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Thema: Umfrage: Nutzung von kostenlosem, cloudbasiertem Datenlogger?

  1. #1
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    Hallo Forumskollegen,

    ich wollte euch als Experten im Automatisierungsumfeld um eine Einschätzung bitten.

    Angenommen ihr würdet von eurem SPS-Hersteller folgende Möglichkeit kostenlos angeboten bekommen:
    Daten aus einer SPS in einem cloud-basierten Datenlogger zu erfassen, die ihr beliebig zu Kennzahlen weiterverarbeiten könnt, die ihr auf jedem Browser (auch mobil Smartphones/Tables) analysieren und überwachen könnt und wo es die Möglichkeit für aktive Alarmierung beim über-/unterschreiten von Schwellwerten gibt.
    Die Anbindung würde direkt per Kommunikationsbaustein in er SPS oder Windows-Applikation als Gateway funktionieren und dürfte maximal einige Minuten dauern.

    Würdet ihr so eine Möglichkeit nutzen?
    Falls ja - was wären denn typische Anwendungsszenarien?
    Falls nein - warum nicht?

    Vielen Dank fürs Feedback
    Reinhard
    Zitieren Zitieren Umfrage: Nutzung von kostenlosem, cloudbasiertem Datenlogger?  

  2. #2
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    es wird nie nur "wenige Minuten" dauern. Zu solchen Sprüchen gibts hier nen eigenen Thread. Weiterhin wuerde ich nur ungern Daten irgendwo extern rausgeben, schon garnicht uebers Internet.
    Also warum etwas online in der "cloud" machen, wenn es auch offline geht!

    Sätze aus dem projektgeschäft die zum kotzen sind
    Geändert von ducati (14.09.2013 um 12:39 Uhr)

  3. #3
    reini77 ist offline Neuer Benutzer
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    Naja, wenn sich die SPS nicht unbedingt in einem abgeschotteten Netzwerk befindet seh ich eigentlich keinen Grund, warum das Setup länger als ein Paar Minuten dauern sollte. Kleine Windows App (OPC oder direkte Kommunikation) installieren oder Funktionsbaustein im SPS Programm einbinden und aufrufen sollte nicht viel länger dauern. Ich sehe hier die größte Hürde bei Kommunikation des Netzwerks, dass die SPS bzw. die Windows Anwendung nach "aussen" kommunizieren kann. Nachdem es sich hier aber um HTTP handelt und in eine Richtung geht, sollte es sicherheitstechnisch aber nicht das große Problem sein.

    Cloud macht in vielen Fällen wahrscheinlich gar keinen Sinn. Da geb ich dir total recht!
    Hatte da an Anwendungsfälle wie temporäre Nutzung während der Inbetriebnahme, kurz mal Fakten rausmessen bzw. nen Sensor loggen vorgestellt. Event. auch bei Szenarien ausserhalb von Industrie und Produktion. Oder wenn die Daten mobil zur Verfügung stehen müssen (Monitoring).

    Aber danke mal für das Feedback. Hilft mir schon mal bei der Einschätzung der Idee...

  4. #4
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    Hi,
    in letzter Zeit tauchen recht oft solche Themen hier auf, und das sind alles theoretische Ansätze, so denken BWLer, der unterbezahlte, noch nicht genug geknechtete Anlagenfahrer, nebenbei Gabselstaplerfahrer und Verpacker sowie SPS Progammierer, geht dann hin und baut in ein paar Minuten mal fix das Logging ein. Um dann hinterher, an den cloudbasierten, weltweit von jedem Trottel lesbaren Datensätzen herausinterpretieren kann das eben dieser unterbezahlte Typ noch immer zuviel verdient.....
    Und während man dann als Anbieter solcher Technologien, selbst auf dem Zahnfleisch kriechend, noch genau mit diesen Vorteilen auf den Chefetagen als Argument hausieren geht werden dann von dieser Seite Gründe gesucht und gefunden auch diese Leistungen nicht zu bezahlen.
    Mit anderen Worten, vergeßt es, erstens gibt es schon Lösungen, Software könnt nicht nur Ihr, ansonsten wünsche ich Euch einen kalten Winter in Eurer Bude mit der cloudbasierten Heizungssteuerung.

    Innovationen sehen zumindest bei mir anders aus
    Mario

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  6. #5
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    Zitat Zitat von reini77 Beitrag anzeigen
    ...
    Angenommen ihr würdet von eurem SPS-Hersteller folgende Möglichkeit kostenlos angeboten bekommen:
    Daten aus einer SPS in einem cloud-basierten Datenlogger zu erfassen,
    ...
    Hallo,

    1. Dein caritativer Ansatz in Ehren, aber Du und ich und
      viele andere hier wissen, dass Deine Lösung in irgend
      einer Form bezahlt werden muss. Also streue uns hier
      nicht Traumsand in die Augen.
    2. "Funktionsbaustein im SPS Programm einbinden" lässt
      sich häufig nicht realiseren, da bestehende Anlagen aus
      Gründen der Sicherheit oder Gewährleistung nicht
      modifiziert werde dürfen.
    3. dank NSA & Co. es wird immer weniger Verantwortliche
      geben, die ihre Daten einer anonymen Cloud anvertrauen.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

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    ducati (14.09.2013),Friedrich-Alexander (15.09.2013),Geminon (10.10.2013)

  8. #6
    reini77 ist offline Neuer Benutzer
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    Hi Mario,
    erstmal danke fürs Feedback.

    Ich bin weder BWLer, noch sehe ich Mitarbeiter in der Produktion so geringschätzend wie das in deinem Post rübergekommen ist. Ich habe jahrelang Software für (bzw. die meiste Zeit in) Produktionsumgebungen entwickelt und mir ist aufgefallen, dass gute Ideen und Ansätze von Mitarbeitern in der Fertigung an der Bürokratie und Abhängigkeiten wie z.B. IT-Abteilungen gescheitert sind.
    Daher gabs die Überlegung ob man den Prozess der Daten- und Kennzahlenerfassung nicht so einfach gestalten kann wie die Nutzung eines Multimeters.

    Das Thema ist alles andere als theoretisch, und ich versuche es auch nicht über die Chefetagen anzupreisen - weil ich weiß dass es genau zu den Reaktionen führen wird wie in diesem Thread.

    Und ja, es gibt unglaublich viel ausgezeichnete Softwarelösungen und ich schätze jeden, der sich in dieser schwierigen Industrie über sowas drüber draut. Und nein, wir steuern unsere Heizung nicht über die Cloud. Eigentlich gings bei dieser Idee nie ums steuern, sondern nur um die möglichst simple Erfassung von Daten und Aufbereitung von Kennzahlen...

    2 Fragen hätt ich noch:
    1. Ich bekomme in relativ vielen Unternehmen das Feedback, dass Daten einfach nicht erfasst werden (es keine Fakten gibt), weil der Vorgang zu komplex ist bzw. bei kleineren Firmen das Know-How fehlt. Du hast gemeint, dass bei dir Innovation anders aussieht - würd mich natürlich interessieren wie ihr das Thema angeht? Der Thread war ja nicht darauf ausgelegt Werbung zu machen oder was zu verkaufen, sondern die Meinung von Experten einzuholen.
    2. Ist eigentlich das Thema "Cloud" der Auslöser für die teilweise sehr emotionalen Antworten?

    Liebe Grüße
    Reinhard

  9. #7
    reini77 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Gerhard Bäuerle,

    danke fürs Feedback:
    1. meine Frage war ja, ob Käufer/Anwender von SPSen diese Möglichkeit nutzen würden. Wollte um eine Einschätzung bitten, aber nichts verkaufen. Es gibt ja immer wieder Tools, die kostenlos zu erworbenen Produktion beigelegt werden um diese vom Mitbewerb abzuheben. In meinem Fall war die Überlegung ganz einfach, die Lösung in einem überschaubaren Umfang (z.B. 4 Datenpunkte pro SPS) kostenlos anzubieten und die SPS-Hersteller einfach als Werbeträger zu benutzen. Bringt die Lösung dem Anwender einen Mehrwert und er benutzt sie in eine größerem Umfang wird er dann auch bereit sein wie für jedes gute Produkt zu zahlen. Das Prinzip funktioniert eigentlich genau so wie die Lite/Pro-Versionen von Handy-Apps...

    2. Absolut richtiger Einwand. Bei laufenden Anlagen oder gekauften Maschinen wird das natürlich kaum jemand machen. Max. bei neuen Programmen bzw. Steuerungen die nicht "kritisch" sind.
    Daher auch die Überlegung, parallel zum Funktionsbaustein eine Windows Anwendung anzubieten, die über OPC oder über die nativen Protokolle (um den OPC-Server zu umgehen) mit der SPS kommuniziert.

    3. Absolut berechtigstes Argument. Man sollte dann zwar auch keine E-Mails (ja auch meist ein "Cloud-Service") mehr schicken, aber das ist ein anderes Thema. Man muss hier natürlich immer abschätzen, welche Art von Informationen man erfassen will. Handelt es sich um den Verlauf von Temperatur/Luftfeuchte bei Spritzgussmaschinen oder den Energieverbrauch einer Klimaanlage sind die Daten jetzt nicht unbedingt so kritisch. Geschweige denn Daten von vielen Anwendungen ausserhalb der industriellen Produktion. Aber ist mit Sicherheit ein Thema!!

    Vielen Dank fürs tolle Feedback!
    Reinhard

  10. #8
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    Ich "darf" mich gerade intensiv mit dem Thema Betriebsdatenerfassung befassen.
    Wenn man wirklich sinnvolle und vorallem verlässliche Produktionsdaten (jenseits von Stück/Schicht) bekommen will, dann ist das alles andere als einfach.
    Wenn mir in diesem Umfeld jemand erzählt, dass man nur schnell einen FB in die Steuerung einbinden muß, dann ist das schlichtweg eine Marketinglüge.

    Um mal konkreter zu werden:
    Es gibt geplante und nicht geplante Stillstandsgründe.
    Geplant sind z.B. Pausen, Wartung, Rüsten, Produktionsende
    Ungeplant sind z.B. Störungen, Reparaturen, Losabbruch, Teilemangel
    Entweder muß die Anlage dies automatisch erkennen oder man muß Eingabemöglichkeiten schaffen.
    Das ist schon mal mehr als nur einen FB einspielen

    Ähnlich ist es mit der Stückzahlerfassung
    Ist die Anlage in eine Fließfertigung eingebunden, dann ist es noch einfach.
    Ist eine "Standalone"-Anlage, dann gibt es meist Fertigungslose.
    Es gibt eine vorgegebene Losstückzahl, dann kommt der eigene Ausschuss der Anlage und evtl. der Ausschuss der von nachfolgenden Anlagen verursacht wird.
    All dies geht entweder in die Iststückzahl oder in die Sollstückzahl ein. Nicht alle Anlagen haben eine automtische Qualitätskontrolle.
    Somit brauche ich auch hier eine Eingabemöglichkeit.
    Auch schon wieder mehr als nur ein simpler FB

    Und dabei geht es nur um die Erfassung der OEE-Basisparameter.


    Gruß
    Dieter

  11. #9
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    Ja,
    das Thema Sicherheit ist essentiell, wahrscheinlich nicht nur bei mir, mit Cloud assoziiere ich daddelnde Smartphonenutzer am Mittagstisch zu keiner normalen Kommunikation mehr fähig und viel schlimmer Scriptkiddies. Und was am allergefährlichsten ist, ich spreche hier von Naivität, was glaubst Du wozu Geheimdienste da sind? Es geht hier um Wirtschaftsspionage und in solchen Abteilungen sitzen keine Scriptkiddies .
    Zweitens, was Ihr macht/vorhabt ist ein kleiner Bestandteil meiner Arbeit, wenn ich ein Programm schreibe erstelle ich nicht zuletzt auch zwingend die Diagnosemöglichkeiten mit um meinen Mist auch optimieren zu können. Die zusätzlichen Wünsche sind dann meist Beiwerk und halten nicht auf. Ihr beschäftigt Euch mit Beiwerk ohne die Software zu kennen. Und, sorry, erstens dauert eine Analyse einer solchen nicht wenige Minuten und die Erstellung für die korrekte Interpretation, die aussagekräftig ist, also entweder bin ich dann völlig unfähig oder Ihr lebt in einem Elfenbeinturm. Letzteres hat mit Praxis wenig zu tun. Genauso wie der Zweck solcher Software, da Daten Daten sind und die Interpretation beim Interpretierenden liegt. Der die Funktionsweise der Anlagensoftware und der Anlage selbst meist nicht kennt und damit auch sehr kontraproduktiv interpretieren kann.
    Wenn Du aus der Praxis kämest wüßtest Du sowas.

    Gruß
    Mario

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  13. #10
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    Übertreibt ihr nicht alle ein bischen.

    Ich gehe mal davon das das der TE nur Daten die bereits vorhanden sind mittels seines FB in die Cloud verschiebt. Der FB wäre dann nicht mehr als ein Lade-Transferbaustein und den zu beschalten sollte wirklich nur ein paar Minuten dauern. Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht. In meinem Fall würde es daran scheitern, das die CPU bei meinen Kunden nie direkt mit dem Internet verbunden ist sondern allenfalls der ServicePC über VPN.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

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