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Thema: Fort- und Weiterbildung

  1. #1
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    Guten Tag,

    ich poste im Stammtisch weil er nirgends anders so wirklich reinpasst.
    Es handelt sich um eine ganz simple Frage, mit einer nicht ganz so simplen Antwort.

    Es geht darum welche Fort- und Weiterbildung für mich in Frage kommt, oder genauer:
    Ich sammel ein paar Vorschläge von einigen die schon ihre Erfahrungen damit gesammelt haben.

    Erstmal ein paar Infos damit ihr nicht ins blaue raten müsst:

    Ausbildung Elektroniker für Automatisierungstechnik
    1 Jahr in dem Beruf bei meinem Ausbildungbetrieb gearbeitet
    Dann 3 als SPS-Programmierer durch die Welt "gezogen".

    Nun bin ich Anfang/Mitte 20 und habe im SPS-Programmieren etwa 4 Jahre Berufserfahrung (Die Ausbildung zähle ich hier nicht dazu) und überlege wie es weiter gehen kann.

    Techniker oder Meister kommt für mich nicht in Frage, da ich diese weder in Vollzeit (fianziell) noch in Teilzeit (Zeitlich) leisten kann. Ich möchte auch nicht aus meinem Berufsleben gerissen werden für meine Fortbildung, sondern denke eher an Fortbildungsmaßnahmen wie sie z.B. Siemens anbietet. Eine Woche Kurs zum Thema XYZ.
    Einfach um mein Wissen zu erweitern, und nicht nur um ein Blatt Papier in den Händen zu halten.

    In Sachen SPS habe ich mit folgenden Dingen Berührung:

    - S7-300
    - IPCs (IPC477)
    - F-CPU (Siemens)
    - Visualisierung (WinccFlex)
    - Normales E/A geklimper
    - Antriebstechnik (Drehzahlregelung und Einfachpositionierung)
    - "intelligente" Slaves wie z.B. Roboter oder Werkzeugmaschinen

    Ich möchte mich hier nicht hoch loben, aber ich wage zu Behaupten, dass ich die Aufgabenfelder die ich zur Zeit abdecken muss ziemlich gut im Griff habe. Deshalb bin ich auf der Suche nach "neuem". Hierbei ist klar, das ich mein Wissen für den Arbeitgeber sinnvoll einsetzen sollte, also mir z.B. keinen Kurs in BWL suchen muss, da ich damit (zum Glück) wenig Kontakt habe.

    Mich persönlich reizt das Programmieren von Robotern ziemlich. Die Programmiersprachen von Robotern sind stark an SCL angelehnt, daher mache ich mir bei den Logik-Aufgaben wenig Gedanken. Die Aufgabe für mich wird eher die Thematik der Tools, Bewegungen, des Teachens, usw. werden. Würde ich mir jetzt z.B. einen Robotergrundkurs antun, hätte ich diese Basics drauf. Mit Basics komme ich aber vielleicht nicht weit genug. Mein Ziel ist folgendes:

    Ich komme an eine Maschine, die z.B. einen Crash gefahren hat. Ich untersuche die Ursache im SPS sowie im Roboterprogramm, finde den Fehler, behebe ihn, teache die Roboterpositionen nach und fahre wieder heim.
    Zur Zeit brauchen wir dafür zwei Leute (SPSler und Robi-Mensch), wenn der Kunde kein geschultes Personal hat.

    Das wäre mein Bisher favorisierter Ansatz. Ich schaue über den Tellerrand "SPS" und mache mich auf in neue Gebiete. Die "Gefahr" die dabei entsteht wäre, dass ich mal eine Anlage vor die Füße geworfen bekomme die ich allein machen muss. Darauf habe ich nicht so viel Lust. Es ist 1. ziemlich viel Arbeit, und 2. kontrollieren sich zwei Leute gegenseitig die an einer Anlage arbeiten besser, als wenn alles aus einer Hand kommt.

    Wenn ich jetzt nicht über den Tellerrand schauen würde tendiere ich zu Antriebstechnik (Vorwiegend Siemens oder SEW). Das ist ein Gebiet auf dem ich für unsere jetzigen Aufgaben ausreichend fit bin, aber in der Zukunft Bedarf sehe.

    Jetzt habe ich euch im Prinzip meine bisherigen Ideen vorgelegt, und zum "Abschuss" freigegeben.
    Ich denke, dass ich nicht der einzige bin der in einer solchen Situation ist, und sich überlegen muss in welche Richtung er sein Wissen erweitern muss/soll/kann. Ich bin auch für weitere Ideen und Anregungen offen. Die zwei genannten Punkte sind nur Vorschläge, und auch andere Themen die ich bereits "ausreichend" Beherrsche lassen sich mit Sicherheit vertiefen. Deshalb freue ich mich auf Ideen und Vorschläge, und auf eine interessante Diskussion zu dem Thema.

    Grüße

    Marcel
    Zitieren Zitieren Fort- und Weiterbildung  

  2. #2
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    Hallo Marcel,

    so wie ich Dich aus der Ferne einschätze, schaffst Du den Industriemeister oder Techniker nebenberuflich locker!
    Ich selbst bin Dozent in der Meisterschule und glaube, das mittlerweile einschätzen zu können.

    Wenn Du das machst, hast Du eine Weiterbildungsqualifikation zum Facharbeiter. Das ist wichtig oder kann auch
    noch in 20 Jahren mal wichtig werden!!! Da denkt man in Deinem Alter noch nicht dran. Irgendwann bekommst
    Du mal eine Stelle nicht, weil Du "nur" Facharbeiter bist.

    Wenn, würde ich an Deiner Stelle aber den Techniker machen, der Meister ist halt immer noch schwerpunktmäßig
    für eine spätere Vorgesetztenfunktion gedacht.

    Gruß
    Tommi

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tommi für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (08.07.2013)

  4. #3
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    Hallo Matze.

    Ich würde mir das mit dem Techniker/Meister/Studium auch noch einmal überlegen. Der einfache Grund ist das du zur Zeit die Arbeit eines eben solchen machst. Solange du in deiner jetziger Firma bleibst ist alles ok. Aber was passiert wenn du wechseln musst. Dann wird du etwas Probleme bekomme eine gleichwertige Stelle zu bekommen. Nicht von der Aufgabenstellung aber mit Sicherheit von der Bezahlung.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Lipperlandstern für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (08.07.2013)

  6. #4
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  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu AUDSUPERUSER für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (09.07.2013)

  8. #5
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    Hallo Tommi, Hallo LLS,

    danke für eure Antworten!

    Wie ich geschrieben habe ist der Techniker in Teilzeit zeitlich nicht möglich. Fachlich traue ich es mir durchaus zu!

    Zeitlich deshalb:

    Ich bin der einzige SPSler bei uns. Das heißt: Wenn die Maschine zum Kunden geht bin ich dabei. Das kann je nach Größe auch mal 3-n Wochen gehen (kennt ihr ja selbst). Deshalb wäre es für meinen Chef nicht tragbar wenn ich z.B. Donnerstag Abendschule habe, und Freitag komplett nicht da wäre. Außerdem hätte ich 4 Jahre lang keinen Urlaub. Da ich gebürtig aus dem Norden Deutschlands komme und z.Zt. im Süden arbeite würde das bedeuten: 4 Jahre lang die Familie nicht sehen. Daher ist der Techniker zunächst recht unattraktiv für mich.

    Studium ist aufgrund der fehlenden Fachhochschulreife nicht möglich, bei der Abendschule sind wir wieder beim Zeitfaktor...

    Grüße

    Marcel

  9. #6
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    Zitat Zitat von AUDSUPERUSER Beitrag anzeigen
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    Der Rainer wieder... Das bringt mich Beruflich nicht weiter. Nur Kolleginnen beeindrucken hilft auch nicht

    Grüße

    Marcel

  10. #7
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    Zitat Zitat von Matze001 Beitrag anzeigen
    Studium ist aufgrund der fehlenden Fachhochschulreife nicht möglich, bei der Abendschule sind wir wieder beim Zeitfaktor...
    (Fern-)Studium ist auch ohne (Fach-)Hochschulreife möglich. Gibt da immer Sonderregelungen.
    Nur wenn die Abendschule schon ein zeitlicher Faktor ist, ist es das Studium erst recht.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu ebt'ler für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (09.07.2013)

  12. #8
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    schreib die fernstudien an, ob du vornherein auf 6 jahre gehen kannst (wegen der kosten). dürfte auch gehen.
    oder mach es wie ich, papa, alter sack(3 und zu viele überstunden. sammel deine überstunden und zieh den meister in 4monaten vollzeit durch. (tu-hameln).
    vom können her brauch ich den meister auch nicht. abendschule kann ich vergessen (schon zweimal angefangen aber bei den ganzen ib´s nicht zu halten). vollzeit fehlt das geld. aber wie alle schon geschrieben: du wirst als erstes für das bezahlt was auf dem papier steht, nicht für das was du kannst.
    titel sind geld und türöffner.

  13. #9
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    Ich würde dir auch (wenigstens) zum Meister raten.
    Einfach weil er in der Elektrotechnik einen recht hohen Stellenwert hat.
    Nimm mal das ganze VDE-Zeug, Mitarbeiterführung, Arbeitsrecht, usw.
    Du kannst fachlich noch so gut sein ... irgendwann kommst du an einen Punkt wo eine weiterführende Qualifikation notwendig ist.

    Gruß
    Dieter

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (09.07.2013)

  15. #10
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    Marcel, in unseren Berufsfeld würde ich dir nur zum Techniker oder besser
    zum Studieren raten. Alles andere wird leider nicht gewürdigt. Wenn du mit
    deinen jetzigen können einen Wechsel tätigen möchtest, wirst du dich immer
    unter Wert verkaufen. Auch nach einer Einarbeitunsphase, wirst du nicht bekommen
    was vieleicht ein Studierter, bei weniger Fachkompetenz an Gehalt erhält.
    Du bist noch Jung, also Spring über deinen Schatten, schließlich hast dun nach der
    Weiterbildung immer noch min 35 Berufsjahre vor dir.

    Meister ist auch eine Alternative, aber dann muß du zu Tommi, ich habe drei Kollegen
    die von ihn unterrichtet wurden. Bei mir haben Sie dann gelernt was Sie wirklich brauchen
    Geändert von rostiger Nagel (08.07.2013 um 20:50 Uhr)

  16. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (09.07.2013)

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