Step 7 S7-300 mit Step 7 - (verdeckter/indirekter) Zugriff auf E/A Adresse finden

bekesizl

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Hallo,

ich bin keine große Experte in den tieferen Themen der Step 7, insbesondere AWL. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wie/wo ich suchen sollte.

Ich suche in einen alten Step 7 Programm, was an ein Prozessgerät geschrieben wird. Programm wurde nicht von mir erstellt. Programmiersprache KOP/AWL/Graph 7.
Es ist ein S7-300-er CPU. Gerät ist Profibus Teilnehmer und hat ca. 100 Byte E/A in 16 Byte Gruppen adressiert. (Es ist ein MPro Schraubersteuerung der Firma APEX/Cleco/DGD)
Es ist kein Symbol in den Adressbereich definiert in der Zuordnungsliste.
Die Referenzdaten zeigen überhaupt kein Zugriff auf die Adressen, wo das Gerät parametrier ist.

Ich habe einige DB gefunden, dessen Inhalt nach den Symbolen für die Schnittstelle passen könnte.
Wie finde ich aber, wo der Inhalt dieser DBs auf die Peripherie kopiert wird, ohne den kompletten Programm durchzuwühlen?
In TIA ist so eine Zuordnung sehr schön nachvollziehbar, es ist aber noch STEP7 Klassik.
 

PN/DP

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Werden vielleicht SFC14 "DPRD_DAT" und SFC15 "DPWR_DAT" verwendet?

Btw. meine Meinung: In Step7 classic ist die Referenzliste noch viel schöner und besser verwendbar als in TIA. Die Zugriffe die Du suchst, würden in TIA vermutlich auch nicht gefunden.

Harald
 

winnman

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Such auch mal den EW, . . . und so weiter auch durchaus mit unwahrscheinlichen Überschneidungen.
Könnte auch so in FC, FB eingelesen werden.
 

PN/DP

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Wie sieht die Hardware Konfig der I/O aus? Wie ist die Konsistenz eingestellt? Sind die I/O-Adressen außerhalb der Prozessabbilder?
Ist da vielleicht ein CP342-5 der Profibus-DP-Master?

Harald
 

Onkel Dagobert

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Es könnten auch die Startadressen der Adressbereiche im Integerformat an Bausteine übergeben werden. Das hatte ich auch schon mal vorgefunden.
 
OP
B

bekesizl

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Vielen Dank für die Antworte!

SFC14/15 ist zwar aufgerufen, aber nur für eine Diagnostikfunktion.

In TIA hätte man wenigstens ein UDT Struktur an diese E/A Adressieren können, wie es bei den neuere Schraubersteuerungen der Fall ist. Da sieht man vieles besser.

Es ist egal, ob per Bit, Byte oder Wort adressiert wurde. In den Referenzdaten ist die E/A (4*7*16Bytes) überhaupt nicht angezeigt.
Die E/A-s sind außerhalb der Prozessdatenabbild, das habe ich gestern vergessen nachzusehen.

Es gibt auch ein CP342-5, im Projekt hängt aber nichts dran. Laut Elektroplan ist es für die Verbindung an die übergeordnete Steuerung verwendet.

Letzten Ende habe ich dann den kompletten Quellcode als AWL exportiert, um darin besser suchen zu können.

Es führte zur Erfolg. Ich habe die Anfangsadresse 288 als ein Parameter am Eingang einer FC gefunden.
In dieser FC werden Daten von/nach ein DB mit PEB/PAB an die Peripherie gelesen/geschrieben, alles mit schöne indirekte Adressierung.
Ich werde das nicht näher weiter untersuchen, weil nach Aufrufumgebung der FC ist das was ich suche nicht da drin.

Es ist aber eine schöne Zeitreise gewesen...
 

PN/DP

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Ja, wenn man Programmierer indirekt auf Adressen zugreifen läßt, dann erfindet jeder irgendwann mal irgendwas "cleveres", mit dem er vermeintlich Tipp-Arbeit spart... und irgendwann muß ein anderer Programmierer diesen Mist aufdröseln...

Harald
 
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