Regeln bei Annäherung an eine Frau :-)

Onkel Dagobert

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Hallo

Beschreibung der P-, I- und D-Anteile von Ralf

Ralf schrieb:
N’Abend...

...Der Proportionalanteil
Ist die ‚einfachste’ Größe der Reglung. Proportional zur Abweichung zwischen Soll und Istwert wird die Gegenwirkung (der Stellgrad) bestimmt.
Angenommen Du sitzt in ´ner Kneipe, am Tresen neben Dir eine beischlafwürdige Frau, Du rückst vorsichtig näher, wärend Näherung von 50 auf 45cm rückt diese mit bis auf 1cm/min ansteigender Gechwindigkeit von Dir ab; Du veränderst den Abstand schlagartig auf 40cm, die Abrückgeschwindigkeit ändert sich auf 2cm/min ->
Klarer Fall ein P-Verhalten der Frau!

Der Integralanteil
Wenn über eine Zeit eine Regelabweichung besteht wächst die Gegenwirkung
Dieselbe Kneipe, derselbe Tresen, dieselbe beischlafwürdige Frau: Du wechselst diesmal den Abstand schlagartig von 50cm (Soll) auf 40cm, die Frau scheint zuerst nicht zu reagieren, sie rückt aber (da sie sieht, der ist ihr zu lange ‚auf der Pelle’ spürbar ab.
Klarer Fall ein I-Verhalten der Frau!

Der Differentialanteil
Wenn die Regelabweichung sich rasch ändert wächst die Gegenwirkung
Dieselbe Kneipe, derselbe Tresen, dieselbe beischlafwürdige Frau: Du änderst Deine Position ganz langsam (der Prozeß zieht sich über mehrere klardefinierte Pils-vom-Fass-Längen hin Deinen Abstand von 50cm auf 45cm, kaum eine Stellgradänderung erfolgt. Nun gehst Du zu einer schnellen Änderung von 45 auf 25cm über innerhalb von max 0,1 Pils-vom-Fass-Längen, die beischlafwürdige Frau ändert ihre Position um ca. 80cm, Wegen zuviel Pils-vom-Fass wagst Du einen kurzen Griff in die Intimzone der beischlafwürdigen Frau, sie schallert Dir einen, und wechselt die Kneipe.
Klarer Fall ein D-Verhalten der Frau!


Das Ganze soll kein dummer Scherz sein, sondern nur ein anschauliches Beispiel von Regelungstechnik!


Hi Ralf,

bei einer Regelung mit soo vielen unbekannten Größen ist eine PID-Regelung aber völlig ungeeignet. Man wird es nur mit sehr viel Feingefühl und sehr viel Geduld zu einem befriedigendem Ergebnis bringen. Besser wäre hier vielleicht der Einsatz eines Fuzzy-Reglers. Leider kenne ich mich mit Fuzzy-Reglern überhaupt nicht aus. Man muss wohl irgendwelche Regeln oder Zusammenhänge definieren und ihnen dann eine Gewichtung zuweisen.

Bei beischlafwütigen Frauen sieht das natürlich wieder ganz anders aus. Man kann sehr viele der unbekannten Größen vernachlässigen, alles wird einfacher. Ein P-Verhalten mit großer Verstärkung reicht völlig aus. Ein instabiles Reglerverhalten mit anhaltendem Schwingen ist dabei sogar wünschenswert.

Na, mal sehen was hier für Vorschläge kommen.

Gruß, Onkel
 

Ralf

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Onkel, das Beispiel ist ja stark vereinfachend, es ging nicht - wie von Dir leichtfertig behauptet - um viele unbekannte Größen, sondern nur um eine Unbekannte.
Am Mißerfolg trägt ja auch nicht das PID Schuld, sondern vielmehr die von der Unbekannten als Störgröße empfundene Komponente 'Pils-vom-Fass'. Vielmehr erwartet die Unbekannte Caipirinnas satt.

So. und jetzt habe ich genug Schwachsinn geschrieben, und gehe in's Stadion, dem Verein zujubeln, der dieselben Farben trägt, wie folgende Smilys
:D :) :( :eek: :shock: :? 8) :lol: :x :cry: :roll: :wink:
:D :D :D :D :D :D :D :D
 

smoe

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Der Parameter "beischlafwürdig" ändert sich aber im Verhältniss der Komponente "Pils-vom-Fass". Aber ist das jetzt linear, quadratisch, proportional, integral oder gar differenzal ????? Ich bin zu blöd. Ich hätte doch Zuckerbäcker werden sollen..... :lol:
 

Ralf

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Ach so ...hier stand vorher was anderes ...

Nach wie vor stehe ich zu dem - von Onkel D aufgegriffenen Beispiel.

Nichts beschreibt meiner Meinung nach PID so gut wie dieses Beispiel (zumindest merkt sich so was jeder).
Ich sagte ja bereits
Das Ganze soll kein dummer Scherz sein, sondern nur ein anschauliches Beispiel von Regelungstechnik!

Sprich mich bitte niemand auf >>Fußball<< an
 

Ralf

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:twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:


Eine Mannschaft die angesichts der Führungsgröße (1:0) konstant lahm spielt - das ist P; eine Mannschaft die bei einer Führungsgröße (das ist schon richtig, auch wenn man zurückliegt :shock: )von 0:1 das Engagement mit laufender Zeit steigert - das ist I. Das heftige Rennen in Richtung gegnerisches Tor beim Wechsel der Führungsgröße von 0:1 auf 1:1 in de 91sten Minute ist D - außerdem war es zu spät - aber ein klassisches Beispiel von Regelungstechnik - wie mit den Kneipen - oder mit den Frauen - oder ......
 

Ralf

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Besser wäre hier vielleicht der Einsatz eines Fuzzy-Reglers. Leider kenne ich mich mit Fuzzy-Reglern überhaupt nicht aus. Man muss wohl irgendwelche Regeln oder Zusammenhänge definieren und ihnen dann eine Gewichtung zuweisen.
Test mit Fuzzy-Reglern ergaben auch keine Zufriedenstelle Ergebnisse, dies liegt hauptsächlich daran, daß man(n) (?) es hier mit zuvielen chaotischen Systemen zu tun hat, die mit einfachen Differentialgleichungen nicht zu beschreiben sind.

Alkoholbedingt verrauschte Ein- und Ausgangssignale tun ihr Übriges. :roll:
 
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