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Thema: Aufträge ohne Ende und doch nicht zufrieden

  1. #1
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    Guten Morgen,

    ich sitze gerade daheim und habe schon Gedanken an meine Arbeit verschwendet, was ich mal lieber hätte sein lassen. Es brodelt gerade etwas in mir. Zurzeit herrscht bei uns in der Firma etwas Eiszeit-Stimmung. Wir haben Arbeit ohne Ende. Und wir sind einfach zu wenig Leute. Und das ist nicht nur gerade ein momentaner Engpass. Dieser Zustand hält schon das ganze Jahr an. Angefangen hat das ganze im üblichen Vorweihnachts-Geschäft im letzten Jahr und hält sich seitdem. Ich zähle im Moment 6 Projekte, in denen ich zumindest meine Finger im Spiel haben sollte. Dass das nicht der Fall ist, ist ja klar, denn ich bin auch nur ein Mensch mit zwei Händen und kann auch nicht mehr, als Arbeiten. Gut, ich übertreibe, diese Projekte laufen ja nicht gleichzeitig, aber irgendwie schwingt bei mir die Angst mit, dass ich irgendwann mit einem Projekt zu spät anfange, weil ich ständig nicht dazu komme. An einen Kollegen etwas abgeben geht auch schlecht, weil sie selber alle ebenfalls gnadenlos ausgelastet sind.
    Sicher suchen meine Chefs Händeringend nach mehr Mitarbeitern, aber Welche zu bekommen, scheint in unserer Region schwierig zu sein. Jeder ist nur noch am Jammern, inklusive mir. Man kann eine Sache gar nicht so ausführen, wie man möchte, weil schon der Nächste ruft, oder weil man weiß, dass er rufen wird und zusieht schnell fertig zu werden. Das finde ich persönlich schade. Da leidet nämlich die Qualität darunter.

    Es sind in der Eile, in der wir alle sind, schon Fehler passiert, bei denen wir Geld verloren haben (mein Chef jammert).

    Wir sind alle angepisst, über diese Situation. Die Kollegen meinen immer, dass meine Chefs bei der Auftragsannahme, sich überlegen sollten ob diese Auftragsflut mit unseren Mitarbeiter-Kapazitäten überhaupt zu bewältigen ist. Das finde ich auch richtig. Aber, das stellt sich mir halt auch die Frage, was man machen soll. Es ist ja eigentlich gut für's Geschäft, wenn die Aufträge reinkommen. Und wenn man diese Ablehnt, könnte das zum Kundenverlust führen. Das ist für meinen Chef auch keine leichte Situation, denke mich mal. Mich würde mal interessieren, wie das in anderen Firmen geregelt wird. Wie läuft das bei euch?
    Zitieren Zitieren Aufträge ohne Ende und doch nicht zufrieden  

  2. #2
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    Genau so wie bei euch...... Aufträge ablehnen gibt es nur wenn der Preis komplett im Keller ist.
    Wir vergeben aber auch an Freiberufler und andere Firmen mit den wir eng zusammen arbeiten das sollte Dein Chef auch machen.

  3. #3
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    In eurer Region sind wohl noch keine der vielen neuen hochqualifizierten Fachkräfte angekommen.
    Kurzer Sprachlehrgang und ran an die Arbeit.

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Rudi für den nützlichen Beitrag:

    UniMog (18.10.2015)

  5. #4
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    Willkommen im richtigen Leben ...
    Ich glaube jeder von uns hatte schon solche Situationen.
    Ganz wichtig ist dabei - meines Erachtens - die Kommunikation untereinander und mit den Vorgesetzten.
    Jammern und angepisst sein löst keine Probleme.

    Gruß
    Dieter

  6. #5
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    Hi!

    Ich denke in dieser Situation könnt ihr nur zusammen etwas bewirken und ein Gespräch mit den Chefs suchen, bei dem ihr miteinander die von dir genannten Punkte ansprecht.

    Geld für neue Mitarbeiter ist sicher da, wenn soviele Aufträge über so lange Zeit vorhanden sind. Dann muss man auch aktiv werden und einstellen. Und wenn die Einstellungen auch nur auf Probe sind un geeignete Mitarbeiter zu finden, muss man da ran.

    Ich hab sowas ähnliches schon hinter mir. Wenn man konsequent und überzeugt mit gewisser schärfe da rangeht, dann wird man auch ernst genommen.
    Der wink, dass einem die Firma in der man arbeitet auch wichtig ist, kann da wunder bewirken.

    Gruß,

    Ottmar

  7. #6
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    Das Problem kenne ich so in dar Art ebenfalls.
    Gerade auf's Jahresende nimmt es sogar noch zu, da man ja noch alles in den Jahresumsatz packen möchte damit die Aktionäre ihr Geld bekommen

    Natürlich möchte keiner Aufträge ablehnen, gerade wegen der möglichen Verluste von Kunden.
    Aber hier kommt es auch auf das Produkt selbst an, kann der Kunde überhaupt so schnell zur Konkurrenz gehen?
    Wir haben ebenfalls extreme Lieferzeiten auf Nachrüstungen an unseren Maschinen. Da gab es schon die verschiedenste Versuche dies zu reduzieren.
    Man(n) hat eine VIP-Kapazität eingeführt, worüber man gute Kunden schnell bedienen möchte.
    Problem nur, woher Kapazität nehmen wenn man mit den normalen Aufträge schon über-voll ist?
    Also geht es so nicht. Also Personal einstellen, wie von Dir auch angesprochen.
    Mán würde Personal bekommen, wenn die Firmen nicht immer nur für ein Butterbrot und Ei einstellen wollen.
    Selbst mehrfach erlebt, da rufen Headhunter oder sogar Firmen dich direkt an und laden Dich zum Gespräch ein und umschreiben es sehr schön!
    Nur dann? Angebote zum lachen und die Angebotenen Inhalte sind nicht stimmig ...

    Oder weil es ja günstig sein soll, werden Berufsanfänger eingestellt welche "Null" Erfahrung in der Materie haben.
    Woher auch, sind ja sogar Branchenfremd und haben nie programmiert ... So bei uns.
    Aber da möchte man auch nichts an Ausbildung investieren und dann sollen die ja in 3-6 Monate alle können!
    Entsprechend wird die Kapa Planung dann gemacht! Das geht nicht und ist neben Blauäugig auch noch belastend für einen selbst.
    Du musst Dich nebenher um die kümmern und dein eigentliche Arbeit auch machen
    Sieht man oder möchte man auch nicht sehen und mit der Rosaroten Brille schaut es doch gut aus ...

    Die Lösung mit Fremdarbeiter funktioniert auch nicht, da bis die in der Struktur usw. der Maschinen sind vergeht auch eine Zeit, das möchte keiner Investieren!
    Eigentlich sollten sie es machen, damit die GF sieht das es so nicht geht und was man an den MAs hat!

    Also Du siehst der ganz normale Wahnsinn auch bei anderen ...

    „Eine Frage raubt mir den Verstand bin ich verrückt oder sind es die Anderen ?“

    Albert Einstein

  8. #7
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    Also das was ich hier lese kann ich 1:1 auch auf meine Firma übertragen. Allerdings denke ich, dass auch die Struktur in der Firma ganz wichtig ist. Und daran scheitert es bei uns auch. Noch dazu gibt es dann noch Chefs denen neue Technologien ein Dorn im Auge sind. Sprich Schulungen usw sind raus geachmissenes Geld wo kein nutzen daraus zu ziehen ist. Dass aber derjenige dann vielleicht etwas effektiver arbeiten kann und somit schneller fertig ist, dass sieht er nicht.

  9. #8
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    Sind deine Chefs die Firmeninhaber oder nur höher in der Struktur?

    Zitat Zitat von visu90 Beitrag anzeigen
    Sicher suchen meine Chefs Händeringend nach mehr Mitarbeitern, aber Welche zu bekommen, scheint in unserer Region schwierig zu sein.
    Denn je nach Freiheit in der Entscheidung gestaltet sich auch die Suche.

  10. #9
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    Erstens ist es ja nichtmal dein Problem sondern viel eher das Problem deiner Vorgesetzten und zweitens musst du mal die Zeitung aufschlagen: Viele müssen sich echt Sorgen machen ob sie morgen noch einen Job haben und du jammerst dass du mal ein Jahr viel zu tun hast? Also wundern darf es keinen dass sich manche das Unternehmertum in Mitteleuropa nicht mehr antun wollen...
    Regards NRNT

  11. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu norustnotrust für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (18.10.2015),Rudi (18.10.2015)

  12. #10
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    Während unserem Hausbau hatten einige Handwerker wohl
    ein ähnliches "Problem" – allerdings mit einfacher Lösung:

    Ich : "Warum bist Du mit dem Sanitärmaterial 10 % über
    dem Listenpreis?"

    Hw: "Ich brauche den Auftrag nicht. Wenn ich ihn trotzdem
    machen soll, will ich auch schön was verdienen."

    Also: Preisanpassung.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    UniMog (19.10.2015)

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