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Thema: Wünsche an Programmier- und Entwicklungstools

  1. #1
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    Die Tools zur Programmierung und Inbetriebnahme von Steuerungen (Steuerungssystemen) haben sich zu den zentralen Werkzeugen der Anwender entwickelt. Meine Frage an der Stelle ist: werden diese dem Anspruch gerecht? Anders gefragt: Welche konkreten Veränderungen und Verbesserungen wünscht Ihr Euch bei den Engineeringtools (TIA, Automation Studio, Jetsym, Codesys, Lasal, …..) der Steuerungstechnik?
    Zitieren Zitieren Wünsche an Programmier- und Entwicklungstools  

  2. #2
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    Ich kann nur für die Siemens Welt sprechen da ich leider bisher nichts anderes kennengelernt habe. Aber was ich mir wünschen würde gerade beim TIA Portal ist das es was schneller wird. Kann nicht sein das ich den halben Tag warte das das Programm mit laden fertig wird. Und als dankeschön auch noch zwischendurch 2 mal abstürzt.

    Grundlegend wäre es mal angebracht das Siemens die Entwicklung im eigenen Haus macht und nicht beim Kunden.
    Ich habe mit TIA V10.5 anfangen müssen und zum aktuellen V12 ist da ja auch echt ne positive Entwicklung zu sehen.
    Und ich würde schätzen ab V15 kann man sich damit auch bei nem Kunden sehen lassen.

    Und die Tolle technische Hilfe die man da am Telefon bekommt ein Traum.
    "Ja ich hab das hier im Büro mal nachgebaut und ich komm zum gleichen Fehler. Da kann ich ihnen nicht weiter Helfen. Ich gebe das mal weiter an die Technische Entwicklung"
    Und dann hört man einfach 5 Wochen nichts mehr.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Larzerus Beitrag anzeigen
    Grundlegend wäre es mal angebracht das Siemens die Entwicklung im eigenen Haus macht und nicht beim Kunden.
    Das scheint mir einer der grundlegenden Probleme zu sein in der Automatisierungstechnik. In anderen Bereichen würde ein Sturm der Entrüstung durch das Internet gehen und das Thema wäre sehr schnell erledigt. Irgendwie sind wir Automatisierer da recht geduldig. Das ist aber auf alle Fälle nicht nur ein Siemens-Problem.

  4. #4
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    Na ja, sich hier einzelne Funktionen zu wünschen ist schwierig.

    Deswegen lasse ich meinen Rant einfach mal allgemein ab

    Generell sollte die gesamte Branche im 21. Jahrhundert ankommen. Und in der IT Welt.

    Das wird langsam, aber dauert halt doch etwas arg lange.

    Und dabei sich auch einmal getrauen alte Zöpfe abzuschneiden.

    Alle reden immer von Frameworks, Bibliotheken und Standards.

    Und wie sieht die Wirklichkeit aus ??
    z.B Bei den meisten Feldbusgeräten bekommt man eine lange Doku mit Hex Werten aus der man sich jedes Bit selber von Hand rauspobeln darf. Mit etwas Glück/Pech noch ein rotziges Programm Beispiel das nach S5 riecht.

    Wo ist da die Bibliothek in SCL/ST die den Standard abbildet und mit der man 90% der Aufgaben abdecken kann ??

    Und die Entscheider in den Firmen verstehen nicht einmal warum der SPS Programmierer sich dabei etwas Komfort wünscht. Der ehemalige SPS'ler am der Hotline hat mich nach einem halben Satz verstanden und versteht seine Kollegen auch nicht ...

    Aber Hauptsache das ISO Zertifikat hängt in der Eingangshalle.

  5. #5
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    Was ich wichtig finde sind offene Schnittstellen.

    Man programmiert Anlagen wo alles bis ins letzte automatisiert werden soll, aber die Programmierumgebungen sind so verschlossen dass man per Copy&Paste zusammenkopieren muss. Kann eigentlich nicht sein.
    Genauso sollte heutzutage die Möglichkeit bestehen, ein Programm / Projekt in einen gängiges Versionsverwaltungstool (SVN, Git etc.) einchecken zu können, und zwar ohne zweifelhafte Zusatzprogramme für mehrere tausend Euro.

    Bei Step 7 gab es wenigstens noch die Kommandoschnittstelle (und die interne Datenbank ist ja auch größtenteils entschlüsselt) die beim TIA-Portal komplett entfallen ist.
    Bei Codesys (2.x) muss man auch immer erst umständlich Quellen exportieren. Codesys 3 habe ich mir noch nicht angesehen, da es auf dem Visual Studio aufsetzt und dort die Projekte in XML-Dateien abgespeichert werden, lässt sich hoffen dass man dort etwas mehr Zugriff hat.

    Wenn man sich enige Produktvideos anschaut, könnte man meinen die "Entscheider" denken wirklich die SPS-Programmierer klicken bei Anlagen mit mehreren hundert oder tausend E/As mit Copy&Paste und Drag&Drop zusammen.
    Ich denke ich bin nicht der einzige, der sich aus einer Excel-Datei mit Antriebs- und Messstellenliste, automatisch die Symbolik (wobei die schon aus Eplan kommt), die Grundkonstrukte der Antriebsaufrufe inkl. Beschaltung, Datenbasis und Alarme für Bedienpanel und Scada-System vollautomatisch generieren lässt.

  6. #6
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    Zitat Zitat von van Beitrag anzeigen
    Generell sollte die gesamte Branche im 21. Jahrhundert ankommen. Und in der IT Welt.
    Das wird langsam, aber dauert halt doch etwas arg lange.
    Und dabei sich auch einmal getrauen alte Zöpfe abzuschneiden.
    Das liegt meines Erachtens nach daran, dass der Stellenwert der Software viel zu lange unterbewertet wurde und das ist auch heute noch viel zu oft der Fall. Eine Frage stellt sich natürlich auch: Wären Anwender mehr Geld für eine bessere Software auszugeben, bzw. bei manchen Herstellern überhaupt mal Geld dafür bezahlen?

  7. #7
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Was ich wichtig finde sind offene Schnittstellen.
    Das scheint mir einer der grundlegenden Probleme zu sein. Oft gewinnt man den Eindruck, dass tatsächliche Offenheit gar nicht gewollt ist. Da gibt es definitiv Handlungsbedarf, das kann ich nur so bestätigen.

  8. #8
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    Naja, der Standardwunsch: Die Komplexität der Engineeringtools verringern bzw. nicht noch weiter erhöhen. Ich würde mich lieber auf das eigentliche Automatisierungsproblem konzentrieren und nicht ein Großteil der Zeit mit dem Engineeringsystem kämpfen.

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu ducati für den nützlichen Beitrag:

    jensemann (09.07.2013)

  10. #9
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    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen
    Naja, der Standardwunsch: Die Komplexität der Engineeringtools verringern bzw. nicht noch weiter erhöhen. Ich würde mich lieber auf das eigentliche Automatisierungsproblem konzentrieren und nicht ein Großteil der Zeit mit dem Engineeringsystem kämpfen.
    Ich würde sagen, dass das genau der falsche Weg wäre - das zielt hier aber (glaube ich) auch in Richtung TIA.
    Die Frage hier ist m.E. wie es umgesetzt ist.
    Darüber hinaus haben mir bislang eher Möglichkeiten gefehlt.
    Ein Entwicklungssystem könnte sowohl von der Performance als auch von den Möglichkeiten ganz gut an Visual Studio angelehnt sein (wurde aber auch schon genannt). Wenn es im Bereich HMI dann auch dessen Möglichkeiten (hier z.B. Entwicklen von Controls) hätte dann wäre es sicherlich schon mal ein guter Ansatz ...

    Gruß
    Larry

  11. #10
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    Naja, kommt wie immer drauf an

    Nein ich ziele nicht nur in Richtung TIA. Selbst bei PCS7 verbringt man immer ne Menge Zeit mit dem System und nicht mit der eigentlichen Automatisierungsaufgabe. Vielleicht mangelt es aber oft auch einfach nur an der Ausgereiftheit der Systeme.

    Unterschiede bestehen sicherlich auch zwischen dem Anwendungsbereich Serienmaschinenbau und Prozessautomatisierung. Im Serienmaschinenbau will man auch die Kleinigkeiten nach und nach verbessern. In der Prozessautomatisierung einfach nur schnell, fehlerfrei und unproblematisch fertig werden.

    Aber vielleicht 2 grundlegende Dinge: Ausgereifte, fehlerfreie und intuitiv zu bedienende Engineeringsysteme und Kontinuität (also nicht ständig neue Versionen mit neuen Funktionen).

    Vielleicht noch integrierte Test- und Simulationstools (nicht nur alla PLCSIM, sondern auch die Möglichkeit den Prozess einfach nachzubilden). Anderswo nenn man das "Software in the Loop"...

    Gruß.

    Gruß.

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