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Thema: Jobwechsel - Softwarestandard in neuer Firma

  1. #21
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    Zitat Zitat von Simotion84 Beitrag anzeigen
    Guten Tag liebe Experten hier im Forum,

    Nun habe ich in den letzten Tagen Einblick in die Software (Siemens Step7) bekommen.
    aber das was ich bisher gesehen habe entspricht nicht meiner Vorstellung vom moderner Software.
    Kann es sein das Du vom TIA Portal sprichst ...

  2. #22
    Simotion84 ist offline Neuer Benutzer
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    Ich will ja niemand direkt angehen bzw kritisieren. Wie gesagt ich glaube ja das alles bisher etabliert und auch in Vergangenheit genau das richtige war. Aber mit Blick auf die weitere Zukunft wird sich einiges verändern, auch in der SPS Programmierung.

    Ich spreche im Bezug auf S7 1500 und natürlich auch TIA. Schaut euch die Software Guidlines von Siemens dazu an. Es wird Veränderungen geben, auch Siemens wird in Zukunft auf objektorientierung setzen.

    Klar bin ich einfach nur ein kleiner Programmierer und meine Meinung zählt in einer neuen Firma nicht viel. Aber ich werde diese Veränderungen annehmen und nicht komplett ignorieren. Wie gesagt ich will niemanden verärgern oder schlecht machen deswegen werde ich auch nichts dazu sagen und die Zukunft abwarten....

    Grüße Simon

  3. #23
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    Zitat Zitat von lilli Beitrag anzeigen
    Also ich finde, ihr tut Simon ein bisschen Unrecht.

    Klar kann man in den ersten zwei Arbeitstagen nicht alles sichten und sich ein unfassendes Urteil bilden. In dieser Zeit gleich mit ausführlichen Verbesserungen rüberzukommen, ist auch kein guter Stiel.

    Andererseits braucht es auch keine zwei Tage, um grundsätzliche Strukturschwächen zu erkennen.
    Da wären:
    - nahezu keine Verwendung standardisierter Bausteine für wiederkehrende Funktionen
    - keine Verwendung von IEC- Timer (hat sich noch nicht überall rumgesprochen, dass es so was gibt)
    - Sehr umfangreicher Einsatz von Merkern, verteilt über de ganzen Adressbereich
    - Vielfaches verteiltes Setzen und Rücksetzen diverser Signale
    - Flankenmerker im Temp- Bereich
    - keine logische durchgängige Namensgebung bei Variablen
    - fehlende Netzerwerküberschriften, Symbolnamen oder Kommentare
    - kein Bezug der E/As zum Schaltplan (z.B. andere Namensgebung)
    - kompletter Verzicht auf UDT und Multiinstanzen

    Sollte das so sein und zudem noch alles auf S7-Klassik basieren, dann wäre es doch sinnvoll, beim Umstieg auf TIA gewisse alte Praktiken zu hinterfragen.


    Wenn ich manchmal Genossen sehe, die ihre Altlasten um biegen und brechen portieren wollen, könnte ich kotzen! In solchen Fällen, kann TIA nicht oft genug abstürzen...

    Liebe Grüße
    Lilli
    Genau das trifft alles zu, sogar die Flankenmerker im TEMP Bereich....

  4. #24
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    Flankenmerker im Temp Bereich sind aber einfach Fehler. Keine philosophiefrage. Die kann man ruhig aufzeigen.


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  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu vollmi für den nützlichen Beitrag:

    UniMog (05.04.2015)

  6. #25
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    Zitat Zitat von Simotion84 Beitrag anzeigen
    Es wird Veränderungen geben, auch Siemens wird in Zukunft auf objektorientierung setzen.
    Dazu hätte Siemens bei der 1500er die Gelegenheit gehabt ... Was sie da aber abgeliefert haben hat nur sehr sehr wenig mit OOP zu tun.
    Ich habe seither schon mit Classic vollsymbolisch programmiert und mache viel Gebrauch von UDTs und Strukturen. Bei der 1500er kann ich nicht viel Fortschritt in Richtung OOP erkennen.
    Ich würde sagen, dass Siemens einfach die Prozedurale Programmierung vervollständigt hat (Zugriff auf Array in KOP und FUP, Verwendung von Views).

    Wenn du den Standard deines Arbeitgebers modernisieren willst, dann musst du auch die Einsatzbedingungen der Maschinen oder Anlagen bedenken.
    Ein Kollege von mir hat bei einer Fördertechnik alle Funktionen in FBs gepackt. Wenn sich nun was ändert, dann ändern sich natürlich oft auch die Instanz-DBs.
    Ein Einspielen im laufenden Fertigungsbetrieb ist so kaum möglich. Ähnliche Themen findest du auch in der Verfahrens und Prozesstechnik.

    Gruß
    Dieter

  7. #26
    Simotion84 ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Dazu hätte Siemens bei der 1500er die Gelegenheit gehabt ... Was sie da aber abgeliefert haben hat nur sehr sehr wenig mit OOP zu tun.
    Ich habe seither schon mit Classic vollsymbolisch programmiert und mache viel Gebrauch von UDTs und Strukturen. Bei der 1500er kann ich nicht viel Fortschritt in Richtung OOP erkennen.
    Aus bestimmten sicheren Quellen weiß ich, dass OOP in Zukunft Einzug in das TIA Portal erhält. Siemens hat da zwar etwas verschlafen zur Konkurrenz aber es wird daran gearbeitet. Und wenn diese Funktionen integriert sind, dann wird sich der Aufbau und die Struktur eh komplett ändern (zumindest wenn man nach OOP programmiert)

    Grüße Simon

  8. #27
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    Zitat Zitat von Simotion84 Beitrag anzeigen
    Aus bestimmten sicheren Quellen weiß ich, dass OOP in Zukunft Einzug in das TIA Portal erhält. Siemens hat da zwar etwas verschlafen zur Konkurrenz aber es wird daran gearbeitet. Und wenn diese Funktionen integriert sind, dann wird sich der Aufbau und die Struktur eh komplett ändern (zumindest wenn man nach OOP programmiert)
    Auweia, vor dem Ergebnis des Ganzen habe ich jetzt schon Angst. Eine neue Quelle für viele schöne Bugs im TIA-Portal.

  9. #28
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    Zitat Zitat von lilli Beitrag anzeigen
    Also ich finde, ihr tut Simon ein bisschen Unrecht.

    Klar kann man in den ersten zwei Arbeitstagen nicht alles sichten und sich ein unfassendes Urteil bilden. In dieser Zeit gleich mit ausführlichen Verbesserungen rüberzukommen, ist auch kein guter Stiel.

    Andererseits braucht es auch keine zwei Tage, um grundsätzliche Strukturschwächen zu erkennen.
    Da wären:
    - nahezu keine Verwendung standardisierter Bausteine für wiederkehrende Funktionen
    - keine Verwendung von IEC- Timer (hat sich noch nicht überall rumgesprochen, dass es so was gibt)
    - Sehr umfangreicher Einsatz von Merkern, verteilt über de ganzen Adressbereich
    - Vielfaches verteiltes Setzen und Rücksetzen diverser Signale
    - Flankenmerker im Temp- Bereich
    - keine logische durchgängige Namensgebung bei Variablen
    - fehlende Netzerwerküberschriften, Symbolnamen oder Kommentare
    - kein Bezug der E/As zum Schaltplan (z.B. andere Namensgebung)
    - kompletter Verzicht auf UDT und Multiinstanzen

    Sollte das so sein und zudem noch alles auf S7-Klassik basieren, dann wäre es doch sinnvoll, beim Umstieg auf TIA gewisse alte Praktiken zu hinterfragen.


    Wenn ich manchmal Genossen sehe, die ihre Altlasten um biegen und brechen portieren wollen, könnte ich kotzen! In solchen Fällen, kann TIA nicht oft genug abstürzen...

    Liebe Grüße
    Lilli
    Von den Temp mal abgesehen.
    Sicher tust du da eher den "alten Programmen" etwas unrecht. Es kommt immer darauf an, wie es gemacht ist, ich persönlich habe nichts gegen Merker, wenn die Bereiche klar geordnet sind, auch IEC-Timer sind kein muß, man hat von den S7-Timern eine ganze Menge, kann die ebenfalls klar zuteilen (so man will) und braucht keine DB dafür!!!!!!! Und Multiinstanzen sind auf der S7 ein Quell steten steigenden Blutdrucks bei Fehlersuche und Änderungen am lebenden Objekt. "Alte" Programme sind, entgegen der Meinung manche junger Programmierer, eben nicht nur Müll, sondern oft mit viel Erfahrung und auch bitteren Erfahrungen entstanden. Wer meint, das mal eben gegen "Neue tolle" Software tauschen zu können und das mit vielleicht 3 Jahren Berufserfahrung, den lass ich das gerne probieren. Ich setz mich einfach ans Ufer und warte, bis er wieder verbeitreibt.... Und glaub mir, bis auf die wenigen ganz Genialen (und auch die gibt es), kamen sie bisher alle angetrieben!
    Das heißt nicht, dass man nichts Neues machen soll, aber den Verstand sollte man dabei benutzen und das rate ich auf jeden Fall dem TE.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Ralle für den nützlichen Beitrag:

    PN/DP (05.04.2015),rostiger Nagel (05.04.2015)

  11. #29
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    Zitat Zitat von Simotion84 Beitrag anzeigen
    Aus bestimmten sicheren Quellen weiß ich, dass OOP in Zukunft Einzug in das TIA Portal erhält. Siemens hat da zwar etwas verschlafen zur Konkurrenz aber es wird daran gearbeitet. Und wenn diese Funktionen integriert sind, dann wird sich der Aufbau und die Struktur eh komplett ändern (zumindest wenn man nach OOP programmiert)

    Grüße Simon
    Ja, es wird daran gearbeitet. Das hab ich auch gehört. Aber zur Zeit hat wohl die Stabilisierung und Vervollständigung von TIA die höchste Prio.
    Ob es allerdings soviel Auswirkung auf die Programmierung haben wird, weiß ich nicht.
    Bei Siemens gibt es ein Projekt "Digitale Fabrik".Ein Teil davon ist Schaffung von Schnittstellen zwischen TIA und NX (3D-CAD).
    Hört sich in mancher Hinsicht interessant an (Simulation, Code-Generierung, Visualisierung ...). In wie weit aber die Objekte die dann in NX erstellt werden auch eine OO-Programmierung nach sich ziehen bleibt abzuwarten.

    Gruß
    Dieter

  12. #30
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    Von den Temp mal abgesehen.
    Sicher tust du da eher den "alten Programmen" etwas unrecht. Es kommt immer darauf an, wie es gemacht ist, ich persönlich habe nichts gegen Merker, wenn die Bereiche klar geordnet sind, auch IEC-Timer sind kein muß, man hat von den S7-Timern eine ganze Menge, kann die ebenfalls klar zuteilen (so man will) und braucht keine DB dafür!!!!!!! Und Multiinstanzen sind auf der S7 ein Quell steten steigenden Blutdrucks bei Fehlersuche und Änderungen am lebenden Objekt. "Alte" Programme sind, entgegen der Meinung manche junger Programmierer, eben nicht nur Müll, sondern oft mit viel Erfahrung und auch bitteren Erfahrungen entstanden. Wer meint, das mal eben gegen "Neue tolle" Software tauschen zu können und das mit vielleicht 3 Jahren Berufserfahrung, den lass ich das gerne probieren. Ich setz mich einfach ans Ufer und warte, bis er wieder verbeitreibt.... Und glaub mir, bis auf die wenigen ganz Genialen (und auch die gibt es), kamen sie bisher alle angetrieben!
    Das heißt nicht, dass man nichts Neues machen soll, aber den Verstand sollte man dabei benutzen und das rate ich auf jeden Fall dem TE.
    Hallo Ralle,

    ich kritisiere weder das Alter von Programmen noch das Alter von Kollegen. Meine Kritik gilt einzig dem fehlen gewisser Strukturen. Und diese finde ich, kann man mit gewissen "modernen Mitteln"(*) besser erreichen, als mit Programmrelikten die aus der S5-Zeit aus Kompatibilitätsgründen nach S7 übernommen worden sind.

    Gegen welches der 9 aufgezählten Punkte kannst du ein vernünftiges Gegenargument liefern?

    Liebe Grüße
    Lilli

    *Diese "modernen Mittel" sind auch schon 20 Jahre alt!

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