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Thema: Wo liegt die Grenze der Legalität bei Hilfestellung im Forum

  1. #11
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    Hallo Axel!

    Ja richtig, so auch mein Kenntnisstand. Ich meinte ja auch damit Unternehmen, die Urheber sind und die "Hilfe" anbieten. Vielleicht von mir etwas unmißverständlich vormuliert.

    Nur nach meinem Wissen kann man für eine Klage, die Person ermitteln lassen. Das auch mit eventuellen Ansprüchen gegen den Forumsinhaber zu rechnen ist, stelle ich nicht in Abrede. Nur ob sie im konreten Einzelfall bzgl. einer Schadensersatzklage durchgreifen werden, ist vom konkreten Einzelall abhängig und fraglich.

    Netten Gruß

  2. #12
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    Hallo,

    als Ergänzung der Diskussion hier möchte ich noch
    anmerken, dass man zwischen Urheberrecht und
    Nutzungsrecht streng trennen muss.

    Der Urheber ist der Schöpfer eines Werkes. Dabei
    muss etwas Neues entstehen, sonst ist es keine
    Schöpfung. Wenn das Neue dann jemand interessiert,
    kann man die Verwertungs- oder Nutzungsrechte
    verkaufen.

    Das Urheberrecht selbst ist nicht übertragbar, kann
    also nicht kann also nicht verkauft oder verschenkt
    werden, sonder nur vererbt.

    Manchmal wird auch Copyright mit Urheberrecht
    verwechselt, es ist aber das Nutzungsrecht.

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  3. #13
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    Hallo Herr Bäuerle,
    Zitat Zitat von Herr Bäuerle
    Manchmal wird auch Copyright mit Urheberrecht
    verwechselt, es ist aber das Nutzungsrecht.
    Sehr interessante und auch plausible Ansicht, so habe ich das bisher noch nicht gesehen. So gesehen bleibt das Urheberecht immer beim Autor oder deren erblichen Nachfolger, die Nutzung am geschaffenenen "Werk", was immer das auch sein mag, ist verkäuflich ?? Habe ich das richtig interpretiert ???

    Gruß
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    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Copyright unds Urheberrecht  

  4. #14
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    Zitat Zitat von deltalogic
    Manchmal wird auch Copyright mit Urheberrecht
    verwechselt, es ist aber das Nutzungsrecht.
    Das ist völlig richtig, kommt aber wohl hauptsächlich daher, das im überwiegenden Teil der Fälle bezogen auf Software das Urheberrecht beim Arbeitnehmer und das Copyright beim Arbeitgeber liegt. Das hat zur Folge, das der Arbeitgeber das Recht auf die wirtschaftliche Verwertung der Software hat , wohingegen der Arbeitnehmer das Recht hat, als Author der Software genannt zu werden.

    Da der Vorteil aus dem Urheberrecht ziemlich gering ausfällt, denken wohl viele, daß das Urheberrecht beim Copyright-Inhaber liegt. Ich hab's mittlerweile aufgegeben, auf diesen Unterschied hinzuweisen.

    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

  5. #15
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    Hallo,
    Zitat Zitat von afk
    als Author der Software genannt zu werden.
    Na welche Ehre, ich kann es kaum aushalten. Wenn ich dann zum Bäcker gehe und ein Brot kaufe ?? Sagt der dann, der arme Kerl arbeitet bei der Firma XYZ, die arme Sau kriegt das Brot für 5 EuroCent pro Kilo ???

    Gruß
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    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)

  6. #16
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    Zitat Zitat von Question_mark
    Zitat Zitat von afk
    als Author der Software genannt zu werden.
    Na welche Ehre, ich kann es kaum aushalten. Wenn ich dann zum Bäcker gehe und ein Brot kaufe ?? Sagt der dann, der arme Kerl arbeitet bei der Firma XYZ, die arme Sau kriegt das Brot für 5 EuroCent pro Kilo ???
    Das hängt wohl hauptsächlich von deinem Bäcker ab, ist aber eher unwahrscheinlich.

    Und ob man deswegen als armer Kerl / arme Sau zu betrachten ist, hat ja eigentlich mit der Rechtslage auch nichts zu tun. Das mein Arbeitgeber dafür, daß er mich für's Entwickeln von Software bezahlt, auch der Nutznießer meiner Arbeit ist, das ist doch wohl selbstverständlich. Der Geselle von deinem Bäcker darf die von ihm gebackenen Brötchen ja auch nicht nach Feierabend mitnehmen, um sie auf dem Wochenmarkt selbst zu verkaufen. Ein armer Kerl ist man doch nur dann, wenn man für seine Arbeit nicht die entsprechende Entlohnung bekommt, was für den Gesellen deines Bäckers dann auch wieder gilt.

    Und das ich als Urheber meiner Programme auch das Recht habe, als Author genannt zu werden, das ist sogar schon ein Vorzug, den das angloamerikanische Rechtssystem so nicht kennt, d.h. in Amerika hat der Arbeitgeber neben dem Copyright auch noch alle Urheberrechte !

    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

  7. #17
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    Zitat Zitat von Question_mark
    So gesehen bleibt das Urheberecht immer beim Autor oder deren erblichen Nachfolger, die Nutzung am geschaffenenen "Werk", was immer das auch sein mag, ist verkäuflich ?? Habe ich das richtig interpretiert ???
    Hallo,

    ja, so ist es. Die beiden Hauptmerkmale des Urherberrechts sind:
    1. Der Urheber darf behaupten und darstellen, dass er der Schöpfer war.
    2. Der Urheber darf alles bestimmen von der Veröffentlichung über die Nutzung bis hin zu Änderungen an seinem Werk – es sei denn es ist durch einen (Anstellungs-)Vertrag anderweitig geregelt.


    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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    Zitieren Zitieren Re: Copyright unds Urheberrecht  

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