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Thema: Sollte ich mich in S7 einarbeiten?

  1. #1
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    Hallo Forum!
    Das ist hier mein erster Beitrag im Forum!

    Ich überlege gerade ob es für mich Sinn macht, mich mehr mit der SIMAIC zu beschäftigen. Bisher spielten SPS-Steuerungen in meinem beruflichen Dasein eher eine Nebenrolle. Andererseits finde ich die Thematik schon sehr interessant.

    Also die Frage bezieht sich auf den Punkt, welche beruflichen Perspektiven sich mit entsprechendem Mehrwissen für mich ergeben würden. Oberflächlich betrachtet erscheint es mir so, als ob es in diesem Bereich immer noch einmal hier und da einige interessante Stellen gäbe.
    Ich bin bisher auch immer gut damit gefahren, mir mein Fachwissen selbst beizubringen. Abgesehen vom Spaß an der Sache, zahlte es sich auch meist irgendwann einmal beruflich aus.

    Eben war ich also kurz davor, mir so ein S7-1200 Starterkit zu klicken. Dann kamen aber schon Zweifel auf, ob das nicht zu voreilig sei. Die beigelegte „Basic“-Software scheint ja nicht immer von der aktuellen Version zu sein? Ich hätte gedacht, dass es dann von Siemens kostenlose Updates geben würde. Aber die Vokabel „kostenlos“ muss ich hier wohl erstmal streichen. In einem gewissen Rahmen kann ich damit auch leben, aber dann bitte wenigstens mit der aktuellen Version! Leider geht wohl mit Step7-Basic auch kein SCL, was mir persönlich am liebsten gewesen wäre. Schade!

    Also, werft mich bitte zu mit Euren Tipps, interessanten Links für den ersten Überblick und Buchempfehlungen.


    Danke!
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  2. #2
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    Hallo Pixel,

    Ich nehme an das du eine elektrotechnische Hintergrund hast.

    Dann "JA" auf jeden fall einarbeiten im S7. Deine berufliche Chancen steigen damit.

    1200er ist aber mit TIA und nicht S7 Classic.

    Sonnst sollte man sich auch mit FUP, AWL und Graph und so weiter auskennen.
    SCL ist auch meine persönliche Baustelle. Schaff aber tagtäglich mit der S7 und TIA und brauche es für unsere Anwendungen nicht unbedingt.
    Was ich meine ist das SCL ist keine Voraussetzung ist um als SPS Programmierer (oder Inbetriebsetzer) zu arbeiten.

    Und als Buch kann ich die vom Herr Berger empfehlen. In alle varianten zu finden auf Amazon

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu de vliegende hollander für den nützlichen Beitrag:

    Pixel (10.09.2014)

  4. #3
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    Danke Bram!

    Ja, ich habe schon ein paar Tage mit Elektrotechnik verbracht. Vielleicht lohnt sich ja doch noch für mich alten Sack der SPS-Einstig . Skeptisch bin ich allerdings, was den angeblichen Fachkräftemangel betrifft. Häufig gibt es doch nur Mangel an Fachkräften, die sich trotz unterirdischer Bezahlung beschäftigen lassen.


    Von Hans Berger habe ich ein Buch zur S7-1200 gefunden: http://www.amazon.de/dp/3895783552.
    Interessant für mich wäre vielleicht auch dieses von Günter Wellenreuther http://www.amazon.de/dp/3834815047. Hier soll wohl immer Bezug zu CoDeSys genommen werden, womit ich schon mal zu tun hatte.

    Da die größte Investition bei Büchern immer die Zeit ist, um diese auch zu lesen, will ich beide Bücher vor Kauf erst mal selbst in die Hand nehmen. Ich muss auch erst mal herausbekommen, ob im Wellenreuther-Buch schon das TIA-Portal behandelt wird.

    Wie ist das denn mit der STEP-7 Version bei Neukauf eines Starterkits? Sollte da nicht V13 oder wenigstens V12 dabei sein.
    Im Auge hätte ich z.B. dieses einfache Kit ohne Panel: http://www.reichelt.de/SIMATIC-Starter-Kits/S7-1200-STARTER/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=5347&ARTICLE=115024&OFFSET=16&WKID=0&


    Danke!
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  5. #4
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    Wenn es um Bücherauswahl geht, und du willst anfangen mit TIA kommt eigentlich nur das Buch von Hans Berger im frage.
    Da sind auch die 1200er spezifische Sachen drinnen.

    Wen es um Starterkits geht würde ich auf deine stelle 166E mehr in die Hand nehmen und ein Kit mit KTP400 hohlen.
    SPS Projekten werden in der Regel mit Panel ausgeführt. Dann kann man das auch üben.
    So wie ich sehe ist das TIA Portal V13 dabei

    Fällt der Wahl auf eine einstieg im S7 Classic ist das Starterkit natürlich nicht zu gebrauchen.

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  6. #5
    Pixel ist offline Neuer Benutzer
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    Tja, wenn ich wüsste, was ich will ...

    Als Newbie würde ich sagen, warum nicht gleich TIA! Es neuer, vielleicht schicker, besser, die Zukunft. (?) Ich habe ja leider keinen konkreten Fall, mit dem ich mich jetzt sofort beschäftigen müsste.
    Die Frage, ob dann gleich das KTP400 dabei sein soll, werde ich mir wirklich noch überlegen. Es ist natürlich dann etwas mehr in der Summe. Aber ein schöner roter SchraubenzieherXXX -dreher liegt auch mit dabei!

    Ich lass das mal zwei Tage sacken, und frage dann die Chefin.

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  7. #6
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    Moin Moin,

    auch wenn ich sehe, dass du eher auf TIA hinaus willst, kann ich als einstieg das Heft http://www.amazon.de/Automatisierung...bxgy_sw_text_y empfehlen. Darin sind Aufgaben zum Einstieg mit "Simulation" enthalten (Ich meine auch die entsprechende Software müsste als Trial dabei sein). Hier wird allerdings "noch" mit dem Step7 Classic gearbeitet.

    Näheres zum Buch

    gruß
    Martin

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Z3rschm3tt3rl1ng für den nützlichen Beitrag:

    Pixel (11.09.2014)

  9. #7
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    Moin, icke noch mal…

    Einige technische Fragen zum S7-1200 – Starterkit und zum TIA-Portal stelle ich mal in das entsprechende Fachforum rein. Hier aber hier will ich noch mal was Allgemeines zu den beruflichen Aussichten.

    Nehmen wir mal an, ich setze mich ein viertel Jahr jeden Abend und auch am Wochenende hin, und zieh mir die Bücher rein. Dabei spiele ich so viel wie möglich an meinem tollen Starterkit herum. Irgendwann, Wochen später, läuft das mit TIA recht gut, und ich werfe sogar noch einen Blick auf die Simatic-Classic-Schiene.

    Aber mal ehrlich, interessiert das irgendeinen potentiellen Arbeitgeber? Ist es nicht so, dass hier vor allem die sündhaft teuren Siemens-Schulungszertifikate zählen? Oder die auch nicht?

    Wenn ich so die Stellenanzeigen sehe, habe ich folgenden Eindruck:

    Gesucht werden zunächst hauptsächlich Inbetriebnehmer. Das wäre jemand, der seine Lebenszeit permanent auf Montage verbringt und hofft, vielleicht in ferner Zukunft einmal eine Stelle mit geregelter Arbeitszeit im Stammsitz der Firma (z.B. Maschinenbauunternehmen) zu bekommen.

    Die feste Stelle als Programmierer bekommt aber nur der Hochschulabsolvent, falls sie nicht bereits an einen Verleiher ausgelagert wurde.


    Ist es heutzutage utopisch daran zu glauben, vielleicht nach 1-2 Jahren absolvierter Inbetriebnahmen in China und sonst wo, anschließend in die Entwicklung / Fertigung / Vorbereitung oder in die Projektarbeit zu kommen?

    Schönen Feierabend!
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  10. #8
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    @Z3rschm3tt3rl1ng
    Danke für Deine Empfehlung. Ich hab's grad gefunden ... im Buchregal. Das hatte ich mir schon mal besorgt zu Zeiten, als ich noch keine Zeit dafür hatte.
    Aber jetzt habe ich mich erst mal auf TIA eingeschossen. Aber wer weiß was noch gebraucht wird.
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  11. #9
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    Da keiner deinen genauen Lebenslauf kennt, wissen wir auch nicht ob man dich direkt nehmen würde oder nicht.
    Den meisten Mittelständern ist es egal was für einen Abschluss du hast. In den Stellenanzeigen stehen ja auch Wunschbilder. Ich mache mal einen Vergleich. Wenn du einen Mann/Frau fragst was für einen Partner er gerne hätte, da wird auch sicher kommen jung, hübsch, gescheit . Aber ob das der Markt hergibt.
    Aber daran denken, als Programmierer bist du fast immer als letzter auf Baustelle. Es wird fast immer untertrieben wenn es um die Zeit ausser Haus geht (rechne mal bei den meisten Firmen mit mind. 50%).
    Und wenn jemand Elektriker war, wird der gerne für Inbetriebnahmen genommen und das heisst, immer auf Baustelle, kaum zu Hause Entwicklung. Und dann wird es ja eher so sein, du kommst in eine Firma wo schon Programmierer sind. Die werden natürlich als erste den Entwicklerplatz zu Hause haben wollen .
    Wenn dir die Arbeit in der Firma wichtiger ist, dann solltest du eher in Richtung auslegen Anlagen gehen. Da macht das wissen von der Programmierung auch Sinn. Aber mit deinem elektrischen Hintergrundwissen bist du eventell in der Sparte besser ausgehoben. Aber keiner kennt dich genau .
    Schnupper in das Thema rein, wenn deine Firma dich unterstützt super. Aber der Firma auch klar machen, wenn es dir nicht liegt, sollen die dir den Weg auf die alte Stelle offen lassen.

  12. #10
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    So, mein Entschluss ist nun gefallen. Ich werde mich auf das SPS-Thema stürzen. Schon alleine deswegen, weil es mir Spaß machen wird. Dabei lasse ich mal die beruflichen Perspektiven völlig außer Acht. Danke auch für Eure Tipps!

    Für das Selbststudium habe ich mir das Starterkit und einige Bücher (u.a. auch das passende von Hans Berger) bestellt. Damit fühle ich mich eigentlich gut gewappnet. Einen brauchbaren Bastelmessplatz hätte ich auch noch – werde ich aber kaum dafür benötigen. Neben den Büchern stehen mir weiterhin die TIA-Lehrunterlagen auf der Siemens-Website zu Verfügung. Früher hätte ich von solchen Lehrmitteln nicht zu träumen gewagt. Zeitlich rechne ich 12h / Woche, die ich dafür abzweigen kann.
    Zum Jahreswechsel werde ich einen Rückblick über das Erreichte wagen. Notfalls verticke ich den Krempel wieder.

    Zu mir: Ich habe vor gefühlten tausenden von Jahren mal eine Ausbildung zum „Facharbeiter für BMSR-Technik“ gemacht. Das soll wohl dem heutigen „Elektroniker für Automatisierungstechnik“ entsprechen. Anschließend hatte ich dann auch einige Zeit mit einer SPS-ähnlichen Anlage zu tun, die heute nur noch im Museum zu finden ist:http://www.robotrontechnik.de/html/computer/pc603.htm

    Mit dem U882 (einer Zilog Z8-Raubkopie) habe ich Assembler gelernt. Anfang der 90’er konnte ich bei meinem heutigen Arbeitgeber angefangen.
    Der stellt kleine „Anlagen“ her, und steuert diese mit einer völlig selbstentwickelten Hardware. Im Umfeld davon ist auch noch reichlich PC-Technik - aber nirgendwo eine einzige SPS zu finden.
    In diesem Job als Kundendiensttechniker und Fernwartungshotliner bin ich über die Zeit von Jahr zu Jahr immer weiter verblödet.
    Hobbymäßig habe ich mal mit der C-Programmierung von Atmel-AVR-Mikrocontrollern gespielt, und C# im dotNet-Windowsumfeld kennengelernt und beruflich auch einsetzen können. Vor knapp vier Jahren entschloss ich mich nebenberuflich den Techniker („Staatlich geprüft“, Richtung Elektrotechnik-Datenverarbeitung) zu machen, was ich sehr gut nun zu Ende gebracht habe. Im Fach Automatisierungstechnik wurden auch mal die SPS angeschnitten. Aber nur allgemein die Sprachen nach 61131 und CoDeSys, aber nichts Spezielles zu Siemens. Assembler war auch Thema (in Bezug zum 8051).

    Euch ein schönes Wochenende!

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