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Thema: Kündigung - Anbieten von Weiterarbeit auf 400€-Basis o.ä.

  1. #11
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    Hallo Gerhard Bäurle,

    Zitat Zitat von deltalogic Beitrag anzeigen
    ..Da muss aber der/die Bewerber/in einverstanden sein, sonst kann das für den Nachfragenden teuer d. h. mit einer Schadenersatzzahlung enden.
    Das ist interessant. Ohne rot zu werden gebe ich gerne zu, dass ich mich mit der rechtlichen Seite überhaupt nicht auskenne. Aus der Praxis kann ich jedoch bestätigen dass dieses Vorgehen durchaus üblich ist. Ich bin zwar glücklicherweise kein Arbeitgeber, wurde jedoch in den letzten Jahren mehrmals mit derartigen Anfragen z.Bsp. von Zeitarbeitsfirmen und einmal auch von einen unserer besten Kunden konfrontiert. Ob der Bewerber damit einverstanden war, weiß ich nicht. In den meisten Fällen habe ich den Fragesteller an meinen Chef verwiesen. Nur unserem Kunden (gutes persönliches Verhältnis) hatte ich Auskunft zu einem ehemaligen Kollegen gegeben. Ich konnte nichts Schlechtes über den Kollegen sagen. Unser Kunde (der AG) hatte ihn dennoch nicht eingestellt. Er meinte, alle bisherigen AG hätten dasselbe (?) berichtet. Ich hatte dann nicht weiter nachgefragt.

    Warum soll sich ein Arbeitgeber nicht über einen Bewerber erkundigen dürfen? Ist das tatsächlich gesetzlich verboten? Eingestellt ist jemand schnell. Wenn sich dann später herausstellt dass derjenige trotz Ausbildung und Qualifikation doch nicht für seine Tätigkeit geeignet ist, ist es sehr schwer, ihm zu kündigen. Der Arbeitnehmer geht dann vor Gericht. Dann muss dann der AG aus sozialer Sicht erst einmal seine halbe Belegschaft entlassen, bevor dem Kläger gekündigt werden darf. Das ist doch ein Unding, oder? Passt aber zu unserem Staat! Alles Funktionierende wird plattgewalzt.

    @Holle,
    ..auf irgendeiner anderen Basis als ne Festanstellung.
    - du könntest dich nebenberuflich selbstständig machen (mit Erlaubnis deines neuen Chefs);
    - dein neuer Chef verkauft deine Leistung an deinen alten Chef
    - dein alter Chef stellt deine Oma ein und du machst nebenbei die Arbeit
    - dein alter Chef bezahlt dich aus der Portokasse

    Legal sind wohl nur der erste und der zweite Vorschlag. Ich würde ohne Scham den letzten bevorzugen. Wie ich kürzlich aus erster Quelle hörte, fahren in Berlin viele Taxifahrer "legal-schwarz". Der Staat will es nicht anders. Das bleibt aber unter uns .


    Gruß, Onkel
    Geändert von Onkel Dagobert (08.08.2006 um 20:59 Uhr)
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  2. #12
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    Hallo,

    ich würde mit offenen Karten spielen. Dann kann dir bestimmt keiner an den Karen fahren.

    Bei meiner Schwester war es so ähnlich.

    Zitat Onkel:


    - dein neuer Chef verkauft deine Leistung an deinen alten Chef


    Sie hat noch ein bis zwei Monate bei der alten Firma jemand eingelernt, dann hat sie endgültig gewechselt.


    Kommt wahrscheinlich auf darauf an, was Du für ein Verhältnis zu deinem jetztigen Arbeitgeber hast.

    Robert

  3. #13
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert
    Zitat Zitat von deltalogic
    Da muss aber der/die Bewerber/in einverstanden sein,
    sonst kann das für den Nachfragenden teuer d. h.
    mit einer Schadenersatzzahlung enden.
    Das ist interessant. Ohne rot zu werden gebe ich gerne zu, dass ich mich mit der rechtlichen Seite überhaupt nicht auskenne. Aus der Praxis kann ich jedoch bestätigen dass dieses Vorgehen durchaus üblich ist. ...
    Sorry. Leider war meine Äußerung unpräzise. Das betrifft
    natürlich nur das aktuelle Beschäftungungsverhältnis,
    welches noch ungekündigt ist - d. h. wenn der
    aktuelle Arbeitgeber vom potentiellen Arbeitgeber
    vom Verändrungswunsch erfährt.

    Zitat Zitat von Onkel Dagobert
    ... Eingestellt ist jemand schnell. Wenn sich dann später
    herausstellt dass derjenige trotz Ausbildung und Qualifikation
    doch nicht für seine Tätigkeit geeignet ist, ist es sehr schwer,
    ihm zu kündigen. Der Arbeitnehmer geht dann vor Gericht. Dann
    muss dann der AG aus sozialer Sicht erst einmal seine halbe
    Belegschaft entlassen, bevor dem Kläger gekündigt werden darf.
    Das ist doch ein Unding, oder? Passt aber zu unserem Staat! Alles Funktionierende wird plattgewalzt.
    Das sehe ich genauso.

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  4. #14
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    Hallo Gerhard Bäurle,

    Zitat Zitat von deltalogic Beitrag anzeigen
    ..Das betrifft
    natürlich nur das aktuelle Beschäftungungsverhältnis,
    welches noch ungekündigt ist - d. h. wenn der
    aktuelle Arbeitgeber vom potentiellen Arbeitgeber
    vom Verändrungswunsch erfährt.
    Das ist verständlich. So einen Fall kenne ich auch aus meinem Umfeld (Partner-Firma). Dem Arbeitnehmer wurde daraufhin von seinem damaligen AG unverzüglich gekündigt ("Ordentliche Kündigung"). Das wäre wahrscheinlich eine Schadenersatzklage wert gewesen. Ob es soweit gekommen ist, weiß ich nicht.

    Gruß, Onkel
    Geändert von Onkel Dagobert (08.08.2006 um 22:19 Uhr)
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  5. #15
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    Ich würde es nicht machen, weil dein neuer Arbeitgeber eine gewisse Loyalität erwartet und nicht will, dass du noch am alten Job hängst. Zudem, wenn es so ein Endlosprojekt ist, dann wirst du so schnell damitnicht fertig werden.

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