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Thema: Laufzeitbeschränkung

  1. #1
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    Hallo Gemeinde,

    vielleicht gabs das Thema schon, habs nur nicht gefunden.

    Wie kritisch ist es, einer Maschine eine Laufzeit (Bsp. 8 Wochen oder n Stück) zu geben?
    Wenn der Kunde die Rechnung beglichen hat, kommt die Beschränkung wieder raus.
    Der Kunde muss bei uns auch nichts mehr bestellen.

    Hat das schon jemand gemacht und wie waren die Folgen (Rechtsanwalt) ?

    gruss
    Kabelsalat ist Gesund
    (vom CCC abgekupfert)

    Prognosen sind schwierig,
    besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
    (Ursprung nicht wirklich bekannt)


    Zitieren Zitieren Laufzeitbeschränkung  

  2. #2
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    Ich habe das bisher nur einmal gehabt bei einem Kunden in Osteuropa.
    Da wurde bei der IB ihm eine "Demoversion" zum Testen installiert (wurde ihm auch so mitgeteilt und von ihm
    problemlos akzeptiert). Von Zeit zu Zeit (mehrere Stunden) erschien ein Hinweis auf dem Panel, das es sich um eine
    Demo handelt. Die musste dann mit OK weggeklickt werden. Die Funktion der Anlage selbst war nicht eingeschränkt.
    Nach einiger Zeit wurden die Meldungen häufiger, bis hin zu alle paar Minuten.
    Nachdem das Geld eingegangen war bekam der Kunde die "Vollversion" per email zum einspielen zugeschickt.

    Kritisch sehe ich es wenn die Funktionalität eingeschränkt wird und das evtl. nicht so besprochen wurde.
    Das sieht dann nach Erpressung aus und könnte Ärger machen.

  3. #3
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    Wenn das im vertrag steht, dann dürft ihr alles.
    Also auch nach 8 Wochen die Anlage sich selbst zerstören lassen.
    Denkst du wirklich dass solch ein Geschäftsgebaren gut ist?
    Das spricht schnell herum und es spricht sich auch herum wie man die Einschränkung umgehen kann.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu bike für den nützlichen Beitrag:

    Rudi (21.06.2014)

  5. #4
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    Zitat Zitat von Senator42 Beitrag anzeigen
    ...
    Wie kritisch ist es, einer Maschine eine Laufzeit (Bsp. 8 Wochen oder n Stück) zu geben?
    Wenn der Kunde die Rechnung beglichen hat, kommt die Beschränkung wieder raus.
    ...
    Ich bin zwar kein Jurist, würde es aber hier einordnen:

    http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html

    Es sei denn, es steht so in Eurem Vertrag, aber
    danach sieht es für mich nicht aus.

    M. E. wird die Lage durch ein derartiges Verhalten
    unnötig verkompliziert, da sich nun beide Parteien
    nicht an Abmachungen halten.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    Rudi (21.06.2014)

  7. #5
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    Nun,
    auch wenn ich selbst kein Freund solcher Maßnahmen bin, dann wäre ja der ganze Sharewaresektor (ich denke da auch an Win7) schon längst den Bach runtergegangen. Nach meiner Meinung ist es erstmal so, es gibt eine physisch vorhandene Maschine und es gibt die Software die das ganze zum Leben erweckt.
    Was hier gegenwärtig angestrebt wird ist über die Software die Maschine bei Vertragsnichterfüllung stillzulegen. So wird nicht nur eine Software stillgelegt sondern eben deutlich mehr - und da ist eigentlich schon erstmal jemand gefragt der sich mit sowas auskennt......
    Ich will damit sagen, da wird auch die Vertragsgestaltung interessant. Und immerhin hat der Kunde dann ja immer noch die Hardware, die er auch mit anderer Software kostengünstig zum laufen bringen könnte. Oder halt mit einer Kopie einer anderen identischen Anlage. Mal böse gedacht. Und so als lose Gedankensammlung.

    Gruß
    Mario

  8. #6
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    Zitat Zitat von mariob Beitrag anzeigen
    Nun,
    auch wenn ich selbst kein Freund solcher Maßnahmen bin, dann wäre ja der ganze Sharewaresektor (ich denke da auch an Win7) schon längst den Bach runtergegangen.
    ...
    Bei Shareware weiß ich aber von Anfang an, dass
    ich im Prinzip nur testen darf, ob die Software für
    mich passt. Von daher eher nicht vergleichbar.

    Beim Problem von Senator können ja viele Dinge
    eine Rolle spielen, die Marktmacht (großer Kunde
    und kleiner Maschinenbauer oder auch umgekehrt)
    und wie genau das Pflichtenheft bzw. die Leistung
    definiert ist.

    Ich persönlich finde offene Worte, auch bevor ich
    einen Auftrag annehme, am wichtigsten.

    Wenn es zum Rechtstreit kommt, gibt es meist nur
    Verlierer. (Gewinner zwar auch, aber das sind die
    Juristen).
    Geändert von Gerhard Bäurle (20.06.2014 um 23:57 Uhr)
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  9. #7
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    Es gibt halt auch schwarze Schafe, die kaufen eine Maschine und haben schon auf ihrer internen Agenda stehen, diese nicht zu bezahlen. Dann wird ein Grund nach dem Anderen gefunden, warum man noch einmal anrücken und nachbessern muss. Wenn man das weiß, sollte man auf das "Geschäft" verzichten. Andere zahlen immer nur 75 %, dann bekommen sie das vorher aufgeschlagen und das Geschäft platzt vielleicht wegen des Preises. Aber immer gilt doch, dass man gute Geschäfte nur manchen kann, wenn man sich gegenseitig auch vertraut. Schwieriger ist die Frage mit neuen Kunden, die man noch nicht kennt und die vielleicht aus Ländern kommen, in denen es schwierig und langwierig werden kann, sein Recht durchzusetzen. Auch das sollte man auf jeden Fall vorher mit dem Kunden abklären. Dann kann man das ja in den Vertrag aufnehmen, dass die Software bis zur endgültigen Bezahlung in genau definierten Punkten eingeschränkt ist. Im Nachhinein geht das m.E. gar nicht. Mit so einem Lieferanten würde ich auch keine Geschäfte mehr machen.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ralle für den nützlichen Beitrag:

    mariob (21.06.2014)

  11. #8
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    Naja,
    Fakt ist doch eines, heimlich geht definitiv nicht. So wollte ich auch meine Gedanken im letzten Post verstanden wissen.

    Gruß
    Mario

  12. #9
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    vielen Dank für eure Gedanken.

    Von der "Sperranfrage" war auch ICH nicht begeistert.

    Fazit:
    Meinen guten Ruf behalte ich erstmal.
    Und, man sieht sich bekanntlich 2x.

    bye
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  13. #10
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    Hallo Forum,

    bei uns( Seriennaher Sondermaschinebau) gilt folgendes:

    Der Kunde darf die Anlage nur nach unterschriebener Abnahme zur Produktion nutzen, ohne Abnahme darf er sie nicht alleine bedienen. Alles vertraglich festgehalten.
    Bei einigen Kunden hätten wir sonst bis heute keine Abnahme.
    Andere mir bekannte Firmen haben tatsächlich Zähler eingebaut, dh der Roboter hat X Scheiben geladen, danach war schluss falls kein freischaltcode eingegeben wurde.

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