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Thema: Tödlicher Roboterunfall bei VW in Kassel

  1. #31
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    Zitat Zitat von LowLevelMahn Beitrag anzeigen
    Wer grob fahrlässig handelt und dann auch noch ein Mensch stirbt sollte nicht hoffen sondern akzeptieren welche Konsequenzen das haben kann - auch wenn Überbrückung vom Chef so gewollt usw. - oder gelten jetzt Maßnahmen zur Arbeitserleichterung auch schon strafmildernd
    Als grob fahrlässige Handlung sehe ich das nicht. Es war eine Verkettung aus Unachtsamkeit und unglücklichen Zusammenhängen , die hätten vermmieden werden können . Ich denke nicht das ein Chef dem Inbetriebnehmer vorschreibt das er die Sicherheitsfunktionen seiner Anlage außer Kraft setzen soll. Das ist manchmal eben notwendig. Gerade bei Roboter Inebtriebnahmen kann ich nicht auf einzehntel genau teachen wenn ich vor dem Schutzgitter in 5m Entfernung stehe. Auch die Aussagen " Bei den Automobilherstellern geht es immer so zu " halte ich für nicht angebracht. Als Unternehmen überlass ich es dem Hersteller wie er seine Maschinen Inbetrieb nimmt, und muss mich darauf verlassen das die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Auch wenn die Terminpläne eng sind und die Zeit knapp, will mit Sicherheit niemand , das egal wann jemand dabei zu Schaden kommt.

  2. #32
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    Zitat Zitat von spqr76 Beitrag anzeigen
    Das ist manchmal eben notwendig. Gerade bei Roboter Inebtriebnahmen kann ich nicht auf einzehntel genau teachen wenn ich vor dem Schutzgitter in 5m Entfernung stehe.
    Genau dafür sollte der "Teachbetrieb" verwendet werden. (z.B. bei Kuka der T1-Betrieb)
    Sichere reduzierte Geschwindigkeit usw...

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Verpolt für den nützlichen Beitrag:

    spqr76 (21.10.2015)

  4. #33
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    Zitat Zitat von spqr76 Beitrag anzeigen
    Als grob fahrlässige Handlung sehe ich das nicht. Es war eine Verkettung aus Unachtsamkeit und unglücklichen Zusammenhängen , die hätten vermmieden werden können . Ich denke nicht das ein Chef dem Inbetriebnehmer vorschreibt das er die Sicherheitsfunktionen seiner Anlage außer Kraft setzen soll. Das ist manchmal eben notwendig. Gerade bei Roboter Inebtriebnahmen kann ich nicht auf einzehntel genau teachen wenn ich vor dem Schutzgitter in 5m Entfernung stehe. Auch die Aussagen " Bei den Automobilherstellern geht es immer so zu " halte ich für nicht angebracht. Als Unternehmen überlass ich es dem Hersteller wie er seine Maschinen Inbetrieb nimmt, und muss mich darauf verlassen das die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Auch wenn die Terminpläne eng sind und die Zeit knapp, will mit Sicherheit niemand , das egal wann jemand dabei zu Schaden kommt.
    Das mag sein, aber ich kenne Firmen (hauptsächlich mit amerikanischen Anteilseignern ), da fliegst du als Inbetriebnehmer, Schlosser, Maler oder sonstwas sofort raus, wenn du die Sicherheitsvorschriften in igend einer Form verletzt. Das ist teilweise auch überzogen, z.Bsp. Handlauf an der Treppe benutzen, sonst setzt es eine Abmahnung usw., aber im Großen und Ganzen fühlen die sich sehr wohl verantwortlich und nehmen das auch war. Finde ich in Ordnung, wenn man mal diesen Unfall betrachtet oder?
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
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  5. #34
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    Ja da hast du recht mir wäre es auch lieber gewesen man hätte diesen Unfall vermeiden können. Den Umgang mit der Arbeitssicherheit in England und Amerika ist bekanntlich strenger klar. Nichts desto trotz bekommen alle Firmen und Dientsleister in der Regel eine Unterweisung zum Thema Arbeitssicherheit, und eine gewisse Eigenverantwortung habe ich bei Inbetriebnahmen immer. In kleineren Unternehmen gibt es gar kein Personal die das Thema Arbeitssicherheit betreuen. Wenn dort ein Unfall während einer Inbetriebnahme stattfindet kann ich den Kunden ja auch nicht zur Verantwortung ziehen und sagen ja hättest du mal auf meinen Inbetriebnehmer aufgepasst.... Da steht in meinen Augen der Hersteller bzw. Inbetriebnehmer selbst in der Verantwortung, und muss wissen was er tut und man darf.

  6. #35
    Avatar von Aventinus
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    Zitat Zitat von LowLevelMahn Beitrag anzeigen
    Wer grob fahrlässig handelt und dann auch noch ein Mensch stirbt sollte nicht hoffen sondern akzeptieren welche Konsequenzen das haben kann - auch wenn Überbrückung vom Chef so gewollt usw. - oder gelten jetzt Maßnahmen zur Arbeitserleichterung auch schon strafmildernd
    Du hast natürlich recht, war ungeschickt formuliert und nicht so gemeint wie ich´s geschrieben hab. Der Schuldige sollte natürlich die Konsequenzen akzeptieren.

    Ich kann mir aber gut vorstellen - natürlich weiß ich es nicht wie es hier gelaufen ist - dass ein Team zusammen gearbeitet hat und jedem im Team bewußt war das die Tür überbrückt ist. Wer jetzt die Brücke gesetzt wäre in diesem Fall für mich moralisch zweitrangig.
    mfG Aventinus

  7. #36
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    Doch leider hilft das Philosophieren niemand.
    Wir haben in Amiland oft Nachtschichten geschoben, wenn die Wachtel geschlafen haben, damit wir unsere Maschinen in die Hallen bekamen und inbetriebnehmen konnten.
    Man kann alles und jedes übertreiben.
    Kann ein Inbetriebnehmer, der schon länger seinen Beruf ausübt, sagen er habe immer und überall alle Sicherheitsvorschriften eingehalten?
    Und Brückensetzen?
    Also das wird doch heutzutage am Rechner gemacht.
    Und wie oft wird der Robiprogrammierer in der Umhausung eingesperrt, wenn kein PLCer da ist?

    Es ist bescheiden, wenn so etwas geschieht und mir tut der Kollege und dessen Kollegen und Familie leid.
    Also müssen wir jetzt wieder mehr aufpassen und einmal mehr nachdenken.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu bike für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (21.10.2015),Rudi (21.10.2015)

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