SIRIUS Ausgangskoppelglied schaltet fehlerhaft

Andre1977

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Hallo,

ich habe ein SIRIUS‑Ausgangskoppelglied AC/DC 24 V, 1 Wechsler (3RQ3018‑1AB00),
das fehlerhaft schaltet. Ich bin mir unsicher, wo der Fehler liegt.

Zum Schaltbild:
1770201298955.png
A1 und A2 sind an der BaseUnit angeschlossen. A2 = 0 V, A1 = geschaltete 24 V DC (gemessen 23,8 V DC).
Der Bemessungswert für DC (Anfangswert 0,8 / Endwert 1,25) bedeutet für mich,
dass der Wechsler bei einer Spannung von ca. 19,2–30 V DC an A1 schalten sollte.

Wenn ich A1 ansteuere, schaltet der Wechsler korrekt von 12 auf 14 und die LED leuchtet grün.
Wenn A1 nicht angesteuert ist, kommt es jedoch vor, dass die LED aus ist, der Wechsler aber trotzdem noch von 12 auf 14 geschaltet bleibt.
An A1 liegt dann keine Spannung im Bereich 19,2–30 V DC an (den genauen Wert habe ich mir nicht gemerkt).

Nach einem Austausch des Ausgangskoppelglieds (gleicher Typ) funktionierte es zunächst wieder,
aber nach einer gewissen Zeit trat der Fehler erneut auf.

Über Google habe ich Hinweise auf mögliche Leckströme gefunden.

Die Last, die an Kontakt 11 und 14 angeschlossen ist,
beträgt 12 V / 3 W (laut Hersteller soll die Last 12–24 V AC/DC vertragen).

Im Moment habe ich keine Idee mehr, da ich gedanklich bei der Last festhänge und im Internet kaum Informationen dazu finde.

Gruß
 
Nö nicht Leckströme, sondern Verkleben des Lastkontaktes. LED Leuchtmittel haben einen hohen Einschaltstrom. Ggf. Schutzbeschaltung prüfen, oder besser größeres Relays nehmen.
 
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An Jesper:
An Schalthäufigkeit hatte ich auch gedacht, weil ich nicht sagen kann wie lange vor mir das Leuchtmittel vor der IBN schon geblinkt hat. (Die Anlage stand über ein Jahr beim Kunden, bevor die IBN starten konnte. Da ich aber das Ausgangskoppelglied getauscht habe und der fehler ein paar Tage wieder kam, Schließe ich das aus.

An NBerger:
An Verkleben der Kontakte habe ich auch schon gedacht. Aber, wenn ich den Ausgangskoppelglied abgedrahtet habe, dann habe ich kein Kontakt mehr zwischen Klemme 11 und 14, aber bei Klemme 11 und 12, so wie es sein soll.

Ich denke, bin mir aber nicht sicher;
das es an der Elektronik im Leuchtmittel liegt oder
An der Zuleitung von den 24 VDC, mit 5x2,5 mm² geschätz bei 40 m länge (bin nicht mehr vor Ort)
 
[..] ich nicht sagen kann wie lange vor mir das Leuchtmittel vor der IBN schon geblinkt hat.
[..] Da ich aber das Ausgangskoppelglied getauscht habe und der fehler ein paar Tage wieder kam, Schließe ich das aus.
Wenn du ein Blinkfunktion über das Koppelrelais gemacht hast, dann wird die Lebensdauer dementsprechend verkürzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
An Verkleben der Kontakte habe ich auch schon gedacht. Aber, wenn ich den Ausgangskoppelglied abgedrahtet habe, dann habe ich kein Kontakt mehr zwischen Klemme 11 und 14, aber bei Klemme 11 und 12, so wie es sein soll.
Das verkleben verschwindet vielleicht bei die Hantierung von das Relais.
Die Kraft mit den die Spule normal die Kontakten führt ist ziemlich winzig.
Wenn du in den obengenannte Fall, das vorher fehlfunktionierende Relais wieder verwendet, funktioniert is viellecht wieder für eine Weile ?

Vielleicht brauchst du ein Kleinschütz, oder ein Solid-State Relais.
 
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Was schaltest Du denn Verbraucherseitig - AC oder DC?
Bei 40m Zuleitung könnte auch eine induktive Einkopplung in Frage kommen. Das Koppelrelais kann ja mit AC und DC angesteuert werden und die reagieren auch recht empfindlich, wenn also eine entsprechende Wechselspannung in den Eingangskreis eingekoppelt wird, könnte diese die Halteschwelle des Relais überschreiten. Theoretisch sollte dann aber auch die LED anzeigen....
Wahrscheinlicher kommt mir aber tatsächlich auch der verklebte Kontakt vor.
 
An der Zuleitung von den 24 VDC, mit 5x2,5 mm² geschätz bei 40 m länge
Also die Strecke vor A1/A2?

1. LED aus bedeutet bei so einem Koppelrelais keinesfalls, das der Haltestrom des Relais schon unterschritten ist.

2. Die Brücke im Eingang des Relais macht es empfindlicher für induktive Einstreuung, da die induzierte Spannung schön gleichgerichtet wird.

3. Die Grenzen für die (sichere) Einschaltung eines Relais unterscheiden sich erheblich von denen fürs Ausschalten.

LED aus und LED ganz schwach glimmen könnte eine visuelle Entscheidungshilfe bieten. Übliche Koppelrelais fallen offt erst bei <50% Unenn ab.
Hab es der Tage erst auf ner Baustelle gehabt, dass ein FU angeblich falsch parametriert war, weil er nicht den Motor stoppte. Ursache war aber die betreiberseitige Ansteuerung via Koppelrelais, dessen Zuleitung induktiv ausreichend weiterversorgt wurde und das erst nach freundlicher Aufforderung mit meinem Schraubendreher abfiel.

Ein Lastwiderstand zwischen A1/A2 mit 1k / 0,5W sollte das beheben können.
Wenn möglich mal die Verlegung des Kabels checken und ggf. von Leistungskabeln wegrücken.
Mit dem Multimeter mal an A1/A2 die Spannung im Fehlerfall messen. Deine Eingangseinlassung lässt mich eh schon einen Wert>>0 vermuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hoch ist die Blinkfrequenz? Da kommt bei hoher Frequenz noch der induktive Rückstrom des Relais über die (quasi) Freilaufdioden.
 
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Hallo,

So wie an der Primär und Sekundären seite liegen DC an.
JA, an der Strecke von A1/A2 liegen die 40 m
Die Schaltfrequenz liegt überwiegend bei AN/AUS dauerhaft und wenn der Bediener aktiv ist Blinkt das Leuchtmittel bei 1 Hz.
LED aus und LED ganz schwach glimmen könnte eine visuelle Entscheidungshilfe bieten. Übliche Koppelrelais fallen offt erst bei <50% Unenn ab.
Hab es der Tage erst auf ner Baustelle gehabt, dass ein FU angeblich falsch parametriert war, weil er nicht den Motor stoppte. Ursache war aber die betreiberseitige Ansteuerung via Koppelrelais, dessen Zuleitung induktiv ausreichend weiterversorgt wurde und das erst nach freundlicher Aufforderung mit meinem Schraubendreher abfiel.

Ein Lastwiderstand zwischen A1/A2 mit 1k / 0,5W sollte das beheben können.
Wenn möglich mal die Verlegung des Kabels checken und ggf. von Leistungskabeln wegrücken.
Mit dem Multimeter mal an A1/A2 die Spannung im Fehlerfall messen. Deine Eingangseinlassung lässt mich eh schon einen Wert>>0 vermuten.
Das klingt für mich schlüßig, weil ich über googel auch so ein hinweis gefunden habe.
Es Dauert bis ich wieder dort bin.
 
So wie an der Primär und Sekundären seite liegen DC an.
?
In Beitrag #3 zeigst du ein Bild von eine Via LED Birne mit E27 Sockel. E27 ist für 230V AC. Und die Via LED Birne ist bestimmt für 230V AC, die interne Elektronik wandelt die 230V AC in eine DC Spannung für die LEDs.
Das kann nicht sein dass du dies mit DC versorgt. Und in den Fall, mit welchen Spannung ?

Hab es der Tage erst auf ner Baustelle gehabt, dass ein FU angeblich falsch parametriert war, weil er nicht den Motor stoppte. Ursache war aber die betreiberseitige Ansteuerung via Koppelrelais, dessen Zuleitung induktiv ausreichend weiterversorgt wurde und das erst nach freundlicher Aufforderung mit meinem Schraubendreher abfiel.

Ein Lastwiderstand zwischen A1/A2 mit 1k / 0,5W sollte das beheben können.
Wenn möglich mal die Verlegung des Kabels checken und ggf. von Leistungskabeln wegrücken.
Das wurde ja sofort passieren, und nicht wie in diesen Fall erst nach mehrere Tagen von Betrieb.
Ich glaube noch es ist das Kontaktelement in das Koppelrelais der verklebt.
 
Hallo JesperMP;
mit deinen Gedanken bin ich voll bei Dir, das kannte ich vorher auch nicht.
Auf dem Leuchtmittel steht 12 V - 50 Hz! Soll aber für 12-24 V AC/DC sein.

1770282812090.png
 
Das
Eine LED Birne für max 24V, aber mit E27 Sockel !?
Ja, bei diesem Leuchtmittel habe ich auch Fragezeichen, das habe ich so noch nie gesehen.
OK, bei 340 mA wurde ich direkt von ein 24V SPS Ausgang die LED betreiben, keine Koppelrelais.
Das habe ich auch erstmal so umgesetzt.

Mache mir nur sorgen, das es eventual auch an der Ausgangskarte passieren könnte,
weil ich vieleicht irgendetwas übersehen habe.
 
So wie an der Primär und Sekundären seite liegen DC an.
Das ist nicht wichtig für Induktion. Da sind auf der 40m-Strecke die Parallelkabel wichtig. Durch den B4 im Eingang des Relais wird die Induktion dem DC Relais mit seinem großen Innenwiderstand schmackhaft gemacht.
Bei 1Hz hast Du ne Aus-Phase von 0.5s, was schon zur Hälfte über die Selbstinduktion und die Dioden zur Haltezeitverlängerung beiträgt.
Deine Einlassung im Starter ließ mich Vermuten, dass Du ja schon selbst die Induktion gemessen hast.
 
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Mache mir nur sorgen, das es eventual auch an der Ausgangskarte passieren könnte,
weil ich vieleicht irgendetwas übersehen habe.
Dann, anstatt das Koppel-Relais, ein Koppel-Solid-State-Relais.
Da gibt es viele in 6 mm Bauform, Phoenix Contact, Weidmüller, ..
edit: Die Bemessungsstrom wäre ein Problem bei die kleinste SSR Relais. Typisch max 100 mA. Dann muss man eine grössere Variante finden.
 
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