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Thema: WAGO KNX Klemme bei Hausautomation sinnvoll?

  1. #1
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    Hallo ihr
    Mein Hausautomations Projekt geht weiter. Bisher war ich bei meiner Entscheidung KNX-SPS bei einer reinen WAGO Lösung angekommen. Inzwischen wurde ich auf die KNX Klemme aufmerksam und überlege ob ich wenigstens die Eingänge über KNX laufen lassen, um mir etliche Schalterleitungen durch das Haus zu ersparen.
    Hab auch schon überlegt alles mit KNX machen zu wollen, aber die Preise sind einfach irre.

    Meine aktueller Stand ist also die Aktorseite über von der SPS gesteuerte Koppelrelais abbilden, die Sensorseite über einen KNX Bus in die SPS laufen lassen und ein paar x-fach Digitaleingänge im Haus verteilt an den Bus hängen.
    Was ist davon zu halten?

    Wozu ich nichts hilfreiches finde ist die Einbindung der Klemme in mein SPS Programm. Da sind noch einige Fragen offen, wäre nett wenn mir jemand dabei helfen könnte. Ich habe bisher weder Klemme noch KNX Geräte, weil ich mir das zum ausprobieren erst kaufen will wenn ich weiß dass ich es wirklich einsetzen will.

    1. Die KNX Programmierung ist ein Hindernis. Kostet Geld und ist wieder völlig anders als SPS. Muss ich auch schon KNX programmieren wenn ich nur Eingabegeräte habe? Oder senden die Inputgeräte nur ihre Kennung auf den Bus und die kann ich über die Wagoklemme auslesen?
    2. Wo finde ich bzw. unter welchem Suchbegriff findet Google relevante Infos, was mir die Wagoklemme für Daten gibt und wie ich die verarbeite? Ich hab die KNX Bibliothek gefunden, kann aber ohne weitere Infos nichts damit anfangen.
    Das Datenblatt zur Klemme hab ich gefunden, das ist noch sehr dürftig.

    Oder gibts eine ganz andere Idee um mir etliche Kabel zu sparen?
    Kennt jemand ein bezahlbares KNX Eingangsmodul das wenigstens nicht ein Vielfaches einer DI Wagoklemme kostet?
    Geändert von spshugo (24.04.2016 um 11:44 Uhr)
    Zitieren Zitieren WAGO KNX Klemme bei Hausautomation sinnvoll?  

  2. #2
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    Hallo spshugo,

    wenn ich das richtig verstehe möchtest Du über KNX nur konventionelle Taster dezentral einbinden und diese dann in der SPS verarbeiten.
    Dafür KNX zu nehmen finde ich relativ teuer, wenn ich es richtig verstehe hast Du auch keine Erfahrungen im Bereich KNX und mußt es gegen Geld programmieren lassen.

    Mal so ein paar Anregungen/Fragen:

    - UV pro Etage möglich?
    - Einzelraumreglung Temperaturerfassung) ?
    - Wenn nur Konventionelle Taster eingebunden werden sollen Modbus?
    -Dali für die Beleuchtung, gibt es auch Eingänge für Taster.

    Ich selbst habe bei mir den Gira KNX Gira Tastsensor 3 Komfort eingesetzt, dieser hat einen intigrierten Temperaturfühler.

    Gruß

    Frank
    Geändert von fraggle-m (24.04.2016 um 12:11 Uhr)

  3. #3
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    Richtig es sollen normale Taster sein. Da möchte ich mich nicht auf etwas festlegen von dem ich dann abhängig bin.
    KNX kann ich bisher noch nicht. Würde das schon gern alles selbst machen (können), nur ists eben auch eine Preisfrage beim programmieren. Interessant an diesem Ansatz ist die Erweiterbarkeit, ohne nochmal einen Draht irgendwohin ziehen zu müssen wenn ein Schalter hinzukommen soll.

    UV pro Etage wäre denkbar, wenigstens eine im Dachgeschoss die dann auch das EG mit versorgen kann. Hierzu müsste ich die SPS aber aufteilen. Ist das ratsam / sinnvoll?

    Heizung wird sehr träge, hier sagt mir jeder die braucht nicht mit gesteuert werden. Da würde es uns reichen wenn wir bei Bedarf an den Regler laufen und den verstellen. Das zentral zu steuern würde ich optional sehen.

    Hast du etwas Hintergrund zu Modbus? Gehört hab ich das schon oft, nur keine Ahnung wie ich das anwende und in die SPS integriere.
    Ja ich könnte mir das auch alles zusammensuchen, aber bei einem solchen Projekt über Wochen verschiedenes kaufen, ausprobieren, wenns nicht geht - egal, weitersuchen und so weiter, ist halt nicht so zielführend. Da wäre es hilfreich wenn ich ein Beispiel hätte, auch was die Verkabelung angeht.
    Ich habe mal eine Skizze gesehen wie man eine SPS verteilt aufbauen kann, mit Verbindungsklemmen die eine Klemmenreihe an einem anderen Ort ermöglichen. Gehts in diese Richtung? Das hatte ich mir auch schon überlegt, da könnte ich dann Sensorik und Aktoren aufteilen. Wäre das ratsam?
    Geändert von spshugo (24.04.2016 um 13:40 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von spshugo Beitrag anzeigen
    Inzwischen wurde ich auf die KNX Klemme aufmerksam und überlege ob ich wenigstens die Eingänge über KNX laufen lassen, um mir etliche Schalterleitungen durch das Haus zu ersparen.
    Ein durchaus sinniger Ansatz - spart eine Menge an Verkabelung/Drähte.
    Die erhältlichen "SPS-Taster" mit x Drähten anzuschliessen ist auch nicht jedermanns Sache.

    Zitat Zitat von spshugo Beitrag anzeigen
    Hab auch schon überlegt alles mit KNX machen zu wollen, aber die Preise sind einfach irre.
    Wenn Du zu deinen DO-Karten noch die Relais einpreisst u. dann Kanalpreise vergleichst, wird es realistischer - z.B. MDT AKS-2016.03 mit 20 Kanälen.

    Zitat Zitat von spshugo Beitrag anzeigen
    Wozu ich nichts hilfreiches finde ist die Einbindung der Klemme in mein SPS Programm.
    Wago liefert sowohl die Bibliotheken, alle nötigen Dateien u. Beispielprojekte zum Download.

    Zitat Zitat von spshugo Beitrag anzeigen
    Muss ich auch schon KNX programmieren wenn ich nur Eingabegeräte habe? Oder senden die Inputgeräte nur ihre Kennung auf den Bus und die kann ich über die Wagoklemme auslesen?
    Die KNX-Geräte (auch die KNX-Klemme) müssen per ETS geladen werden - sonst geht da gar nichts.

    Zitat Zitat von spshugo Beitrag anzeigen
    Die KNX Programmierung ist ein Hindernis. Kostet Geld und ist wieder völlig anders als SPS.
    Das erscheint dir nur so - klar ist die IBN eines Busses was anderes, als einer SPS, aber erlernbar.
    Die Kostenseite ist überschaubar - für deinen Fall würde sich max. die ETS lite für 200,-- ergeben; wer es ein wenig umständlich tricksen mag, macht das mit der Version für lau

    Günstige "echte" Bustaster bekommst Du von MDT - wenn Du die Haptik eines "normalen" Taster haben möchtest u. einen int. Temperatursenor mitnehmen möchtest, dann findest Du bei Hager/Berker mit den neuen BA-Tastern das richtige Produkt.

    08/15-Taster könntest Du auch mit UP-Tasterschnittstellen "abholen".
    Geändert von GLT (24.04.2016 um 14:13 Uhr)

  5. #5
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    Hallo,
    für die Programmierung bei deinem Einfamilienhaus wenn Du nur die Sensorik in den Räumen damit machen möchtest, solltest Du eigentlich mit einer ETS5 Lite (20 Teilnehmer pro Projekt) auskommen. Zum testen gibt es auch eine Demo Version für 5 Teilnehmer.

    Ich habe bei mir auch im EG eine WAGO 750-889 sitzen und die OG Verteilung über eine Klemmbus Verlängerung angebunden, funktioniert problemlos.

    Die Integration von Modbus bei WAGO ist relativ einfach, in der Codesys 2.3 von WAGO gibt es dafür in der Steuerungskonfiguratin den Modbus Konfigurator und beim e-Cockpit (siehe Seite 30) geht das ganze noch leichter.

  6. #6
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    Wenn ich 20 fache KNX Eingänge nehme die ich gerade gefunden habe, komm ich locker mit 20 Teilnehmern hin. (Edit: das sind Aktoren die falsch angezeigt wurden - vergessen!)
    Die kosten angeblich im Originalpreis über 600 €, Sonderangebot 360. Was bitte ist an den Dingern so teuer? Kein Wunder dass viele davon abgeschreckt werden.

    So wer keine blöden Fragen mag bitte nicht mehr weiterlesen. Ich muss das jetzt fragen. Was genau ist Modbus? Wie setze ich den ein um Taster zur SPS zu bekommen?
    Wo schließe ich meine Taster an und was kommt in der SPS an Daten an?
    Geändert von spshugo (24.04.2016 um 16:22 Uhr)

  7. #7
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    Modbus ist ein Protokoll von dem es verschiedene Ausführungen gibt und das über verschiedene Medien (RS232, Erhernet) übertragen werden kann.
    In Deinem Fall würde ich einen Ethernet oder EtherCAT Koppler nehmen an den die I/O-Klemmen hängen und das Ganze an den Controller anschließen.

    Von irgendwas mit Internetzugang gesendet.
    Geändert von oliver.tonn (24.04.2016 um 17:15 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von oliver.tonn Beitrag anzeigen
    In Deinem Fall würde ich einen Ethernet oder EtherCAT Koppler nehmen an den die I/O-Klemmen hängen und das Ganze an den Controller anschließen.
    EtherCAT Koppler gehen an WAGO Controller nicht anbinden.

    Wenn schon KNX dann würde ich dir eher empfehlen die Taster mit Tasterschnittstellen auf zu nehmen, oder direkt Taster mit eingebautem Busankoppler zu nutzen, oder KNX Sensoren nutzen und die Verkabelung dieser mit einer Busleitung machen.
    Bei deinem Ansatz mit den 20 fach Eingängen kann man das dann auch direkt mit SPS DI machen, ist dann die kostengünstigere Lösung und ich sehe keine Nachteile gegenüber KNX.

    Vielleicht ist ja auch eine Mischung aus beidem sinnvoll, Abstellraum, Keller u.s.w mit 2x2x0,8 (KNX Leitung nehmen, dann kannst Du säter umrüsten wenn nötig) an DI der SPS und im Wohnzimmer, Küche u.s.w mit KNX Sensoren.

    p.s.:mal eine keine Anmerkung die nichts mit den Eingängen zu tun hat, Verkable alle Lampen und Steckdosen mit 5 adriger Leitung ist wenn man an irgend etwas nicht gedacht hat sehr hilfreich.

  9. #9
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    Zitat Zitat von spshugo Beitrag anzeigen
    Wenn ich 20 fache KNX Eingänge nehme die ich gerade gefunden habe, komm ich locker mit 20 Teilnehmern hin. (Edit: das sind Aktoren die falsch angezeigt wurden - vergessen!)
    Die kosten angeblich im Originalpreis über 600 €, Sonderangebot 360. Was bitte ist an den Dingern so teuer? Kein Wunder dass viele davon abgeschreckt werden.

    So wer keine blöden Fragen mag bitte nicht mehr weiterlesen. Ich muss das jetzt fragen. Was genau ist Modbus? Wie setze ich den ein um Taster zur SPS zu bekommen?
    Wo schließe ich meine Taster an und was kommt in der SPS an Daten an?
    Gibt keine blöden Fragen Wie immer macht der Ton die Musik, wer nett Fragt bekommt ne Antwort.

    5 adrig zu den Lampen hat den Vorteil, dass du auch auf DALI umrüsten könntest später...
    gruss Markus

  10. #10
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    Das mit den 5 adrigen Leitungen ist ein guter Gedanke, die sollten überall hin. Unabhängig was im Hintergrund steuert.

    Zitat Zitat von fraggle-m
    Bei deinem Ansatz mit den 20 fach Eingängen kann man das dann auch direkt mit SPS DI machen, ist dann die kostengünstigere Lösung und ich sehe keine Nachteile gegenüber KNX.
    Für eine Mischung aus KNX für die Eingänge und einer SPS als Steuerung spricht für mich dass ich weniger Steuerkabel ziehen müsste. Die gibts zwar im Großpack mit 40 Adern pro Kabel, aber irgendwo wird sicher ein Drähtchen fehlen. Der Bus wäre da pflegeleichter.
    Ich könnte auch einen mehrfachen KNX Aktor für ein paar wichtige Lampen im Haus verwenden die auch bei Ausfall der SPS noch steuerbar sind, und für ein paar Steckdosenkreise die ich schaltbar machen möchte (weil die intern ein bistabiles Relais haben -> find ich sinnvoll). Den Rest macht dann die SPS über Koppelrelais, zum einen Dekoleuchten und Steckdosen mit Lampe schalten. Und Rolläden vielleicht auch über SPS, denn KNX Aktoren find ich ziemlich teuer.
    Die SPS kann doch auch KNX Messages ausgeben und damit die Aktoren steuern?

    Hat jemand Erfahrung mit so einem Mix?


    Zitat Zitat von oliver.tonn
    In Deinem Fall würde ich einen Ethernet oder EtherCAT Koppler nehmen an den die I/O-Klemmen hängen und das Ganze an den Controller anschließen.
    Du meinst also praktisch die SPS "trennen", Karten an verschiedenen Orten platzieren und mit Modbus miteinander verbinden? Da gabs auch eine Verbindungsklemme, vielleicht ist das gerade sowas was du meinst? Ich finds grad nicht, dafür finde ich diesen Thread in Google - super

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