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Thema: Welche Situation rechtfertigt eine Lohnerhöhung

  1. #1
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    Ich bin im nächsten September seit 7 Jahren bei meiner Automatisierungsfirma (Handwerksbetrieb). Ich habe im September 2008 dort meine Lehre angefangen und im Februar 2012 mit meiner Gesellenprüfung beendet. In dieser Zeit habe ich alle Abteilungen von Werkstatt bis Programmierung durchlaufen. Nach meiner Lehre wurde ich übernommen und bin dort hängen geblieben, weil ich mich in der Firma wohl fühle (mal mehr mal weniger ). Seit dem bin ich im Bereich Visualisierung Tätig. Also ich male Visu-Bilder, habe mit Datenbanken zu tun bis hin zur Datenaufzeichnung und Natürlich fällt auch die PC-Hard- und Software in meinen Bereich.
    Seitdem bekomme ich immer den gleichen Stundenlohn, worüber ich auch nicht sonderlich klagen will. Natürlich könnte es mehr sein, aber andererseits reicht es um über die Runden zu kommen. Aber mir kommt immer mehr Gedanke an Lohnerhöhung auf. Ich habe in der Zwischenzeit noch sehr, sehr viel dazugelernt und bin jetzt auf jeden Fall Einsatzfähiger als vor drei Jahren. Ich habe mir nach anfänglichen Schwierigkeiten mir auch einen guten Ruf erarbeitet, der höher liegt als der eines gewissen Visu-Kollegen (ohne angeben zu wollen). Entsprechendes Feedback von meinen vorgesetzten ist regelrecht spürbar. Nur der Lohn ist gleich geblieben. Einerseits denke ich mir, dass es vielleicht Zeit für eine erhöhung wäre, andererseits denke ich mir dass ich vielleicht jetzt die Leistung bringe, die DIESEN Lohn rechtfertigt und vor drei Jahren überbezahlt war. Es ist für mich schwierig dies einzuschätzen.
    Als ich diese Woche mit einem Arbeitskollegen auf Baustelle gefahren bin, haben wir über Löhne gesprochen und er hat sich gewundert, dass ich immer noch den gleichen Lohn bekomme, wie nach meiner Lehre. Und er meinte, dass es Jetzt schon mal gerechtfertigt wäre. Denn ich bin demnächst schon 7 Jahre in der Firma und davon 3 Jahre als Geselle. Und dann hat er auch noch alle anderen Fakten aufgezählt die ich hier auch schon genannt habe. Aber ich denke mir auch andererseits: "OK. Du bist schon fast 7 Jahre dabei. Aber mal ehrlich, wie viel Jahre davon wirklich produktiv?" Ich bin mir nicht sicher, ob man das als Argument bei mir so einfach nehmen kann.
    Ich habe ihm dann meine ehrliche Meinung dazu gesagt. Und zwar, dass ich diesbezüglich im Lauf der nächsten Jahre etwas machen möchte. Jetzt habe ich mir einen super Ruf erarbeitet und diese Situation will ich erst mal "festigen" bevor ich den nächsten Schritt wage. Ich bin kein Freund davon, immer gleich die erst-beste Situation zu nutzen. Das ist nicht meine Lebenseinstellung.
    Aber ich muss zugeben, dass der Gedanke, dass man seinen Lebenstandard erhöhen kann, schon sehr reizvoll und angenehm ist.
    Aber nun nach dieser ausführlichen Vorgeschichte (ich hoffe dass ich nicht zu wirr geschrieben habe) meine Frage, die mich die letzten Tage umtreibt: Wann ist denn so eine Lohnerhöhung gerechtfertigt? Was meint ihr?
    Zitieren Zitieren Welche Situation rechtfertigt eine Lohnerhöhung  

  2. #2
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    Ich würde sagen das du schon mal mit deinem Vorgesetzten darüber reden kannst. Drei Jahre sind ja auch schon eine Zeit. Ich denke überbezahlt warst du damals ohne deinen Lohn zu kenne nicht.
    Wenn du Feedback vom Vorgesetzten spürtst dann würde ich ganz offen fragen wie er diene Leistung einschätzt und ich würde fragen wie du dich in seinen Augen noch verbessern kannst. Wenn er die Lohnerhöhung abweist dann würde ich auch noch fragen was du nach seiner Meinung tun kannst (Weiterbildung, mehr einsetzt ....) um die Erhöhung verdient zu haben.
    Geht nicht gibt's nicht

  3. #3
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    Hallo,

    Mache einfach ein Termin für ein Gespräch mit dein Chef.
    Sage dann das du über deine berufliche Zukunft reden willst.

    Stell dir dann eine liste zusammen wo du deine stärke (und schwäche), und deine Zukunft Erwartung auflistet.
    Eine davon ist dann es Gehalt.
    Würde also nicht das Gespräch zu sehr über Gehalt gehen lassen.

    Dann kannst du dir auch entscheiden ob du weiter gehst mit der Firma.
    Ich sage das man in der Regel nicht bei der Firma bleiben solltest wo du gelernt hast. Das Gefahr das Mann immer "Der Lehrling" bleibt ist da.

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  4. #4
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    Das Beste ist sich einfach mal bei anderen Firmen zu bewerben und zum Vorstellungsgespräch zu gehen.
    Da bekommst du dann mal ein Gefühl was andere bereit sind zu bezahlen und wer weiß vielleicht ist ja was interessantes dabei.

    Wenn du schlauer bist und deinen Marktwert kennst dann kannst du mit deinem Chef sprechen

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu UniMog für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (27.04.2015)

  6. #5
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    Zitat Zitat von UniMog Beitrag anzeigen
    Wenn du schlauer bist und deinen Marktwert kennst dann kannst du mit deinem Chef sprechen
    Wenn der Kollege sich in seinem Betrieb wohlfühlt, warum dann solche Tricks?
    Man kann nicht Angebote aus dem Handwerk und der Industrie vergleichen.
    Und wenn man wegen iBs für Wochen unterwegs ist, ist dies auch etwas anderes als wenn man jeden Abend in seinem eigenen Bett schläft.

    Mit dem Chef reden und ihm erklären, dass du nach Ausbildungsende bis jetzt sehr viel Erfahrung gesammelt und auch dich weiter gebildet hast und daher eine Lohn / Gehaltserhöhung wohl angebracht sei.
    So ca 15- 25% mehr erscheint mir nach sieben Jahren als angebracht, wobei ich nicht deinen Grundlohn kenne.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  7. #6
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Wenn der Kollege sich in seinem Betrieb wohlfühlt, warum dann solche Tricks?
    ...
    Da hast Du leicht reden.

    Hängst Du nicht in einem Großbetrieb mit Tarifvertrag
    und "automatischer" Gehaltserhöhung?

    Das ist kein fauler Trick, sondern üblich, seinen Marktwert
    zu überprüfen.

    Das man das schon früher hätte machen sollen, merkt man
    spätestens dann, wenn von 20 % mehr die Rede ist, sobald
    man die Kündigung auf den Tisch gelegt hat.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    UniMog (27.04.2015)

  9. #7
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    Nachtrag:
    Manchmal reicht es auch, um ein Zwischenzeugnis zu
    bitten, um eine Gehaltsanpassung in Gang zu bringen.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    UniMog (27.04.2015)

  11. #8
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Wenn der Kollege sich in seinem Betrieb wohlfühlt, warum dann solche Tricks?
    Man kann nicht Angebote aus dem Handwerk und der Industrie vergleichen.
    Und wenn man wegen iBs für Wochen unterwegs ist, ist dies auch etwas anderes als wenn man jeden Abend in seinem eigenen Bett schläft.
    Es gibt Mittelständische Maschinenbauer mit 100 - 200 Leuten, die als Handwerker angemeldet
    sind damit Sie keine Industrie Löhne zahlen müssen. Und die sind dann auch noch Weltweit
    unterwegs.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    rogseut (29.04.2015)

  13. #9
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    Genau so ist es.

  14. #10
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    Hallo Visu90, ich vermute mal du bist so um die 25 Jahre alt. Hast also noch dein ganzes Arbeitsleben vor dir, wenn du flexibel bist und es weiterbringen möchtest solltest du die Firma dringend verlassen!
    Du bist halt noch der "Stift" ob das berechtigt ist oder nicht - Handwerk tickt halt anders.
    Du hast keine Not und kannst in aller Ruhe deinen Marktwert testen - nicht umsonst gibt es bei den Dachdeckern die Walz, Tippelei oder Gesellenwanderung.
    Keine Angst vor Veränderung und neuem – das gehört zum Leben dazu.
    Ich habe das auch immer so gehalten und es hat sich Rückblickend immer gelohnt.

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