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Thema: Auch Informatiker brauchen einen hippokratischen Eid

  1. #21
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    Macht es nicht Sinn, dass man allen Menschen aufzeigt, dass nicht der Mercedes und ein dickes Konto allein der Sinn des Lebens ist?
    Bei aller Weitsicht, Bildung und Aufklärung wurde vergessen, dass zum Zusammenleben von Menschen mehr gehört.

    Wie im ersten Post geschrieben sollten auch Entwickler sich über Ethik und Moral Gedanken machen.
    Allein wenn dies gemacht wird, kommt etwas in Bewegung.

    Dass hier Beispiele aus dem 3. Reich hervor gezogen werden finde ich unpassend.
    Solche Hinweise sollten andere und nicht hier machen.

    Mir ist auch eine rein pazifistische Weltanschauung suspekt.
    Nur sollte vor dem Nutzen von Waffen zuerst das Hirn von klugen Menschen genutzt werden.


    bike
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  2. #22
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    Hi,
    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Macht es nicht Sinn, dass man allen Menschen aufzeigt, dass nicht der Mercedes und ein dickes Konto allein der Sinn des Lebens ist?.....

    Wie im ersten Post geschrieben sollten auch Entwickler sich über Ethik und Moral Gedanken machen......
    Also ersteres ist auch Sache der Gesellschaft selbst, also konkret ist hier die Politik gefragt. Die Jungs und Mädels beschäftigen sich aber lieber mit sich selbst und das es unter anderem der Rüstungsindustrie gutgeht.
    Im zweiten Teil, wie gesagt der Dreher der die Granaten dreht MUSS sich Gedanken machen, nicht nur der Entwickler irgendwelcher Sachen. Nennt sich Zivilcourage.
    Nur so als Ergänzung zum bike, nicht mehr.

    Gruß
    Mario

  3. #23
    Avatar von rostiger Nagel
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    Zitat Zitat von mariob Beitrag anzeigen
    Hi,


    Also ersteres ist auch Sache der Gesellschaft selbst, also konkret ist hier die Politik gefragt. Die Jungs und Mädels beschäftigen sich aber lieber mit sich selbst und das es unter anderem der Rüstungsindustrie gutgeht.
    Im zweiten Teil, wie gesagt der Dreher der die Granaten dreht MUSS sich Gedanken machen, nicht nur der Entwickler irgendwelcher Sachen. Nennt sich Zivilcourage.
    Nur so als Ergänzung zum bike, nicht mehr.

    Gruß
    Mario
    Anscheinend lesen sie im forum mit

    Keine Rücksicht auf Verluste

    Ein Kommentar von Christoph Herwartz N-TV

    Wenn der Wirtschaftsminister Waffenexporte ernsthaft beschränkt, stehen Arbeitsplätze und deutsche Verteidigungsinteressen auf dem Spiel, sagen seine Kritiker. Sigmar Gabriel sollte sich davon nicht beirren lassen.

    Welcher Gewerkschafter will schon Arbeitsplätze gefährden? Welcher Politiker will schon die Unternehmen in seinem Wahlkreis schwächen? Wer hätte geglaubt, dass Sigmar Gabriels geplante Kehrtwende bei Rüstungsexporten ohne Widerstand gelingt?
    Der Wirtschaftsminister legt Waffenverkäufe auf Eis und muss dafür heftige Kritik einstecken: Er vernichte Arbeitsplätze und setze deutsches Know-how aufs Spiel. Die Gewerkschaften bringen diese Sorge vor, aus CDU und CSU kommt Kritik und auch in der SPD gibt es Politiker, die sich um die Waffenschmieden sorgen. Viele Kritiker sind dabei in doppelter Funktion unterwegs: Lobbycontrol listet zehn Abgeordnete aus den Regierungsparteien auf, die gleichzeitig Mitglieder in rüstungspolitischen Organisationen sind.
    Sigmar Gabriel sollte sich nicht beirren lassen. Denn die Sorgen sind übertrieben. Die Rüstungsindustrie macht nur einen kleinen Teil des deutschen Arbeitsmarktes aus. Eine heruntergefahrene Produktion würde die Konjunktur aushalten. Zudem befinden sich viele der betroffenen Firmen an den Hochtechnologie-Standorten im Süden des Landes, wo andere Unternehmen auch in den kommenden Jahren nach qualifizierten Arbeitskräften suchen werden.
    Mit der Abhängigkeit abgefunden
    Neben dem Verlust an Arbeitsplätzen wird der Verlust an Wissen angeführt. Deutschland verliere langfristig die Fähigkeit, die Bundeswehr mit selbst produzierten Waffen auszurüsten. Auch das ist ein schwaches Argument. Denn erstens entwickeln die Unternehmen ihre Systeme selten für den Export. Vielmehr verkaufen sie Waffen, die im Auftrag der Bundeswehr konstruiert wurden. Diese Entwicklungsaufträge können sich auch ohne anschließendes Exportgeschäft lohnen. Und zweitens geht der Trend ohnehin zu gemeinsamen Projekten mit EU-Partnern. Mit der gegenseitigen Abhängigkeit hat sich die Bundesregierung also längst abgefunden .
    Und selbst, wenn man die Argumente der Rüstungsfreunde gelten lassen möchte - im Vergleich mit Menschenleben fallen sie nicht ins Gewicht. Deutschland liefert Waffen an Staaten wie Saudi-Arabien, die ihre Völker unterdrücken und an Russland, das Separatisten in der Ukraine unterstützt. In Libyen kämpften sowohl Regierungstruppen wie auch Rebellen mit deutschen Gewehren. Das alles muss beendet werden.
    Sigmar Gabriel hat also grundsätzlich Recht. Die Debatte zeigt aber gleichzeitig, dass die Richtlinien noch zu unklar sind. Zwar beruft sich Gabriel auf die im Jahr 2000 erlassenen Grundsätze, doch tatsächlich stapeln sich in seinem Ministerium die unbearbeiteten Anträge. Gabriel muss seine Linie noch finden - auch gegen den Widerstand der Rüstungslobbyisten in den eigenen Reihen.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #24
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    Meine Meinung:

    Ich könnte wetten, dass 99% aller "Krieg ist schlecht, lasst uns mit Blumen um uns werfen"-Menschen ein Lächeln auf dem gesicht hätten, wenn das eigene Land einen Krieg gewinnt.
    Man ist nur dagegen, solange man die Angst haben muss, zu verlieren, ansonsten ist die Schadenfreude und das eigene Wohl, das meine zumindest ich, in allen Menschen tief verankert.

    Dass Deutsche gegen einen Krieg sind, ist auch klar. Uns allen geht es prima, wir sind reich und fett. Andere Länder haben zu wenig Platz, zu viele Menschen und sind größtenteils arm. Hier sehnt man sich sicherlich nach Veränderungen....

    Grüße und schönen Arbeitstag,

    Flo

  5. #25
    Avatar von rostiger Nagel
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    Ich habe Russland und die USA nicht als klein und Arm in Erinnerung.
    - - -
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  6. #26
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    Eben, daher sollten Nationen wie Russland und die USA wohl ihren Reichtum verteidigen können.
    Die Ukraine als Vorwand für das Aufstellen von Rakentenabwehranlagen unter dem Schwenken der Friedensflagge zu verteidigen hat auch keine anderen Zweck von Seiten der USA.

    Wäre die USA als Blumenwerfendes Pazifisten Volk bekannt, würden dort bald alle Zeitungen in kyrillisch oder chinesischen Schriftzeichen gedruckt

    Die Frage für viele Nationen sollte nicht lauten:"Wieso Krieg". Die Frage die man sich stellen würde, sollte denn ein Abrüsten aller Kriegsgüter erfolgen, wäre "Wieso kein Krieg?".

    Angenommen, ich wäre ein Amerikaner, wäre ich froh darüber, dass mein Land eine der größten Streitmächte besitzt, ungeachtet dessen, was mit dieser militärischen Macht unternommen wird.

  7. #27
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    Geht dein Schreiben nicht an dem Topic vorbei?
    Wenn alle nachdenken und versuchen ohne Gewalt zu leben, dann wird es besser.

    Man kann alles und jedes erklären und rechtfertigen, auch Kriege.
    Doch wird es dadurch richtiger?


    bike
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  8. #28
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    Geht dein Schreiben nicht an dem Topic vorbei?
    Ich glaube, die letzten 2 Seiten dieses Threads gingen ein wenig am Topic vorbei.
    Sonst wäre mein Senf auch bei mir geblieben.

    ich glaube einfach, dass das Gewaltfreie denken bei Menschen nicht möglich ist. Einer hat immer mehr als der andere. Dadurch entsteht Neid und im Endeffekt dann Krieg. Das wird sich wohl niemals verändern lassen.

    zum Thema:

    Einen "Ehrencodex" für Programmierer fände ich nicht sehr sinnvoll. Programmierer erfüllen nur Aufgaben. Die Wurzeln sollten hier behandelt werden, nicht die Leute, die nur "Befehle" befolgen. Naja, machen kann mans schon, aber einhalten würde es sowieso niemand.

    Grüße,
    Flo

  9. #29
    Avatar von rostiger Nagel
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    Wenn auch alles am Thema vorbei geht, ist es nicht schlimm.

    Thread sollte sowieso nur das Sommerloch füllen
    - - -
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  10. #30
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    Zum Thema Hippokratischer Eid:

    Grundsätzlich sinnvoll, aber praktisch nicht sinnvoll umsetzbar.

    1. Muss so was global durchgesetzt - und viel wichtiger: angewendet - werden, sonst verzerrt es die Wettbewerbe noch mehr als die bereits vorhanden Regeln.
    2. Entsteht daraus bestenfalls wieder ein Zertifikat zum an die Wand hängen von dem irgend eine Lobby sehr gut leben wird.
    3. Die meisten Maschinenbauer sind doch bereits heute noch mit einer CE-Kennzeichnung überfordert, man bedenke nur auf was in den letzten 20 Jahren alles "CE" geklebt wurde.
    Die breite Masse wäre mit so einem Regelwerk schlicht weg überfordert und würde nur darunter leiden.
    4. Wenn wir grad bei der MRL sind, im Prinzip regelt die das in unserem Fall bereits, da steht auf vielen Seiten nichts weiter als: "Du darfst keine gefährlichen Maschinen bauen!".

    Ich finde es grundsätzlich schrecklich das wir ständig immer mehr Regeln bauchen und immer mehr Idioten die diese wiederum verwalten...
    Wer eine böse Schadsoftware programmieren will, der macht es, der schert sich einen Dreck um dieses naive Idee von ein paar Gutmenschen - für alle anderen ist es nur Ballast!

    In unserer tollen Welt wird es nämlich leider nicht bei einem feierlichen Eid bleiben, sowas geht hier nur noch mit Zertifikaten, Prüfern und tonnenweise Dokumentation die kein Schwein jemals lesen wird...

    Also wenn es nach mir geht ein ganze klares NEIN!
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

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