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Thema: Wem gehört von mir entwickelte Software

  1. #1
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    Hallo liebe Programmierer,

    wem gehört eigentlich die von mir entwickelte Software? Bin zwar angestellt, habe aber einige Softwaretools größtenteils zu Hause entwickelt, bzw begonnen und natürlich auch während der Arbeitszeit in der Firma weiter entwickelt. Kann ich die Software mit zu einer anderen Firma nehmen falls ich den Arbeitgeber wechsle und dort weiter verwenden, oder ist das wenn es entdeckt würde strafbar?

    Ich habe hab den Code ja im Kopf und könnte es daher auch einfach nachprogrammiert haben. Ich kann den Code auch ein wenig modifizieren, umformatieren, sowie Variablen umbenennen... das Design der GUI ändern... Damit die Software nicht mehr identisch ist.

    Aber mal grundsätzlich, von mir persönlich entwickelter Code, gehört doch mir alleine?
    Geändert von Burkhard (17.06.2016 um 00:01 Uhr)
    Zitieren Zitieren Wem gehört von mir entwickelte Software  

  2. #2
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    Ich würde jetzt mal behaupten. ...
    Solange du ein Angestellter bist bleibt der code das Eigentum der Firma. Egal ob du Zuhause was gemacht hast. ...

  3. #3
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    Das bedeutet also, das alles, was ich zu Hause programmiere der Firma gehört?

  4. #4
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    Je nach Vereinbarung:

    http://www.digitalrecht.net/2010/11/...omment-page-1/

    MfG aus OWL

  5. #5
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    Zitat Zitat von Burkhard Beitrag anzeigen
    Das bedeutet also, das alles, was ich zu Hause programmiere der Firma gehört?
    So pauschal sicher nicht.

    Aber Du hast wohl zuhause eine Software entwickelt, welche direkt
    mit Deinem Job zusammenhängt. Und in der Firma weiterentwickelt,
    wie willst Du das heute trennen?

    Aber es wird zwischen Urheber und Nutzung entschieden, der Urheber
    bist und bleibst Du – daher sollte nichts im Wege stehen, das Programm
    "nochmal" an anderer Stelle zu schreiben.

    Soweit meine Einschätzung, welche ausdrücklich keine Rechtsberatung ist.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. (William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)

  6. #6
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    Wer setzt die SW denn ein? Nur Du oder auch Kollegen oder schlimmstenfalls weite Teile deines AGs?
    Wer weiß von der SW u. wie wichtig ist die nun im Betrieb?

    Zitat Zitat von Burkhard Beitrag anzeigen
    Bin zwar angestellt, habe aber einige Softwaretools größtenteils zu Hause entwickelt, bzw begonnen und natürlich auch während der Arbeitszeit in der Firma weiter entwickelt.
    Die SW gehört idR deinem Arbeitgeber - Du hast die SW in unmittelbarem Zusammenhang deines Arbeitsverhältnisses u. (auch) während deiner bezahlten Arbeitszeit entwickelt. In Nachgang wird es schwierig für Dich zu beweisen, dass nicht die ganze SW während der Arbeitszeit erstellt wurde u. dein AG könne ja nichts dafür, dass Du deine "Überstundenzettel" nicht nachprüfbar u. termingerecht abgegeben hast

    Richtig nachteilig werden solche Ansprüche wohl, wenn Du zuhause eine patentfähige Entwicklung (ganz ohne in der Firma weitergemacht zu haben), aber im Kontext deiner Angestelltenaufgabe, gemacht hast - auch hier hätte der AG zuerst mal Anspruch auf das Patent, da unterstellt wird, dass Du ohne deinem AG nicht soweit gekommen wärst.

    Dein Frage dürfte wohl einen konkreten Hintergrund haben - konsultiere besser einen Anwalt - ein Forum ist ja keine Rechtsberatung.
    Geändert von GLT (17.06.2016 um 08:23 Uhr)

  7. #7
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    Programme und Funktionen, die "feste" in den gelieferten Programmen an den Kunden verkauft wurden oder die auf "Geheimnisse" des Kunden oder des Arbeitgebers zurückgreifen, sind und bleiben Eigentum des Arbeitgebers.
    Ein "Mitnehmen" muss zwingend vom Arbeitgeber genehmigt werden. Auch wenn du sie programmiert hast und ggf. sie nachprogrammieren könntest. Jedoch wirst du nie alles so dir behalten können, wie wenn du die Programme
    mitnehmen würdest.
    Anders sieht es mit Programmen aus, die deine eigentliche Aufgabe beschleunigen oder verbessern. Z.B. einen besseren Variablen-Editor oder ein Excel-File mit dem das Übersetzen schneller geht. Wenn diese Programme nicht
    von allen als Standard-Programme in der Firma verwendet werden und nur du sie für deine Projekt verwendest, kannst du diese auch im neuen Job weiter verwenden. Solange sie natürlich nicht auf Funktionen oder Programm-Teile
    vom derzeitigen Arbeitgeber zurückgreifen.

    Dies ist aber keine Rechtsberatung. Frag besser einen Anwalt nach, wenn es um bahnbrechende Funktionen geht, die du zwingend für deinen neuen Job brauchst.....
    Kommt Zeit.... Kommt Rat.... In der Tat.
    Lautlose Windturbine, die keinen bewegten Schattenwurf hat und in Wohngebiete aufgestellt werden kann? Bei Interesse PN

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Krumnix für den nützlichen Beitrag:

    Knaller (12.07.2016)

  9. #8
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    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Richtig nachteilig werden solche Ansprüche wohl, wenn Du zuhause eine patentfähige Entwicklung (ganz ohne in der Firma weitergemacht zu haben), aber im Kontext deiner Angestelltenaufgabe, gemacht hast - auch hier hätte der AG zuerst mal Anspruch auf das Patent, da unterstellt wird, dass Du ohne deinem AG nicht soweit gekommen wärst.
    Ich weiss zwar nicht, was der TS für eine Software gemacht hat, würde aber mal unterstellen, dass diese nicht patentierfähig ist.
    Die Voraussetzungen Software patentieren zu können sind sehr kompliziert- wir selber sind trotz großer Bemühungen mal daran gescheitert.
    Man könnte fast pauschal sagen: Software alleine kann man gar nicht patentieren.

    siehe auch:
    https://info.legal-patent.com/german...d-wenn-ja-wie/

  10. #9
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    Schau mal hier bzw mehr Details hier.

    Wie willst du nachweisen dass du die Software in deiner Freizeit gemacht hast? Ausserdem reich möglicherweise sogar die Verwendung von Firmenlizenzen bzw. das Wissen das du von deiner Firma verwendet hast um die in die Bredouille zu bringen. Schon klar: Wo kein Kläger da kein Richter aber ich würde da grundsätzlich die Finger davon lassen.

    Regards NRNT

  11. #10
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    Hallo,
    der TS sollte mal in seinem Arbeitsvertrag nachsehen, was darüber vereinbart wurde. Grundsätzlich wurde er ja dafür eingestellt, um Software für den Arbeitgeber zu entwickeln. Aber wie schon beschrieben, sollte man hier einen Rechtsberater konsultieren.
    Viele Grüße

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