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Thema: Ultraschall-Abstandsensor am analogen Eingang eines Easy 800 und Teach in des Sensors

  1. #11
    Soei ist offline Neuer Benutzer
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    Vielen Dank schon mal, "Teach in" dürfte ich jetzt verstanden haben.
    Das Datenblatt vom Sensor und das Handbuch des Easys kenne ich bereits, daher habe ich meine bisherigen Informationen bezogen.
    Allerdings habe ich einige Begriffe, im Zusammenhang mit dem Analogwertevergleicher, im Easy Handbuch nicht verstanden, z.B. Schalthysterese, Offset-Eingang und Verstärkungsfaktor.
    Ich gehe momentan davon aus, beim "Teach in" 0V auf das Fließband zu legen und 10V auf die Oberfläche einer Würfelhälfte zu legen. Um eine Würfelhälfte deren Oberseite unten liegt zu erkennen, müsste der Wert größer als 0V sein, aber kleiner als 10V. Liegt die Oberseite oben, müsste der gemessene Wert 10V sein, oder größer (so weit richtig?)
    Ich gebe folgendes bei Easy-Soft ein: I12 _____ A01(Q1 oder Cy?) _____ SM1.
    Bei den Baustein-Parametern bin ich nicht sicher wie ich diese umsetzen soll: Ich würde bei I1 "Analogeingang" auswählen. Als Betriebsart würde ich bei "Würfeloberseite oben" GT auswählen.
    Was muss ich bei I2 auswählen um "Oberseite oben" erkennen zulassen und (bei einem weiteren Analogwertevergleicher) um "Oberseite unten" erkennen zu lassen?
    Welche Betriebsart brauche ich bei Oberseite unten (der Wert müsste ja über 0V und unter 10V liegen, da der Würfel ja auch wenn er mit der Oberseite nach unten liegt, einen hohen Rand hat) ?
    Brauche ich OS, HY und F1 und F2 überhaupt? Bzw. wozu dienen diese? (mangels Hintergrundinformationen zum Thema erschließt sich mir das nicht aus dem Handbuch).

  2. #12
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    An I2 kannst Du ja auch eine Konstante parametrieren. Also musst Du Deinen Sensor einlernen und Dir die Werte anschauen die bei den entsprechenden Schaltzuständen ausgegeben werden. Dein Analoger Eingang gibt ja so wie das in der Doku steht einen Wert von 0 => 0V und +-2147483647 für 10V.

    Wenn jetzt ein Teil mit Würfelseite oben unter dem Sensor liegt und Du den Sensor so eingelernt hast wie Du das beschrieben hast, müsste ja an I1 eine ziemlich hohe Zahl stehen. Angenommen, Du parametrierst an I2 einfach eine DINT-Konstante mit 2000000000 dann dürfte Q1 auf "True" gehen, weil ja laut vergleich I1 > I2.

    Wenn Oberseite-Unten erkannt werden soll, ist das die gleiche Prozedur nur mit einem LT Baustein. Angenommen die Würfelseite liegt unten, kommt von Deinem Sensor ja ein kleinerer Wert am I1 an. Wenn Du dann einen KleinerAls Vergleich anstellst und am I2 eine Konstante einträgst die größer ist als der aktuell gemessene Wert müsste Q1 auf True gehen weil I1<I2.

    Und zu Deinen Fragen bzgl. der Eingänge.. schau in das .pdf Dokument auf Seite 138. Das Wirkdiagramm mit den Beschreibungen unten dran sagt einiges aus.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu m_w für den nützlichen Beitrag:

    Soei (19.03.2015)

  4. #13
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    Zitat Zitat von Soei Beitrag anzeigen
    Welche Betriebsart brauche ich bei Oberseite unten (der Wert müsste ja über 0V und unter 10V liegen, da der Würfel ja auch wenn er mit der Oberseite nach unten liegt, einen hohen Rand hat) ?
    Sehr gut erkannt. Nur über den Ultraschallsensor allein kannst Du das nicht auswerten. Du benötigst zusätzlich eine Positionsinfo, damit Du den US-Sensor immer an der gleichen Werkstückposition abfragst. Im einfachsten Falle ein Lichttaster an der Abfrageposition.

    Zum Teach-In: Ich würde mir ein Musterwerkstück anfertigen, etwas höher als der Prüfling. Anlernen dann auf die zwei Positionen leeres Band und Musterwerkstück. Damit hast Du den vollen Analogwertbereich mit Reserve für deinen Prüfling. Anschließend schaust Du Dir die Analogwerte für den realen Prüfling in seinen verschiedenen Lagen an und kannst in der Easy die Schwellwerte+Hysterese festlegen.

    Damit wäre dann das leere Band mtw. Nahe 0V, der Würfel mit der offenen Seite oben ~2...3V, geschlossene Seite bei 9V und Teachwerstück 10V zum Beispiel mal zusammengesponnen. Je nach Sensor auch invertiert also leeres Band 10V, offene Seite 7...8V geschlossene Seite 1...2V und Musterwerkstück zum Teachen dann 0V.

    Du musst also die Analogeingänge über Gain und Offset erstmal auf Deinen bevorzugten Wertebereich umrechnen und dann entsprechende Vergleicher für die entsprechenden Statusausgaben konfigurieren. Übrigens kannst Du Gain und Offset auch komplett aussen vor lassen und mit den Rohwerten handeln.

    Du brauchst also insgesamt 4 Vergleichereinheiten, jeweils für die Obergrenze und die Untergrenze für 2 mögliche Lagen. Liegst Du innerhalb der Grenzen, ist die Werkstücklage erkannt. Werte ausserhalb der Grenzen können dann sicher als Fehllagen detektiert werden (3 mögliche Zustände).
    Geändert von weißnix_ (19.03.2015 um 12:15 Uhr)

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu weißnix_ für den nützlichen Beitrag:

    Soei (19.03.2015)

  6. #14
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    Also "Teach in" hat heute schon mal funktioniert, vielen Dank noch einmal.
    Dann habe ich versucht ein Probe-Programm zu erstellen, dies funktionierte aber nicht.
    Und zwar sollte ein Würfel dessen Oberseite oben liegt erkannt werden.
    Ich habe Folgendes eingegeben: I12____A04Q1______Q1. Parameter: GT, I1 = Analogeingang, I2 = Konstante 2000000000.
    I12 weil der Sensor auf I12 angeschlossen ist. 10V liegen ganz knapp über der Würfeloberfläche.
    Kann mir jemand sagen wo da der Fehler liegt?

  7. #15
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    Zitat Zitat von weißnix_ Beitrag anzeigen
    Du brauchst also insgesamt 4 Vergleichereinheiten, jeweils für die Obergrenze und die Untergrenze für 2 mögliche Lagen. Liegst Du innerhalb der Grenzen, ist die Werkstücklage erkannt. Werte ausserhalb der Grenzen können dann sicher als Fehllagen detektiert werden (3 mögliche Zustände).
    Das habe ich noch nicht ganz verstanden, ich habe also einen Analogwertevergleicher für Oberfläche unten (LT 2000000000) und einen für Oberfläche oben (GT 2000000000). Wie sehen die anderen beiden aus?

  8. #16
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    Schonmal geschaut, was bei Deinem Analogeingang für ein Wert anliegt wenn der Würfel mit der Oberseite oben unter dem Sensor liegt?
    Der Istwert den der Sensor bei der Messung hat ist entscheidend!

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