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Thema: Jahrhundertflut 2013

  1. #1
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    mal ne frage...wer bekommt eigentlich aus unseren Forum
    die Flut zu spüren und kann etwas davon berichten?
    - - -
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    Zitieren Zitieren Jahrhundertflut 2013  

  2. #2
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    ICH ...aber nur indirekt. Ich bin grade in der Steiermark und da die A3 vollgesperrt ist muss ich einen weiten Umweg in Kauf nehmen wenn ich nächste Woche zurückfahre. Damit kann ich aber Leben wenn ich die Bilder sehe wie da manche Menschen alles verlieren außer ihrem Leben. und wenn ich dann unsere Kanzlerin sehe die 100 Millionen verspricht kommt mir das kotzen ......

    Wir versenken Milliarden um Milliarden für Banken und irgendwelche korupten EU-Völker aber für unserer eigenen Leute die echt in der Scheisse stecken gibt es lächerliche 100 Millionen (0,1 Milliarden) und von der EU nix .....
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  3. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu Lipperlandstern für den nützlichen Beitrag:

    Kira2000 (10.06.2013),mariob (08.06.2013),Paul (07.06.2013),Sinix (11.07.2013)

  4. #3
    Avatar von rostiger Nagel
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    Ja es ist wenig...sehr wenig Geld, da kannste 1.500,--€ Soforthilfe beantragen,
    das reicht nicht einmal die Sandsäcke zu bezahlen. Mir tun die Leute leit deren
    Hab und Gut, vielleicht sogar zum zweiten mal abgesoffen ist.

    Warum schaffen die es eigentlich nicht in 10 Jahren vernünftige Dämme zu bauen?
    - - -
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  5. #4
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    Weil gerade die Dämme das Problem sind. Es werden Überflutungsflächen gebraucht die die Flüsse entlasten, nicht weitere Korsette. Und nu frag mal die Großgrundbesitzter und Bauern, wer freiwillig sein Land zur Verfügung stellt.....
    Hier in Magdeburg gibt es den Umflutkanal. Der und das ihn absperrende Pretziener Wehr sind knapp 140 Jahre alt. Also noch aus einer Zeit wo der Staat auf die Befindlichkeiten einzelner Geschi**en hat. Wenn zu viel Wasser die Elber herunter kommt, wird das Wehr gezogen und somit der Kanal und die Umliegenden Felder geflutet. Damit wird dem Fluss 1/3 seiner Wassermassen entzogen, die sich sonst in die Stadt ergießen würden. Die betroffenen Landflächen sind Brachen und wegen dem Hochwasserschutz besteht ein absolutes Erschließungsverbot. Andernorts wird aber scheinbar gerne mal ins Auengebiet hinein gebaut. Sind ja auch tollte Gegenden (wenn keine Flut ist) und bringen den Landbesitztern (Privat oder Kommunen) ordentlich Geklimper ins Säckl.

    Dann gibt es da noch die tollen Gutbürger, die sich mit Initiativen gegen Hochwasserschutz wehren, da er ja historische Stadtkerne verschandelt, wie in Grimma. Das Geld für bessere Wälle wurde sofort nach 2002 genehmigt, aber die Bürger haben die Bauarbeiten 4 Jahre lang tot geklagt. Un nu haben se den Salat. Die Leute in Eilenburg (Flussabwärts) Lachen sich da schlapp. Sie haben aus der letzten großen Flut gelernt und verfügen nun über einen modernen Hochwasserschutz der ihnen diesmal wohl den A.. gerettet hat.
    Geändert von MasterOhh (07.06.2013 um 19:48 Uhr)

  6. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu MasterOhh für den nützlichen Beitrag:

    C7633 (08.06.2013),Kira2000 (10.06.2013)

  7. #5
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    Also ich war live dabei. Es ging zwar nicht direkt und mein Hab und Gut aber ich habe von meiner Firma (Stadtentwässerung) aus gegen das Hochwasser gekämpft. Schlaf gabs nur 4 - 5 Stunden und dann ca 15 und mehr Stunden Arbeiten. Wir waren ständig am Störungen beheben und Pumpen putzen damit wir das Wasser wegbekommen. Teilweise mussten wir auf freier Wiese Pumpwerke aufbauen damit die Leute nicht absaufen. Mit den betroffenen Menschen hatte ich aber eher keinen Kontakt. Aber alles in allem sind wir relativ glimpflich davongekommen. Und seit dem Hochwasser von 2002 hatte sich leider nur wenig geändert. Es waren wieder die gleichen Leute betroffen und es gab wieder die gleichen Probleme.

    Gestern bin ich auch von der Firma aus in den Hochwassereinsatz nach Sachsen gefahren. Das war schon heftiger wenn man sieht das auf einer Kläranlage fast 2 Meter das Wasser stand. Da ist an Technik nicht viel übergeblieben. Man muss dazusagen, das es um die Kläranlage einen Damm gab weil diese 2002 auch abgesoffen ist. Das Problem war der Damm wurde so angelegt, dass das Wasser vom Fluss aus in die Kläranlage läuft und dann alles in diesem Damm wie eine Badewanne volläuft. Tja und die Wiese die hinter der Kläranlage war hat nur das Wasser abbekommen, dass nicht mehr in die Kläranlage passte. Da kann man sich auch nur noch an den Kopf fassen. Ohne den Damm wäre das Hochwasser auf der Anlage bestimmt einen Meter tiefer gewesen und einiges wäre heile geblieben.

    Und seit ca. 16 Uhr stehe ich wieder in Bereitschaft um ein 175 kVa Stromerzeuger rüber nach Sachsen zu fahren. Mal sehen was noch so kommt.
    N wie Ente!

  8. #6
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    Also da wo ich meine Wochenendhaus habe und gerade sitze ist es etwas feucht.
    Aus Bayern wech nach Sachsen Anhalt.
    Hier ist echt Wasser.
    4 km Damm wurden vergessen zu bauen in den letzten 2 Jahren und jetzt kommt das Wasser.
    Wenn ich morgen mit Sandsack füllen fertig bin, mache ich ein paar Bilder.

    Bayern mit Hochwasser ist schon heftig, aber hier.....

    Warum tu ich mir das an?


    bike
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    --Martin Fowler

  9. #7
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    Bin gestern Abend an Deggendorf/Fischerdorf vorbei gefahren.
    Morgens was noch alles gesperrt.
    Über das Autobahnkreuz oben drüber auf der A92 die A3 unten drunter war noch gesperrt. Hatte schon etwas von Endzeitstimmung wenn man von der Brück aus die Autobahn darunter sieht und diese noch voll unter Wasser steht, Tage nachdem es schon nicht mehr geregnet hat und am Sonntag sollen wieder Unwetter kommen.
    Fischerdorf hat es schlimm erwischt, kann mich bisher noch an kein Hochwasser dort erinnern und nun stehen die Häuser bis unter den Gibel im Wasser.

    Für Passau ist es "Glück" das Deggendorf so viel Wasser aufgefangen hat, sonst hätte es die Dreiflüßestadt wohl weggeschwemmt.

    Weil gerade die Dämme das Problem sind. Es werden Überflutungsflächen gebraucht die die Flüsse entlasten, nicht weitere Korsette.
    Hier sehe ich auch das Problem. Auch wenn die Dämme höher werden, das Wasser wird nicht weniger. Es erwischt dann einfach einen anderen Ort, wo bisher die Dämmer gereicht haben.

  10. #8
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    100% ACK,
    ergänzend ist dazu zu sagen das da auch die Bauämter in Verbindung mit der Politik eine nicht unwesentliche Rolle spielen, wer genug Einfluß in welcher Form auch immer hat kriegt halt den Bau auf der Überflutungsfläche genehmigt. Und wenn die erste Hütte steht - in der Zone war sowas tabu, zumindest in unsrerer Gegend.
    Aber unsrere Perle aus der Uckermark, die auch an der Asse schon mitbeteiligt war ist dann wesentlich mit meinungsbildend das das wohl die globale Erwärmung sei...... Was nicht heißen soll das andere Truppenteile besser sind .

    Gruß
    Mario

  11. #9
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    Meine Familie hat einen Garten mit kleinem Häuschen im Saaletal, da ist man es schon gewohnt, dass alle paar Jahre das Wasser kommt. Aber letztes Jahr ist da schon Hochwasser gewesen, im Haus stand 1,5m Wasser (bis in das Haus kam es bisher ganz selten), alles war hinüber. Bei der Renovierung im Sommer wurde gleich alles gefliest, Elektrik neu usw. Freitag stand das Wasser über 2m im Haus, bis über die Fliesen, mal sehen, ob es dieses Mal ohne Generalrenovierung geht. Wir haben das Grundstück sein über 35 Jahren, man hat den subjektiven Eindruck, es kommt immer häufiger und schlimmer.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  12. #10
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    Mehr weiß ich nicht, denke mal eher nicht.

    Bei uns ist jetzt der Tierpark nass, zum Glück wurde rechtzeitig evakuiert.
    Hier ein Link :
    http://www.ad-hoc-news.de/gestern-be.../News/28435633

    Die ersten Kühe bekommen feuchte Füße und die Hausbesitzer im Überflutungsgebiet sind beleidigt, weil keiner von den "alten" Einwohnern echt Mitleid haben.
    Bisher wurden ca 100 000 Sandsäcke gefüllt, doch der Erfolg?

    So richtig pervers ist aber folgendes:
    Tagsüber stehen wir neben dem Fuss und kämpfen gegen das Wasser und in meinem Garten muss ich anfangen zu bewässern.

    Zum Glück ist mein Grundstück so hoch, dass wir heute Abend mit Grillen und viel Bier uns erholen können.


    bike
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