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Thema: TIA Frust

  1. #121
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    @Draco

    Informier dich mal über die Möglichkeiten von Beckhoff im Bereich Antriebstechnik.
    Gerade bei Antrieben im Verbund sind sie mit ihren Ethercat ganz stark.
    Ich wage mal zu behaupten, dass du mehr Antriebe mit Ethercat als mit Profinet bekommst ...

    Gruß
    Dieter
    Wenn man jetzt spezifisch Extruder nimmt, so hat man dort in der Regel Antriebe wie Cabinet Size mit Regelleistungen im Bereich mehreren 10- bis 100- kW (Kalanderantriebe insbesondere). Das sind dann entweder Synchronmaschinen an G150 / S150 / S120 oder vergleichbare Baumüller-Kisten. Ich wüsste ehrlich nicht, wo ich dafür Ethercat Regler bekomme. Soweit ich weiß, macht Beckhoff in diesem Bereich wenig bis gar nichts.

  2. #122
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Draco, ich glaube du hast dir Beckhoff nicht angeschaut, die können
    alles was Siemens auch kann und noch viel mehr.
    ... was kann denn bitte Beckhoff mehr als SIEMENS ?
    Ist das echt Dein ernst?

  3. #123
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    Zitat Zitat von Draco Malfoy Beitrag anzeigen
    In meinen Jugendjahren habe ich mal nen BX9000 programmiert.


    WinCC vergessen ? Beckhoff kann viel mehr ? Was ist mit Prozessleitsystemen, hat Beckhoff auch etwas vergleichbares wie APL und PCS7 ? PDM ?
    Ich wüsste nicht, was ich machen sollte, wenns WinCC nicht gäbe. Wahrscheinlich einpacken. Auch wenn das Zeug für Neueinsteiger schon ziemlich zum Kotzen ist.
    Oh du kennst also den BX9000 (einen intelligenten Busklemmencontroler, und somit das billigste und schwächste was Beckhoff im Angebot hat) und meinst nun zu wissen was Beckhoff keine Antriebssteuerung kann?
    Siemens kann auch keine Antriebe Regeln, die Logo ist das viel zu schwach für!
    Soll ich jetzt mal herzhaft lachen?

    Beckhoff liefert eine sehr potente NC und CNC Runtime die direkt in TwinCAT integriert ist. Die IPCs und embedded PCs (CXen) sind da so schei**e schnell das du noch nichtmal die NC Intelligenz auslagern musst.

    Und nein, Beckhoff hat kein Prozessleitsystem und das Beckhoff HMI ist auch nur für simple Visualisierungen zu gebrauchen. Aber dafür liefert Beckhoff offene Schnittstellen, die es anderen Herstellern sehr einfach machen
    entsprechende Produkte anzubieten. Du hast dann die Wahl aus dutzenden sehr guten Visualisierungs und Scada Systemen und musst dich nicht mit dem rumplagen was dir ein Hersteller vorschreibt.
    Im Gegensatz zu BigS die ihre proprietäre Software so verbrettert und vernagelt haben, aus Angst da könnte jmd was besseres liefern.
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  4. #124
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    Die können zb wie geschrieben unterschiedliche Anwendungen auf eine Plattform unterbringen,
    das kann Siemens nicht. Da brauchst für alles einen eigenen Controller und die dürfen sich untereinander
    nichteinmal Konkurrenz machen. Zb könntest du bei Siemens auf einen IPC kinderleicht die Motion
    Funktionalität, wie von einer T-CPU mitlaufen lassen. Hat es früher auch schon gegeben und die
    Biblothek gibt es sogar, aber Siemens kann es nicht freigeben, da sich sonst wieder die Motion
    Leute ihre Vielzahl von anderen Controller, schwimmen sehen.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  5. #125
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    ... da kannst Du nun einen Glaubenskrieg führen, ob hier mehre Platformen sinnvoll sind, oder nicht. Ein kleinerer Hersteller würde ich sich wohl kaputt machen, wenn er das macht. Bei SIEMENS nimmt man halt für Werkzeugmaschinen typischerweise eine SINUMERIK (und diese Branche schwört darauf - hier ist der Markt praktisch zwischen FANUC und SIEMENS geteilt).
    SIMOTION nimmt man im klassischen Maschinenbau mit viel Motion- Anteil, bzw. die typ. IEC61131 programmieren (vgl. CodeSys), und dann hat man noch die SIMATIC (also die restl. Anwendungen). Natürlich gibt es da noch Überschneidungen.

    Antriebstechnik von paar 120Watt mit in den MW- Bereich, Visulisierung, Prozessleittechnik ...

    Die Vorteile liegen eben auch auf der Hand wenn alles aus einem Hersteller kommt.

  6. #126
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    Dann bleib mal bei der Sinumerik, in der Holzbearbeitung war diese früher sehr verbreitet,
    jetzt ist Sie da Tot. Die nehmen fast alle Beckhoff.

    Grund oft wird in der Branche auch Motion mitgemacht, es will sich aber kein Hersteller zwei
    teure Controller ans Lager legen und diesen an besten noch in unterschiedliche Ausbaustufen.
    - - -
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  7. #127
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    Zitat Zitat von MasterOhh Beitrag anzeigen
    Oh du kennst also den BX9000 (einen intelligenten Busklemmencontroler, und somit das billigste und schwächste was Beckhoff im Angebot hat) und meinst nun zu wissen was Beckhoff keine Antriebssteuerung kann?
    Siemens kann auch keine Antriebe Regeln, die Logo ist das viel zu schwach für!
    Soll ich jetzt mal herzhaft lachen?
    Du kannst gerne herzhaft lachen, aber ich muss nicht jedes Produkt von Beckhoff persönlich beackert haben, um zu wissen was die können oder nicht. Ich habe mich neulich sehr ausführlich mit einem Beckhoff-Inegnieur unterhalten und er hat mir eine Menge spannender Sachen erzählt, auch daß die mittlerweile eigene Umrichter bauen, die busfähig sind (DP meine ich jetzt) und auch schicke kleine Motoren hat er mich gezeigt, mit Ethercat, CNC fähigen Steuerung und allem Zeug. Aber es wird mich trotzdem nicht auf die Idee bringen, dort etwas einzukaufen, SOLANGE - und das ist ein entscheidenes Kriterium - SOLANGE meine Maschinen hauptsächlich Retrfofits oder Einzelanfertigungen sind, oder eben größere einzelstehende Anlagen, die aber in bestehende Verfahrensabläufe und Prozessleitstrukturen eingebunden werden müssen.

    Außerdem - ich habe nur gesagt, daß B. keine Antriebstechnik im Bereich >100kW anzubieten hat, und das hat er in der Tat nicht. Während bei Sinamics das völlig unerheblich ist, ob ich 18kW in Booksize fahre oder 180kW in Chassis bzw. Cabinet Module, das lässt sich wunderschön durchgehend und einheitlich mit TLG 110/111 positionieren. Und ermöglicht mir eine einheitliche Programmierung und Inbetriebnahme.

    Was die Wertigkeit der Hersteller angeht - ein System wie PCS7 muss wohl hunderte Millionen in der Entwicklung gekostet haben, es ist ein absolut einmaliges Produkt auf dem Markt, und wird beinahe ohne Ausnahmen in allen größeren Prozessautomation Anlagen eingesetzt (Raffinerien, Brauereien...). Es ist mittlerweile sogar ein Standart-Lehrfach an meherern Hochschulen. Ein mittelständischer Betrieb wie Beckhoff ist für solche Produkte schlicht nicht aufgestellt.
    Geändert von Draco Malfoy (15.03.2015 um 23:04 Uhr)

  8. #128
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    Jo, da kann sich Siemens noch gut auf den alten Lorbeeren ausruhen. BigS hatte bis Ende der 1990er unbestritten die absolute Markvorherrschaft in Deutschland. Das gibt es viele Großbetriebe die einfach nicht ohne weiteres Wechseln können (auch wenn sie es wöllten). Das es aber doch einige Firmen gibt, die mittlerweile andere Steuerungen einsetzen, zeigt schon der massive Verlust an Marktanteilen den BigS seit Anfang der 2000er Jahre hinnehmen musste (bis 2006 haben die über 30% verloren, aktuellere Daten hab ich nicht gefunden, aber die Richtung ist sicher immernoch die gleiche)

    Unser Mutterkonzern hat in den letzten Jahren ein neues Produktionszentrum aufgezogen, mit zentraler Leitwarte, Einbindung ins Controlling über SAP und allem Pipapo. Da ist aber kaum noch was von Siemens dabei. Es geht also. Nur mussten ebend hier nicht alte Zöpfe gepflegt werden, die einem den Wechseln zu neuer Technik unnötig erschweren.
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  9. #129
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    alte Zöpfe
    Über Jahre erarbeitetes Know-How, perfekt funktionierende Systeme und ausgeklügelte Bedienoberflächen sind dann also alte Zöpfe.

    Der Punkt ist, Du sprichst von einer gänzlich anderen Position wie ein mitteldurchnittlicher Maschinenbauer bzw. Systemintegrator. Ich habe keinen Mutterkonzern und kann mir solche Experimente und Entwicklungsaufwand nicht leisten, meine Kundschaft in der Regel auch nicht. Die brauchen ein Produkt, was die heute kaufen, und was morgen schon zuverlässig funktioniert, mechanisch robust ist, und wofür es einen vernünftigen Support gibt. Und so schlecht der Siemens Support manchmal auch ist - bei BK hat man häufig schon Glück, wenn der Ansprechpartner deutschsprachig ist.

    Dazu gehören unter anderem auch EPLAN-Makros, verschiedentliche CAD-Dateien, gute Ersatzteilverfügbarkeit und mögliche Substitutionsprodukte, auch breite Verfügbarkeit von geeigneten menschlichen Ressourcen zur Wartung und Pflege ist immens wichtig => versuch mal eben schnell einen fähigen Beckhoff Programmierer zu finden, der sich auch noch mit deren Antrieben und Motion Control auskennt, am Samstag um 3 Uhr morgens, weil ansonsten Produktionsstillstand droht. Ich wette, mit Siemens hast da Du um Längen bessere Karten.
    Geändert von Draco Malfoy (15.03.2015 um 23:38 Uhr)

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Draco Malfoy für den nützlichen Beitrag:

    IBFS (10.04.2015),UniMog (15.03.2015)

  11. #130
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    Nehmt alle Beckhoff und andere ..... Alleine der Vergleich ist schon bescheuert weil man so eine kleine Firma nicht mit einem Konzern wie Siemens vergleichen kann.

    Da kannst du Eisen Karl auch mit OBI oder Bauhaus vergleichen

    Ihr habt Frust mit TIA was ich zum Teil verstehen kann...... aber Ihr Beckhoff-Vögel habt komischerweise auch die größten Probleme mit dem Portal

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