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Thema: Jetzt noch Techniker machen, lohnt es sich?

  1. #31
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    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen
    Waer mir ja ganz neu, wenn das Arbeitsamt den Techniker bezahlen würde... Aber (Meister) BAföG sollte u.u. gehen...
    In den 2000ern war das noch möglich (hatte ein paar Kollegen davon in der Klasse) - wie es heute aussieht, k.a..

    Jedenfalls machts der Titel allein nicht. Dazu gehören auch Fleiß, Talent und ein Portion Glück. Der Konkurrenz-Kampf ist in der Branche ziemlich hart geworden. Da hilft nur ständig am Ball bleiben.

  2. #32
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    Das ist ja mit studieren auch alles scheisse weil es fast jeder macht........
    Wenn ich sehe was die können und was in den ersten Jahren gezahlt wird... Auch nicht viel besser wenn überhaupt

  3. #33
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    Zitat Zitat von UniMog Beitrag anzeigen
    Das ist ja mit studieren auch alles scheisse weil es fast jeder macht........
    Wenn ich sehe was die können und was in den ersten Jahren gezahlt wird... Auch nicht viel besser wenn überhaupt
    Ich verstehe es nur nicht: Die ganze Branche jammert über Fachkräftemangel. Aber so wie man dann teilweise mit dem potentiellen Nachwuchs umgeht, braucht man sich hinterher nicht wundern, dass hinterher nix dabei rauskommt.

    Deshalb will heute auch keiner mehr auf Baustelle.

  4. #34
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    Zitat Zitat von postman78 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe es nur nicht: Die ganze Branche jammert über Fachkräftemangel.
    Das ist ganz einfach... Es gibt eigentlich keinen Fachkräftemangel. Nur 3 Punkte:

    - Es werden durch die unwissenden Personaler so spezielle Stellen ausgeschrieben, und auch die Erfahrung dafür gefordert, dass es praktisch nur sehr wenige Bewerber gibt, die diese Anforderung zu 100% erfüllen

    - Mit dem Argument Fachkräftemangel sollen billige ausländische Arbeitnehmer ins Land geholt werden (warum nem deutschen Ing. >5000€ zahlen wenn ich nur jammern muss und die Politik dann ausländische für <3000€ ins Land lässt)

    - Mit dem Argument Fachkräftemangel wurde die Umstellung des Studiums auf Bachelor begründet (die Studenten sind dann schneller im Beruf), aber einzig und allein ist der Grund, denen dann weniger zu zahlen, da sie ja kürzer ausgebildet wurden...

    Kapitalismus pur, und fast keiner merkts...

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu ducati für den nützlichen Beitrag:

    UniMog (06.02.2016)

  6. #35
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    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen

    - Es werden durch die unwissenden Personaler so spezielle Stellen ausgeschrieben, und auch die Erfahrung dafür gefordert, dass es praktisch nur sehr wenige Bewerber gibt, die diese Anforderung zu 100% erfüllen
    Zu Punkt 1 kommt aber noch hinzu:
    Durch die erhöhten Anforderungen hat der Personaler verhandlungsspielraum beim Gehalt, eigentlich wird ja ein IBNer gesucht, da dieser aber kein Dr. Titel hat
    bekommt er nur 1.368,--€, anstatt die ausgeschriebenen 8.665,--€.
    Zum zweiten ist die Stelle oft schon vergeben, bevor Sie ausgeschrieben ist. Die Stellenauschreibung ist dann oft genau auf diese Person ausgestellt.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  7. #36
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    Ja, der viel propagierte Fachkräftemangel ist schon ne Weile mein Aufregerthema Nummer 1...

    Aktuell gibt es sicherlich nur in der Pflege und Medizinbranche wirklich massiv fehlende Kräfte... Wobei man sich auch dort mal überlegen sollte, warum kein Arzt mehr auf dem Land ne Praxis aufmachen will und dafür lieber in ne große Klinik oder ins Ausland geht...

    In der Automatisierungsbranche gibt es sicherlich keinen Fachkräftemangel... (was nicht heissen soll, das der eine oder andere Arbeitgeber angeblich keine Leute findet...)

    Nicht zuletzt durch die ganzen Leiharbeitsfirmen wird die Zahl angeblich offenen Stellen massiv nach oben getrieben... Jede wirklich offene Stelle bei nem Unternehmen taucht mindestens nochmal durch 5 Leiharbeitsfirmen auf. Weiterhin schreiben die Leiharbeitsfirmen auch selbst fiktive, attraktiv klingende Stellen aus, um Leute zu werben, welche dann auf deutlich unattraktivere Stellen vermittelt werden sollen...

    Die Unternehmen sind auch deutlich weniger als früher bereit, Mitarbeiter einzuarbeiten... Kostenintensive Schulungen werden zumindest bei den kleineren Unternehmen so gut wie nie finanziert...

    Da lässt man den Mitarbeiter lieber 5 Monate vor sich hinwuseln, und schmeisst Ihn dann raus, wenn er's nicht selbst hinbekommt... Da braucht sich kein Arbeitgeber beschweren...

    So viel dazu...

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu ducati für den nützlichen Beitrag:

    andre (06.02.2016),UniMog (06.02.2016)

  9. #37
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    Auch in der Pflege und Medizinbranche gäbe es genug Leute hier ist einfach nur das Problem das keiner anständig die Leistung vergüten will.
    Wer möchte schon für 1300-1800 Euro den Urinkellner spielen.

    Fachärzte und Zahnärzte verdienen alle mehr als genug Geld ....nur die lieben Mädels in der Praxis können sich von dem Hungerlohn nicht einmal eine eigene Wohnung und ein Auto leisten.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu UniMog für den nützlichen Beitrag:

    andre (06.02.2016)

  11. #38
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    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen
    Ja, der viel propagierte Fachkräftemangel ist schon ne Weile mein Aufregerthema Nummer 1...

    Aktuell gibt es sicherlich nur in der Pflege und Medizinbranche wirklich massiv fehlende Kräfte... Wobei man sich auch dort mal überlegen sollte, warum kein Arzt mehr auf dem Land ne Praxis aufmachen will und dafür lieber in ne große Klinik oder ins Ausland geht...

    In der Automatisierungsbranche gibt es sicherlich keinen Fachkräftemangel... (was nicht heissen soll, das der eine oder andere Arbeitgeber angeblich keine Leute findet...)

    Nicht zuletzt durch die ganzen Leiharbeitsfirmen wird die Zahl angeblich offenen Stellen massiv nach oben getrieben... Jede wirklich offene Stelle bei nem Unternehmen taucht mindestens nochmal durch 5 Leiharbeitsfirmen auf. Weiterhin schreiben die Leiharbeitsfirmen auch selbst fiktive, attraktiv klingende Stellen aus, um Leute zu werben, welche dann auf deutlich unattraktivere Stellen vermittelt werden sollen...

    Die Unternehmen sind auch deutlich weniger als früher bereit, Mitarbeiter einzuarbeiten... Kostenintensive Schulungen werden zumindest bei den kleineren Unternehmen so gut wie nie finanziert...

    Da lässt man den Mitarbeiter lieber 5 Monate vor sich hinwuseln, und schmeisst Ihn dann raus, wenn er's nicht selbst hinbekommt... Da braucht sich kein Arbeitgeber beschweren...

    So viel dazu...
    Inzwischen kann ich "qualifiziertes" Baustellenpersonal beim Sklavenhändler des Vertrauens für ca 28€ die Stunde bekommen. An diesen 28€ verdient der Sklavenhändler noch dran. Nur rauskommen tut dabei nur Mist... Mag sein, dass die wirtschaftlichen Einsparungen durch Billigkräfte die immensen Schäden auf der Baustelle decken (umso besser - zieht mans dem Sklavenhändler einfach von der Rechnung ab). Das geht so lange gut, bis der Kunde irgendwann ein Werksverbot ausspricht. Wenn mal gespannt, was passiert, wenn dieses 28€ Personal bald Industrie 4.0 kann

    Zurück zum Topic: Ich war kürzlich auf einem Fachvortrag bei einem Bildungsträger, da ich mich auch derzeit für eine Weiterbildung interessiere. Dabei kam die Aussage: Nach EQR ist der Techniker auf gleichem Level wie der Bätschi.

    Meiner persönlichen Meinung nach ist der Techniker inhaltlich trotzdem wertvoller. Denn während nahezu jeder mit entsprechendem Schulabschluss den Bätschi machen kann, muss ich beim Techniker die Berufserfahrung nachweisen um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden. Mein Techniker liegt inzwischen ein paar Jährchen zurück. Kann daher leider nicht beurteilen in wie weit sich die Inhalte heute verändert haben. Aber ich muss definitiv heute für meine Arbeit immer und immer wieder auf das damals auf der Technikerschule gelernte zurückgreifen (Technisches Englisch, Drehstrom Berechnungen, Maschennetze, Umgang mit Konflikten, Formeln umstellen/Gleichungen lösen, etc). Fachlich habe ich das ganze durch ein paar eigenfinanzierte Fachfortbildungen ergänzt.

    Derzeit will ich noch den Technischen Betriebswirt oben drauf packen. Heute im Zeitalter von Bologna mag das etwas "Old School" sein. Aber:
    a) hab ich eingesehen dass für manche Tätigkeiten BWL den Horizont erweitert
    b) bringt mir die Weiterbildung inhaltlich mehr als ein Wirtschafts-Ingenieur Bätschi
    c) ist der Technische Betriebswirt nach EQR auf Master-Level angesiedelt.

  12. #39
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    Ich hab mein Techniker Automatisierungstechnik gemacht während ich im 3 Schichtbetrieb als Elektroniker gearbeitet habe. Der Betrieb fand das gut und hat mich dabei Unterstützt mit Befreiung der Spätschicht an den Tagen. Es waren sehr harte 4 Jahre für mich auch für meine Familie, dazu die Nachtschicht und manchmal 3 Klausuren in einer Woche.
    Es hat sich aber wirklich gelohnt und ich kann es nur jeden empfehlen. Besonders für die Leute die nur eine mittlere Reife haben, denn es gibt ja das Fachabitur Gratis oben drauf. Ich bin dadurch ein Lösungsorientierter Mensch geworden und gehe nun ganz anders mit schwierigen Aufgaben um.
    Mehr Geld gab es aber übrigens nicht, mir wurde immer gesagt das ist doch bloss eine Jobabsicherung und da ist was wahres drann.

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