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Thema: Materialflussrechner

  1. #11
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    Verkauf ihn doch den Rechner, malst ein paar Bildchen mit VS.net, Hauptsache bunt.
    Haust dann aber noch mal kräftig auf den Preis rauf.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  2. #12
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    Deine Idee mit ner besseren Visu war doch gar nicht schlecht ...
    Mit WinCC kannst du zur Not auch noch Schnittstellen zu SQL-Server oder SAP schaffen, wenn's mal sein sollte.

    Gruß
    Dieter

  3. #13
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Verkauf ihn doch den Rechner, malst ein paar Bildchen mit VS.net, Hauptsache bunt.
    Haust dann aber noch mal kräftig auf den Preis rauf.

    Im Endeffekt wird es so kommen .... zum Glück hab ich mit Preisen und Verhandlungen nix zu tun. Aber ich muss halt den Verkäufer mit Munition versorgen.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  4. #14
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    Hallo miteinander,

    ein Materialflussrechner (MFR) für eine Förderanlage steuert das Transportgut zu den verschiedenen Stationen: z.B. Warenaufgabe - Identifikation - Waage - Kommisionierplätze - Einlagerung - Auslagerung -Warenabgabe usw. Der MFR ist ein eigenes System, das dem Anlagenbediener erlaubt, den materialfluss nach seinen Bedürfnissen zu konfigurieren und zu steuern. Die Programmierung erfolgt in einer Hochsprache und hat oft im Hintergrund eine Datenbank (z.B. Oracle) zur Materialdatenverwaltung.

    Er kommuniziert über das Firmennetzwerk /Ethernet TCP/IP) mit der SPS.

    Die SPS darf sich dann innerhalb gewisser Grenzen "dumm stellen". Sie meldet dem MFR, wo gerade welches Material in welchem Status steht und erhält dann einen Transportbefehl. Dieser beinhaltet die Transportquelle (auf welchen Warenträger der Befehl sich bezieht) und das Transportziel (wo soll die Ware hin). Dies kann der nächste Kreuzungspunkt sein (fahre nach links oder rechts), ein bestimmter Platz (Ausschleusplatz, Korrekturplatz, Kommisionierplatz oder ein Lagerfach.

    Kleinere MFR-Funktionen können durchaus in einer SPS mit Visu abgebildet werden, das kommt auf die Kundenanforderungen an. Ist jedoch sehr aufwändig und erfordert Erfahrung mit dem Thema, vor allem mit den sich daraus ergebenden Fragestellungen.

    Meistens hat der Kunde einen IT-Dienstleister, welche solche Programme erstellen und entsprechende Erfahrung haben.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu SPS-Tommy für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (15.05.2013)

  6. #15
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    Zitat Zitat von SPS-Tommy Beitrag anzeigen
    Kleinere MFR-Funktionen können durchaus in einer SPS mit Visu abgebildet werden, das kommt auf die Kundenanforderungen an. Ist jedoch sehr aufwändig und erfordert Erfahrung mit dem Thema, vor allem mit den sich daraus ergebenden Fragestellungen.
    Aus welchem Jahrhundert stammt denn diese Aussage?

    Mit einer heutigen SPS sind klassische Materialflußrechner eigentlich überflüssig geworden.
    Heute werden oft nur noch Rechner als Protokollwandler zwischen SPS ud SAP / Oracle eingesetzt.

    Gruß
    Dieter

  7. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Jochen Kühner (15.05.2013),Lipperlandstern (15.05.2013)

  8. #16
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    Zitat Zitat von SPS-Tommy Beitrag anzeigen
    Kleinere MFR-Funktionen können durchaus in einer SPS mit Visu abgebildet werden, das kommt auf die Kundenanforderungen an. Ist jedoch sehr aufwändig und erfordert Erfahrung mit dem Thema, vor allem mit den sich daraus ergebenden Fragestellungen.

    Das ist aber jetzt nicht dein Ernst.
    Wir machen so etwas inzwischen immer mit einer PLC.
    Es darf da etwas größer sein, aber ein 319er oder eine 4xx CPU hat heute eine Leistungsfähigkeit erreicht, da ist ein extra Rechner nicht notwendig.

    Zunächst muss man sich die Anlage anschauen, und dann die Anforderungen beschreiben.
    Das Problem bei den Kunden ist nach meiner Erfahrung, dass inzwischen jeder Angst hat, dass ein Teil zu wenig hinten runterfällt.

    @TE: frag doch den Kunden wohin der Weg gehen soll. Dann verstehst du als Entwickler worum es geht und wie du dem Kunden das liefern kannst, damit dieser zufrieden ist.



    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu bike für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (15.05.2013)

  10. #17
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    Und nicht zu vergessen:
    Wer wartet die Applikation auf dem MFR?
    Mit zunehmenden Alter wird jede Änderung exponential teurer ...

    Wir haben an einigen Anlagen beim Retrofit die Rechner rausgeschmissen und die Logik in die S7 und auf ein MP377 übertragen.
    Eines darf man nicht vergessen: Wir SPS-Programmierer - naja zumindest die Älteren unter uns - können noch effizent programmieren.
    Wo heute ein PC'ler 5 Objekte und 2KB XML-Datei braucht, reicht uns ein Bit im Datenbaustein

    Gruß
    Dieter

  11. #18
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Und nicht zu vergessen:
    Wer wartet die Applikation auf dem MFR?
    Mit zunehmenden Alter wird jede Änderung exponential teurer ...

    Wir haben an einigen Anlagen beim Retrofit die Rechner rausgeschmissen und die Logik in die S7 und auf ein MP377 übertragen.
    Eines darf man nicht vergessen: Wir SPS-Programmierer - naja zumindest die Älteren unter uns - können noch effizent programmieren.
    Wo heute ein PC'ler 5 Objekte und 2KB XML-Datei braucht, reicht uns ein Bit im Datenbaustein

    Gruß
    Dieter

    Das sind alles Argumente die ich auch schon gesammelt habe. Wie gesagt.... ich sehe den Sinn eines MFR an unserer Anlage überhaupt nicht. Aber was nützt es wenn irgendwer das dem Kunden ins Ohr geflüstert hat und der jetzt grell drauf ist. Darum bringt es auch nix zu fragen was er sich da drunter vorstellt oder was er da genau haben will. Das wird er selbst nicht wissen.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  12. #19
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von SPS-Tommy Beitrag anzeigen
    Hallo miteinander,

    ein Materialflussrechner (MFR) für eine Förderanlage steuert das Transportgut zu den verschiedenen Stationen: z.B. Warenaufgabe - Identifikation - Waage - Kommisionierplätze - Einlagerung - Auslagerung -Warenabgabe usw. Der MFR ist ein eigenes System, das dem Anlagenbediener erlaubt, den materialfluss nach seinen Bedürfnissen zu konfigurieren und zu steuern. Die Programmierung erfolgt in einer Hochsprache und hat oft im Hintergrund eine Datenbank (z.B. Oracle) zur Materialdatenverwaltung.

    Er kommuniziert über das Firmennetzwerk /Ethernet TCP/IP) mit der SPS.

    Die SPS darf sich dann innerhalb gewisser Grenzen "dumm stellen". Sie meldet dem MFR, wo gerade welches Material in welchem Status steht und erhält dann einen Transportbefehl. Dieser beinhaltet die Transportquelle (auf welchen Warenträger der Befehl sich bezieht) und das Transportziel (wo soll die Ware hin). Dies kann der nächste Kreuzungspunkt sein (fahre nach links oder rechts), ein bestimmter Platz (Ausschleusplatz, Korrekturplatz, Kommisionierplatz oder ein Lagerfach.

    Kleinere MFR-Funktionen können durchaus in einer SPS mit Visu abgebildet werden, das kommt auf die Kundenanforderungen an. Ist jedoch sehr aufwändig und erfordert Erfahrung mit dem Thema, vor allem mit den sich daraus ergebenden Fragestellungen.

    Meistens hat der Kunde einen IT-Dienstleister, welche solche Programme erstellen und entsprechende Erfahrung haben.
    Die Beschreibung trifft es ganz gut nur das unserer Warenfluss aus einer Kette von A nach B besteht und die Möglichkeit von "Abzweigungen" sehr eingeschränkt ist. Eine Lager gibt es gar nicht. Die grösste Herausforderung am Transportsystem ist eine "Kreuzung" an der von 3 Seiten Ware kommen kann und dort sollte es möglichst keinen Stau geben. Dafür möchte ich eigentlich kein Programm in einer Hochsprache schreiben. ...
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  13. #20
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    @Lipperlandstern:
    Für deine Anforderungen sollte die SPS vollkommen ausreichen. Den MFR würde ich in diesem Fall nicht bestellen. Total unnötig


    Aber jetzt zu sagen, das ein MFR gespart werden kann, da die Leistung der SPSen in den letzten Jahren besser geworden ist, halte ich für sehr töricht.
    In Lagerhäusern mit über 1mio Stellplätzen, 20.000 Artikel von unterschiedlichen Größen, Gewichten und Zielen, sowie 200 Kreuzungen wird
    eine SPS oder ein Verbund von SPSen ohne einen MFR nicht mehr händelbar!
    Kommt Zeit.... Kommt Rat.... In der Tat.
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  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu Krumnix für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (16.05.2013)

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