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Thema: Studieren oder Techniker??

  1. #21
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    Zitat Zitat von Jumper
    Hi bin Mechatroniker und überlege gerade
    ob ich lieber den Techniker machen soll oder lieber
    Studieren soll
    Hallo,

    mit dem Studium hat man später mehr Möglichkeiten,
    da man eine breiteren theoretischen Hintergrund
    bekommt.

    Man sollte auch die persönliche Neigung bei der
    Wahl der weiteren Ausbildung berücksichtigen.


    Zitat Zitat von Thomas-03

    Mein persönliches Fazit auf Grund meiner Erfahrung=

    Später auch personelle Führung >= FH
    PL und fachliche Führung = Techniker
    Nachvollziebar ist das nicht.
    Ob jemand zur Personalführung geeignet ist hängt
    von anderen Faktoren ab als vom Niveau der
    technischen Ausbildung. Zu meiner FH-Zeit (87-92)
    hat man nur Fachidioten ausgebildet nach dem
    Motto "Dass einzige, was Sie hier fürs Leben lernen
    ist unter ständigem Druck Leistung zu erbringen."


    Generell bin ich auch der Meinung, das bei uns viel
    zu viel auf das Papier geschaut wird als auf dass
    was jemand tatsächlich kann.

    Glücklicherweise ist es immer öfter so, dass es nach
    ein paar Jahren im Beruf egal ist, ob man einen BA,
    FH oder Uni-Abschluss hat. Da ist eher wichtig,
    "was hinten raus kommt".

    Die Firmen, in denen man nur mit dem doppelten
    Vornamen (Dr.) in leitende Poitionen kommt
    werden eher weniger.

    Fast noch wichtiger als die Auswahl der Art des
    Studiums ist die interdisziplinäre (was für ein
    Wort) Weiterbildung parallel zum Studium oder
    später, z. B. Sprachen, soziale Kompetenz,
    Arbeitsrecht, Rhetorik ...

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  2. #22
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    Zitat Zitat von deltalogic
    Man sollte auch die persönliche Neigung bei der Wahl der weiteren Ausbildung berücksichtigen.
    Da stimme ich Ihnen vollständig zu. Studieren nur um des Studieren willens geht (meistens) schief, spätestens im darauf folgenden Berufsleben muß man dann "die Hosen runterlassen".

    Zitat Zitat von deltalogic
    Ob jemand zur Personalführung geeignet ist hängt von anderen Faktoren ab als vom Niveau der technischen Ausbildung.
    Auch hier meine volle Zustimmung. Ich habe schon Menschen mit höchsten akademischen Graden erlebt, die im Punkto Personalführung absolute Nieten waren (zum Glück waren das nicht meine eigenen Vorgesetzten). Andererseits sind oft diejenigen, die sich (ohne die entsprechenden Papiere) über Jahre hinweg ihre Position erarbeitet haben, kompetente Vorgesetzte und gleichzeitig auch noch menschlich voll in Ordnung.

    Zitat Zitat von deltalogic
    Generell bin ich auch der Meinung, das bei uns viel zu viel auf das Papier geschaut wird als auf dass was jemand tatsächlich kann.

    Glücklicherweise ist es immer öfter so, dass es nach ein paar Jahren im Beruf egal ist, ob man einen BA, FH oder Uni-Abschluss hat. Da ist eher wichtig, "was hinten raus kommt".
    Ich habe das Glück, solch eine Firma gefunden zu haben. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der Softwareentwicklung bin ich hier als "einfacher" Facharbeiter gleichwertig neben mehreren Dipl.-Ing . (BA + FH) tätig. Aber es ist leider immer noch eine Ausnahme, auch ohne den entsprechenden Titel seine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können.

    Zitat Zitat von deltalogic
    Fast noch wichtiger als die Auswahl der Art des Studiums ist die interdisziplinäre (was für ein Wort) Weiterbildung parallel zum Studium oder später, z. B. Sprachen, soziale Kompetenz, Arbeitsrecht, Rhetorik ...
    Das ist wohl der allerwichtigste Punkt überhaupt. Eine Ausbildung,egal ob zum Dipl.-Ing., Techniker oder auch nur zum Facharbeiter, legt immer nur den Grundstock zur weiteren beruflichen Entwicklung. Entscheidend für den weiteren beruflichen Erfolg ist das, was man dann daraus weiterhin macht, Stichwort "lebenslanges Lernen".


    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

  3. #23
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    Hallo

    Da stimme ich vollkommen zu, ich wollte dies auch nicht generell als Grundvoraussetzung und einziges Kriterium hinstellen.

    Ist ein bisschen unglücklich formuliert! Sorry !

    Leider musste ich immer wieder miterleben wie bei durchaus höchst qualifizierten Mitarbeitern die sich vor keinem Ingenieur verstecken mussten, es zum Schluss dann doch wieder Probleme auf Grund des fehlenden Papiers kommt.

    Ich habe das mal so vereinfacht.

    Eine qualifizierte Fachkraft (dämliches Wort) muss ständig beweisen das er das Wissen hat, aber bei einem Ingenieur setzt man dies automatisch voraus.

    Ausnahmen bestätigen leider nicht die Regel.

    Am Besten hat man es natürlich in kleineren und mittleren Unternehmen einfacher da sie sich die teils völlig überzogenen Gehaltsvorstellungen nicht leisten können und dort auch noch das Aufgabengebiet wesentlich breiter gefächert ist.

    Trotzdem gilt für mich die Devise:

    Bei über 5 Mio. Arbeitslosen und der ständigen Verlagerungen, kann die Ausbildung und Qualifikation nie gut genug sein.

    Die Firmen haben leider die Möglichkeit der Auswahl und ob wir und ich morgen noch eine Beschäftigung haben weiss niemand.

    Gruss
    Thomas

  4. #24
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    Zitat Zitat von Thomas-03
    Eine qualifizierte Fachkraft (dämliches Wort) muss ständig beweisen das er das Wissen hat, aber bei einem Ingenieur setzt man dies automatisch voraus.
    Bei der Bewerbung um einen Posten bei einer neuen Firma ist das völlig richtig. Wenn es danach aber darum geht, den Posten auch zu behalten, oder sogar eine bessere Position in der gleichen Firma zu ergattern, dann spielen die Papiere nach meinen Erfahrungen letztendlich nur noch eine untergeordnete Rolle.

    Ich habe allerdings Großkonzerne immer gemieden, da dort oft bestimmte Positionen nur mit Menschen mit entsprechendem Titel besetzt werden.

    Zitat Zitat von Thomas-03
    Ausnahmen bestätigen leider nicht die Regel.
    Auch das ist leider richtig. Ohne wenn und aber !


    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

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