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Thema: Privates Hab und Gut für die Arbeit einsetzen

  1. #1
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    Ich nutze für die Arbeit ab und an mein privates Auto, wenn z. B. kein Dienstwagen aus unserem Firmenfuhrpark mehr frei ist. Ich bekomme dann 30 ct. pro Kilometer. Ich nehme es halt hin. Ich sage nicht, dass ich erfreut darüber bin mit meiner privaten Kiste fahren zu dürfen. Aber ich sehe auch, dass mein Chef keine neuen Autos herzaubern kann. Also, spare ich mir Kraft und Energie und diskutiere nicht. Solange es bei Ausnahmen bleibt.

    Was mir eher aufstößt, ist, dass ich mein privates Handy immer mehr geschäftlich nutze. Sicher, mein Chef erstattet mir die Telefonkosten. Aber es ist doch nicht gerade Sinn der Sache, wenn ich doch eh ein Geschäftshandy habe. Wenn am Wochenende ein Notfall ist, habe ich es nun mal nicht dabei. Außnahme: wenn ich mich rufbereit halten muss. Ansonsten wäre es mir zu doof, zwei Handys rumzuziehen. Mich würde mal interessieren wie ihr das handhabt. Bei mir in der Arbeit gehen die Meinungen weit auseinander. Die Einen nutzen ihr Geschäftshandy einfach privat (sind auch die, die am meisten angerufen werden). Ein Anderer Kollege nutzt ein Dual-Sim Smartphone (mit dem Gedanken spiele ich im Moment) und dann gibt es Kollegen, die finden es Geisteskrank privat für die Arbeit überhaupt erreichbar zu sein.
    Zitieren Zitieren Privates Hab und Gut für die Arbeit einsetzen  

  2. #2
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    Das muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Keiner ist gezwungen die privaten Sachen zu nutzen. Was passiert denn wenn Du einen Unfall mit deinem privaten Auto hast ?
    30 ct pro km erscheint mir nicht gerade lukrativ. Bekommst Du die Fahrzeit bezahlt ?

  3. #3
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    In welcher Firma arbeitest du denn?
    Warum musst du IMMER erreichbar sein?
    Wenn Rufbereitschaft, dann Geschäftsnummer, sonst keine Nummer unter diesem Anschluss, außer Kollegen, die ggF ein Problem haben und Hilfe brauchen, die haben die Privatnummern, sonst niemand.
    Jeder braucht Ruhe und ein Privatleben.
    So machen wir dies und das ist auch gut so.

    Wegen dem Privatwagen würde ich mir Gedanken machen, denn wie schon erwähnt wurde, wer bezahlt bei einem Schuss?


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  4. #4
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    Bei uns in AUT gibt es ein amtliches km-Geld.
    pro km 0,42 Cent- natürlich steuerfrei.
    Soweit ich gelesen habe, ist das in Deutschland lediglich nur 30 Cent, von daher ist das zwar sehr wenig aber gesetzlich gedeckt.
    Fahrzeit muss natürlich bezahlt werden. In unserer Firma gibt es aber zu 99% FirmenPKW's, die meistens werden ja auch privat genutzt.

    Alle Mitarbeiter, die bei uns ausser Haus sind (auch nur zeitweise) haben ein Firmenhandy, das sie auch privat benützen dürfen.
    Sämtliche Kosten trägt der Arbeitgeber. Daher haben die meisten kein privates Handy.

  5. #5
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    Ich habe mir Anfang des Jahres privat ein Dual-Sim Handy zugelegt, weil es mich über die Zeit zu sehr angestunken hat, immer 2 Telefone dabei zu haben. Leider bietet die Business Sparte unseres Mobilfunkanbieters keine Dual-Sim Telefone an.
    Solange ich keine kostenplichtigen Servicenummern anrufe, kann ich mein Diensthandy auch privat nutzen (bei den Flatrates kostet es der Firma ja nichts). Also nutze ich meistens die Firmen Sim-Karte wenn ich jmd anrufe, gebe aber bei privaten Angelegenheiten immer meine private Nummer an, fall mich jmd zurückrufen möchte.

    Das ich nach Feierabend auch noch telefonisch erreichbar bin, wird bei uns zwar nicht explizit gefordert aber doch gern gesehen. Da die Kollegen aus der Instandhaltung aber sehr rücksichtsvoll sind, kommt ein Anruf nur dann, wenn sie selbst mit ihrem Latein am Ende sind. Das passiert vieleicht 6-7 mal im Jahr, also noch absolut zu verkraften. Wenn 2-3 mal pro Woche ein Anruf kommen würde, würde ich natürlich darauf drängen, dass da eine bessere Lösung gefunden wird.

    Zu Leuten, die sich absolut weigern nach Feierabend erreichbar zu sein habe ich ein gepaltenes Verhältnis.

    1. hängt es immer davon ab, warum man angerufen wird. Bei mir sind es halt Ausfälle (mit unklarer Ursache) von Anlagen bei denen ich für die Steuerung verantworlich war. Wenn unsere Elektriker da nicht weiterkommen und keiner erreichbar ist, würde die Anlage im schlimmsten Fall 1-2 Schichten lang still stehen. Bei Anrufen wegen Lapalien werde ich auch etwas säuerlich, aber das kommt bei mir zu Glück so gut wie nie vor.

    2. Wenn man in der Position ist, in der man auch ausserhalb der Arbeitszeit mit Anrufen rechnen muss, hat man eigentlich eine Position in der Firma mit einem Veranwortungsbereich der dies auch abdeckt. Wer das nicht möchte, der muss sich dann aber auch nicht wundern, wenn Kollegen die da etwas mehr Initiative zeigen, Gehalts und Postenmäßig an einem vorbeiziehen.
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  6. #6
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    Privates Auto für die Firma verwenden: Niemals

    Mal abgesehen von den Wertverlust, denk doch mal daran wenn du ein Unfall
    baust, dann darfst du Privat auch noch Bus und Bahn benutzen.

    Gib deinen Chef mal den Tip das es auch Mietwagen gibt und das schon auf jedem Dorf.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  7. #7
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    Hi,
    also privat und dienstlich schon recht strikt, das geht schon beim Auto los. Das Thema unverschuldeter Unfall wurde ja schon angesprochen.
    Beim Händie ist es bei mir privat wie dienstlich, ich muß nicht 24/7 erreichbar sein, ich schleppe weder das eine noch das andere mit mir herum wenn es nicht notwendig ist. Es ensteht kein existenzielles Problem wenn man nicht sofort irgendwo angerufen werden kann und man kann auch zurückrufen.

    Gruß
    Mario

  8. #8
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    Ich sage immer:
    „Das Leben ist eine geben und nehmen“
    Solange beide Seiten damit zufrieden sind ist doch alles ok

    Bei uns ist es so:
    Da wir auch jederzeit eine Firmenfahrzeug mal privat
    bekommen können wenn wir eins brauchen, fahren wir auch mal mit unseren privaten Kfz wenn es erforderlich ist.
    Beides ist aber nicht die Regel. Aber alle sind so zufrieden.
    Genauso ist es mit Werkzeug.

    Win-win oder wie das „Neu“ so heißt

    Handys haben wir Diensthandys die wir auch privat nutzen die aber auch nicht „ausnutzen“.
    Bis vor ca. zwei Jahren hatten wir die TwinBill Karten ,war vom Gedanken her gut, aber seit den
    Flatrates und den erforderlichen Datenverbindungen auf privater und dienstlicher Seite auch keine Lösung mehr.

    Die Telefonnummern haben aber auch nur die wichtigsten Kunden die diese auch wirklich nicht missbrauchen, wenn diese anrufen hat dies auch seine Berechtigung.
    Die Firma gibt unsere Nummer nie heraus, das entscheiden alleine wir wer sie bekommt.


    In jetzt über 30 Jahre Dienstzeit war ich (wissentlich) nur ein einziges Mal zu einem Kunden am
    privaten Festnetz „ungehalten“ als dieser mich Sonntagmorgens wegen eines brummen in seiner Sprechanlage gleich bei sich sehen wollte.

  9. #9
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    Geben und nehmen, aber mit unterschiedlichen Vorzeichen.
    Als Privatman kannst du einen Wirtschaftlichen Schaden nicht
    von der Steuer absetzen und auch nicht den Kauf und nutzen
    eines Handys.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  10. #10
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    Ich würde sagen, dass es wirklich immer drauf ankommt. Wenn eine Firma gerade am Aufbau ist und vielleicht das Geld knapp ist kann man schon mal mit seinem Auto wo hin fahren. Aber ansonsten muss es grundsätzlich schon ein Geschäfts PKW sein. Auch bei den Handys ist es so, wobei ich da aber lieber zwei Handys habe als eines. Mein Wochenende ist mir eigentlich heilig. Außer ich weiß, dass es irgendwo Probleme gibt, dann nehm ich mal das Geschäftshandy mit. Aber privat angerufen werden will ich sicher nicht.

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