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Thema: Wie kann man ein Unternehmen effektiv organisieren?

  1. #1
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    Ich habe einen interessanten Artikel gefunden. Dabei geht es darum, wie man ein Unternehmen effektiv organisieren kann und welche technischen Tools dabei auch helfen können (zum Beispiel Kommunikationstools). Ist sicher auch bzw. gerade für diejenigen interessant, die ihr eigenes Unternehmen führen. In dem Artikel geht es auch darum, wie man Kreativität im Unternehmen besser fördern kann. Gerade den letzten Punkt finde ich besonders wichtig, da er die Zusammenarbeit fruchtbarer macht und auch dafür sorgt, dass sich Mitarbeiter im Unternehmen wohl fühlen und damit auch länger der Firma treu bleiben. Befragt wurde Bibop Gresta, der Vice-CEO und COO von Hyperloop Transportations.

    Ich würde mich freuen, wenn jemand den Artikel lesen und seine Meinung dazu abgeben würde: Wie kann man eurer Meinung nach ein Unternehmen besser strukturieren bzw. organisieren und Kreativität fördern? Habt ihr da vielleicht schon selber Erfahrungen in euren Unternehmen mit gemacht?

    Liebe Grüße,
    flubber
    Zitieren Zitieren Wie kann man ein Unternehmen effektiv organisieren?  

  2. #2
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    Der Artikel ist für mich aktuell typisches Managementtheorieblabla von einem Autor der noch nie operativ eine Organisation geführt hat und verzweifelt versucht mit modernen Buzzwords fürchterlich "neues" Wissen vorzutäuschen. Viele Begrifflichkeiten sind vermischt und missbräuchlich verwendet. Im Titel geht es um Managementkultur, im Titel des Threads um effektive Organisation, im Artikel einerseits um Kommunikationswege, Projektmanagementmethoden, Wissensmanagement und Blabla. Jeder der sich ein bißchen mit dem Thema Organisation und Führung beschäftigt hat weiß dass das zwar natürlich alles irgendwie zusammenhängt aber separate Perspektiven einer Organisation sind. Dafür hätte man nichtmal ein Buch lesen müssen sondern ein Blick in Wikipedia hätte vermutlich ausgereicht.

    Meiner Meinung nach sollte sich der Autor mal intensiv mit Malik und Sprenger befassen und dann mal 3-5 Jahre operativ als Führungskraft arbeiten bevor er hier seinen Blog promoted um möglicherweise angehenden jungen Führungskräften einredet dass Facebook@Work darüber hinwegtäuschen wird das Führung ein Knochenjob ist der viel Mühe, Konfliktbereitschaft (die Bereitschaft täglich Konflikte -im weiteren Sinne- mit Kollegen, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten auszutragen) und persönliche Erfahrung benötigt. Und dass Kreativität für ein Unternehmen zwar wichtig ist, aber auch nicht wichtiger als die klassischen Tugenden wie Fleiß, Ehrlichkeit, Demut und Stärke.
    Geändert von norustnotrust (10.08.2016 um 21:23 Uhr)
    Regards NRNT

  3. Folgende 9 Benutzer sagen Danke zu norustnotrust für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (09.08.2016),Cassandra (09.08.2016),DeltaMikeAir (09.08.2016),dingo (11.08.2016),drmicha (10.08.2016),Mecha2312 (09.08.2016),Paul (09.08.2016),Rudi (10.08.2016),winnman (09.08.2016)

  4. #3
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    Hi,
    ergänzend ist dazu zu sagen das die beste Unternehmensführung ganz einfach auf gesundem Menschenverstand basiert, gepaart mit ständigem wachem Blick auf eigene Fehler und dem Mut diese zu ändern.

    Gruß
    Mario

  5. #4
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    den Artikel mal ganz außen weg genommen.

    Ich finde das Konzept der flachen Hierarchie super und es gibt auch schon genug gute Beispiele, bei denen es funktioniert hat, z.B. Gore. Eine Firma aus den USA mit einem Jahresumsatz von über 3 Mrd. Dollar, welche gänzlich ohne Chefs auskommt. Die Eigenverantwortung und der Freiraum eines jeden Mitarbeiters fördert hier klar die Kreativität.

  6. #5
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    Hi!

    Vielen Dank erst mal für eure Meinungen.

    An norustnotrust: Ja, es stimmt, ich habe noch nie eine Organisation geführt, aber es stimmt keineswegs, dass ich verzweifelt versucht habe, "neues Wissen" vorzutäuschen. Dennoch finde ich nichts Verwerfliches daran, einen Artikel über Unternehmensführung zu posten, auch wenn ich selber noch nie eines geführt habe.
    Ja, es mag sein, dass ich Begrifflichkeiten nicht klar getrennt habe, dafür entschuldige ich mich. Sorry, wenn der Artikel dich gelangweilt hat und du dich bereits in ganz anderen Sphären bewegst.
    Das ist übrigens nicht mein Blog, sondern ich habe ihn nur zufällig entdeckt. Außerdem habe ich nicht vor, angehenden Führungskräften etwas "einzureden". Angehende Führungskräfte sind ohnehin schlau genug, um Dinge zu reflektieren und müssen sich nichts einreden lassen.
    Wie, es kostet Zeit, Fleiß, Disziplin und Kraft, ein Unternehmen zu führen? Also das hätte sogar ich bei Wikipedia nachlesen können

    An marioba hast du vollkommen recht! Tatsächlich gibt es auch nicht viele Führungskräfte, die wirklich den Mut haben, auch Fehler zu reflektieren und dann etwas zu ändern. Daher ist das aus meiner Sicht eine ganz besonders wertvolle Eigenschaft für eine Führungskraft.
    An Eulenauge: Danke für dein Beispiel! Mittlerweile gibt es auch immer mehr junge Unternehmen, die mit flachen Hierarchien arbeiten. Bei uns in der Firma ist das auch so und es funktioniert ganz wunderbar

  7. #6
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    Zitat Zitat von flubber Beitrag anzeigen
    Hi!

    Vielen Dank erst mal für eure Meinungen.

    An norustnotrust: Ja, es stimmt, ich habe noch nie eine Organisation geführt, aber es stimmt keineswegs, dass ich verzweifelt versucht habe, "neues Wissen" vorzutäuschen. Dennoch finde ich nichts Verwerfliches daran, einen Artikel über Unternehmensführung zu posten, auch wenn ich selber noch nie eines geführt habe.
    Bist du den der Autor oder hast du die Antwort von norustnotrust nicht richtig gelesen?
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    norustnotrust (12.08.2016)

  9. #7
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    Ich weiß schon, jedes Unternehmen das etwas auf sich hält schreibt "flache Hierarchien" in seine Stellenauschreibungen (ja, wir auch) aber ich finde keine Definition die mir sagt wann eine Hierarchie flach ist. Natürlich kann ich an zwei Organigrammen erkennen welche "flacher" ist als die andere aber grundsätzlich ist das eine willkürliche Abgrenzung. Das Beispiel Gore ist sicherlich ein interessantes Beispiel wie man ein Unternehmen anders organisieren kann. Es zeigt für mich jedoch sehr gut eine Grundschwäche in dieser "bessere Organisation" Diskussion. IMHO gibt es keine "bessere" oder "schlechtere" Organisation per se. Es gibt vielleicht Organisationsformen die unter ganz spezifischen Umständen besser sind als andere Organisationsformen. Eine Expertenorganisation (wie eine Forschungseinrichtung) werde ich wahrscheinlich anders organisieren wie ein Kaffeehaus. Man sollte auch nicht vergessen dass einige der ältesten (der Ursprung des Themas Organisation überhaupt) und größten Organisationen sicher keine flachen Hierarchien haben z.B. das Militär. Trotzdem erfüllen diese Organisationen ihren Zweck offenbar auf bestmögliche Weise, sonst hätte sich das System wohl nicht gegen die flache Organisation der Barbarenhorden durchgesetzt.
    Von daher sind viele Beispiele die immer durch die Medien geistern nett zu lesen aber imho sollte man sich davon nicht blenden lassen. Ich kann sagen Gore ist erfolgreich weil es die Hierarchien abgeschafft hat, ich kann aber genausogut sagen Gore ist erfolgreich obwohl es seine Hierarchien abgeschafft hat. z.B. Google ist unheimlich erfolgreich, Amazon aber auch!
    Zu guter Letzt: Hyperloop ist gerade mal 1,5 Jahre alt und hat bisher noch keinen Cent verdient und noch keine einzige Schraube gebaut. Außer einem dubiosen Agreement mit der Slovakei ist dazu bisher auch wenig bekannt geworden. Was es zu einem der "kreativsten Unternehmen" der Welt machen soll bleibt eines der vielen unsinnigen Geheimnisse dieses Blogposts...

    EDT:Tippfehler
    Geändert von norustnotrust (12.08.2016 um 23:24 Uhr)
    Regards NRNT

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu norustnotrust für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (13.08.2016)

  11. #8
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    Diesen Hype um neue Organisation, flache Strukturen und StartUp-Spirit finde ich sehr nett.
    Nur weil Joe Kaeser bei Siemens auf die Krawatte verzichtet und Otto Schrader bei Otto das generelle "Du" eingeführt hat, werden doch diese Unternehmen nicht besser und erfolgreicher.
    Viele Unternehmen haben in der Zwischenzeit auch schon wieder einen Rückzug von flachen Strukturen angetreten, denn letztlich heißt eine flache Struktur auch mehr Arbeit für den einzelnen.
    Und vorallem mehr unproduktive Arbeit ... Vereinfacht: Wenn man sich um jeden Scheiß kümmern muß, dann nervt das und man kommt nicht mehr zu den wichtigen Aufgaben

    Zu Führung und Organisation gehören - wie schon angesprochen - andere Dinge.
    Zum Beispiel eben: Fairness, gegenseitiger Respekt und offene Kommunikation.

    Gruß
    Dieter

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Elektricks (13.08.2016)

  13. #9
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    Hallo nochmal,

    offenbar hat es da ein Missverständnis meinerseits gegeben: Nein, ich bin nicht der Autor des geposteten Artikels, sondern habe diesen lediglich gefunden und hier eingestellt. Daher entschuldige ich mich hiermit bei norustnotrust, dass ich ihn offenbar missverstanden habe und vielleicht etwas unfreundlich war. Sorry!

    Generell kann man sicher nicht sagen, dieses oder jenes Unternehmen ist erfolgreicher, weil es mit Methode XY arbeitet bzw. diese oder jene Unternehmensführung pflegt. Das hängt ja auch noch von vielen anderen Faktoren ab, wie etwa (wie bereits erwähnt) ein faires Miteinander, offene Kommunikation, Zuverlässigkeit, Disziplin, etc. Die gesamte Mischung aus allen Faktoren ist wichtig. Genauso wie manch einer in der Medizin sagt "Wer heilt, hat Recht" kann man vielleicht auch in Punkto Unternehmensführung sagen, wer ein erfolgreiches Unternehmen mit zufriedenen Mitarbeitern führt, hat Recht, jetzt mal ganz unabhängig von der Methode.

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