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Thema: Neue S7 kompatible SPS

  1. #11
    Anonymous Gast

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    Zuviel Werbung?
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert
    Schon etwas merkwürdig, der öffentliche und direkte Vergleich zu Siemens-Baugruppen auf der hp von speed-7. In der allgemeinen Werbung sind solche direkten Vergleiche, so glaube ich, als wettbewerbsschädigend einzustufen. Naja, solange Siemens es sich gafallen läßt..
    Seit ca. 2001 ist vergleichende Werbung auch in Dtl. erlaubt und solange man keine Lügen erzählt oder beleidigend wird, gibt es nichts, was man dagegen machen könnte...
    Zitat Zitat von Onkel Dagobert
    Im Übrigen finde ich Konkurrenz zum SPS-Marktführer überaus vorteilhaft. Der Wettbewerb kann die Entwicklung und die Preispolitik nur verbessern. Ob man nun vom Kopieren sprechen darf oder nicht, ist sicherlich irgendwo begründet.
    Speziell in Bezug auf Speed7 kann man nicht von Kopieren sprechen, da es kein vergleichbares Produkt auf dem Markt gibt. Hier handelt es sich um eine echte Neu- und Eigenentwicklung, wobei ja klar sein dürfte, dass es keinen Sinn macht, ein völlig eigenes Süppchen zu kochen. STEP7 is halt da...
    Zitat Zitat von Onkel Dagobert
    Gibt es eigentlich irgendwelche Gegenmaßnahmen oder Rechtsstreite mit oder von Siemens?
    Not at this time

    Grüße,
    Minnie Maus

  2. #12
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    Tja hier meckert jeder rum wie teuer doch Step 7 ist. Aber dass die Software auch entwickelt werden muss das sieht keiner. Uns nur durch die verkauften Lizenzen finanziert sich so ne Entwicklung nicht. Sie wird einfach mit angeboten weil man ja seine Hardware loskriegen will. Andere dagegen sind mit ihrer Hardware billiger weil sie keine Software dafür entwickeln müssen. Is doch logisch. Und je mehr das Billigzeug verkauft wird desto mehr wird die Software von Siemens kosten. Und wenn ich das schon höre "S7-kompatibel" bzw "Siemens-kompatibel" wird mir schlecht. Wer was eigenes herstellt sollte es konsequent machen. Wie seht ihr das?

    MfG
    André Räppel
    Zitieren Zitieren Kopien  

  3. #13
    Anonymous Gast

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    Ja, und dann hat mann diverse Mannjahre in die Entwicklung von Hard- und Software gesteckt und bleibt auf dem Krempel sitzen, weil jemand der nur ein paar Alternativ-Module zum großen Monopolisten haben will, sicherlich nicht seine komplette Hard- und Software austauscht. Neue Programme schreiben, das Zeug wieder zum Laufen bekommen, Mitarbeiter einarbeiten etc.
    Außerdem scheint STEP7 ja ganz gut zu funktionieren, wenn es so weit verbreitet ist. Man muss das Rad ja nicht jedesmal neu erfinden.
    Dazu kommt, dass man sehr wohl auch Software entwickeln muss, um kompatibel sein zu können, schließlich soll die SPS das vorhandene Programm richtig umsetzen!

    Grüße
    Minnie
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  4. #14
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    ja so isses. nur als Trittbrettfahrer kann man die Sachen billiger anbieten. Und ich glaub kaum dass jemand den Krempel (siehe oben) will wenn er das gleiche kostet wie Siemensbauteile. Und wer beherrscht die Software von VIPA dann? Ich bin der Meinung wer solche Sachen kauft trägt dazu bei dass Siemens-Software teurer wird. Is doch klar ersichtlich wie das läuft. In der Biologie nennt man sowas Parasiten. Hab ich mich jetzt unbeliebt gemacht?

    MfG
    André Räppel
    Zitieren Zitieren Sache erkannt  

  5. #15
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    Ich misch ich mal ein, weil der Ton so sehr gegen VIPA geht.
    1. Es ist leichter, schneller und billiger, eine eigene Steuerung völlig neu zu entwickeln, als sie Siemens-kompatibel zu machen.

    2. Siemens mutet uns einiges zu an merkwürdigen Beschränkungen, deren technologischen Hintergrund Sie verschweigen.
    Beispiele:
    Katalogtext zur Analogeingabe 6ES7 331-7NF00-0AB0:
    "Grundwandlungszeit bei mehr als einer aktiven Kanalgruppe 35 ms.
    Grundwandlungszeit bei ausschließlich aktiver Kanalgruppe 0 oder 1 10 ms.
    Grundausführungszeit der Baugruppe in ms (alle Kanäle aktiv) 140 ms.
    Das Ding wäre also schneller, wenn man nur zwei Kanäle benutzt und 8 Messwerte programmgesteuert mit Relais draufschaltet! BECKHOFF macht ne' Busklemme mit 2,5 ms Wandlungszeit, egal wieviele Kanäle benutzt werden.

    Ich hab' mich mal gefreut, dass die CPU 312 IFM Frequenzen messen kann und zwei Zähleingänge hat. Ich brauchte zwei Frequenzen. Hab' sie bestellt und dann gemerkt, das aber nur ein Eingang zur Frequenzmessung benutzt werden kann. OK, man soll lesen können, aber wenn ich zwei high-speed Zähler drin habe, warum dann diese Einschränkung?

    Siemens bietet den CP 343-IT an, teurer als ne' CPU. Aber sie können mir nicht sagen, wieviele Messwerte ich pro Sekunde auslesen könnte. Dann fand ich raus, dass der Rückwandbus der 300 mit 187 kBaud läuft. Also ist das der Flaschenhals gegenüber 10/100MBit Ethernet und ich bin mit einem IBH-Link an der MPI Schnittstelle in etwa gleich schnell (oder schneller?).

    Warum krieg ich für die 300 nur ne 4-Kanal Analogausgabe und die für 495 EUR? Ruck Zuck ist die erste Rackzeile voll. Da rechnet es sich, einen BECKHOFF-Koppler (186,-) an DP zu hängen und dort die Analogwerte auszugeben (4-Kanal-Ausgabe knapp 200 EUR-). Dezentraler Aufbau geschenkt.

    Warum muss ich mich mit STEP7 quälen? Ich hätte einfach nur gern einen Compiler, würde mein Programm mit einem beliebigen Editor schreiben.
    Warum müllt mir STEP7 den halben Rechner zu?
    Superschlau auch, dass gleich eine Datenbank drin ist, mit der mehrere Benuzer an einem Projekt arbeiten können. Nun muss man aber alles aus dieser Datenbank archivieren und per dearchivieren wieder hineinkopieren. Da ich meist alleine arbeite, hätte ich lieber zwei oder drei, besser: eine Datei, die ich auf Diskette austauschen kann.

    3. Siemens ist Marktführer bis zu einem Grad, dass jeder in der Ausbildung fast nur Siemens kennenlernt. Anschließend verlangen die Kunden Siemens, weil sie dafür am leichtesten Servicepersonal finden oder know how im Betrieb haben. Diese Position verstärkt sich selbst und gestattet Siemens, eben jene Zumutungen auf dem Markt an den Mann zu bringen.

    4. Da auch so viel Verständnis gezeigt wird dafür, dass die Entwicklung von etwas wie STEP7 Geld kostet:

    Das ist sicher nur ein Bruchteil dessen, was die Entwicklung der Hardware kostet. Außerdem würde es im Kern ja reichen, einen Compiler zu entwickeln (siehe oben). STEP7 könnte man m.E. unter Kostengesichtspunkten auch verschenken. Es kann eh nur jemend was damit tun, der auch die Hardware einsetzt. Die anderen Entwicklungskosten verteilen sie ja auch auf die Hardware. Das hätte noch den angenehmen Nebeneffekt, dass, wer sich zur Weiterbildung damit beschäftigt, anschkießend wieder zu Siemens greift.
    Meiner Meinung nach geht es wiederum darum, denjenigen der einmal in die Software investiert, unter Druck zu halten, nur noch Steuerungen dieses Herstellers einzusetzen.

    Ich habe viel mit Instandhaltung zu tun. Also brauche ich STEP7, STEP5 und MicroWin für Siemens, RSLogix für Allen Bradley, wie das Zeug für GE und AEG-Modicon heißt habe ich vergessen, weil ich immer nur eine Batch-Datei starte. Daneben haben wir auch noch zwei oder drei SPS für die wir nix haben (alte SAIA, Klöckner Möller PS3).
    Hinzu kommt noch ein wachsender Zoo an Software für Bedienpanels, Stromrichter, Regler.
    Das wird eng auf einem Notebook.

    Im SPS-Bereich müßte das nicht sein. Es gibt ja eine IEC Norm (61131?) für SPS-Programme. Da könnte jeder Hersteller einen Compiler von IEC in sein Binärformat anbieten, wie es auch mit C und Mikrocontrollern funktioniert.

    Insgesamt bin ich immer froh, wenn jemand eine neue Alternative auf den Markt bringt und die den etablierten Herstellern Dampf macht.

  6. #16
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    ich kopier hier mal was rein.....


    Geschrieben von silke am 16. September 2003 15:32:11:

    Als Antwort auf: Re: Vipa S7 ... Meinungen und Erfahrungen ... geschrieben von Ronin am 17. Juli 2003 13:25:44:

    nach 3 jahren ärger, und einem rechtssteit mit vipa, da weder der
    profibus-master noch der kommunikationsprozessor gingen
    haben wir alle kontakte zu dieser firma abgebrochen!
    die s5 sachen waren ok, auch die 300 nachbauten der dig i/o sind ok
    finger weg von 200V
    bei den cpu`s aufpassen, vipa musste schon einige zurücknehmen, da die
    dinger nicht funktionierten!
    wir haben mit den preisen von vipa einfach bei siemens den preis gedrückt (da geht mehr als man glaubt!)

    cu
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  7. #17
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    Hallo Andre,
    das schaut ja so aus, als wenn es aus einem anderen Forum stammt. Könntest Du angeben aus welchem?
    Ich habe mir eben die Seiten von VIPA angesehen und bin ganz neugierig geworden.
    Andererseits wirft Dein Beitrag (bzw. Silkes Erfahrungen) ja ein sehr schlechtes Licht auf die Firma.
    Daher fände ich es interessant, auch ein mal Silke zu fragen, was dort nicht funktionierte,

  8. #18
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    so hab dir den Link privat geschickt.
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  9. #19
    Anonymous Gast

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    Volle Unterstützung für Zottels Meinung.
    Eine absolute Monopolstellung führt immer zur Abzocke.
    Zitieren Zitieren Siemens-Monopol  

  10. #20
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    Und zu technologischem Stillstand.
    Wenn ein kleiner Anbiter solch einen Chip entwickeln kann und dabei noch etliche Eigenschaften einer Simatic durch reverse engineering erkunden und nachbilden muss, hätte Siemens eine ähnliche Verbesserung doch wohl mit Leichtigkeit entwickeln können.
    Eine Anekdote besagt, dass die Andokmechanismen der Sojus-Kapseln nach den verfügbaren Dichtungen des einzigen sowjetischen Kombinats konstruiert werden mussten...
    Hätte Netscape nicht die Entwichlung von HTML des Cern in einen allgemein verfügbaren Browser umgemünzt, hätte uns Microsoft wahrscheinlich Jahre später ein Netz mit Zentrale in Redmond vorgesetzt...

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