Step 5 S5-110A EPROM kopieren / auslesen / beschreiben?

Hermle-Fan

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Hallo zusammen,

ich heiße Thomas, bin 36 Jahre alt und mein Hobby ist unter anderem meine geliebte, uralte CNC Drehmaschine, an der ich wirklich sehr hänge ;-)
Ich besitze das gute Stück schon fast 20 Jahre und habe die Maschine damals von meinem ehemaligen Arbeitgeber "fast" geschenkt bekommen. Viele Tausend € (ca. 3-4) sind schon in diverse Sachen geflossen, aber sie verrichtet tadellos ihren Dienst.
Da man für das Gute Stück so gut wie keine Ersatzteile / Service bekommt (den Hersteller gibt es nicht mehr), versuche ich, so viele Daten zu speichern und gebrauchte Elektronikteile zu ergattern, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Bzgl. Platinen, Motoren usw. bin ich eingedeckt.
Ich habe sogar noch eine zweite Maschine, die ich vor Jahren für ein Butterbrot ergattern konnte. Leider taugt das Gute Stück nur noch als Spender.....
Das einzige, was mir Kopfschmerzen bereitet, ist das SPS Programm der Siemens S5-110A.

Ich habe vor ca. 10-12 Jahren das Eprom von einem netten Herrn auslesen lassen. Leider konnte ich den erneuten Kontakt nicht mehr herstellen..... :-(
Das damalige Forum, Peters CNC Ecke, wurde in der Zwischenzeit neu aufgebaut und leider sind dadurch all meine privaten Nachrichten verloren gegangen.
Das SPS Programm habe ich jeweils als .BIN und .HEX auf dem PC. Auch hat mir der nette Herr eine kleine Beschreibung zukommen lassen, wie dieses EPROM im Fall der Fälle erneut beschrieben werden könnte.

Hier die Zeilen des Herrn (den Namen des Herrn möchte ich auch Datenschutzgründen nicht nennen):
Wie ich anhand der Fotos schon erwartet habe, kann die übliche S5-DOS Software das Eprom nicht bearbeiten. Es wird "ungültiger EPROM-Inhalt" gemeldet. Der Prommer könnte zwar ein S5-DOS-Programm aus diesem EPROM lesen oder auch darauf schreiben, aber es handelt sich hier nicht um S5-DOS sondern direkt um S5-Maschinencode.
Das liegt daran, dass die S5-110 schon ein Auslaufmodell war, als die PG's von der Einzeilen-7-Segmentanzeigen (z.B. PG631 - darauf habe ich noch gelernt ;) ) auf Bildschirm (PG670) umgestellt wurden. Diese hatten noch ein anderes Betriebssystem (CP/M86).
Ich habe daraufhin einen "provisorischen" Adapter gefertigt, um das EPROM mit einem Standard-Prommer z.B. Galep,Celectronic o.ä. auszulesen.
Die dabei ausgelesenen Daten habe ich einmal als BIN-File und einmal im HEX-INTEL-Format im Anhang beigefügt.
Den Adapter habe ich gleich mit ins Paket gesteckt - also, gut aufbewahren.
Damit sollte man das EPROM auch neu beschreiben können.
Wenn man das tatsächliche Programm haben will, muss man von Hand den BIN-Code auf ASM (S5) zurückumwandeln.
Das ist allerdings zeitaufwendiger, als wenn ein geübter Programmierer eine neue Steuerung gleich richtig macht.
Möglicherweise habe ich noch eine Übersetzungsliste - bin ich aber nicht sicher.
Bei Bedarf muss ich mal tief ins Archiv steigen.
Da die S5-110 mittlerweile eine echte Rarität ist, würde ich mich an Ihrer Stelle auch nach Ersatzteilen, z.B. bei ebay umsehen.
Oder, was m.E. noch besser wäre, wenn die Maschine sonst in gutem, Zustand ist, ggf. beizeiten die SPS mal gegen etwas heute gängiges austauschen lassen.



Ich will euch aber jetzt nicht ewig nerven, sondern zu meiner Frage kommen:
Hätte hier jemand die Möglichkeit, ein passendes Eprom (bei Ebay treibt man die Dinger sicherlich auf) zu beschreiben? Wie gesagt, ich habe die Sicherung jeweils in .BIN und .HEX. Auch der Adapter, den der nette Herr gebaut hat, ist noch vor Ort.
Das ganze muss natürlich nicht kostenlos über die Bühne gehen......möchte ich auf keinen Fall. Ich bin gerne bereit, für gute Arbeit gutes Geld zu bezahlen.


Der ein oder andere wird natürlich sagen, "komm, besorg dir eine neuere Maschine", "verbau eine neuere SPS like S7" usw., aber 1) kann ich mir keine andere Maschine leisten und 2) hab ich selbst nicht das Know How auf eine S7 umzubauen. Wenn ich das einer Firma in Auftrag gebe, kann ich danach wohl Privatinsolvenz anmelden....... :ROFLMAO:


Ich würde mich über Antworten freuen :wink:



Thomas
 

Blockmove

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Hallo Thomas,

Eine S5-110 ist wirklich eine Antiquität.
Um mal die Historie zu ergänzen:
Es gab auch noch für das PG675 eine Software mit der man S5-110 Programme bearbeiten und Eproms lesen und schreiben konnte.
Aber ob das noch jemand hat ...

Eine andere Möglichkeit:
Kontaktier doch mal die Firma Prozess-Informatik
Dort gibt es einiges rund um S5-Eproms https://www.process-informatik.de/speichermodule--prommer.html/?lang=de_ Vielleicht können sie dir einfach dein Eprom kopieren.

Bin- und Hex-File funktioniert wahrscheinlich nur mit einem Standard-Prommer. Da bist du vielleicht im Microcontroller-Forum besser aufgehoben.

Gruß
Blockmove
 

Thomas_v2.1

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Oder Mal beim Benutzer aus diesem Thread anfragen ob er dich dabei unterstützen kann, er scheint entsprechendes Equipment dafür zu besitzen:
Anfängerfrage: S5-100U CPU100 - Eprom ausgelesen - Dekodierung möglich?

Was ich so gelesen habe ist bei der 110A der MC5 Code identisch, nur existiert dort kein Bausteinvorkopf. Bei Siemens gibt es einen FAQ der beschreibt wie so ein Programm auf eine 115U gehoben werden kann (DOS booten, Programm auslesen, PG resetten ohne RAM löschen, CP/M booten und RAM auslesen, das ist noch richitges Hacken).

Gehen denn bei der S5 die Programme auf dem EPROM so oft verloren, dass es sich lohnt nur diesen einen Fall abzudecken? Ist es nicht wahrscheinlicher, dass der Rest der doch eher betagten Elektronik den Geist aufgibt?
 
OP
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Hermle-Fan

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Hallo zusammen, danke für die Antworten. Ich werde mal ein paar Anfragen starten ;-)
Bzgl. Hardware habe ich von der S5-110 alles doppelt und dreifach. Das reicht für mein restliches Leben.....vorausgesetzt, ich werde keine 150 Jahre alt :p

Grüße, Thomas
 

Blockmove

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Oder Mal beim Benutzer aus diesem Thread anfragen ob er dich dabei unterstützen kann, er scheint entsprechendes Equipment dafür zu besitzen:
Anfängerfrage: S5-100U CPU100 - Eprom ausgelesen - Dekodierung möglich?

Was ich so gelesen habe ist bei der 110A der MC5 Code identisch, nur existiert dort kein Bausteinvorkopf. Bei Siemens gibt es einen FAQ der beschreibt wie so ein Programm auf eine 115U gehoben werden kann (DOS booten, Programm auslesen, PG resetten ohne RAM löschen, CP/M booten und RAM auslesen, das ist noch richitges Hacken).

Gehen denn bei der S5 die Programme auf dem EPROM so oft verloren, dass es sich lohnt nur diesen einen Fall abzudecken? Ist es nicht wahrscheinlicher, dass der Rest der doch eher betagten Elektronik den Geist aufgibt?

Das mit dem Bausteinkopf stimmt.
Es gab auch irgendwo mal eine Anleitung wie man mit einem Hexeditor den Bausteinkopf ergänzen konnte.
 
OP
H

Hermle-Fan

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Das mit dem Bausteinkopf stimmt.
Es gab auch irgendwo mal eine Anleitung wie man mit einem Hexeditor den Bausteinkopf ergänzen konnte.

Das scheint ja echt ein riesiges Problem zu sein mit der S5-110A.........alter Schwede, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.


Thomas
 

Blockmove

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Das scheint ja echt ein riesiges Problem zu sein mit der S5-110A.........alter Schwede, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Wenn man die richtige Ausrüstung hat, dann ist das kein riesen Problem.
Du hast ja eine 1:1 - Kopie des Eprom-Inhalts.
Ich weiß nicht, ob dein 110A-Eprommodul gesockelt ist.
Falls ja, dann ist es kein Problem. Einfach Eprominhalt auf neues Eprom kopieren und gut ist.
Wenn nicht, dann ein Eprommodul besorgen, Eprom auslöten und Sockel einlöten.
Ist bei den alten Modulen recht problemlos möglich. Hab ich früher bei 115er-Modulen gemacht.
Bei Prozessinformatik gab es früher einen Multiprommer https://www.process-informatik.de/multi-prommer.html/?lang=de_. Damit konntest du so ziemlich alle Module programmieren.
Früher bot die Firma auch Dienstleistungen rund um Eprom-Programmierung an.Vielleicht machen Sie das heute auch noch.

Gruß
Blockmove
 
OP
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Wenn man die richtige Ausrüstung hat, dann ist das kein riesen Problem.
Du hast ja eine 1:1 - Kopie des Eprom-Inhalts.
Ich weiß nicht, ob dein 110A-Eprommodul gesockelt ist.
Falls ja, dann ist es kein Problem. Einfach Eprominhalt auf neues Eprom kopieren und gut ist.
Wenn nicht, dann ein Eprommodul besorgen, Eprom auslöten und Sockel einlöten.
Ist bei den alten Modulen recht problemlos möglich. Hab ich früher bei 115er-Modulen gemacht.
Bei Prozessinformatik gab es früher einen Multiprommer https://www.process-informatik.de/multi-prommer.html/?lang=de_. Damit konntest du so ziemlich alle Module programmieren.
Früher bot die Firma auch Dienstleistungen rund um Eprom-Programmierung an.Vielleicht machen Sie das heute auch noch.

Gruß
Blockmove


Verstehe ich dich tatsächlich richtig....?

Passendes Eprom besorgen (sollte nicht das riesen Problem sein), den eigentlichen Chip auslöten, diesen mit einem "Programmer" (ich habe einen GQ 4x4) neu beschreiben, Sockel einlöten, Chip einsetzen und fertig?

Wenn das tatsächlich funktionieren würde, dann könnte ich mir vermutlich selbst helfen.


Thomas
 
OP
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Hermle-Fan

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Hier ein paar Bilder von meinem Programmiergerät und vom Adapter, den mir der nette Herr damals gebaut hat.
"Vielleicht" muss ich gar nichts auslöten.....?

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Thomas
 

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Blockmove

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Verstehe ich dich tatsächlich richtig....?
Passendes Eprom besorgen (sollte nicht das riesen Problem sein), den eigentlichen Chip auslöten, diesen mit einem "Programmer" (ich habe einen GQ 4x4) neu beschreiben, Sockel einlöten, Chip einsetzen und fertig?
Wenn das tatsächlich funktionieren würde, dann könnte ich mir vermutlich selbst helfen.

Das funktioniert wirklich. Ich würde es allerdings nicht mir dem Orginalmodul machen.
 

Blockmove

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Hier ein paar Bilder von meinem Programmiergerät und vom Adapter, den mir der nette Herr damals gebaut hat.
"Vielleicht" muss ich gar nichts auslöten.....?
Die Datenblätter der Eprom's sind im Netz verfügbar.
Schau einfach, welche Pins des Eproms beschaltet sind.

Der Adapter sieht aber nicht schlecht aus :p
 

LargoD

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Passendes Eprom besorgen (sollte nicht das riesen Problem sein), den eigentlichen Chip auslöten, diesen mit einem "Programmer" (ich habe einen GQ 4x4) neu beschreiben, Sockel einlöten, Chip einsetzen und fertig?

Wenn das tatsächlich funktionieren würde, dann könnte ich mir vermutlich selbst helfen.
Du musst den Chip nicht auslöten. Mit Deinem Adapter (vom netten Herrn) kannst Du - meiner Meinung nach - ein Siemens-Eprom-Modul mit Deinem GQ 4x4 beschreiben. Du musst den DIL-Teil des Adapters im GQ 4x4 da einstecken, wo Du sonst den Chip einsetzen würdest, dann das Siemen-Modul am Adapter anschließen und natürlich auch den Typ des Eproms auf dem Siemens-Modul richtig einstellen.
Das Eprom-Modul muss natürlich gelöscht sein.
Gruß
Erich
 

Heinileini

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Ich würde es allerdings nicht mit dem Orginalmodul machen.
Nicht, wenn der Adapter funktioniert oder man "mal eben" einen zusammenlöten kann (Verdrahtung bekannt und Steckverbinder verfügbar).
Ansonsten, ist es nicht ausgerechnet das "Original"-EPROM, das eingelötet ist und kopiert werden soll?

Wenn man nicht geübt ist, solch vielbeinige Käfer auszulöten und nicht die üblichen HilfsMittelchen hat . . .
- Lötkolben mit genügend Leistung (nicht unter 30W) verwenden
- nicht an der Temperatur des Lötkolbens sparen (bei zu geringer Temperatur braucht man viel zu lange)
- nicht an "Lötdraht" sparen - eine PinReihe des EPROMs mit dem Lötdraht auf der Lötseite der Platine frisch mit Lötzinn(+Flussmittel) verzinnen(!) - benachbarte Lötaugen hierbei ruhig mit dem Lötzinn miteinander verbinden
- Schraubendreher o.ä. zwischen EPROM und Platine, die Lötstellen der PinReihe zügig erhitzen und das EPROM dabei einseitig heraushebeln - auch, wenn die Beinchen dabei verbogen werden - und nicht versuchen, schon in diesem Arbeitsgang die Lötaugen der Platine oder die Beinchen des Käfers "sauber" zu bekommen - dafür kann/muss man sich später noch viel Zeit (mit AbkühlPausen) nehmen
- Pause einlegen zum Abkühlen
- mit der anderen, noch eingelöteten PinReihe des EPROMs genauso verfahren.
- Pause - wie gehabt
- berücksichtigen, dass die Leiterbahnen und Lötaugen auf der Platine hitzeempfindlicher sind, als man befürchtet - sie lösen sich gerne von der Platine.

Ich habe ewig kein Siemens-EPROM-Modul mehr in der Hand gehabt - sind dort ausser dem EPROM, evtl. Drahtbrücken und vllt einem StützKondensator eigentlich noch weitere Bauelemente bestückt?
 
OP
H

Hermle-Fan

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Also Leute, erst mal vielen vielen Dank für eure Hilfe. Ihr habt mich wirklich auf den einfachsten Weg geführt.
Heute ist ein guter Tag für mich :ROFLMAO:

Wie es der Zufall will, habe ich ein identisches Speichermodul in meiner Sammlung gefunden. Damit werde ich es testen.
IMAG2888-20190623-195418180.jpg
IMAG2889-20190623-195417577.jpg


@LargoD
Das heißt, ich kann den Chip nicht direkt mit meinem Prommer löschen, sondern muss das unter UV Licht machen? Sorry wenn ich so blöd frage, aber reicht Sonnenlicht, oder braucht man etwas spezielles?
Was ist der "DIL-Teil"? meinst Du diese Auskerbung auf der Leiterplatine, die in den Prommer gesteckt wird?


@all
Ich muss mir noch ein 9V Netzteil mit passender Polarität besorgen. Der Prommer bringt eine Meldung, dass die Spannung der USB Buchse nicht reicht.
Dann kann es losgehen.......


Thomas
 

Blockmove

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DIL ist die Gehäuseform des Eproms. Für die Zählrichtung ist die "Kerbe" richtig.
Mit den Spannung musst du vorsichtig sein.
Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann hatten die 110A-Module eine Programmierspannung von 12V.
Also Vorsicht bei der Auswahl in deinem Epromer.
Es gibt pinkompatible Nachfolger mit 5V.
Vielleicht erklären die 12V auch die Fehlermeldung deines Epromers.

Zum zuverlässigen Löschen ist eine UV-Lampe erforderlich.
Beim Siemens-Löschgerät hat es ca. 25 Minuten gedauert.
Sonnenlicht geht bestimmt auch ... Aber wielange das dauert ???
Am besten bestellst du dir einfach ein paar Eproms. Bei Ebay liegen die so zwischen 3-7€.
Wie bereits gesagt: Auf die Programmierspannung achten.

Gruß
Blockmove
 

Heinileini

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DIL ist die Gehäuseform des Eproms. Für die Zählrichtung ist die "Kerbe" richtig.
Mit DIL-Teil war der aus einer LochrasterPlatte und zwei Stiftleisten gebastelte Stecker des Adapters gemeint.
Für die PinNumerierung ist die Kerbe wichtig und auch die Richtung, aus der man auf das IC guckt, nämlich auf die BestückungsSeite (so, dass die Beinchen vom Betrachter weg weisen).
DIL24.jpg
EPROMs (nicht zu verwechseln mit EEPROMs) werden ausschliesslich mit UV-Licht gelöscht. Vorher ggfs den Aufkleber entfernen, um das "Fenster" freizulegen. Sonnenlicht (bzw. LeuchtstoffLampe) funktioniert auch, aber dauert . . . darum nach dem Programmieren das Fenster wieder mit einem Aufkleber abdecken.

Gruss, Heinileini

PS:
Oh Wunder! Ich sehe auf der Platine DrahtBrücken und einen Stützkondensator (Tantal-Elko) :ROFLMAO:
 
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LargoD

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Löschen mit Sonnenlicht dauert Monate bis Jahre, weil der UV-Anteil zu gering ist.
Gruß
Erich
 

Heinileini

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Löschen mit Sonnenlicht dauert Monate bis Jahre, weil der UV-Anteil zu gering ist.
Eben drum! Das Fenster des EPROMs nach dem Programmieren wieder per Aufklleber verschliessen, damit das ungewollte Löschen per Sonne Jahrhunderte dauert! ;)
 
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OP
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Hermle-Fan

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OK, schon mal vielen Dank für die Antworten ;)
Ich warte jetzt noch auf mein universal Netzteil und versuche erst mal, die Daten des jetzigen Eproms auszulesen. Wenn die 9V nicht reichen, dann muss ich auf 12V schalten. Laut Beschreibung meines Prommers sind aber nur 9V zulässig. Den MBM2716 habe ich in der Library des Prommers auch gefunden, mit der Meldung, dass eine externe Stromquelle nötig ist, welche direkt an den Prommer angesteckt wird.

Ich werde auf jeden Fall berichten :ROFLMAO:


Thomas
 

Heinileini

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Wenn die 9V nicht reichen, dann muss ich auf 12V schalten. Laut Beschreibung meines Prommers sind aber nur 9V zulässig.
Könnte mir vorstellen, dass >9V schädlich für dem Prommer ist. Falls einige Pin-kompatible Ausführungen des 2716 9V benötigen und andere 12V, würde ich die 9V-Version wählen, um den Prommer zu schonen!

PS:
Zum Lesen des EPROMs genügen 5V - vorsichtshalber keine externe Spannung anlegen!
 
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