TIA Haus Automation Neubau günstigste Variante

s.hueseler

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Hallo Leute,
ich bin für jede Hilfe dankbar und freue mich auf eure Erfahrungen und Ideen!!!
Nun zu meiner Frage.
Ich plane ein Neubau eines Einfamilienhauses und möchte dieses Automatisieren, da ist ja so viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt konnte ich mich aktuell für keins entscheiden. Wichtig ist der Kostenpunkt und die Möglichkeiten.
Siemens würde ich Berufsbedingt sehr günstig beziehen können, aber eine S7 und HMI Panel Sinn?
Aus meiner Sicht möchte ich mich zudem in der Installation nicht von der Technik abhängig machen. Das heißt, es muss beim Ausfall oder defekt der SPS trotzdem das Licht usw. einschaltbar sein.
Es sollte sozusagen normale Installation mit Automatisierung vereinbaren.
Z.B. Lichttaster der zusätzlich zu der normalen Wippenfunktion angesteuert werden kann. Somit müsste ich in der Verdrahtung nur ein Kabel mit einer zusätzlichen Ader in der Installation verwenden und könnte dies simultan von einem SPS Ausgang Regel und Steuern.
Wie denkt ihr darüber, kennt ihr zufällig das entsprechend Produkt?
Vielen Dank
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würd das dann bleiben lassen - wenn Du der SPS schon kein Vertrauen entgegenbringen kannst :D

Automatisierung + konventionell macht die Sache teuerer u. schränkt die Möglichkeiten dennoch ein, als wenn man sich ganz auf einen Stuhl setzt, anstatt zwischen 2en.
 
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Hi,

habe letztes Jahr selbst gebaut und hatte ähnliche Gedanken.
Hab die Beleuchtung konventionell gelöst, die Beschattung über Logo!8 und Siemens HMI - da gibt's recht günstige "Startersets".
Einzig eine Handvoll Leuchten hab ich über die SPS, aber auch nur, weil ich noch Ausgänge über hatte und so recht simpel eine Anwesenheitssimulation programmieren kann.

Hoffe das hilft dir ein wenig weiter =)
Liebe Grüße
 
Die Meinungen hier im Forum gehen wie deine Frage schon komplett auseinander. Von Konventionell bis hin zu Vollautomatisierung wie bei mir.
Der SamrtHome Trend gewinnt immer mehr an Beliebtheit.
Ich Persönlich wurde das System nehmen womit du dich am besten auskennst. Weiterhin musst du dir Gedanken machen was du alles Automatisieren möchtest.
Eine mögliche Variante wäre Eltako Enocean Aktoren zu verbauen die du dann über einen Taster als auch über eine SPS schalten kannst. Somit funktioniert das Licht / Rollos auch wenn die SPS ausfällt was ich aber nicht glaube.
 
Hi,

habe letztes Jahr selbst gebaut und hatte ähnliche Gedanken.
Hab die Beleuchtung konventionell gelöst, die Beschattung über Logo!8 und Siemens HMI - da gibt's recht günstige "Startersets".
Einzig eine Handvoll Leuchten hab ich über die SPS, aber auch nur, weil ich noch Ausgänge über hatte und so recht simpel eine Anwesenheitssimulation programmieren kann.

Hoffe das hilft dir ein wenig weiter =)
Liebe Grüße

Hast du Zentral die Steuerung verbaut und gehst jeweils aus dem Steuerschrank direkt zu den Lampen. Oder für jeden Raum eine separate Logo und diese vernetzt?
Überlege auch eventuell eine SPS Erweiterung pro Etage um die Verkabelung gering zu halten.


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Ein guter Kompromiss für die Beleuchtung sind z.B. 24V Stromstoßschalter mit Meldekontakt.
Die Ansteuerung erfolgt normal über Taster (24V) und auf Bekommst du die Rückmeldung über einen Eingang.
Willst du nun zusätzlich uber die SPS steuern, dann kannst du einen Ausgang quasi parallel zum Taster hängen.
Das dürfte wohl die günstigste sichere Variante sein.
Bei rollos nimmst du normale Relais (keine Stromstoßschalter).

Dimmer gibt es auch mit Rückmeldung, aber die sind dann nicht mehr sooo günstig.

Siemens ist nicht meine 1.Wahl bei dem Thema.
Wago hat hier das deutlich bessere Proes-Leistungsverhältnis.


Gruß
Blockmove
 
Was in Sachen Beleuchtung noch eine Möglichkeit wäre das komplette Haus mit Philips HUE auszustatten. Es gibt mittlerweile sehr viele Lampen.
Ist halt nicht ganz billig. Aber du sparst dir wie bei Enocean die Komplette Verdrahtung der Taster.
Batteriewechsel ist auch nicht erforderlich.
 
Hast du Zentral die Steuerung verbaut und gehst jeweils aus dem Steuerschrank direkt zu den Lampen. Oder für jeden Raum eine separate Logo und diese vernetzt?
Überlege auch eventuell eine SPS Erweiterung pro Etage um die Verkabelung gering zu halten.


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Hab das alles zentral im Hauptverteiler, da hab ich mir einfach einen größeren genommen und 2 Reihen für die Logos reserviert. Wie gesagt, es sind eh nur ein paar Lampen, die paar Drähte mehr in Richtung Verteiler machen das Kraut nicht fett.

Back to topic:
Nach neuerlichem Lesen erschließt sich mir der Sinn nicht ganz: Wieso will man z.B. eine Lampe von der SPS aus UND von konventionell schalten? Oder hab ich das falsch verstanden und du möchtest an einem Schalter eine Doppelfunktion, also "Licht an, Rollladen hoch" schalten? Dann würde ich eher in Richtung KNX gehen, aber auch da musst du der Technik ein wenig vertrauen (auch ein Treppenlichtschalter geht mal kaputt).

Liebe Grüße
 
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Nach neuerlichem Lesen erschließt sich mir der Sinn nicht ganz: Wieso will man z.B. eine Lampe von der SPS aus UND von konventionell schalten?

Die Idee als solches ist nicht ungewöhnlich und wird öfters umgesetzt.
Jeder Makler wird dir bestätigen, dass SmartHome bei einem "normalen" EFH den Wert mindert.
Wenn man die Technik nicht selbst einbauen und programmieren kann, dann kostet es richtig Geld.
Sowas schreckt Käufer ab.
Ist also vergleichsweise konventionelle Technik verbaut und funktioniert alles auch SPS, TouchScrenn und Handy, dann ist das nicht schlecht.
Rückbau ist jederzeit möglich und die Technik ist von jedem Elektriker beherrschbar.
Die Lösung hat nur unwesentlich höhere Kosten als eine reine SPS-Lösung und Komfortfunktionen und Spielereien sind jederzeit auch möglich.
Einfach den Taster per Diode von der Relaisspule entkoppeln und auf einen SPS-Eingang führen.

KNX ist nicht gerade die Billig-Lösung. Kann sich aber je nach Anforderungen durchaus rechnen.

Gruß
Blockmove
 
Die Idee als solches ist nicht ungewöhnlich und wird öfters umgesetzt.
Jeder Makler wird dir bestätigen, dass SmartHome bei einem "normalen" EFH den Wert mindert.
Wenn man die Technik nicht selbst einbauen und programmieren kann, dann kostet es richtig Geld.
Sowas schreckt Käufer ab.
Ist also vergleichsweise konventionelle Technik verbaut und funktioniert alles auch SPS, TouchScrenn und Handy, dann ist das nicht schlecht.
Rückbau ist jederzeit möglich und die Technik ist von jedem Elektriker beherrschbar.
Die Lösung hat nur unwesentlich höhere Kosten als eine reine SPS-Lösung und Komfortfunktionen und Spielereien sind jederzeit auch möglich.
Einfach den Taster per Diode von der Relaisspule entkoppeln und auf einen SPS-Eingang führen.

KNX ist nicht gerade die Billig-Lösung. Kann sich aber je nach Anforderungen durchaus rechnen.

Gruß
Blockmove

Ich glaube du verstehst mich falsch.
Der mir nicht erschließende Sinn ist technischer Natur.
WER schaltet denn nun die Lampe an? Der Schalter oder der Ausgang der SPS? Da kann ich an einem Schalter Signale abgreifen so viel ich will, wenn die Verdrahtung der Lampe nur von A nach B geht, kann ich die nicht von C aus ansteuern.
Einzig - wenn alle Verbraucher durch die SPS geschaltet werden kann ich parallel den Schalter zum Ausgang hängen - ob's Sinn macht wage ich zu bezweifeln, da der Verdrahtungsaufwand alleine schon um einiges mehr wäre. Außer natürlich man arbeitet mit ET's in allen Abzweigdosen, aber dann ist wieder viel teure, "nicht vertrauenswürdige" Technik verbaut.

Also egal wie ich das grade drehe, für mich ergibt das (noch) nicht viel Sinn.
 
Es geht ganz einfach darum das Frauchen das Licht auch dann angeschaltet bekommt wenn gerade kein Techniker zuhause ist und die SPS mal spinnt.
Ja das kommt selten vor aber glaub mal gerade in so einem Umfeld kommt es vor erstrecht wenn Visu Smartphone und Routinen noch dazu kommen. Und das passiert nach Murphy sicher dann wenn die Frau alleine zuhause ist und du gerade 5000km weit weg. Dann hast du genau zwei Möglichkeiten wenn du von der Ferne nicht auf die SPS kommst. Erkläre deiner Frau wie sie das wieder zum laufen bekommt oder schalte die Rufumleitung an.
Mal im Ernst für das bisschen Mehrkosten würde ich auf solche Funktionen nicht verzichten wollen. Denn egal wie zuverlässig eine SPS in der Industrie läuft wird sie zuhause doch eher Zweckentfremdet, anders verbaut und anders angesteuert. Aber das ist ganz alleine meine Meinung zu diesem Thema.
Allen einen guten Rutsch
 
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Es geht ganz einfach darum das Frauchen das Licht auch dann angeschaltet bekommt wenn gerade kein Techniker zuhause ist und die SPS mal spinnt.
Ja das kommt selten vor aber glaub mal gerade in so einem Umfeld kommt es vor erstrecht wenn Visu Smartphone und Routinen noch dazu kommen. Und das passiert nach Murphy sicher dann wenn die Frau alleine zuhause ist und du gerade 5000km weit weg. Dann hast du genau zwei Möglichkeiten wenn du von der Ferne nicht auf die SPS kommst. Erkläre deiner Frau wie sie das wieder zum laufen bekommt oder schalte die Rufumleitung an.
Mal im Ernst für das bisschen Mehrkosten würde ich auf solche Funktionen nicht verzichten wollen. Denn egal wie zuverlässig eine SPS in der Industrie läuft wird sie zuhause doch eher Zweckentfremdet, anders verbaut und anders angesteuert. Aber das ist ganz alleine meine Meinung zu diesem Thema.
Allen einen guten Rutsch

Denke ich auch so!! In der Industrie sind stetig Fachleute anwesend. Im Problemfall sollte die Technik auch ohne mein Kompetenz als Erbauer funktionell sein. Ich überlege auch wenn es ein paar mehr € kostet dies in einen Steuerschrank zu kombinieren.


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WER schaltet denn nun die Lampe an? Der Schalter oder der Ausgang der SPS? Da kann ich an einem Schalter Signale abgreifen so viel ich will, wenn die Verdrahtung der Lampe nur von A nach B geht, kann ich die nicht von C aus ansteuern.

Das Ganze funktioniert nur mit einer Sternverkabelung in einen Etagen- oder Zentralverteiler.
Dort sitzen dann eben die Relais mit den Rückmeldekontakten.
Bei der Verkablung ist der Mehraufwand zu einer reinen SPS-Lösung gering.
Die Zusatzkosten entstehen durch die Stromstoßrelais und die zusätzlich benötigten Eingänge.
Und da kann es durchaus sein, dass eine KNX-Lösung ohne SPS in einer ähnlichen Preisregion ist.
Komfortfunktionen und Spielereien (Smartphonebedienung, ...) kann man dann über einen KNX-Gateway und z.B. FHEM, openhab, IP-Symcon oder ähnliches realisieren.

Gruß
Blockmove
 
Hallo,

ich bin vor zwei Jahren vor der gleichen Entscheidung gestanden. Hab mir alle Möglichkeiten angeschaut, (KNX, Evon Home, Loxone, etc, etc.) und bin schließlich bei einer S7-1500 gelandet.
Bei mir war aber auch ein Grund, das ich für die Photovoltaik - Elektro Heizung, sowieso eine Regelung gebraucht hätte die es nicht von der Stange gibt.
Im Endefekt hab ich mir gedacht, wenn sie schon da ist, mach ich halt das ganze Haus drüber. Also auch die Lichter und ein paar Kleinigkeiten.
Siemens deswegen, wiel sie einen integrierten Webserver hat, es lange Ersatzteile geben sollte, und die Verbreitung schon groß ist (Techniker, die mit der guten Doku :cool: was rep. und ändern können).

Verkabelungsaufwand ist etwas höher, Schaltschrankbau auch. (Sternverkabelung wurde schon erwähnt, und ist immer sinnvoll). Die Kosten sind überschaubar.
Die Steuerung selbst finde ich jetzt nicht so extrem teuer im Vergleich zu andern Lösungen, wobei natürlich unprogrammiert. Der Aufand der Programmierung ist aus meiner Sicht enorm, vor allem wenn man so wie ich den Webserver nutzt und keine Ahnung von dem ganzen Zeugs hat. (lernen, lernen, lernen :evil:)

Das die Hütte steht, wenn die Steuerung nicht geht, ist Tatsache. Ich werde mir im Laufe der Zeit Ersatzteile auf Lager legen. Obwohl ich in der Pampa wohne, hab ich aber das Glück, S7 taugliche Menschen als Nachbarn zu haben, somit wird die Frau überleben. Relais für Licht kann man drücken, und eine Umsschaltung der Heizung auf Hand geht mit ein paar Relais, aber da hab ich noch nicht gemacht, und werds vermutlich auch nie machen.

Die Hausbedienung, inkl. Einstellen der Raumtemperatur und Heizungart geht komplett ohne Tablet (war für mich Bedingung, obwohl... wurscht). Durch den integrieten Webserver, kannst Du dann ohne das irgendwoanders irgendeine SW was rennt, mit jedem Handy oder Tablet, das HAus bedienen.

Wenn Du auf meinem Profil unter Alben, Haus Technik schaust, siehst Du ein paar Bildchen davon.
 
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Hallo,

ich bin vor zwei Jahren vor der gleichen Entscheidung gestanden. Hab mir alle Möglichkeiten angeschaut, (KNX, Evon Home, Loxone, etc, etc.) und bin schließlich bei einer S7-1500 gelandet.
Bei mir war aber auch ein Grund, das ich für die Photovoltaik - Elektro Heizung, sowieso eine Regelung gebraucht hätte die es nicht von der Stange gibt.
Im Endefekt hab ich mir gedacht, wenn sie schon da ist, mach ich halt das ganze Haus drüber. Also auch die Lichter und ein paar Kleinigkeiten.
Siemens deswegen, wiel sie einen integrierten Webserver hat, es lange Ersatzteile geben sollte, und die Verbreitung schon groß ist (Techniker, die mit der guten Doku :cool: was rep. und ändern können).

Verkabelungsaufwand ist etwas höher, Schaltschrankbau auch. (Sternverkabelung wurde schon erwähnt, und ist immer sinnvoll). Die Kosten sind überschaubar.
Die Steuerung selbst finde ich jetzt nicht so extrem teuer im Vergleich zu andern Lösungen, wobei natürlich unprogrammiert. Der Aufand der Programmierung ist aus meiner Sicht enorm, vor allem wenn man so wie ich den Webserver nutzt und keine Ahnung von dem ganzen Zeugs hat. (lernen, lernen, lernen :evil:)

Das die Hütte steht, wenn die Steuerung nicht geht, ist Tatsache. Ich werde mir im Laufe der Zeit Ersatzteile auf Lager legen. Obwohl ich in der Pampa wohne, hab ich aber das Glück, S7 taugliche Menschen als Nachbarn zu haben, somit wird die Frau überleben. Relais für Licht kann man drücken, und eine Umsschaltung der Heizung auf Hand geht mit ein paar Relais, aber da hab ich noch nicht gemacht, und werds vermutlich auch nie machen.

Die Hausbedienung, inkl. Einstellen der Raumtemperatur und Heizungart geht komplett ohne Tablet (war für mich Bedingung, obwohl... wurscht). Durch den integrieten Webserver, kannst Du dann ohne das irgendwoanders irgendeine SW was rennt, mit jedem Handy oder Tablet, das HAus bedienen.

Wenn Du auf meinem Profil unter Alben, Haus Technik schaust, siehst Du ein paar Bildchen davon.

Interessant, werd gleich vorbeischauen [emoji16]. Danke


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Hallo zusammen,

über Sinn oder Unsinn von Smarthome lasse ich mich erst gar nicht aus.
Hobbys sind schön und man muss sich dafür nicht rechtfertigen. ;)

Nur mal so ganz grundsätzlich:
Wenn du dir Gedanken machen musst, ob du das finanziell stemmen kannst,
wenn du der Technik nicht vertraust und meinst einen Bypass zu benötigen,
wenn du den Eindruck hast, dass nur du das bedienen kannst,
dann lasse es doch bitte sein!

LG Cassandra
 
Hallo zusammen,

über Sinn oder Unsinn von Smarthome lasse ich mich erst gar nicht aus.
Hobbys sind schön und man muss sich dafür nicht rechtfertigen. ;)

Nur mal so ganz grundsätzlich:
Wenn du dir Gedanken machen musst, ob du das finanziell stemmen kannst,
wenn du der Technik nicht vertraust und meinst einen Bypass zu benötigen,
wenn du den Eindruck hast, dass nur du das bedienen kannst,
dann lasse es doch bitte sein!

LG Cassandra

Meine gute, alles was ich Leben angepackt habe, habe ich zum Erfolg gebracht. Beruflich arbeite ich auch Richtung Automatisierungstechnik. Nur geht es um ein Hausbau, da sollte es gut überlegt sein, einmal gebaut und verlegt ist nicht schnell geändert. Wie allen Sachen die man anpackt sollte man sich vorab Gedanken machen und nicht losstürzen.


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Lass die Finger von sog. Smarthome-Gelumpe - das Zeug taugt m.E. nichts.

Du möchtest dein Gebäude automatisieren - ergo nimmt man auch dafür geeignetet Technik.

Selber bin ich seit >25 Jahren in der Branche tätig u. lebe natürlich auch in einem automatisierten Haus - das kann jeder bedienen u. falls ich nicht mehr bin, jeder halbwegs ausgebildete Elektriker im Falle reparieren, da weltweit verbreitete Standardtechnik eingesetzt wurde u. keine Lösung, wo man erst einen Spezialisten finden müsste.
 
Baue auch gerade ein Haus und ich bin Elektrotechniker und Automatisierer und habe täglich mit SPS Steuerungen von neu bis alt zu tun.
Ich baue keine SPS ein da ich der Meinung bin das in einem Haus das ich ca. 40 Jahre bewohnen mölchte eine SPS nichts verlohren hat.
Die tauscht du mindesten 1x mal aus, am besten wenn du in der Rente bist und eh am Hungertuch kaust.

Dachte auch das ich alles mit SPS Automatisiere, bis ich diesen Fall hatte der mir die Augen geöffnet hat.
Bei meiner Haussuche war auch ein "schnäpchen Haus" dabei, Frau hat das Haus verkauft konnte es nicht mehr halten, der Mann ist gestorben durch einen Unfall.
Er war ebenso Programmierer, im Haus war eine S5 verbaut, Heizung, Jalousien, Licht, Gartenbewässerung war alles mal über die S5 Automatisiert.
Die Frau klagte mir Ihr leid als sie hörte das ich SPS Programmierer bin wir Ihr Mann.

Sie wusste das da eine Steuerung war und lebte schon 6 Jahre ohne Probleme, bis zum nächsten Stromausfall.
Ihr könnts schon ahnen, Bufferbatterie leer, Programm weg, EEPROM Fehlanzeige, Programm lag noch im Schaltkasten 5 1/4" Floppy.
Hat sie mir auch gezeigt. Ihr Elektriker konnte dank Sternverkabelung die "normalen" Funktionen einigermassen wieder Herstellen.
Jedoch nicht alles. Die S5 ist nicht mehr drin. Sie konnte sich einen Fachmann mit Ihrer schmallen Witwenrente nuicht Leisten.

Ich hab meine Lehre daraus gezogen.







Egal was du machst KNX, SPS, oder nen Raspberry PI mit FHEM oder oder oder.
Eins sei dir immer bewusst jede Hardware aber auch Software altert und braucht Pflege und vorallem eine gute Doku.
Bau normale Lichtschalter ein das kann dir jeder Elektriker in kurzerzeit reparieren und Ersatzteile gibt es die nächsten 50 Jahre.
Bei jeder Art von Steuerung wird das ganze komplexer und afwändiger.

Kann ich dir sagen das jede Technik eines natürlichen Alterung einhergeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
P.S.:
Das einzige was ich dann doch mache sind die Jalousien, die sind aber schön im Stern mit NYM verkabelt.
Die schliesse ich an eine LOGO an. Wenns da mal Probleme gibt kann man zumindest einfach wieder auf die Jalousieschalter umrüsten.
 
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