TIA Tia Lizenz für Bastler

NeoCortex

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Hi liebes SPS-Forum,
Ich hab mehrere Suchbegriffe ausprobiert und keinen ähnlichen Thread gefunden. Deswegen stelle ich noch einmal die Frage, die ich schon vor längerem auf Discord gestellt hatte....
Sry an alle die ich damals schon damit genervt hatte 😅
Corona hat mich gezwungen das fragliche Projekt erstmal zurück zu stellen und da hab ich alles wieder vergessen

Ich bin bisher für meine eigenen kleinen Spielereien glücklich mit einem raspberry pi als soft CPU von codesys.

Da mein zukünftiger Schwiegervater aber daheim eine S7-1200 hat (genauere Infos hab dazu leider keine) hab ich mir auch eine Über den Gebraucht Markt gekauft, damit ich ein paar Basteleien für ihn im Zusammenspiel mit einer S7 testen kann.

Und dann hat mich dach Chaos an Software und Lizenzen für Siemens Produkte erschlagen.

Ich weiß, dass es Step7 und Wincc (mehr brauche ich hoffentlich nie dafür) einmal "legacy" ohne tia gibt und einmal mit Tia.

Ich weiß, dass wahrscheinlich eine floating Lizenz, oder eine an einen Rechner gebundene Lizenz das richtige für mich ist. So weit erinnere ich mich noch.

Aber dann hört bei mir das Verständnis auf. Es gibt da basic und Professional, deren haubt Unterschied sein soll, dass man bei Step7 auch S7-300 und 400 programmieren kann.

Was für Einschränkungen habe ich nicht bei Step7 und was für welche bei WinCC?

Und wo kann ich sicher nach gebrauchten Lizenzen suchen? (Außer hier im Forum)

Und da er ein Windows XP Tablet mit Wincc runtime als hmi verwendet, was kommt da wahrscheinlich an Kosten auf mich zu und was für Wege gibt es um da legal und günstig dran zu kommen?

Ich will legale Lizenzen haben, damit ich die richtige Software habe und mir sicher sein kann dass ich nicht einer Besonderheit eines cracks unterliege. Abgesehen davon ist software Piraterie scheiße.

Bei den Projekten geht es darum einige Dinge an die sps anzubinden und ggf sein Programm abzuwandeln, damit er komfortabel mit meinen Basteleien arbeiten kann. Keine Angst, dabei geht es nicht um 230 Sachen. Das darf ich nicht und das Fass ich aus Prinzip auch nicht an. Was genau ich aber baue lass ich mal außen vor, damit dieser thread nicht in eine ungewollte Richtung driften kann.

Vielen Dank schon mal für Eure Geduld.
 
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escride1

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Da mein zukünftiger Schwiegervater aber daheim eine S7-1200 hat (genauere Infos hab dazu leider keine) hab ich mir auch eine Über den Gebraucht Markt gekauft, damit ich ein paar Basteleien für ihn im Zusammenspiel mit einer S7 testen kann.

Und dann hat mich dach Chaos an Software und Lizenzen für Siemens Produkte erschlagen.
Du müsstest schon wissen welche S7-1200 er hat und welche Firmware darauf ist, da speziell <=2.2 und =>4.0 große Unterschiede in den Systembausteinen aufweisen und nicht immer vollkommen zueinander kompatibel sind.

Ich weiß, dass es Step7 und Wincc (mehr brauche ich hoffentlich nie dafür) einmal "legacy" ohne tia gibt und einmal mit Tia.
Es gibt Step 7 im TIA-Portal und es gibt WinCC im TIA-Portal. "legacy" war früher einmal S7 (Simatic Manager), heute Klassik genannt sowie WinCC flexible. Das allerdings bringt beides bei einer 1200er nichts.

Ich weiß, dass wahrscheinlich eine floating Lizenz, oder eine an einen Rechner gebundene Lizenz das richtige für mich ist. So weit erinnere ich mich noch.
Das wäre eine Standard-Variante.

Aber dann hört bei mir das Verständnis auf. Es gibt da basic und Professional, deren haubt Unterschied sein soll, dass man bei Step7 auch S7-300 und 400 programmieren kann.
Step 7 Basic V17: 1200er sowie Basic Panels projektierbar, ältere Step 7-Versionen (V13, V14, V15, V16, ...) sind inbegriffen installierbar, jedoch immer nur eine gleichzeitig lauffähig.
Step 7 Professional V17: 1200/1500er, 300/400 sowie Basic Panels projektierbar
WinCC Basic V16: Basic Panels projektierbar

Bedeutet, das für eine 1200er sowie ein Basic Panel nur Step 7 Basic benötigt wird, nicht jedoch WinCC Basic, zumindest nach Angabe von Siemens.
Wenn man nur ein Panel projektieren will, dann kann man WinCC Basic kaufen, gibt es aber nur bis V16.


Was für Einschränkungen habe ich nicht bei Step7 und was für welche bei WinCC?
Die Frage ist nicht eindeutig. Du kannst halt nichts über Basic, bei WinCC eben Comfort-Panels oder Runtime programmieren.
Bei Step 7 kannst Du nur die 1200er programmieren, alle anderen nicht.
Zusatzoptionen sind möglich, hängt von dem Projekt ab.

Und wo kann ich sicher nach gebrauchten Lizenzen suchen? (Außer hier im Forum)
Es gibt immer, zu jeder Lizenz, ein Zertifikat zusätzlich zur Lizenz in Softwareform. Das wäre die Besonderheit die es zu beachten gibt. Dann bleibt nur noch die Frage ob Du Deinem Gegenüber vertraust, wie immer eben.

Und da er ein Windows XP Tablet mit Wincc runtime als hmi verwendet, was kommt da wahrscheinlich an Kosten auf mich zu und was für Wege gibt es um da legal und günstig dran zu kommen?
Das wäre nun etwas anderes als das was Du oben bisher wolltest.
Bei WinXP denke ich eher an WinCC flexible und nicht an WinCC im TIA-Portal.

WinCC flexible 2008: Die Kosten lägen hier im Neupreis für WinCC flexible 2008 Advanced (benötigt um eine Runtime zu programmieren) bei 2567 direkt bei Siemens, bei Händlern dann eventuell günstiger (für uns z.B. 1789€), jeweils Netto. Gebraucht: Keine Ahnung.

Sollte eine WinCC Runtime im TIA-Portal projektiert sein, dann läge die Software bei etwa 1750€ - WinCC Advanced im TIA-Portal, gebraucht ebenfalls keine Ahnung.

Musst Du nur an die 1200er und ein Basic-Panel, dann liegt der Preis bei etwa 220€: Step 7 Basic V17 im TIA-Portal.

Ich will legale Lizenzen haben, damit ich die richtige Software habe und mir sicher sein kann dass ich nicht einer Besonderheit eines cracks unterliege. Abgesehen davon ist software Piraterie scheiße.
^^

Bei den Projekten geht es darum einige Dinge an die sps anzubinden und ggf sein Programm abzuwandeln, damit er komfortabel mit meinen Basteleien arbeiten kann. Keine Angst, dabei geht es nicht um 230 Sachen. Das darf ich nicht und das Fass ich aus Prinzip auch nicht an. Was genau ich aber baue lass ich mal außen vor, damit dieser thread nicht in eine ungewollte Richtung driften kann.
Klär ab welche Runtime er verwendet, dann weißt Du zumindest schonmal was Du für eine Lizenz brauchst und welche Software.
Je nach Programmierung kann eventuell sogar eine Zusatzlizenz verwendet worden sein.
Falls Du es am Projekt nicht ausmachen kannst, so kannst Du hier im Forum direkt (nach Absprache) mit dem ein oder anderen reden, ihm das Projekt geben und er schaut rein welche Lizenzen benutzt wurden.

Vielen Dank schon mal für Eure Geduld.
;)
 
OP
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NeoCortex

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Du müsstest schon wissen welche S7-1200 er hat und welche Firmware darauf ist, da speziell <=2.2 und =>4.0 große Unterschiede in den Systembausteinen aufweisen und nicht immer vollkommen zueinander kompatibel sind.
Ich hoffe so groß sind die Unterschiede nicht. Für mich sind grundsätzlich zum Testen nur die basic logik Bausteine und die Sachen für die rs485 Master Karte interessant.

Es gibt Step 7 im TIA-Portal und es gibt WinCC im TIA-Portal. "legacy" war früher einmal S7 (Simatic Manager), heute Klassik genannt sowie WinCC flexible. Das allerdings bringt beides bei einer 1200er nichts.
Okay
Step 7 Basic V17: 1200er sowie Basic Panels projektierbar, ältere Step 7-Versionen (V13, V14, V15, V16, ...) sind inbegriffen installierbar, jedoch immer nur eine gleichzeitig lauffähig.
Step 7 Professional V17: 1200/1500er, 300/400 sowie Basic Panels projektierbar
WinCC Basic V16: Basic Panels projektierbar
Dann wäre Wincc basic bei mir vollkommen nutzlos.
Bei Step 7 gibt es aber keine anderen Einschränkungen, dass man bestimmte zusatz Software nicht verwenden kann, oder?
Bedeutet, das für eine 1200er sowie ein Basic Panel nur Step 7 Basic benötigt wird, nicht jedoch WinCC Basic, zumindest nach Angabe von Siemens.
Wenn man nur ein Panel projektieren will, dann kann man WinCC Basic kaufen, gibt es aber nur bis V16.
Gut zu wissen
Die Frage ist nicht eindeutig. Du kannst halt nichts über Basic, bei WinCC eben Comfort-Panels oder Runtime programmieren.
Bei Step 7 kannst Du nur die 1200er programmieren, alle anderen nicht.
Zusatzoptionen sind möglich, hängt von dem Projekt ab.
Das war gemeint, wenn ich die Basic Lizenz nehme. Bei Wincc hat sich ja schon rausgestellt, dass ich unbedingt advanced brauche da ich potentiell auch das hmi überarbeiten will/soll/muss.
Wenn sich viel im Hintergrund ändert muss wahrscheinlich auch einiges im HMI umgebaut werden um die neuen Tatsachen zu spiegeln.

Es gibt immer, zu jeder Lizenz, ein Zertifikat zusätzlich zur Lizenz in Softwareform. Das wäre die Besonderheit die es zu beachten gibt. Dann bleibt nur noch die Frage ob Du Deinem Gegenüber vertraust, wie immer eben.
Also gibt's jetzt nicht so einen großen Gebraucht Markt, dass es einen Händler gibt der sich auf sowas spezialisiert hat?
Das wäre nun etwas anderes als das was Du oben bisher wolltest.
Bei WinXP denke ich eher an WinCC flexible und nicht an WinCC im TIA-Portal.

WinCC flexible 2008: Die Kosten lägen hier im Neupreis für WinCC flexible 2008 Advanced (benötigt um eine Runtime zu programmieren) bei 2567 direkt bei Siemens, bei Händlern dann eventuell günstiger (für uns z.B. 1789€), jeweils Netto. Gebraucht: Keine Ahnung.

Sollte eine WinCC Runtime im TIA-Portal projektiert sein, dann läge die Software bei etwa 1750€ - WinCC Advanced im TIA-Portal, gebraucht ebenfalls keine Ahnung.
Ich bin mir sicher, dass er Tia Portal benutzt. Es kann auch sein, dass er mittlerweile Windows 7 drauf hat. Ich weiß nur, dass es entweder ein pos oder eine art embedded Windows ist.

Klär ab welche Runtime er verwendet, dann weißt Du zumindest schonmal was Du für eine Lizenz brauchst und welche Software.
Je nach Programmierung kann eventuell sogar eine Zusatzlizenz verwendet worden sein.
Falls Du es am Projekt nicht ausmachen kannst, so kannst Du hier im Forum direkt (nach Absprache) mit dem ein oder anderen reden, ihm das Projekt geben und er schaut rein welche Lizenzen benutzt wurden.
Ich werd ihn das alles fragen. Da er das ja alles gemacht hat, wird er das hoffentlich wissen.

By the way nochmal ne kleine Frage hinterher:

Gibt es von Siemens eine spezielle Versionskontrolle, oder reicht es, wenn ich meine Änderungen mit git tracke?
Oder könnte es dabei größere Probleme geben?

Ich bin in meinem echten Leben eher so der Software Mensch und fasse am liebsten nix ohne Versionskontrolle an.

Aber danke für die ausführliche Antwort.

Ich würde mich in 2 Wochen nochmal melden, wenn ich ne Chance hatte nach seinem Urlaub mit ihm zu reden und euch erzählen was er für ne runtime verwendet und was er eventuell für zusatz Lizenzen hat.
 

Onkel Dagobert

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Wenn er dir bereits seine Tochter anvertraut, dann wird er dir sicherlich auch mal seine geheiligten Lizenzen ausleihen ;) . Ansonsten, andere Väter haben auch schöne Töchter :LOL: .
 

escride1

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rs485 Master Karte interessant.
Genau dies ist betroffen.
Bei Step 7 gibt es aber keine anderen Einschränkungen, dass man bestimmte zusatz Software nicht verwenden kann, oder?
Ja, doch, aber ich zähle echt nicht alle auf. Erst das Projekt begutachten, da steht dann drin was man benötigt wenn man es durchschaut.
Also gibt's jetzt nicht so einen großen Gebraucht Markt, dass es einen Händler gibt der sich auf sowas spezialisiert hat?
Entzieht sich meiner Kenntnis, wir kaufen alle Lizenzen direkt bei Siemens, auch für unsere Kunden.
Ich bin mir sicher, dass er Tia Portal benutzt. Es kann auch sein, dass er mittlerweile Windows 7 drauf hat. Ich weiß nur, dass es entweder ein pos oder eine art embedded Windows ist.
Ich weiß es nicht genau, aber unter Windows XP habe ich noch kein TIA gesehen. Windows 7 wäre natürlich möglich. Aber es wäre besser zu wissen ob es WinCC im TIA-Portal ist oder eben flexible, da es zwei unterschiedliche Lizenzen gibt.
Gibt es von Siemens eine spezielle Versionskontrolle, oder reicht es, wenn ich meine Änderungen mit git tracke?
Oder könnte es dabei größere Probleme geben?

Ich bin in meinem echten Leben eher so der Software Mensch und fasse am liebsten nix ohne Versionskontrolle an.
Es gibt eine Versionskontrolle, wird mir in V16 zumindest angezeigt, allerdings nutze ich diese nicht.
Ich erstelle jeden Tag und zwishcendurch wenn ich lustig bin oder es für nötig halte eine Kopie des Projektordners und benenne es in Jahr-Monat-Tag-Stunde-Projektnummer um. Dadurch habe ich verschiedene Projektstände.
Innerhalb des Projektes nutze ich die Projekt- und Globalbibliothek für Typenbausteine, dadurch man V0.1, 02, etc. versionieren und alte auch behalten, wodurch ein Rücksprung möglich ist.
Für die "originale" Versionskontrolle vom TIA-Portal müsste ein anderer hier im Forum Rede und Antwort leisten.

Wenn er dir bereits seine Tochter anvertraut, dann wird er dir sicherlich auch mal seine geheiligten Lizenzen ausleihen ;) . Ansonsten, andere Väter haben auch schöne Töchter :LOL: .
Was ein fieser Möp!
 
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NeoCortex

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Naja,
Wir sagen mal, ich weiß nicht ob es da unbedingt immer eine gültige Lizenz gibt...

Oder er verwendet die Lizenz die er von seinem Arbeitgeber gestellt bekommt. Ich glaube der Arbeitgeber würde das nicht so witzig finden.
 

Michitronik

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Hi @NeoCortex evtl. hilft dir der Kompatibilitätscheck weiter. Dort kannst du deine Komponenten auswählen und sehen, ob es Inkompatibilitäten gibt.

Z.B.: deine PLC und Step7 Basic, CB 1241 (RS485) und Step7 Basic oder das HMI Panel und WinCC Basic usw.. Leider ist es nicht möglich eine gesamtliste zu erstellen. Zumindest nicht in der manuellen Prüfung.

Wenn es bereits ein TIA Projekt mit den Komponenten gibt, kannst du auch über die Lister der Verwendeten Produkt schauen, welche evtl. Lizenzen benötigen. Aber Achtung alte TIA Versionen löschen die Komponenten aus der Liste nicht Optionen, wie z.B. Startdrive, wenn man die Hardware wieder entfernt hat. In den neueren Versionen, glaube ab V15, werden die verwendeten Software Optionen aus der Liste wieder entfernt.
1626529135528.png

Du kannst auch einmal mit dem Download der TIA Step7/WinCC Trial ausprobieren, was geht. Solange die Produkte keine Lizenz benötigen, lässt dich das TIA Portal weiter machen. Wenn eine Linzenz benötigt wird, dann kommt der Trial Lizenz Aktivierungsdialog. Das gleiche gilt für die meisten OPtionspakete vom Siemens Online Support. Durchweg bieten die eine 21 Trial version zum Download.

Siemens macht es einem hier nicht einfach.

Nur zur Info TIA oder TIA-Portal ist der Begriff für alle Tools, die die Anwendungsplattform nutzen. Um PLCs zu programmieren nutzt man aus dem TIA das Step7 (Basic/Professional) und für HMI WinCC. Leider ist landläufig mit dem TIA Portal oft der Step7 Teil gemeint.
 
OP
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NeoCortex

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Hi @NeoCortex evtl. hilft dir der Kompatibilitätscheck weiter. Dort kannst du deine Komponenten auswählen und sehen, ob es Inkompatibilitäten gibt.

Z.B.: deine PLC und Step7 Basic, CB 1241 (RS485) und Step7 Basic oder das HMI Panel und WinCC Basic usw.. Leider ist es nicht möglich eine gesamtliste zu erstellen. Zumindest nicht in der manuellen Prüfung.
Da er schon ein ziemlich großes und leider sehr unübersichtliches Projekt hat, kann ich da einfach nachschauen und im Zweifel noch mal in den schaltschrank schauen, was da auch verbaut ist.
Wenn es bereits ein TIA Projekt mit den Komponenten gibt, kannst du auch über die Lister der Verwendeten Produkt schauen, welche evtl. Lizenzen benötigen. Aber Achtung alte TIA Versionen löschen die Komponenten aus der Liste nicht Optionen, wie z.B. Startdrive, wenn man die Hardware wieder entfernt hat. In den neueren Versionen, glaube ab V15, werden die verwendeten Software Optionen aus der Liste wieder entfernt.
Anhang anzeigen 55480

Du kannst auch einmal mit dem Download der TIA Step7/WinCC Trial ausprobieren, was geht. Solange die Produkte keine Lizenz benötigen, lässt dich das TIA Portal weiter machen. Wenn eine Linzenz benötigt wird, dann kommt der Trial Lizenz Aktivierungsdialog. Das gleiche gilt für die meisten OPtionspakete vom Siemens Online Support. Durchweg bieten die eine 21 Trial version zum Download.
Das mit der trial version ist gut, aber ich fürchte die werden im Zweifel nicht ausreichen.

Siemens macht es einem hier nicht einfach.
Finde ich persönlich traurig, da ich die Software als Umgebung aus meinen 21 Tagen step7 sehr angenehm fand.

Nur wäre es cool, wenn man wie bei der Konkurrenz zum Beispiel modbus Geräte halb automatisch oder im Hintergrund ansprechen könnte so dass sie fast wie profinet/-bus remote ios auftauchen. Das würde sehr sehr viel in dem Projekt lesbarer machen.

So viel aber nur mein persönlicher Eindruck von Step 7 bisher nach den 21 Tagen zum Testen.

Nur zur Info TIA oder TIA-Portal ist der Begriff für alle Tools, die die Anwendungsplattform nutzen. Um PLCs zu programmieren nutzt man aus dem TIA das Step7 (Basic/Professional) und für HMI WinCC. Leider ist landläufig mit dem TIA Portal oft der Step7 Teil gemeint.
Wusste ich zwar schon, aber danke für den Hinweis 😊
 
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NeoCortex

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Glaubt ihr es wäre günstiger sich ein gebrauchtes starter kit zu kaufen, anstatt eine einzelne Lizenz von step 7 basic?

Immerhin bekäme ich da ja noch eine sps und ggf ein hmi dazu.
 

Jochen Kühner

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Gibt es nicht auch noch die Möglichkeit einer 14 Tage Testlizenz? Oder gibt es die nicht mehr?
Ist es legal diese öfters zu verwenden? (Durch Neuinstallation/Rücksetzen des PC/VM?)
 

escride1

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Gibt es nicht auch noch die Möglichkeit einer 14 Tage Testlizenz? Oder gibt es die nicht mehr?
Ist es legal diese öfters zu verwenden? (Durch Neuinstallation/Rücksetzen des PC/VM?)

Es gibt noch immer eine 21-Tages-TRIAL-Lizenz, jedoch darf diese nur zu Test- und Evaluierungszwecken genutzt werden. Damit eine Anlage zu programmieren ist nicht zulässig, genaueres zu finden in der Lizenzübersicht SIMATIC-Software:

Zur Vervollständigung:
TIA V16 Trial: https://support.industry.siemens.co...startdrive-für-tia-portal-v16-?dti=0&lc=de-DE
TIA V17 Trial: https://support.industry.siemens.co...startdrive-für-tia-portal-v17-?dti=0&lc=de-WW
 

Olli_BS

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Da ich zu der Minderheit gehöre die Lizenz Vereinbarungen nicht lesen hier mal die Frage an die Experten:
Was ist eigentlich mit VMs? Sind die rechtlich abgesichert oder eine grau bis schwarz-Zone?
Mit dem Versionschaos (was ja nur noch schlimmer werden wird) und der Abkündigung von V13 wird ja der Betrieb älterer Versionen ohne VM bald unmöglich sein. [die "TIA as a cloud service"- Lösung zählt für mich nur zu 25%]
 

escride1

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Da ich zu der Minderheit gehöre die Lizenz Vereinbarungen nicht lesen hier mal die Frage an die Experten:
Was ist eigentlich mit VMs? Sind die rechtlich abgesichert oder eine grau bis schwarz-Zone?
Mit dem Versionschaos (was ja nur noch schlimmer werden wird) und der Abkündigung von V13 wird ja der Betrieb älterer Versionen ohne VM bald unmöglich sein. [die "TIA as a cloud service"- Lösung zählt für mich nur zu 25%]

Minderheit? ^^

Lizenztypen:
Single (wenn man nur einen PC oder Laptop nutzt):
Nur auf einem einzigen Rechner nutzbar. Wer mehrere Rechner nutzen will, muss die Lizenz entweder immer übertragen oder auf einem sicheren USB-Key mitbringen.

Floating-Lizenz (wenn man einen Laptop nutzt und mehrere Stand-PCs oder mehrere Personen eine Lizenz nutzen sollen, wobei in jedem Fall immer nur eine Instanz geöffnet werden können soll):
Auf einem Rechner abzulegen, kann dann über den ALM (Lizenzserver) im Netzwerk benutzt werden, sperrt aber alle anderen Teilnehmer aus.


In der Theorie würde Siemens es anhand der beiden Lizenzversionen also gerne so sehen das man den ALM auf dem Host installiert hat, dann in der VM die Verknüpfung per Netzwerk zum Host herstellt und über den Lizenzserver dann die Lizenz nutzt. So mache ich das z.B. in der Firma. Mein PC Zuhause als auch der in der Firma haben keine Lizenz installiert, dafür aber das Laptop, was dann aber jeweils im Netzwerk erreichbar sein muss.

Als Dokumentation wie es angestellt werden sollte könnte diese Information helfen:

Bedeutet also: Will man eine VM nutzen, so ist auf den HOST die Lizenz zu übertragen und die VM mittels Lizenzserver im HOST-Netzwerk zu nutzen.

Auch wenn das womöglich eine Diskussion anstößt:
Das mit der grau-schwarz-Zone (ich weiss, sehen 90% aller Nutzer anders, liegen aber im Irrtum).

Siemens erteilt in allen Lizenzen in der EULA die Erlaubnis eine Kopie anzufertigen, sofern sie die Nutzung unterstützen. Das bedeutet nicht, das eine Sicherungskopie erstellt werden darf und schon lange nicht das man eine Lizenz in mehrere VMs überträgt, durch welche Art der "Kopie" auch immer.

Ferner bietet Siemens mittels CoL an die Lizenz immer wiederherzustellen bei Verlust oder Defekt. Dafür eine Servicepauschale zu nehmen ist ja auch ein gangbarer Weg, den Siemens nicht immer nutzt wie ich aus eigener Erfahrung mit einer ProTool-Lizenz auf defekten Disketten mal hatte.

Daher ist eine Sicherungskopie nach der End User License Agreement (EULA) nicht erlaubt.

Zusätzlich glauben viele das das TIA-Portal "Ihnen" gehört, wurde ja "gekauft". Das stimmt so nicht!
Siemens erlaubt die Nutzung derer Software, WENN eine Lizenz vorliegt die dies erlaubt. Die Software ist und bleibt Eigentum von Siemens.
Die Lizenz ist ebenfalls Eigentum von Siemens und wird "zur Nutzung verfügbar gemacht".
Das Recht eine Lizenz zu erhalten ist käuflich erwerbbar.
 

Olli_BS

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Vielen Dank für die Ausführliche Antwort.
Dazu noch mal en paar Nachfragen: (Alle bezogen auf floating)

Hast Du Unterschiedliche Erfahrung mit VM-Software: Funktioniert das mit VMware genauso gut wie mit VirtualBox?

Funktioniert das überhaupt gut und sicher?

Was ist wenn ich eine VM für V13 aufhabe und eine mit V14: Haben die dann parallel eine Lizenz ?
 

PN/DP

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Es gibt genau eine Lizenz die von genau einem TIA genutzt werden kann. Wenn Du auf dem Host nur eine Lizenz für V14 hast, dann belegt das zuerst gestartete TIA die Lizenz und das danach gestartete TIA meldet eine fehlende Lizenz.

Harald
 

escride1

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Hast Du Unterschiedliche Erfahrung mit VM-Software: Funktioniert das mit VMware genauso gut wie mit VirtualBox?

Funktioniert das überhaupt gut und sicher?
Ich nutze VirtualBox. VMWare habe ich nicht. Mit Hyper-V habe ich mal gearbeitet, aber dank fehlendem USB-Support habe ich das dann irgendwann nicht mehr genutzt.

Bei mir funktioniert es zuverlässig und ich kann nicht darüber klagen, finde die Idee und Umsetzung an sich gut, nervig jedoch ist es wenn die IP des Hosts sich ändert, da habe ich (noch) keine Möglichkeit gefunden das über den PC-Namen zu regeln, denn den findet der ALM auf dem Client bei mir nicht. Liegt aber eventuell an der Netzwerkkonfiguration selbst. Jedenfalls muss ich bei neuer IP des Hosts im Client diese neue vorher angeben, sonst warte ich 4-5 Minuten auf nen Timeout.
 
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