ist bis heute ungeschlagen. Boxengehäuse werden nach 5 grundlegenden Typen klassifiziert, immer sind das sehr sorgfältig auch auf den Treiber abgestimmte Systeme wenn sie vernünftig funktionieren sollen. Und nicht jeder Treiber spielt in jedem Gehäuse richtig. Das gilt für die offene Schallwand über alle Typen.
    Viel Membranfläche um die physikalisch unendliche Wand zu erreichen ist immer gut, die Alternative ist das Horn, wenn man sowas richtig bauen will wird es sehr unhandlich. Das Ergebnis ist aber eines was mich nochmal hinterm Ofen hervorlocken würde wenn sich die Möglichkeit einer Realisierung ergäbe. Realistisch betrachtet tendiert diese Möglichkeit gegen null.
    Was mich damals angestunken hat waren die Vodoo Preise verbunden mit relativ schlechten Wirkungsgrad und mangelnden Baßbereich. Technologisch gut beherrschbar und sehr anspruchslos an den Treiber sowie recht wirkungsgradstark sind die TMLs, die Nails hier gehören zu dieser Gattung. Preis pro Box - keine 50 Ocken für alles wenn man die Dinger selbst zusammenklebt. Im wesentlichen erfüllen sie also die gestellten Anforderungen.
    Wie die Deinen klingen müßte man sich anhören, schreiben kann man da viel. Zumindest der Typ wäre interessant, sowie die verbauten Treiber, da könnte man zumindest mal grob schauen wo das hingeht.
    Noch ein Wort zu den Pappleiterplatten, es gibt Epoxidharzmaterial und es gibt das billigere Hartpapier, Falls Deine Endstufe letzteres nicht hat wäre das eine sehr große Ausnahme, ich habe auch schon die berühmten Crowns aus der analogen Generation in den Händen gehabt, nichtmal da war Epoxy drin verbaut. Im übrigen waren die Dinger vom Aufbau eher sehr unspektakulär, mechanisch/elektrisch sehr optimiert, aber das macht die Dinger dann auch so zuverlässig.

    Gruß
    Mario

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