Hat schon jemand die KI "ChatGPT" ausprobiert?

ducati

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Der Chatbot erstellt zuerst die Scripte an der Hochschule dann schreibt er die Diplomarbeiten und später die wissenschaftl. Papers...

Ja mei...

Meist kann die Text-KI den ersten Entwurf für jedwedes Dokument liefern.

Wir könnten zum Beispiel innerhalb von kurzer Zeit neue Modulbeschreibungen erstellen oder bestehende um neue Lernziele oder Literatur ergänzen und aktualisieren. Ein Beispiel: wir wollten in einem recht theoretischen Seminar über Ethik und Globalisierung ein paar Fallbeispiele aus dem globalen Süden einbringen – das haben wir dann einfach von der KI in der ersten Fassung ausarbeiten lassen – die uns dann Beispiele gab, zum Beispiel eine Session zu feministischen Arbeiterbewegungen in Lateinamerika. Darauf wären wir bestimmt selbst gekommen – aber nicht nach fünf Sekunden. Gleichzeitig lassen wir uns von der KI ein Bewertungsraster für Gruppenpräsentationen vorschlagen – das müssen wir dann natürlich noch einmal nachprüfen und validieren.
Ganz bestimmt wird das dann nochmal von der Sekretärin geprüft und validiert... 🙈😉😂

Am Ende wird Text und BlaBla immer weniger wert und die Wertschätzung für praktische Tätigkeiten steigt wieder. Hoffentlich... 🙂

Lepenies: Im baden-württembergischen Landtag hat Alex Salomon (die Grünen, Anm. d. Red.) gerade die erste von KI geschriebene Rede gehalten. Das überlege ich mir natürlich jetzt auch für kommende Festreden …

🙄🙄🙄

Generell vermute ich, dass KI alle Tätigkeiten, die mit Text oder Bild zu tun haben, revolutionieren wird, auch in verknüpfter Form: "Schreibe mir in folgenden Sprachen ein Kinderbuch zu meiner Masterarbeit, verfilme es und komponiere die Filmmusik dazu" – so etwas wird möglich sein.

Ja mei...
 
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ducati

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Ich habe gerade Mal den aktuellen Google Assistent gefragt, was schwerer ist. 1kg Blei oder 1kg Federn...

Anhang anzeigen 66269
Man muss das jetzt nur noch vielfach und wichtig klingend wiederholen, dann hält das auch irgendwann in die wissenschafliche Literatur und in die Schulbücher so Einzug.
Wenn ich dass hier so lese, denke ich dass solide Grundwissenvermittlung in der Schule immer wichtiger wird.
Irgendwo weiter oben hab ich ja schon geschrieben, das Internet ist bald tot.
 

dekuika

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@Klugscheissermodus on
So ganz blöd ist die Antwort eigentlich nicht. Die Aussage, dass 1 kg Federn genauso schwer wie 1 kg Blei ist, stimmt nur so lange wie der Luftdruck während der Messung gleichbleibt. Wiegt man 1 kg Federn und 1 kg Blei in einer Druckkammer auf einer Balkenwaage gegeneinander auf und pumpt dann die Luft ab, werden die Federn leichter, da die Luft, die sich zwischen den Federn befindet, weniger und damit leichter wird.
@Klugscheissermodus off
 

DeltaMikeAir

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So ganz blöd ist die Antwort eigentlich nicht.....stimmt nur so lange wie der Luftdruck während der Messung gleichbleibt.....

Da kann ich ja auch sagen "Wenn ich die Federn bei Windstärke 9 wiege, sind sie viel leichter......"
 
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Aventinus

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@Klugscheissermodus on
So ganz blöd ist die Antwort eigentlich nicht. Die Aussage, dass 1 kg Federn genauso schwer wie 1 kg Blei ist, stimmt nur so lange wie der Luftdruck während der Messung gleichbleibt. Wiegt man 1 kg Federn und 1 kg Blei in einer Druckkammer auf einer Balkenwaage gegeneinander auf und pumpt dann die Luft ab, werden die Federn leichter, da die Luft, die sich zwischen den Federn befindet, weniger und damit leichter wird.
@Klugscheissermodus off
Ich würde an der Stelle noch anmerken, dass sich die Masse weder von Blei noch der Federn abhängig von Luftdruck oder sonstigem ändert. Lediglich die Gewichtskraft erfährt die Änderung.
 

NBerger

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Klugscheissermodus² on

Es wurde lediglich nach dem Gewicht gefragt, nicht was eine Messung unter bestimmten Bedingungen anzeigt.
Die Annahme die Messung findet in Luft statt (1013 mbar) ist grundsätzlich falsch!
Auch das Volumen der Federn ist willkürlich und damit nicht korrekt!

Es wird oben der Auftrieb in Luft mit eingerechnet. Ziehe ich diesen jedoch ab so werden die Federn schwerer als das Blei...

Und nun???

Klugscheissermodus² off
 

ducati

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Klugscheissermodus² on

Es wurde lediglich nach dem Gewicht gefragt, nicht was eine Messung unter bestimmten Bedingungen anzeigt.
Die Annahme die Messung findet in Luft statt (1013 mbar) ist grundsätzlich falsch!
Auch das Volumen der Federn ist willkürlich und damit nicht korrekt!

Es wird oben der Auftrieb in Luft mit eingerechnet. Ziehe ich diesen jedoch ab so werden die Federn schwerer als das Blei...

Und nun???

Klugscheissermodus² off
wo wurde nach dem Gewicht gefragt?

Es wurde gefragt was ist "schwerer".

Jetzt ist allerdings nicht definiert, ob sich "schwer" auf Masse oder Gewicht bezieht.

So oder So, die Masse [kg] ist identisch, unterschiedlich wäre höchstens das Gewicht [N], wenn man denn Auftrieb und Luftdruck und Schwerkraft und sonstwas ins Spiel bringen möchte. Dann wäre das Ergebnis aber in [N] anzugeben...
 

NBerger

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Werden beide "Objekte" korrekt im Vakuum gemesen ergibt sich das gleiche Ergebnis!

Wird die Messung in "Luft" durchgeführt so wird das Gewicht der Federn um den Auftrieb geringer angezeigt. Es handelt sich hier aber um einen Fehler der Messanordnung.
 

Heinileini

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wo wurde nach dem Gewicht gefragt?

Es wurde gefragt was ist "schwerer".

Jetzt ist allerdings nicht definiert, ob sich "schwer" auf Masse oder Gewicht bezieht.
Wo ist denn definiert, was mit Gewicht gemeint ist? Ich finde, das "Missverständnis" liegt darin begründet, dass alle von Gewicht reden und dabei an die Kraft [N] denken, mit der die Masse [kg] von der unseres Planeten angezogen wird.
Statt uns auf die eindeutigen Begriffe Masse und Kraft zu beschränken, ziehen wir unnötigerweise einen dritten Begriff hinzu, nämlich "Gewicht", von dem wir aber leider nur eine Wischi-Waschi-Vorstellung haben, was wir damit eigentlich meinen.
 

ducati

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Hätte ich doch bloß nichts gesagt ;)
ich wart eigentlich immer noch auf die physikalisch richtige Erklärung ;)

wobei ich mir selber grad die Frage stelle, ob die Federn mit der geringeren Dichte, dann in Luft einen etwas höheren Auftrieb hätten, und somit das Gewicht der Federn wirklich etwas geringer wäre als das Gewicht von Blei? :unsure:

aber wenn Wikipedia dass schon sagt:
Bei einer Wägung in Luft (z. B. mit Hilfe einer Balkenwaage) weicht aufgrund des Auftriebs der Wägewert eines Körpers von seiner Masse ab, wenn er eine andere Dichte als das Gewichtstück hat.
also wenn man auf einer Balkenwage auf der einen Seite Blei mit einer Masse von 1kg legt und auf der andern Seite Federn mit einer Masse von 1kg, würde die Bleiseite tiefer sinken...

Ein Stück Kork (Dichte 0,15 g/cm3) der Masse 1 kg hat bei Wägung mit Gewichtstücken aus Stahl (Dichte 8,0 g/cm3 = 8000 kg/m3) in Luft der Dichte 1,2 kg/m3 einen Wägewert von 0,99215 kg.
 

Heinileini

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Meine heutige Begegnung mit einem anderen digitalen Helferlein ... :oops:
Die Formel "zwei Ärzte - drei Meinungen" kennt man ja. Warum soll dann nicht auch "ein digitales Helferchen - zwei Meinungen" gelten? ;)

ich wart eigentlich immer noch auf die physikalisch richtige Erklärung ;)
:unsure: Welche meinst Du?
Die AnziehungsKraft zwischen Planet Erde und zu wiegendem Objekt hängt ab vom Abstand der beiden SchwerPunkte (dem der Erde und dem des zu wiegenden Objekts).
Gilt nicht u.a. deshalb für die Umrechnung der BreitenGrad von Paris und 0 m Höhe über N.N.?
Der BreitenGrad hat natürlich Einfluss auf die FliehKraft (ErdUmdrehung), die zusätzlich zum Auftrieb durch die Luft der ErdAnziehung entgegenwirkt.
Die Höhe über N.N. hat Einfluss auf den LuftDruck und auch auf den Abstand zwischen SchwerPunkt der Erde und SchwerPunkt des MessObjektes.
wobei ich mir selber grad die Frage stelle, ob die Federn mit der geringeren Dichte, dann in Luft einen etwas höheren Auftrieb hätten, und somit das Gewicht der Federn wirklich etwas geringer wäre als das Gewicht von Blei? :unsure:
Klarer Fall:
Der Auftrieb sorgt dafür, dass der MassenAnziehungsKraft eine Kraft entgegenwirkt und "kompensiert" sie teilweise.
Der Auftrieb ist proportional zum Volumen der "verdrängten" Luft und somit umgekehrt proportional zur Dichte des gewogenen Materials und LuftDruck-abhängig.
Der Fehler, der beim Wiegen in Luft gemacht wird, ist umso grösser, je geringer die Dichte des zu wiegenden Materials ist.
D.h. die Masse des Bleis kann man noch recht unbeeinflusst durch die Luft ermitteln, die der Federn hingegen nicht.
Wiegt man die Federn umgeben von Luft, so ist ihre tatsächliche Masse grösser als die vermeintlich "gemessene".

also wenn man auf einer Balkenwaage auf der einen Seite Blei mit einer Masse von 1kg legt und auf der andern Seite Federn mit einer Masse von 1kg, würde die Bleiseite tiefer sinken...
... in Luft ja, im Vakuum nicht.
 
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