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Thema: Jobwechsel - Softwarestandard in neuer Firma

  1. #11
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    Cool


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    Hallo Simon,

    bitte höre nicht auf diese Warmduscher!

    Wenn du ernst genommen werden willst, dann musst du alles was dir auf den Ersten Blick als nicht "Genial" auffällt, kritisieren. Neue Besen fegen gut!

    Nur so werden deine neuen Kollegen richtig überrumpelt und du kannst deinen neuen Standard durchsetzen. Wichtig ist, dass du diesen Standard stetig und ohne Rücksprache verbesserst. Stillstand ist Rückschritt. Auf keinen Fall deine Verbesserungen dokumentieren. Hier könnten Kollegen merken, dass bei dir auch nicht alles auf Anhieb perfekt ist.

    Lasse auch die Vorgesetzten oder besser sogar die Geschäftsleitung wissen, was deine Vorgänger alles falsch gemacht haben. Das sichert dich ab, falls deine Kollegen Angst vor deiner Innovation bekommen und dich verunglimpfen wollen.

    Auch solltest du alte bestehende Steuerungen optimieren, die gerade keine Probleme machen. Nur so kannst du beweisen, dass mit deiner Technik alles viel harmonischer läuft.

    Mit diesen wenigen Tipps, wirst du in kürzester Zeit sehr viel erreichen...

    LG Cassandra
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“
    Und ich lächelte und war froh. – Und: Es kam schlimmer!“

  2. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Cassandra für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (04.04.2015),rogseut (05.04.2015),Rudi (05.04.2015)

  3. #12
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    Standard

    Ich finde diese Diskussion im Grundsatz schon komplett falsch. Ich habe das Glück ziemlich viele Programme zu sehen und bin mittlerweile der Meinung, daß es für einen Instandhalter definitiv leichter ist, wenn er eine klassische schrittkette mit normalen merkern sieht bevor er sich erstmal in Sachen reindenken muss die total abstrakt wirken. Und mit absoluten merkern zu arbeiten hat immer noch seinen scharm, Vorallem wenn es viele ähnliche Abläufe gibt. Str+c, Str+V und suche ersetzen sind da meine Freunde

  4. #13
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    Der "Neue" hat schon mit Recht festgestellt, dass er auf einer anderen Wellenlänge schwingt als die Firma.

    In der Regel geht das schief, wenn das ein grösserer Laden ist und man als neuer unter den Kollegen erst einmal der "Kleine" ist.

    Da wir in unserem Job zum Glück uns den Arbeitgeber aussuchen können, wenn wir uns etwas zutrauen, ist somit das Kind nicht gleich in den Brunnen gefallen.

    Wenn mir nach 3 Monaten Probezeit (man kann das ja auch von seiner Seite sehen) das immer noch so vorkommt wie am Anfang, dann würde ich wechseln. Vielleicht hat man aber auch Glück und die Chefs haben das Problem erkannt und genau deshalb jemanden mit anderen Ideen an Bord geholt.

    Man ist Softwerker nicht Missionar.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.

  5. #14
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    Ich würde da keinen großen Aufstand deswegen machen. Sofern neue Bausteine entwickelt werden müssen, kann man da einen besseren Standard anregen, aber GRUNDSÄTZLICH spricht ja nichts gegen etwas Globalmerker und Global-DBs.

    Du musst das so sehen, moderne Standards bringen dann nur wirklich etwas, wenn die effektiv sind. Wenn beispielsweise 20-30 verschiedene Anlagenvarietäten verfügbar sind, und die derzeit alle unterschiedliche Merkerbereiche haben - da würde ich tatsächlich eine Vereinheitlichung anstreben. Aber solange es nur dieselben 2-3 Serienmaschinen sind, die vielleicht 4-6 verschiende Ausbaustufen jeweils zulassen, und die Merkerbereiche sowieso überall gleich belegt und gleich symbolisiert sind - wo ist denn dabei das Problem ? Stell Dir vor, Du müsstest auf einmal mehrere Mitarbeiter umschulen, die möglicherweise alle diese Globalmerker bisher nachts im Schlaf mit Absolutadressen aufsagen konnten. Das wäre schon eher ein Problem, weil darunter zunächst einmal die Arbeitseffizienz leidet.

    Beim Umstieg auf die 1500er Steuerungsgeneration kann man sich dann grundlegendere Gedanken über den Systemaufbau machen und diese Unebenheiten beseitigen.
    Geändert von Draco Malfoy (04.04.2015 um 02:43 Uhr)

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Draco Malfoy für den nützlichen Beitrag:

    rogseut (05.04.2015)

  7. #15
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    Aber Grundsätzlich ist er ja gegen Merker und Global-DBs, da bleibt ja nicht viel übrig um Variablen zu Deklarieren.
    Am besten ein Program ganz ohne Variablen.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Draco Malfoy (04.04.2015),rogseut (05.04.2015)

  9. #16
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    Wenn man Qualität, Wartbarkeit und Modularität nur an FC, Global-DBs und Merkern festmacht, dann ist das schlichtweg ein Fehler.
    Es gibt Firmen die seit über 30 Jahren ihren Standard gepflegt und weiterentwickelt haben. Bestimmte Bezeichnungen, Symbole und Programmstrukturen findest du da an 25 Jahre alten Maschinen schon.
    Für Kunden, Inbetriebnehmer und Instandhalter gibt es eigentlich kaum was besseres. Vorallem bei Maschinenlaufzeiten von >20Jahren.

    Bei der ganzen Diskussion muss man immer betrachten, dass Programmieren nicht Selbstzweck sein darf.
    Im "Ökosystem" Maschine gibt es eben viele Tiere und nicht nur den Programmierer

    Gruß
    Dieter

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    norustnotrust (04.04.2015),rostiger Nagel (04.04.2015)

  11. #17
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    Gegenfrage: Ist es nicht etwas vermessen nach drei Arbeitstagen zu glauben man weiß es besser als die, die das schon Jahre machen?

    Ansonsten möchte ich mich meinen Vorrednern im Großen und Ganzen anschließen und noch das eine oder andere ergänzen.

    1.) Du wirst einige Zeit brauchen um überhaupt zu erkennen ob das was "die" machen Sinn macht oder verbesserbar ist. Man weiß in ein paar Wochen (oder Tagen) noch nicht "wie der Hase läuft"! Auch kenne ich das Thema dass manche Kunden eigene Standards durchsetzen und man seinen "Hausstandard" nicht in Konflikt mit seinen wichtigsten Kundenstandards bringen wird.

    2.) Grundlegende Änderungen im Standard sollten immer wohl überlegt sein. Die müssen sich alle mal amortisieren und das ist nicht so leicht. Bedenke neben den reinen Initialkosten (programmieren, dokumentieren und schulen) auch immer die Folgekosten (Verwendbarkeit alten Codes sinkt, du musst den alten Code nach ein paar Jahren mit erhöhtem Aufwand servicieren usw...) Summa Summarum kommen da bald mal große Summen bei gar nicht großen Änderungen raus und das muss man erst mal verdienen.

    3.) Ist Vieles einfach nicht endgültig zu entscheiden. Manchmal sind mehrere Ansätze richtig UND falsch! Ein guter Standard ist immer ein Kompromiss verschiedenster Aspekte und Meinungen. Und da werden imho oftmals fundamentale Aspekte wie "dass es einfach ist" viel zu leicht abgetan.

    4.) Würde ich in einen Pre-TIA Standard grundsätzlich nicht mehr all zu viel Mühe investieren.

    Das soll natürlich nicht heißen dass du nicht was Anderes vorschlagen sollst, nur würde ich mal versuchen zu verstehen warum das jetzt so gemacht wird. Die Frage "Warum macht ihr das so?" tut nicht weh. Und halt nicht zu beleidigt sein wenn die Kollegen oder Chef Gründe hat warum er/sie es so machen.
    Regards NRNT

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu norustnotrust für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (04.04.2015)

  13. #18
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    Zitat Zitat von norustnotrust Beitrag anzeigen
    Gegenfrage: Ist es nicht etwas vermessen nach drei Arbeitstagen zu glauben man weiß es besser als die, die das schon Jahre machen?
    Wenn man es genau nimmt sind es sogar nur zwei Tage, wenn man den Karfreitag
    mit rechnet. Deshalb finde ich es nicht nur vermessen, sondern dreist.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  14. #19
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Wenn man es genau nimmt sind es sogar nur zwei Tage, wenn man den Karfreitag
    mit rechnet. Deshalb finde ich es nicht nur vermessen, sondern dreist.
    Ich hab schon einige Programme (auch von "Marktführern") gesehen bei denen mir 10 Minuten gereicht haben um zu erkennen, dass sie Scheiße sind ...

    Schöne Ostern
    Dieter

  15. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    lilli (04.04.2015)

  16. #20
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    Also ich finde, ihr tut Simon ein bisschen Unrecht.

    Klar kann man in den ersten zwei Arbeitstagen nicht alles sichten und sich ein unfassendes Urteil bilden. In dieser Zeit gleich mit ausführlichen Verbesserungen rüberzukommen, ist auch kein guter Stiel.

    Andererseits braucht es auch keine zwei Tage, um grundsätzliche Strukturschwächen zu erkennen.
    Da wären:
    - nahezu keine Verwendung standardisierter Bausteine für wiederkehrende Funktionen
    - keine Verwendung von IEC- Timer (hat sich noch nicht überall rumgesprochen, dass es so was gibt)
    - Sehr umfangreicher Einsatz von Merkern, verteilt über de ganzen Adressbereich
    - Vielfaches verteiltes Setzen und Rücksetzen diverser Signale
    - Flankenmerker im Temp- Bereich
    - keine logische durchgängige Namensgebung bei Variablen
    - fehlende Netzerwerküberschriften, Symbolnamen oder Kommentare
    - kein Bezug der E/As zum Schaltplan (z.B. andere Namensgebung)
    - kompletter Verzicht auf UDT und Multiinstanzen

    Sollte das so sein und zudem noch alles auf S7-Klassik basieren, dann wäre es doch sinnvoll, beim Umstieg auf TIA gewisse alte Praktiken zu hinterfragen.


    Wenn ich manchmal Genossen sehe, die ihre Altlasten um biegen und brechen portieren wollen, könnte ich kotzen! In solchen Fällen, kann TIA nicht oft genug abstürzen...

    Liebe Grüße
    Lilli

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