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Thema: Gibt es keine Leitungsverluste mehr?

  1. #11
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    Guten Abend zusammen.

    Ja wir haben zur Zeit um die Mittagszeit Stromspitzen wenn die Sonne grad mal scheint. Nachts dann eher weniger.
    Diese Stromspitzen werden dann via Hochspannungsleitung Richtung Kaprun geschickt. Nachts, wenn dann die Sonne mal nicht scheint kommt dan der Strom zurück und lädt unsere immer noch zahlreich vorhanden Elektronachtspeicherheizungen auf.
    Würde nun ein Mitarbeiter in den EVU wenn die Sonne scheint den Frreigabeschalter NT umlegen so könnte der überschüssige Strom über das Niederspannungsnetz umverteilt und die Speicherheizungen aufgeladen werden. (Vielleicht könnte man das ja auch automatisieren ,)
    Einfach Lösung ohne Geld realisierbar.
    Speicher ist vorhanden (Speicherofen)
    Fernschaltung ist vorhanden (Rundsteueremfänger)
    Wille ist nicht vorhanden (Politiker)

    Natürlich ersetzt das keine Fernleitungstrasse, aber mir zeigt es die Realitätsferne unserer Politiker und Energiekonzernbosse

    Gruß Guste

    Ja das hab ich noch ganz vergessen. Unsere örtlichen Grüne sind gegen Windräder bei uns. Die schlagen einen Standort weiter nördlich vor. Aber sollen scheinbar auch Menschen und wohnen und Vögel fliegen samt dem selten Juchtenkäfer.
    Geändert von Guste (06.02.2014 um 21:49 Uhr) Grund: Nachtrag

  2. #12
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    Ich finde die Leitung sinnvoll.
    Im Prinzip ist es wohl so, dass der Norden die Energie hat und der Süden die Industrie.
    Windenergie hier bei uns erweist sich zunehmend als Flop.
    Während in den Küstenregionen an vielen Windparks die Energiekonzerne beteiligt sind, gibt es hier bei uns im Süden viele Bürger-Windparks.
    Tja warum wohl ...

    Gruß
    Dieter

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    holgero (10.02.2014)

  4. #13
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Windenergie hier bei uns erweist sich zunehmend als Flop.
    Nur bei euch?
    Hat einmal einer nachgerechnet wieviel Energie eine Windanlage erzeugt?
    Bei uns wurden Kleinwindräder gefördert und diese wurden mit fantastischen Erträgen beworben.
    Ein Kollege von mir hat für 35 t€ sich solch ein Dinge gekauft.
    In den letzten zwei Jahren gab es 850€ Ertrag.
    Und diese Bilanz ist nicht nur bei kleinen Windrädern so, sondern auch bei großen.
    Prokon ist doch ein tolles Beispiel, wie sinnvoll und effektiv Windparks sind.


    bike
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  5. #14
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    Guten Abend zusammen.

    Ja wir haben zur Zeit um die Mittagszeit Stromspitzen wenn die Sonne grad mal scheint. Nachts dann eher weniger.
    Diese Stromspitzen werden dann via Hochspannungsleitung Richtung Kaprun geschickt. Nachts, wenn dann die Sonne mal nicht scheint kommt dan der Strom zurück und lädt unsere immer noch zahlreich vorhanden Elektronachtspeicherheizungen auf.
    Würde nun ein Mitarbeiter in den EVU wenn die Sonne scheint den Frreigabeschalter NT umlegen so könnte der überschüssige Strom über das Niederspannungsnetz umverteilt und die Speicherheizungen aufgeladen werden. (Vielleicht könnte man das ja auch automatisieren ,)
    Einfach Lösung ohne Geld realisierbar.
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    Gruß Guste

  6. #15
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Kollege von mir hat für 35 t€ sich solch ein Dinge gekauft.
    In den letzten zwei Jahren gab es 850€ Ertrag.
    Pro Jahr? 2,5% wären ja nicht so schlecht gegenüber Sparbuch...
    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    ...
    Prokon ist doch ein tolles Beispiel, wie sinnvoll und effektiv Windparks sind.
    Nee, Prokon ist ein tolles Beispiel, wie leichtgläubig Anleger sind.
    HGÜ funktioniert an vielen Orten der Welt und bereits seit Jahrzehnten.
    Windräder in der Nordsee hätten halt so viele mehr Wind- und Betriebsstunden, daß die Leitungsverluste mehr als wettgemacht würden.

    Zuletzt können Hochspannungsleitungen auch ästhetisch sein: http://structurae.de/structures/data...fm?ID=s0000287

  7. #16
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    Die lange Leitung ist nicht nur für den Transport der Energie sondern auch zur Stabilisierung des Stromnetzes im Norden. Für die großen Windparks werden große Netze zum Ausregeln von Windböen gebraucht.
    Ich kenne Inseln, die haben eigentlich genug Wind, können aber nur wenige WKA aufstellen weil das Netz zu klein ist um MW-Netzschwankungen auszuregeln.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    holgero (10.02.2014)

  9. #17
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    @ guste

    Die Ladezeiten für Elektrospeicher sind gesteuert.
    Gruss Audsuperuser

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  10. #18
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    Zitat Zitat von Zottel Beitrag anzeigen
    Pro Jahr? 2,5% wären ja nicht so schlecht gegenüber Sparbuch...

    Also 850€ in zwei Jahren, bei 35t€ sind 2,5% ?
    Wann hat sich das Projekt amortisiert?

    Zitat Zitat von Zottel Beitrag anzeigen
    Nee, Prokon ist ein tolles Beispiel, wie leichtgläubig Anleger sind.
    HGÜ funktioniert an vielen Orten der Welt und bereits seit Jahrzehnten.
    Windräder in der Nordsee hätten halt so viele mehr Wind- und Betriebsstunden, daß die Leitungsverluste mehr als wettgemacht würden.

    Zuletzt können Hochspannungsleitungen auch ästhetisch sein: http://structurae.de/structures/data...fm?ID=s0000287
    Also nicht nur ich sondern viele sehen das Modell Windparks mit denen Geld verdient werden muss, als gescheitert.
    Ich habe nirgends einen Hinweis gefunden, wo HGÜ wirtschaftlich funktioniert.
    Siemens hat ja zugegeben, dass die Technik noch nicht komplett in der Praxis ausgetestet ist.
    Wie ich schon geschrieben habe, wurde dessertec eingestellt, da der Transport nicht wirtschaftlich machbar ist.
    Und diese Entscheidung hat ca 35 Mio€ gekostet.

    Der Hinweis, dass das Netz als Speicher fungiert ist richtig, aber es besteht doch eine Infrastruktur, die aber noch zur Zeit von Kohle und Atom blockiert wird.

    Doch kann mir immer noch niemand erklären, ob die Leitungsverluste sinnvoll sind.
    Ich bin der Meinung, wenn die Erzeugung dezentral dort, wo die Energie gebraucht wird, auch erzeugt wird.

    Das Thema Elektrosmog, ob es den gibt oder nicht, nicht betrachtet.


    bike
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  11. #19
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    Zitat Zitat von Guste Beitrag anzeigen
    Würde nun ein Mitarbeiter in den EVU wenn die Sonne scheint den Frreigabeschalter NT umlegen so könnte der überschüssige Strom über das Niederspannungsnetz umverteilt und die Speicherheizungen aufgeladen werden.
    ...
    aber mir zeigt es die Realitätsferne unserer Politiker und Energiekonzernbosse
    Jo... Realitätsferne...

    Warum der Strom für Nachtspeicherheizungen schlecht sein soll (aber Heizöl gut), dafür aber alle Autos zukünftig mit Strom fahren sollen (und nicht mehr mit Diesel), konnte mir noch keiner erklären...

    Koste es was es wolle, Hauptsache wir tun aus blindem Aktionismus irgendetwas...

  12. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu ducati für den nützlichen Beitrag:

    OHGN (07.02.2014),rostiger Nagel (07.02.2014)

  13. #20
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Doch kann mir immer noch niemand erklären, ob die Leitungsverluste sinnvoll sind.

    Ich bin der Meinung, wenn die Erzeugung dezentral dort, wo die Energie gebraucht wird, auch erzeugt wird.

    bike
    Das erinnert mich an das gestammel eines Bajuwaren zum Thema Transrapid Airport - Bahnhof
    Oder bezieht sich das auf den Satz vorher, und man soll das so verstehen das Leitungsverluste sinnvoll sind wenn die Energieerzeugung dezentral erfolgt.

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