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Thema: Streit unter Kollgen - Vorgesetzer als Streitschlichter?

  1. #1
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    Ich bin echt am Grübeln, was man machen könnte. Nein! Es geht nicht um mich. Bei mir in der Arbeit ist alles paletti (mehr oder weniger, das Übliche halt ).
    Nein, es geht um meine Mutter. Ich bin wirklich am Grübeln, was man machen könnte, dass es ihr in der Arbeit wieder besser geht, denn ich kann es nicht mehr mit ansehen. Dieses Jahr läuft gerade nicht glücklich für sie. Ständig etwas neues warum sie wieder krank ist. Und neulich hat sie einen Hexenschuss gehabt (sagt sie, vielleich hat sie auch nur Zugluft bekommen k. a., egal - Rückenbeschwerden hat sie gehabt). Und während sie Krank war, ist sie nur schnell zu Bäcker und Metzger, etwas besorgen gegangen. Und da hat das Unglück seinen Anfang genommen. Eine Kollegin hat sie nach Hause laufen sehen. Und das hat sie meine Mutter am ersten Tag nach der Krankheit sofort vorgeworfen: "Ich fühle mich von dir Verar***t! Krank sein, aber einkaufen gehen!" Seit dem haben sie nur noch das Nötigste miteinander geredet. Und am Montag dieser Woche war meine Mutter wieder krank, weil ihr schwindelig war. Und gleich hat ihre Kollegin wieder verbal auf meine Mutter eingeschlagen. Ich muss dazu sagen, dass ihre Kollegin so doof ist, dass es seinesgleichen sucht. Ich frage mich eh, wie es meine Mutter die ganzen Jahre mit ihr ausgehalten hat. Ich glaube, ich hätte da schon vor Jahren meine Beherrschung verloren.
    Aber jetzt ist schluss! Jetzt muss was passieren. Was diese Woche passiert ist, ist unverzeilich. Diese Kollegin ist für mich ab jetzt entgültig der letzte Dreck! Meine Mutter war, wie beschrieben, wieder in der Arbeit. Und vorgestern ist es dann passiert. Ihr wurde schon wieder schwindelig, sie bekam Herzrasen und der Arzt diagnostizierte 200 Puls. Am Abend davor war sie wieder richtig aufgebracht, über ihre Kollegin, hatte ein ganz rotes gesicht und stand den Tränen nahe. Sie muss nur nachmittags arbeiten und hat gegen Mittag meinem Vater gesagt, dass es ihr nicht gut ginge, darauf hin sind sie zum Arzt. Meine Vermutung ist, dass der Hohe Puls eben davon kommt, dass sie mit ihrer Kollegin nur noch heftigst am streiten ist. Und meine Mutter, schätzt es selber auch so ein. Es muss etwas passieren. Ihre Kollegin ist laut beschreibung meine Mutter nicht normal und gehört auch in eine Klapse. Angeblich hat auch schon mal jemand bei ihr einen psychischen Knacks diagnostiziert. Und so wie sie mit ihrem Umfeld umspringt, finde ich es einfach nicht mehr tragbar. Ich habe auch schon meiner Mutter gesagt, dass etwas unternommen werden muss. Es mag sich vielleicht nach Kindergarten anhören, aber sie sollte mal mit ihrem Vorgestzten darüber reden. Mein Chef würde nur sagen "Macht das unter euch aus". Aber das heißt ja nicht, dass da ihr Vorgesetzter genauso sagt.
    Wie ist das eigentlich? Wenn streit zwischen Kollegen herrscht, inwiefern kann/muss der Vorgesetzte "Schlichten"? Irgendwas muss man doch unternehmen können. Denn das ist kein zustand.
    Zitieren Zitieren Streit unter Kollgen - Vorgesetzer als Streitschlichter?  

  2. #2
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    Ganz ehrlich, deine Mutter sollte mit ihren Arbeitgeber reden und die Situation darstellen, Sie sollte
    meiner Meinung nach nicht zum nächst höheren Vorgesetzten gehen, sondern zum Personalchef falls
    vorhanden oder gleich zum Chef, Betriebsrat kann auch eine Anlaufstelle sein.

    Der Vorgesetzte scheint schon ein Teil des Problemes zu sein, ansonsten würde er meiner Meinung
    nach eingreifen müssen.

    Später, ein gemeinsames Gespräch suchen, wo deine Mutter nicht unvorbereitet
    reingehen sollte. Sie soll sich die Situationen wo Sie gemobbt und deren Folgen Aufschreiben und
    diese im Gespräch auführen. Der Arbeitgeber muss dann der Kollegin Grenzen und Konsequenzen
    aufzeigen.

    Wenn das alles nicht fruchtet, zum Anwalt.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  3. #3
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    Hi,
    erstmal ist es schwierig so eine komplexe Situation mit wenigen Worten zu schildern. Der rostige Nagel hat dazu das wesentliche gesagt. Die dritte Option wäre - auch wenn das unbequem ist - ein wechsel sofern möglich.
    Dazu sollte man die Situation soweit analysiert haben um entscheiden zu können ob das Problem gelöst werden kann oder eben nicht. Das meine ich nicht arbeitstechnisch sondern sozial. Es geht hierbei um die Zukunft und manchmal ist es einfach besser nachzugeben und zu sagen ich wechsele halt und habe ein gesundes Arbeitsklima statt Bauchschmerzen. Was nicht heißt nicht einzufordern was einem zusteht.

    Gruß
    Mario

  4. #4
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    Die erste Frage für mich an dieser Stelle wäre:
    Was will deine Mutter? Gehen oder bleiben?

    Unabhängig davon ein "Mobbingtagebuch" schreiben.
    Zunächst die Vorfälle, an die sie sich noch erinnert und dann jeden Tag aufschreiben was wie vorgefallen ist.
    Je nach Anzahl der Vorfälle nach einem Monat? zum BR oder Personaler gehen und eine Frist setzen, bis wann etwas und ggF was geschehen soll.
    Reagiert der Arbeitgeber bzw dessen Beauftrage nicht, ist es eine Straftat.
    Dann kann ein Rechtsanwalt hilfreich sein.
    Ein Hinweis von unabhängiger Stelle hilft manchmal.
    Man muss sich nicht alles gefallen lassen.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  5. #5
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    Ich denke auch, dass hier der Betriebsrat der bessere Ansprechpartner ist.
    Der Betriebsrat kann erstmal als neutraler Vermittler auf beide einwirken.
    Wenn das nichts fruchtet, dann zieht der Betriebsrat ggf. auch Vorgestzte und / oer Personalabteilung hinzu.
    So läuft es zumindest bei uns.

    Gruß
    Dieter

  6. #6
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon ein "Mobbingtagebuch" schreiben.
    Das erinnert mich an meine Lehrzeit. Das habe ich damals nämlich auch gemacht. Ich hatte bei uns in der Werkstatt einen, sagen wir mal aufbrausenden, Kollegen. So hat ihn original mein Chef bezeichnet und hat zu mir gemeint, dass ich zu ihm kommen soll wenn mir das zu viel wird. Und ich habe mir eben auch alles aufgeschrieben. Ich habe mir eben gedacht, dass ich so für ein eventuelles Gespräch besser vorbereitet bin. Aber inzwischen gibt der Genannte Kollege sich so viel Mühe, dass ich meine Notizen von damals Neulich zerissen und weggeschmissen habe. Nur mal so nebenbei als Story.

    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Die erste Frage für mich an dieser Stelle wäre:
    Was will deine Mutter? Gehen oder bleiben?
    Also meine Mutter will bleiben.
    1. Finde mal mit 50+ nochmal nen neuen Job
    2. So gute Konditionen wie dort findet sie wahrscheinlich nirgens mehr

  7. #7
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    Der Vorgesetzte hat hier dafür zu sorgen das Ruhe einkehrt - es ist seine Aufgabe. Der Satz "Macht das unter euch aus" hat mindestens eine Abmahnung verdient.
    "Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen" - Erich Kästner

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